Eduard Freundlinger Die schwarze Finca

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Inhaltsangabe zu „Die schwarze Finca“ von Eduard Freundlinger

Jahre ist es nun schon her, dass Joanas Schwester spurlos verschwand. Ihre spanische Heimat hat Joana mittlerweile verlassen und sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut. Da erhält sie eine Nachricht, die vermuten lässt, dass Carmen doch noch am Leben sein könnte, und Joana macht sich auf nach Andalusien. Die Gewissheit über Carmens Schicksal scheint zum Greifen nah, doch unter der brennenden Sonne Spaniens lauern düstere Wahrheiten …

einfach nur genial, spannend und tolle Charaktere

— dieFlo
dieFlo

Drogenhandel, Schlepperbanden, Mord. Entführung - alles dabei

— anke3006
anke3006

Etwas viele Zufälle auf einmal, aber sonst superspannend!!

— daneegold
daneegold

Hart, lässig, spannend: wer die "Schwarze Finca" bezieht, der muss sich auf einiges gefasst machen - und ein starkes Nervenkostüm mitbringen

— TochterAlice
TochterAlice

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  • Schlepper, Drogenhandel und Entführung

    Die schwarze Finca
    anke3006

    anke3006

    13. June 2015 um 19:57

    Eine Schlepperbande schleust Afrikaner mit kaputten Booten nach Andalusien. In den Booten werde Drogen geschmuggelt. Plötzlich werden die Mitglieder der Bande in Andalusien ermordet. Wer will sich dort ins Geschäft drängen? Zur gleichen Zeit erhält Joanna in München die Nachricht, das ihre Schwester Carmen, die seit Jahren verschwunden ist, gefangen gehalten wird. Johanna reist in ihre Heimat um sich mit dem Erpresser zu treffen. Eduard Freundlinger hat hier den zweiten Teil seiner Trilogie erzählt. Viele Figuren aus dem ersten Teil erscheinen wieder. Die Figuren, die dem Leser sympathisch waren und auch Figuren, die weniger sympathisch waren tauchen wieder auf und schließen nahtlos an den ersten Teil an. Geschickt wurden die Geschichten verknüpft und ergeben so eine logische, gemeinsame Geschichte.

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  • Andalusien mal anders

    Die schwarze Finca
    Leseratz_8

    Leseratz_8

    „Die schwarze Finca“ beginnt mit einem Prolog so spannend wie erschreckend. Bootsflüchtlinge aus Afrika brechen mit einem Schlauchboot in Richtung Spanien auf, in dunkler Nacht sollen sie landen, doch dann fällt der Motor aus. Niemand an Bord kennt sich aus und so treiben die Flüchtling hilflos und ohne Wasser und Verpflegung zwischen Marokko und Spanien. Kein Schiff in Sicht und wenn doch, werden die Flüchtlinge bewusst oder unbewusst ignoriert, ein tagelanges Leiden und Sterben auf See beginnt. Ein Mädchen, fünf Sommer gefangen in einem dunklen Keller, ein Mann ohne Gesicht, ohne Namen bringt Essen und Getränke und fantasiert von Liebe. Sie wird geplagt von Albträumen und sehnt sich nach dem Tod, doch vorher wird sie sein Gesicht sehen, denn er hat ihr für diesen Fall den Tod versprochen… Das Buch zieht den Leser sofort in seinen Bann, es spielt auf vielen Ebenen und hat diverse Handlungsstränge, bei denen man ständig versucht, sie in Einklang zu bringen. Dies macht die Spannung in diesem Buch aus. Zwar erfährt bzw. ahnt man wer für welches Verbrechen verantwortlich ist, aber die Übersicht über das große Ganze eröffnet sich erst zum Schluss. Das Lokalkolorit kommt auch nicht zu kurz und als besonderes Schmankerl hat sich Herr Freundlinger einen Ermittler ausgedacht, der nicht ins Klischee des stolzen spanischen Beamten passt, Rastazöpfe, den damit assoziierten Drogen nicht abgeneigt, aber clever mit ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden. Dieser Ermittler, Ruben de Freitas, ist für mich das Highlight dieses Buches und der Grund, warum ich kleine Fehler in der Logik bzw. einige lose Enden in den Ermittlungen tolerieren kann. Fazit: Ein spannender Krimi, der auch vor politisch brisanten Themen nicht zurückschreckt. Die Sprache klar und die Verbrechen deutlich beschrieben, nichts für Zartbesaitete, aber eine Leseempfehlung für jeden Liebhaber des Genres.

