Ednor Mier

 3.6 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Küss mich, Lügner!, Küss mich, Mörder! und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Küss mich, Lügner!" von Ednor Mier

Eine soweit gelungene Fortsetzung, wobei es noch besser gemacht werden könnte
Saphiervor 3 Jahren

In diesem zweiten Teil werden Jenny und Amelys Geschichten parallel erzählt. Der Erzählstil verwirrt den Leser nicht. In der dritten Person kommt das sowieso selten vor. Eher ist das der Fall, wenn in der Ich-Perspektive erzählt wird und es dann bei verschiedenen Charakteren angewandt wird. Hier wusste man immer genau wo die Autorin ansetzt und mit wem es weiter geht.

Durchschnittlich fanden Leser den ersten Teil nicht so gut, wie die Fortsetzung. Bei mir ist es genau andersherum, wobei auch dieser Band nicht als schlecht zu bezeichnen ist. Jedoch fand ich Band eins doch etwas besser. Wobei es auch hier Textstellen gab, die ich sehr gelungen fand.

An erste Stelle kommen da die leidenschaftlichen Momente von Amely und Zac. Unheimlich gut was die Autorin da beschrieben hat. Sexspielzeuge für Frauen sind nichts ungewöhliches mehr. Doch was ist mit den Männern? Die werden hier lange nicht vernachlässigt. Zac bekommt besondere Aufmerksamkeit, was sinnlicher nicht sein kann. Von unspektakulären Zusammenspielen zu lesen ist lange nichts mehr für mich. Indem die Autorin hier den Spieß umdreht, hat sie mir etwas neues geboten.

Zac und Amely waren für mich das Aufregendste im ganzen eBook. Sie haben die Handlung zu etwas besonderem gemacht. Man hat neugierig gewartet wie es denn nun mit ihnen weitergeht und welche originellen Ideen noch mit eingebracht werden.

Nur geht es in diesem Band nicht nur um dieses Paar. Weitere Charaktere spielen auch eine wichtige Rolle. An dieser Stelle komme ich wieder an den Punkt, wo das Gesamtbild betrachtet werden muss. An diesen Bild gefällt mir nicht alles. Bestimmte Bereiche haben mich durchaus überzeugt, doch trifft das nicht auf das große Ganze zu.

Fazit: Zu kritisieren gibt es nicht gerade viel, da wieder die bekannten Dinge fehlen. Somit fällt dieses Mal auch meine Rezension kürzer aus, was ich aber nicht weiter schlimm finde. Obwohl ich den ersten Teil besser fand, war auch dieser Teil nicht ohne. Auch wenn es nur für Zac und Amely sein soll, bin ich froh auch die Fortsetzung gelesen zu haben.

Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen 

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Rezension zu "Küss mich, Mörder!" von Ednor Mier

Eine gelungene Geschichte
Saphiervor 3 Jahren

Das dritte Buch des Verlages. Meine Erwartungen erweitern sich und mich zieht es immer weiter zu diesem Verlag. Dieses eBook wurde überarbeitet und günstiger angeboten. Ich kann selten eine Chance verpassen. Somit landete auch diese Geschichte auf meinem SUB.

In einem Motel begegnet Josy zufällig Daniel Warmboth, dem Bürgermeister ihrer Heimatstadt Snowvalley-Pikes. Er hält sie für ein Callgirl und will ihre Dienste sogleich in Anspruch nehmen. Mit dieser Einleitung findet sich der Leser direkt im Geschehen, oder in diesem Fall, in einer peinlichen Situation wieder. Daniel nimmt die Verwechslung zunächst nicht ernst, doch als er Josy kurz darauf wiedersieht, entschuldigt er sich auch sogleich für sein Verhalten.

Verwechslung hin oder her, ich finde die Idee zur Handlung durchaus gelungen. Ein so verführerischer Bürgermeister ist auch nicht in jedem Buch zu finden. Neben den leidenschaftlichen Momenten von Josy und Daniel, baut die Autorin auch Spannung auf. Es wird doch tatsächlich versucht Josy das Leben zu nehmen. Von alleine wäre ich nicht darauf gekommen dieses eBook ins Genre Romantic Thrill einzuordnen, werde es aber dennoch tun. Denn da passt es nun mal am Besten rein.

Innerhalb der Handlung gibt es den ein oder anderen Verdächtigen, der hinter den Mordanschlägen stecken könnte. Ich kann durchaus verstehen wieso Josy gerade denjenigen als Hauptverdächtigen betrachtet. Auch kann ich nachvollziehen, weswegen sie einige außer Acht lässt. Jedoch könnte ich der Aufklärung nicht ganz folgen. Die Beweggründe des Täters kamen mir unlogisch vor. Irgendwie war das Ganze etwas seltsam, wobei es bis zu den letzten Seiten wenig auszusetzen gab. Nur das ist jedem selbst überlassen.

Der Schreibstil der Autorin, insbesondere bei den erotischen Szenen, war nicht schlecht. Ich fand gut was ich gelesen habe und kann mir vorstellen, dass sie im zweiten Band sogar noch etwas daraufgelegt hat. Zumindest bin ich froh den ersten Band gelesen zu haben und auch nicht enttäuscht worden zu sein.

