Edna Mazya Über mich sprechen wir ein andermal

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(6)
(2)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Über mich sprechen wir ein andermal“ von Edna Mazya

Drei selbstbewusste, willensstarke Frauen auf der Suche nach dem GlückEine deutsch-jüdische Familie, drei Frauengenerationen und ihr Kampf um Unabhängigkeit und Lebensglück – mit hinreißendem Humor und einem vortrefflichen Gespür vor allem für die komischen Seiten der Verzweiflung schreibt Edna Mazya in ihrem Roman über drei selbstbewusste Frauen, die die Schwächen ihrer Mütter zwar verachten, deren Fehler aber trotzdem wiederholen.Nomi, Verlegerin aus Leidenschaft in Tel Aviv, reist nach Wien zu ihrem Freund Kirin, einem bekannten Theaterregisseur, um sich über die Beziehung zu ihm Klarheit zu verschaffen. In Wien begegnet sie überall den Spuren ihrer Familie, denn hier wuchs ihre Großmutter Ruth Stein auf, deren Tagebücher immer noch ungelesen auf Nomis Speicher in Tel Aviv liegen. Sie lässt sie sich schicken und begibt sich auf eine Reise in die eigene Familiengeschichte, von der sie sich bisher unberührt glaubte:Ihre Großmutter Ruth, eine ebenso glamouröse wie exzentrische Frau, hatte Ehemann und Tochter vernachlässigt, um sich der rauschhaften Beziehung zu Robert, ihrer großen Liebe, hingeben zu können. Als die Beziehung scheitert und die Pogrome in den Dreißigerjahren in Deutschland zunehmen, muss die Familie nach Palästina fliehen. Ruth kommt das nicht ungelegen, denn es ist ihre einzige Hoffnung, Robert jemals wiederzusehen. Sie stellt jedoch schnell fest, dass sie in Palästina immer eine Fremde bleiben wird, und als ihre Tochter Anuschka, die Mutter Nomis, sich in eine fatale Liebesbeziehung mit Folgen für alle stürzt, droht ihr Leben beinahe auseinanderzubrechen.Ein Buch über drei selbstbewusste, willensstarke Frauen auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück.

Hat für mich nicht gehalten was es versprochen hat.

— Saphir610
Saphir610

Stöbern in Romane

Karolinas Töchter

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag - für all die, die sich nicht scheuen, über den Holocaust zu lesen. Top!

pixi17

Ich, Eleanor Oliphant

Unerwartet erschreckend. Lässt mich nachdenklich zurück

herzzwischenseiten

Im Herzen der Gewalt

Ein wirklich tiefgreifend, feinsinniges und flüssig spannend zu lesendes Buch, welches mich nachhaltig beeindruckt hat.

HEIDIZ

Palast der Finsternis

Spannend geschrieben, tolle Grundidee - aber mir fehlt die plausible Zusammenführung der beiden Handlungsstränge.

calimero8169

Die Jugend ist ein fremdes Land

In diesem biografischen Roman, konnte ich Teile meiner Jugend wiedererkennen. Flüssig zu lesen!

Nespavanje

Schlafende Sonne

Auf der Suche nach der Handlung völlig verloren.

miss_mesmerized

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Drei Frauengenerationen

    Über mich sprechen wir ein andermal
    Saphir610

    Saphir610

    30. August 2014 um 22:53

    Der Klappentext verspricht eine interessante Geschichte von drei Frauengenerationen, die deutsch-jüdisch sind. Es beginnt mit der Enkelin, die eine recht offene, freie Beziehung pflegt, welche nach außen hin ja so toll ist. Doch hinter der Fassade fühlt Nomi sich allein. Sie begibt sich auf eine Reise über Wien nach Deutschland und liest endlich die Tagebücher ihrer Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist. Das Leben ihrer Großmutter und ihrer Mutter wird beschrieben, erklärt. Die Verhältnisse zu ihren Männern, den Männern ist oft speziell, die Charaktere der Frauen, manchmal exzentrisch werden dargestellt. Laut vielen Stimmen ist es ein gutes Buch, eine interessante Geschichte, doch ich empfand dies nicht so. Nach gut einhundert Seiten habe ich abgebrochen. Ich konnte mich mit den Hauptpersonen gar nicht anfreunden. Ihre Art hat mich überhaupt nicht begeistert, auch das vielleicht exzentrische der Frauen kam bei mir nicht an. Schade, ich hatte mir da mehr, etwas anderes erwartet, als Frauen, die in seltsamen Beziehungen verharren und nicht so recht wissen, wie sie was machen sollen. Oder die Aussage des Buches ist an mir vorbei gegangen.

    Mehr
  • Rezension zu "Über mich sprechen wir ein andermal" von Edna Mazya

    Über mich sprechen wir ein andermal
    4angel

    4angel

    25. October 2012 um 22:46

    Macht nachdenklich... Stelle mir grad vor wie es wär wenn meine Oma Tagebuch gschrieben hätte und ich mich in ihr Leben 'reinlesen' könnte...

  • Rezension zu "Über mich sprechen wir ein andermal" von Edna Mazya

    Über mich sprechen wir ein andermal
    Daphne1962

    Daphne1962

    20. November 2010 um 23:46

    Ein Buch, was mich vom Stil her an Angelika Schrobsdorffs "Du bist nicht wie andere Mütter" erinnert. Einfach toll geschrieben, man kann in der Geschichte versinken. Das Leben schreibt die besten Geschichten. Sehr gefühlvoll.

  • Rezension zu "Über mich sprechen wir ein andermal" von Edna Mazya

    Über mich sprechen wir ein andermal
    asita

    asita

    21. August 2008 um 16:40

    ein wunderschönes buch. edna mazya, 'über mich sprechen wir ein andermal'. hier ein paar zeilen daraus: "ich bin nicht gekommen, um meine wurzeln zu suchen, sondern deine liebe, kirin, denn außer dir habe ich niemanden mehr auf der welt, und allein schaffe ich es nicht. wie gern würde ich die last teilen und nicht ständig aufpassen müssen, dass mein körper mich nicht verrät, dass ich nicht schwach werde und mich zu lange über ein vergossenes glas milch beklage. die fassung wahren, kirin, immer die verdammte fassung! auf dauer wird es nicht gelingen, denk nur an wien. und wozu das alles? lass auch du los, es wird uns beiden guttun. wir können von vorn beginnen, ofen und unverhüllt, ohne masken und verkleidungen. "wir können nur in freiheit leben, wenn wir unsere wahre natur annehmen", sagte einmmal ein weiser mann. lass es uns wagen, erst dann werden wir wirklich frei sein."

    Mehr