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    • 2
    Arun

    Arun

    20. July 2014 um 15:51
  • Ein Krimi, der mich zwiespältig zurück lässt

    Die schwarze Finca
    tinstamp

    tinstamp

    25. November 2013 um 16:26

    Durch die durchwegs sehr guten Bewertungen auf Amazon und der Tatsache, dass der Autor Österreicher ist und mir total unbekannt war, hüpfte das Buch in meinen Warenkorb. Nun habe ich es beendet und kann leider die guten Bewertungen nicht nachvollziehen. Zuerst möchte ich anführen, dass dies das zweite Buch des Autors ist und er dieselben Protagonisten aus seinem ersten Buch "Pata Negra" verwendet hat, welches ich nicht gelesen habe. Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass genau dieselben vier Personen genau am selben Schauplatz wieder in ein Verbrechen verwickelt sind, noch dazu, wo es "ganz normale Menschen wie du und ich" sind. Doch daran sollte es nun auch nicht scheitern..... Der Prolog war wahrlich mal was anderes und hat mich zutiefst erschüttert. Der Leser nimmt an der Überfahrt einiger Bootsflüchtlinge teil, die aus Afrika kommend in Europa ein neues Leben beginnen wollen. Als der Motor ausfällt treiben sie tagelang ohne Wasser und Nahrung am offenen Meer und werden von anderen Schiffen einfach ignoriert, weil sie genau zwischen zwei Hoheitsgewässern treiben. Und der große Schockmoment kommt erst, denn genau das ist von Drogenbossen so geplant, die so ihre Ware von Afrika nach Europa einschleusen. Der weitere Einstieg fiel mir jedoch dann etwas schwer. Freundlinger erzählt in der dritten Person und wechselt bereits im ersten Kapitel zwischen 3-4 Personen und Handlungssträngen. Das hat mich äußerst verwirrt. Ich musste in den nachfolgenden Kapitel immer wieder nachdenken...wer ist das jetzt? Wo gehört der dazu? Zwischen einzelnen Bandenmitgliedern; zwei befreundeten Frauen und deren Ehemännern bzw. Freunden; einer Frau, die in einem Keller eingeschlossen ist und einem Ermittlerteam wechselt der Autor in sehr kurzen Abständen seine Erzählweise. Während in "Pata Negra" Maite und Joanna, die beiden Freundinnen, sowie Maites Ehemann Kilian und ihre Schwester Carmen schon eine Rolle spielten, ist das Ermittlerteam neu. Rubén de Freitas und Lucia Cienfuegos gehören zur spanischen Polizei, der Guardia Civil und besonders Ruben ist alles andere als ein typischer Polizeibeamter. Mit Rastazöpfen und selbst Gras rauchend, sieht er auch noch Lenny Krevitz ähnlich und lässt die Frauenherzen höher schlagen....auch das von Lucia, die jedoch auch Frauen nicht abgeneigt ist und im Moment mit ihrer Freudin zusammenlebt. Das Ermittlerduo und die Guardia Civil sind aber im Buch eher nur Randfiguren. Trotzdem fand ich einmal erfrischend ein völlig anderes Team ermitteln zu sehen....wenn sie mal ermitteln. Die Polizei (mit Ausnahme von Rubén und Lucia) wird auch als völlig trottelig dargestellt oder die Beamten sind geschmiert.  Während sich die Toten häufen, die sich alle mit Drogenschmuggel eine zweite Einnahmequelle gesichert haben und die Polizei in diesen Fällen ermittelt, erhält Joanna in Deutschland einen Hinweis, dass ihre tote Schwester Carmen angeblich doch noch lebt und bricht mit Ehemann Kilian und Sohn Xaver sofort nach Andalusien auf. Doch das Lösegeld, das der Unbekannte verlangt, kann Joanna zuerst nicht aufbringen. Sie versucht alles Mögliche und begibt sich gleich in mehrere gefährliche Situationen. Leider wird die Geschichte dann immer unglaubwürdiger, auch wenn die Handlungsstränge zusammenlaufen und man langsam erkennt wer oder was hinter all den Verbrechen steckt. Obwohl die Geschichte teilweise spannend geschrieben wurde, waren mir all die unglaubwürdigen Zwischenfälle oder neuen Entwicklungen einfach zu viel! Etwas weniger davon hätte dem Krimi, der für mich rasant wie ein Thriller war, gut getan. Cover: Sagt nicht wirklich etwas über die Geschichte aus... Schreibstil: Klar, deutlich, teilweise brutal....gute Charakterbeschreibungen. Fazit: Eine gute Geschichte und Idee, die mir jedoch anfangs zu wirr und danach zu unglaubwürdig geschrieben war. Spannend und rasant, jedoch auch wieder irrational. Eine Krimi, der mich etwas zwiespältig zurückl ässt und ein Autor, der eher nicht auf meine Leseliste kommt.