Im zweiten Band finden sich, nach der Kurzbeschreibung, zwei Liebesgeschichten wieder. Die Fortsetzung findet sich bereits auf meinem SUB wieder, wodurch ich mich nicht bemühen muss, mir ihn auch zuzulegen. Ein großer Vorteil wie ich finde. Zu einem geeigneten Zeitpunkt lese ich mal weiter.

Fazit: Ednor Mier bietet dem Leser eine lesenswerte, spannende und erotische Geschichte, die sich lohn. Mir hat die Idee gefallen und fand mich gut in der Geschichte zurecht. In letzter Zeit vergebe ich zu viele vier Sterne, aber besser oder schlechter sind die Geschichten auch nicht. Josy und Daniels Geschichte kam zu einem, in meinen Augen, eher unlogischen Ende. Was nicht direkt mit dem Paar, sondern dem Täter hinter den Mordanschlägen zu tun hat. Das hätte besser gemacht werden können. 

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kleinfriedelchens avatar

Rezension zu "Jetlag. Turbulenter, witziger Liebesroman - Liebe, Sex und Leidenschaft ..." von Ednor Mier

Von spießigen Verlobten und einem Jetlag allererster Güte
kleinfriedelchenvor 5 Jahren

Claire ist gerade frisch aus den USA zurück, wo sie David kennengelernt hat, der Mann, in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat. Doch daheim wartet eigentlich ihr spießiger Verlobter Bertram, zusammen mit seiner alles beherrschenden Mutter. Nachdem die Verwandschaft schon anfängt, Fragen zu stellen, drängt sie ihren Sohn nun endlich zur Heirat mit Claire. Aber Claire sucht eigentlich nur noch nach dem geeigneten Moment, um die Beziehung zu beenden. Und zusätzlich macht ihr auch noch der Jetlag zu schaffen und vernebelt ihre Gedanken. Da ist Chaos vorprogrammiert!

"Jetlag" ist ein schöner kurzweiliger, nach eigener Aussage nur für Frauen gedachter Roman im ebook-Format, der mir ein paar amüsante Lesestunden beschert hat. Lacher, Gefühlschaos und Turbulenzen sind auf den ca. 84 Seiten garantiert.

An der Seite von Claire erleben wir nämlich einen Jetlag allererster Güte. Nicht nur ist sie ständig müde und erschöpft, nun muss sie auch gleich wieder die Leitung ihrer Boutique übernehmen. Und natürlich noch mit ihrem Langzeitverlobten Bertram Schluss machen. Denn Claire hat in Amerika ihren Traummann David kennengelernt, der sie drängt, die Beziehung zu Bertram so schnell wie möglich zu beenden. Wäre da nur nicht Bertrams Mutter, die vehement zur Heirat drängt und diese ständige Übelkeit durch den Jetlag...

Claire erschien mir sehr sympathisch und ich konnte ihren Gefühlskonflikt wirklich nachvollziehen. Immerhin ist es nicht gerade leicht, eine jahrelange Beziehung inklusive Verlobung so schnell zu beenden, wenn der Neue am anderen Ende der Welt ist und weit entfernt vom eigenen Alltag. Aber ganz ehrlich, Bertram kann man eigentlich nur in den Wind schießen! :-) Er ist ein Muttersöhnchen der schlimmsten Sorte und hängt selbst mit Mitte Dreißig immer noch an Mamas Rockzipfel. Aber kein Wunder bei der Mutter. Hilde-Marie ist herrisch, alles bestimmend und traut ihrem erwachsenen Sohn einfach nicht zu, selbst Entscheidungen zu treffen oder gar den Laden der Familie zu leiten, pah! Und nun drängt sie Bertram und Claire zur Hochzeit, immerhin redet die Verwandschaft schon.

Ich muss gestehen, die Charaktere in dieser Geschichte sind doch wirklich ziemlich klischeehaft, aber gerade wegen der überspitzen Charaktere hat das Ganze viel Spaß gemacht zu lesen. Wobei ich hoffe, so verbohrten und nervigen Menschen wie Bertram und seiner fürchterlichen Mutter niiiie im wahren Leben zu begegnen. :-)

Ein Punkt, den ich bei "Jetlag" eher schade fand: Die Liebesgeschichte zwischen Claire und David, die ja der eigentliche Grund für das ganze Gefühlschaos ist, steht hier leider sehr im Hintergrund und von den großen Gefühlen zwischen den beiden merkt man nicht ganz so viel. Hier hätte ich mir durchaus noch ein wenig mehr Tiefe gewünscht, denn David blieb recht blass. Aber auch wenn mich die Entwicklungen in der Geschichte nicht wirklich überrascht haben und ich Claire zum Ende hin am liebsten mal einen Klaps auf den Hinterkopf versetzt hätte (bei einigen ihrer Handlungen konnte ich mir wirklich nur denken: Mädchen, was tust du da?!), hat mir "Jetlag" gut gefallen und durch die witzigen Szenen schönen Lesespaß für zwischendurch geboten. Für Frauen auf der Suche nach leichter, humorvoller Lektüre genau das Richtige!

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