Edmund White

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Lebenslauf von Edmund White

Edmund White, 1940 in Cincinnati, Ohio, geboren, zählt zu den bedeutendsten amerikanischen Schriftstellern der Gegenwart. Gemeinsam mit anderen Autoren gründete er Anfang der achtziger Jahre die Gruppe Violet Quill, die die schwule Literatur in den USA entscheidend prägte. Bekannt wurde er vor allem durch seine autobiografisch gefärbte Romantrilogie "Selbstbildnis eines Jünglings", "Und das schöne Zimmer ist leer" und "Abschiedssymphonie". Außerdem veröffentlichte er Biografien über Jean Genet, Marcel Proust und Arthur Rimbaud sowie die Memoiren-Bände "My Lives" und "Inside a Pearl". Auf Deutsch erschienen zuletzt die Romane "Jack Holmes und sein Freund" und "Hotel de Dream" sowie Whites Paris-Buch "Der Flaneur". Für sein literarisches Schaffen erhielt Edmund White zahlreiche Preise, unter anderem den Award for Literature der American Academy of Arts and Letters, den National Book Critics Circle Award und den Preis des Festivals von Deauville für sein Gesamtwerk.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Edmund White

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Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Paris (ISBN: 9783492275217)

Gebrauchsanweisung für Paris

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Erschienen am 01.05.2007
Cover des Buches Und das schöne Zimmer ist leer (ISBN: 9783867872508)

Und das schöne Zimmer ist leer

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Erschienen am 01.03.2012
Cover des Buches Selbstbildnis eines Jünglings (ISBN: 9783867871778)

Selbstbildnis eines Jünglings

 (1)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Jack Holmes und sein Freund (ISBN: 9783867874809)

Jack Holmes und sein Freund

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Erschienen am 28.11.2012
Cover des Buches Die Besten, Collection (Band 1-6) (ISBN: 9783867872621)

Die Besten, Collection (Band 1-6)

 (0)
Erschienen am 30.11.2011
Cover des Buches Marcel Proust (ISBN: 9783546002288)

Marcel Proust

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Erschienen am 01.08.2001
Cover des Buches City Boy (ISBN: 9783867878852)

City Boy

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Erschienen am 03.10.2015
Cover des Buches Die Gaben der Schönheit (ISBN: 9783959852326)

Die Gaben der Schönheit

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Erschienen am 15.02.2017

Neue Rezensionen zu Edmund White

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Rezension zu "Selbstbildnis eines Jünglings" von Edmund White

Der erste Titel in einer Reihe biografischer Romane
Nespavanjevor 2 Jahren

Edmund White gehört zu den wichtigsten Stimmen zeitgenössischer Literatur von homosexuellen Autoren. So verwundert es nicht, dass er in „Triangle’s List of 100 best lesbian and gay novel“ zu finden ist. Mehrfach mit Awards prämiert ist; seine jüngste Auszeichnung bekam er 2018, den PEN/Saul Bellow Award for Achievement in American Fiction.

„Selbstbildnis eines Jünglings ist das erste Mal 1982, als erster Titel in einer Reihe biografischen Romanen erschienen. Es ist ein Coming-out -und ein Coming-out-of-Age Roman. Die anspruchsvolle Erzählung ist gut gelungen. Man fühlt mit dem Protagonisten mit und als Leser entdeckt man sich in dem einen oder anderen Charakterzug wieder. Wer sich den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts und Literatur homosexueller Autoren nähern möchte, dem sei auch „Die Schwimmbad-Bibliothek von Alan Hollinghurst wärmstens empfohlen.


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Rezension zu "Our Young Man" von Edmund White

Von kleinen Ohrläppchen und größeren Themen
Soeren83vor 2 Jahren

Selten war ein Titel aus einem besitzanzeigenden Fürwort ("our"), einer Altersangabe ("young") und dem Geschlecht der Hauptperson ("man") besser gewählt. Das französische Model Guy ist für eine Reihe älterer Männer tatsächlich deren Eigentum. Doch während sein Agent Pierre George ihn melkt wie seine beste Kuh, erkauft sich ein adeliger Masochist Guys Zuneigung (oder im Falle der perversen Spielchen auch das Gegenteil davon) mit Geld und Immobilien. Seine ewige Jugend ist Guys Kapital und verhilft ihm auch noch weit jenseits der dreißig zu lukrativen Aufträgen und einem jungen Lover. Ein Mann bleibt Guys das ganze Buch hindurch - unabhängig von der Frage, wie männliche das Modelbusiness ist oder wer in schwulem Beziehungen eigentlich der Mann ist. Edmund White schickt in "Our Young Man" einen oberflächlichen Narzissten durch die Welt, zu dem der Leser keine Nähe entwickeln kann. Durch Guy und seine New Yorker Bekanntschaft taucht man jedoch in die ersten Jahre der Aids-Epidemie ("gay cancer"), die Perspektiven illegaler Einwanderer, die neureiche Drogenszene, eine homosexuelle Dreiecksbeziehung oder das Leben von Gefängnisinsassen ein. Das ist wertvoll.

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W

Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Paris" von Edmund White

Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Paris" von Edmund White
wetarvor 12 Jahren

Ein Schwuler der seine Erlebnisse in Paris schildert. Das ist eigentlich nicht was man von dem Titel und der Beschreibung des Buches erwartet.
Es werden sogar Treffpunkte für Schwule aufgeführt.
Nützliche Reiseinformationen oder Geheimtipps sind in dem Buch jedoch nicht enthalten.

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