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  • Leserunde zu "Die schwarze Finca" von Eduard Freundlinger

    Die schwarze Finca
    Eduard_Freundlinger

    Eduard_Freundlinger

    Liebe Lovelybooks-Community, ich möchte hier gerne meinen kürzlich im Piper Verlag erschienen Krimi "die schwarze Finca" vorstellen und euch zu einer Leserunde einladen. Mein Verlag stellt dafür 20 Exemplare zur Verfügung. "Die schwarze Finca" ist ein in Andalusien handelnder Krimi und der zweite Teil einer Trilogie. Vielleicht haben einige unter euch schon meinen Debütroman "Pata Negra" gelesen.  Es war mein erster Roman und wies zugegebenermaßen einige Schwächen auf - hat aber trotzdem siebzig 5*-Bewertungen auf Amazon erhalten. "Die schwarze Finca" baut nun mit teils denselben Charakteren auf "Pata Negra" auf und das bisherige euphorische Feedback zielt in die Richtung, dass es mir gelungen ist, mich in Bezug auf den Spannungsbogen und der Erzählsprache gegenüber meinem Erstling deutlich zu steigern. Klappentext: Jahre ist es mittlerweile her, dass Joanas Schwester spurlos verschwand. Ihre spanische Heimat hat Joana mittlerweile verlassen und sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut. Da erhält sie eine Nachricht, die vermuten lässt, dass Carmen doch noch am Leben sein könnte, und Joana macht sich auf nach Andalusien. Die Gewissheit über Carmens Schicksal scheint zum Greifen nah, doch unter der brennenden Sonne Spaniens lauern düstere Wahrheiten ... Anmerkung des Autors: "Die schwarze Finca" ist kein nach Spanien verlegter Regionalkrimi, in dem viel Raum für die Beschreibungen regionaler kulinarischer Genüsse, den privaten Problemchen der Ermittler oder anderem Geplänkel gewidmet wird. Die wichtigste Prämisse beim Schreiben der schwarzen Finca lautete für mich ballastfreie Spannung zu generieren, meine Leser/innen zu überraschen und einen Krimi zu erschaffen, der ordentlich aus der Reihe tanzt. Er konzentriert sich nicht auf die Ermittlungsarbeit der spanischen Polizei, sondern auf die dramatische Interaktion der Protagonisten. Um den Leser/innen einen besseren Einblick in die Charaktere zu gewähren, lasse ich jede Szene aus Sicht eines anderen Protagonisten erzählen - darunter auch den Antagonisten, was für zusätzliche Spannung sorgt. Eine Leserin meinte, mein Schreibstil sei zwar etwas gewöhnungsbedürftig, weil er die ganze Bandbreite von ernst, traurig, ironisch, humorvoll, sarkastisch bedient, aber die Erzählweise habe bei ihr auch eine breite Palette an Emotionen hervorgerufen. Ich lade alle Mitglieder herzlich ein, sich für meine Leserunde zu bewerben. Bevor ihr das tut, würde ich euch bitten, als kleinen "Eignungstest" die XXL-Leseprobe auf meiner Webseite zu lesen. Darin enthalten sind der Prolog und die ersten drei Kapitel: http://www.freundlinger.com/de/die-schwarze-finca/xxl-leseproben.html Grund dafür ist, dass der Beginn der "langweiligste" Part des Krimis ist. Sollte euch also der Einstieg gefallen, könnt ihr davon ausgehen, dass ihr den Rest lieben werdet ;-) Muchas gracias für eure Aufmerksamkeit und ich freue mich auf den regen Austausch mit euch. Liebe Grüße aus Andalusien, Eduard Freundlinger Autor von "Pata Negra" und "die schwarze Finca".  

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  • Genialer Thriller – rüsten Sie Ihr Nervenkostüm auf, Sie werden es brauchen

    Die schwarze Finca
    Literaturist

    Literaturist

    25. August 2013 um 11:46

    Die Story beginnt auf verschiedenen Schauplätzen mit jeweils völlig anderen emotionalen Situationen. Von der hoffnungsloser Verzweiflung über oberflächliche Zurschaustellung von Lifestyle bis zu schonungsloser Korruptheit und Geldgier. Dies allein schon weckt meine Motivation als Leser, um alles zu erfahren was es da an Zusammenhängen noch zu entdecken gibt. Dann der erste Mord – noch ein Schauplatz, der die Ermittler auf den Plan ruft. Der Kommissar als kiffender Rasta-Freak, seine Kollegin als Lesbe und Fitness-Fan – GEWAGT! Doch der Autor hat die Zügel der Handlung locker im Griff und genauso locker liest es sich auch durch die ersten Seiten. Don’t tell – show it! Eduard Freundlinger genügt diesem Anspruch meisterhaft! Er hat es tatsächlich geschafft, das Personal seiner Geschichte auftreten zu lassen wie in einem Film, dessen Bilder sich der Leser nach und nach selber vorstellen kann. Die Details in kleinen und großen Dialogen sind sehr schön herausgearbeitet. Die Handlungsstränge verdichten sich, die einzelnen Gesichtspunkte rücken näher, das Tempo steigt. Doch die Geschichte wird dadurch nicht etwa einfacher, nein, sie verzwickt sich immer mehr. Wenn ich mir als Leser in den ersten Kapiteln noch den einen oder anderen Ausweg vorstellen konnte kann ich das jetzt beim besten Willen nicht mehr. Ich kann nur noch weiterlesen und hoffen, der Autor habe passable Lösungen parat. Und genau diese Hoffnung wird erfüllt: In unglaublichem Tempo folgen Schlag auf Schlag die Auflösungen.  Überraschende Wendungen geben diesem dritten Teil des Buches einen derartigen Kick, dass es mir nicht mehr möglich war, das Buch zur Seite zu legen. Zugegeben, es hat mich manchmal Nerven gekostet, weiterzulesen. Doch die Inszenierungen sind einfach zu stark, die Ausarbeitung zu gut, und der Plot zu ausgeklügelt. Ganz großes Kino – ich kann dieses Buch allen Freunden des Thrillers wärmstens empfehlen!

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  • Rezension zu "Die schwarze Finca" von Eduard Freundlinger

    Die schwarze Finca
    dorli

    dorli

    08. August 2013 um 13:21

    Joana lebt mit Mann Kilian und Sohn Xaver glücklich in München. Die schwierige Zeit nach dem plötzlichen Verschwinden und dem vermeintlichen Tod ihrer Schwester Carmen vor einigen Jahren hat sie überstanden. Doch dann erreicht Joana eine mysteriöse Facebook-Nachricht, in der behauptet wird, Carmen würde noch leben und sich in Joanas andalusischer Heimat befinden. Kurz entschlossen macht Joana sich auf den Weg, um den Dingen auf den Grund zu gehen… Eduard Freundlinger hat für seinen Roman „Die schwarze Finca“ eine traumhafte Kulisse gewählt: Andalusien. In der Geschichte selbst geht es wenig traumhaft zu, hier regiert das Verbrechen - Mord, Entführung, Erpressung, Drogenhandel und Schleuser-Kriminalität bestimmen das Bild. Freundlinger beginnt den Krimi mit einem sehr packenden Prolog, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Ein Flüchtlingsdrama im Mittelmeer vor der andalusischen Küste. Der Autor schildert sehr eindringlich, wie die anfängliche Vorfreunde der Flüchtlinge schnell in Verzweiflung und Angst umschlägt. Im Folgenden werden dann eigentlich zwei unterschiedliche Geschichten erzählt, die aber im Verlauf der Handlung interessante Verbindungen haben. Während Joana sich auf die Suche nach ihrer Schwester begibt, hat die Polizei seltsame Mordfälle aufzuklären, bei denen Garnelen eine wichtige Rolle spielen. Freundlinger schickt hier mit Lucia Cienfuegos und Rubén de Freitas ein sehr lässiges Ermittlerpaar ins Rennen. Besonders Rubéns Ermittlungsmethoden sind äußerst unkonventionell, aber durchaus erfolgreich. Faszinierend ist, dass der Autor die Täter nicht lange im Verborgenen hält. Noch von den Überlegungen gepackt, ob gemachte Andeutungen mich womöglich in die Irre führen sollen, wurden mir auch schon die Verbrecher präsentiert. Man weiß sehr schnell, um wen es sich bei dem „von Gott Erhörten“ handelt und auch die Identität des Haupttäters in diesem Krimi wird früh verraten. Das tut der Spannung aber keineswegs einen Abbruch, man bleibt durchweg von der vielschichtigen Handlung und den interessanten Charakteren gefesselt. Gerade während Joanas Suche nach Carmen kommen nach und nach teils grausame, teils überraschende Tatsachen zum Vorschein und lassen an keiner Stelle Langeweile aufkommen. Auch die zahlreichen, sehr gelungenen Szenen- und Perspektivwechsel halten die Spannung auf einem hohen Niveau. Man ist als Leser immer dort, wo etwas Wichtiges geschieht und erlebt die Geschehnisse sowohl aus Sicht der Opfer, der Ermittler wie auch der Täter. „Die schwarze Finca“ ist ein rundum gelungener, spannend erzählter Krimi.

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  • Schauplatz Andalusien

    Die schwarze Finca
    Dreamworx

    Dreamworx

    28. July 2013 um 12:54

    Joana, die unter dem Verlust ihrer seit 5 Jahren verschwundenen jüngeren Schwester leidet, lebt mit Ehemann Kilian und ihrem gemeinsamen Sohn Xaver in München. Eines Tages erhält Joana erst einen Anruf von ihrer Freundin Maite, die ihr erzählt, dass sie ihren Freund Rafael heiraten will und sie zur Verlobungsfeier einlädt. Dann bekommt Joana einen Erpresserbrief, der sie in helle Aufregung versetzt, weil dieser andeutet, dass ihre verschollen geglaubte Schwester noch am Leben ist. Genug Gründe für Joana, mit ihrer Familie nach Andalusien zu reisen, ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, in der die Morde an einigen älteren Männern die Gegend in Atem hält. Joana macht sich unbeirrt auf die Suche nach ihrer Schwester und gerät in einen gefährlichen Strudel, bei dem sie Geheimnisse aufdeckt und Dinge erfährt, die sie nie für möglich gehalten hätte. Eduard Freudlingers Thriller „Die schwarze Finca“ ist der Nachfolger seines Buches „Pata Negra“. Der Schreibstil ist flüssig, rasant und emotional. Durch zwei parallel geführte Handlungsstränge wird der Spannungsbogen sofort sehr hoch angesetzt und steigert sich geradezu ins Unermessliche. Der Leser kann gar nicht so schnell lesen, um endlich alles Geheimnisse und Abgründe zu entschlüsseln. Die Charaktere sind in ihrer Gefühls- und Gedankenwelt sehr gut beschrieben, so dass man sich gut hineinversetzen kann. Für Liebhaber guter Krimis und Thriller ist dieses Buch ein wahrer Glücksgriff. Spannung und Nervenkitzel sind garantiert!!!!  

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  • Super spannend

    Die schwarze Finca
    flieder

    flieder

    26. July 2013 um 21:18

    Joana hat ihrem Heimatland Spanien, nach dem Unfalltod ihrer Schwester, den Rücken gekehrt und lebt nun mit ihrem Mann Kilian und dem 3 jährigen Sohn Xaver in München. Als sie via Facebook die Information erhält das ihre Schwester noch lebt, kann sie es kaum glauben. Auch auf den Fotos, die der Erpresser mitschickt, kann man nicht zweifelsfrei erkennen ob es sich tatsächlich um Carmen handelt. Kurzentschlossen beschließt die Familie nach Spanien zurückzukehren um sich auf die Suche zu machen. Doch gerade jetzt wird das kleine idyllische Städtchen in Andalusien von einer Mordserie erschüttert. Für Krimifans ist Die schwarze Finca ein absolutes Muss. Die Spannung wird durch Themen wie Drogen und afrikanische Flüchtlinge auf höchstem Niveau gehalten und lässt den Leser kaum Atem holen. Durch die besonders flüssige Schreibweise merkt man nicht wie die Seiten nur so dahin fliegen. Leider habe ich den ersten Teil Pata Negra nicht gelesen, was zwar nicht zwingend notwendig ist, aber da einige Male Bezug darauf genommen wurde, möchte ich nun auch wissen, was damals geschah und weshalb sich die Familie nach München zurückzog. Deshalb werde ich den 1. Band lesen und warte dann sehnsüchtig auf den 3. Band

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  • Die schwarze Finca

    Die schwarze Finca
    Manu2106

    Manu2106

    25. July 2013 um 15:54

    Vor eingen Jahren verschwand Joanas Schwester Carmen in Spanien spurlos, wurde am Ende für Tod erklärt.  Nun bekommt Joana via Facebook mitgeteilt das ihre Schwester noch lebe, dies aber was koste wenn sie sie wiedersehen möchte. Kurzentschlossen packt sie Mann und Kind und fährt nach Spanien, um ihre Schwester aus den fängen des Entführers zu befreien. Dort, in der Umgebung wo Joana herkommt und wieder hinfährt läuft zur selben Zeit ein Serienmörder rum..... Schon der Einstieg in den Roman verleiht Gänsehaut, darauf folgt Spannung pur, und enthält einige Überraschungen. Das Ermittlerpärchen Rubén und Lucia finde ich richtig toll, von so einem Ermittlerteam hab ich das erste mal gelesen, hoffentlich nicht das letzte mal. Zwei wirklich tolle Protagonisten. Die verschiedenen Protagonisten sowie die Umgebungen sind sehr schön beschreiben worden,. Der Autor hat einen sehr schönen Schreibstil, wordurch sich das Buch recht flüssig lesen lässt. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, aber das stört keineswegs den lesefluss. Ein sehr schöner Krimi, der mit mehreren Handlungssträngen beginnt, wo sich am Ende aber alles wunderbar zusammenfügt. Dieser Krimi lässt sich auch lesen, wenn man der Vorgänger nicht kennt, ich kenne den Vorgänger noch nicht, habe mich aber gleich von Anfang an sehr gut in der Geschichte eingefunden.

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  • Spannung und Nervenkitzel

    Die schwarze Finca
    sapadi

    sapadi

    25. July 2013 um 08:25

    Inhalt: Nach Jahren wird Joana, die mittlerweile von Spanien nach Deutschland gezogen ist, über Facebook kontaktiert, dass ihre spurlos verschwundene Schwester, noch lebt und gegen ein Lösegeld freigelassen wird. Das dunkle und düstere Cover zeigt gleich an in welche Richtung der Roman geht und so beginnt der Prolog des Romans mit einer wahren Begebenheit aus der sich der Autor seine Handlung erschafft, die sehr intensiv und unterhaltsam ist. Von der ersten Seite des Prologs bis zum Ende nimmt der Autor den Leser auf eine rasante Fahrt mit - zum Glück gibt es Anschnallpflicht in Deutschland. Am Anfang mit vielen verschiedenen Handlungssträngen die nur am Anfang manchmal auch verwirren können, aber sich dann  immer mehr fokussieren. Immer wieder kommt es zu überraschenden Wendungen ohne dass der rote Faden der Handlung verlogen geht. Zu keinem Zeitpunkt kann man die Handlung erahnen.   Die Protagonisten sind alle äußerst vielschichtig, und jederzeit sehr gut dargestellt sind. Manchmal bewegt sich der Autor auch am Rande des verträglichen, so ist eine Schilderung  sicher nichts für feine Seelen, aber sie passt sehr gut in das Gesamtkonzept des Romans und man oftmals hat wirklich Gänsehaut. Das Ende ist so rasant wie gleich schon der Prolog. Das Buch bietet von Anfang bis Ende Spannung, die sich auf den letzten Seiten dann zum Höhepunkt schaukelt und durch die Änderung der „Erzählperspektive“ nochmals einen tollen Abschluss findet. Fazit: Ein wirklich gelungener Krimi der fantastisch unterhält und wirklich sehr spannend ist.

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  • Die schwarze Finca

    Die schwarze Finca
    Hutzelchen

    Hutzelchen

    24. July 2013 um 19:14

    Klappentext: Jahre ist es nun schon her, dass Joanas Schwester spurlos verschwand. Ihre spanische Heimat hat Joana mittlerweile verlassen und sich in Deutschland ein neues Leben aufgebaut. Da erhält sie eine Nachricht, die vermuten lässt, dass Carmen doch noch am Leben sein könnte, und Joana macht sich auf nach Andalusien. Die Gewissheit über Carmens Schicksal scheint zum Greifen nah, doch unter der brennenden Sonne Spaniens lauern düstere Wahrheiten … Den Schreibstil von Eduard Freundlinger finde ich sehr interessant. Die ersten Seiten haben mir zwar einige Mühe bereitet, weil es doch sehr verwirrend war jedes Mal aus der Sicht eines anderen Charakters, aber das legte sich sehr schnell.  Schon der Anfang hat mich gefesselt, war traurig und mir war zum Weinen zumute. Die Spannung stieg stetig an und man konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nur wenn man unbedingt musste. Die einzelnen Charaktere waren nachvollziehbar und sehr beschaulich und realistisch beschrieben. Man konnte sich gut in die beschriebene Person versetzten. Vorhersehbar war so gut wie nichts und es gab auch eine Überraschung. Eine Portion Romantik gab es auch und die war wohl dosiert. Nicht zuviel aber auch nicht zu wenig. Die Handlungsstränge liefen anfangs parallel, später wurde doch ersichtlich wo sie zusammenführen. Mit Maite und über sie musste ich des Öfteren schmunzeln. Sehr gelungen! Und nochmehr als ich auf den letzten Seiten las, wer dafür Model stand. Ich habe das Vorgängerbuch nicht gelesen und konnte trotzdem sehr gut folgen. Also einzeln auch sehr gut lesbar. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch und eines der Besten das ich bisher gelesen habe. Gerade in diesem Bereich ist das sehr,sehr lange her. Ein sehr gelungener, spannender Kriminalroman. Ich kann ihn nur jedem empfehlen. Eduard Freundlinger zählt ab sofort zu meinen Lieblingsautoren und ich hoffe, dass das 3. Buch nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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  • Hier geht es NICHT um das Haus vom Nikolaus

    Die schwarze Finca
    TochterAlice

    TochterAlice

    23. July 2013 um 23:03

    Nein, im Mittelpunkt des 2. Krimis von Eduard Freundlinger, der wiederum im beschaulichen Almunecar am Strand von Andalusien spielt, steht ein anderes Gebäude: die schwarze Finca des Grauens. Hier wird seit Jahren ein Mädchen, inzwischen eine blutjunge Frau, gefangen gehalten. Kann das Joanas - dem treuen Leser bereits aus Freundlingers 1. Krimi "Pata Negra" wohlbekannt - seit langem vermisste Schwester sein? Wie dem auch sei, Joana erhält einen entsprechenden Erpresserbrief und begibt sich zusammen mit Kilian - der inzwischen ihr Ehemann ist - und dem gemeinsamen Sohn Xaver nach Andalusien. Doch dort häufen sich Todesfälle - eine Reihe älterer Männer hat den Tod gefunden - offenbar wurde stets nachgeholfen. Hier spinnt Freundlinger eine actionreiche, vielschichtige, spannende, außergewöhnliche und dadurch auch nicht so schnell zu vergessende Geschichte, in der andalusisches Lokalkolorit nicht zu kurz kommt. Daher verzeiht der werte Leser - in diesem Falle ich - auch großmütig, dass einer der wichtigsten Erzählstränge nicht so recht aufgelöst wird. Vielleicht folgt dazu ja was im bereits angekündigten 3. Teil dieser Serie, den ich schon jetzt freudig erwarte. Ein Hinweis noch: bei dieser Krimireihe ist es ratsam, die Bücher in der Reihenfolge ihrer Entstehung zu lesen - es wird nicht bzw. nur in Andeutungen Bezug auf frühere Ereignisse genommen. Ich empfehle diesen Krimi allen Freunden gut geschriebener Spannungsliteratur der nicht alltäglichen Art, die es auch gern etwas härter bzw. brutaler lieben und auch einigen durchaus plastischen Sexszenen in einem Krimi - wobei das Buch bei mir eher unter Thriller firmiert - nicht abgeneigt sind. Natürlich auch bestens geeignet als Lektüre für den nächsten Strandurlaub auf der iberischen Halbinsel!

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  • Hochspannung in Spanien

    Die schwarze Finca
    romantic devil

    romantic devil

    18. July 2013 um 21:36

    Vor Jahren ist Joanas Schwester in Spanien verschwunden und gilt als Tod. Mittlerweile lebt Joana mit Mann und Kind in Spanien und scheint die Geschehnisse verarbeitet. Doch dann erschüttert eine Mordserie Joanas Heimat und über Facebook nimmt jemand Kontakt mit ihr auf, der behauptet: Carmen ist am Leben. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist einfach schön und flüssig geschrieben, spannend und hochdramatisch. Einziger Kritikpunkt ist für mich, dass die Geschichte aus zu vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird und ein "Liebesgeschichtchen", das keines ist und für mich einfach nicht passt.

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  • Spannung pur...

    Die schwarze Finca
    Lisabeth

    Lisabeth

    18. July 2013 um 16:44

    "Die schwarze Finca" ist ein fesselnder Kriminalroman, in dem es dem Autor Eduard Freundlinger ausgezeichnet gelingt mehrere auf den ersten Blick völlig von einander unabhängige Handlungsstränge miteinander zu vereinen. Dabei scheut er sich auch nicht schwierige Thematiken, insbesondere den verzweifelten Versuch afrikanischer Flüchtlinge über den Wasserweg nach Spanien zu gelangen, darzustellen und zu problematisieren. Als Haupthandlungsstrang kann wohl aber die erneute Suche der jungen Mutter Joana in Spanien,  ausgelöst durch den Erhalt einer anonymen Nachricht, nach ihrer seit Jahren verschwunden Schwester angesehen werden. Diese entwickelt sich weitaus dramatischer als man zu Beginn des Romans vermutet und steuert auf ein fulminantes Finale zu. Überhaupt, scheinbar mühelos gelingt es  Freundlinger konstant die Spannung aufrecht zu erhalten, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Fatal hier für mich, die kurzen Kapitel bzw. die Strukturierung dieser, die mich immer wieder dazu verleitet haben, doch noch ein bisschen weiter zu lesen. Dazu trugen gewiss die originell gezeichneten Protagonisten, welch herrliches Ermittlerduo, und die immer wieder für mich völlig überraschenden Wendungen in der Handlung ihr Übriges bei. Ärgerlich nur, dass ich es bis dato versäumt habe den Vorgängerband "Pata Negra" zu lesen, auf den sich hier ab und an Anspielungen finden lassen. Wer spannenden Lesestoff für seinen Sommerurlaub sucht, der sollte in jedem Fall diesen Roman in Erwägung ziehen!  

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  • eine super Kulisse für einen mörderisch spannenden Krimi

    Die schwarze Finca
    tweedledee

    tweedledee

    18. July 2013 um 15:25

    Joana lebt mit ihrem Mann Kilian und ihrem kleinen Sohn Xaver in München, ihre alte Heimat Spanien hat sie seit dem ungeklärten Unfalltod ihrer jüngeren Schwester vor vielen Jahren nicht mehr besucht. Allerdings hat sie immer noch Kontakt zu ihrer Freundin Maite, die noch in Spanien lebt und ihr jetzt mitteilt, dass sie heiraten wird. Joana möchte eigentlich nicht zur Verlobungsfeier fahren, zu viele Erinnerungen wären mit einem Besuch verbunden. Sie ändert ihre Meinung, als sie über einen neuen Facebook-Kontakt erfährt, dass ihre Schwester noch am leben sein soll. Für sie ist klar, dass sie alles tun muss, um ihre Schwester zu finden. Sie reist mit Mann und Sohn nach Andalusien, das momentan von einer Mordserie erschüttert wird. "Die schwarze Finca" ist die Fortsetzung von "Pata Negra". Ich habe den ersten Band nicht gelesen, hatte aber keine Probleme einzusteigen, da man nicht unbedingt Vorkenntnisse für die aktuelle Handlung braucht. Die Charaktere sind sehr schön gezeichnet, vor allem mit Joana habe ich mitgelitten, die immer noch so sehr unter dem Verlust ihrer jüngeren Schwester leidet. Ihre Emotionen sind so gut nachzuvollziehen, ihre Hoffnung, als sie die Nachricht erhält, ihre Schwester sei noch am Leben. Auch ihre Freundin Maite ist schön beschrieben, lebhaft, witzig, nicht auf den Mund gefallen, eine Frau die zuerst spricht und dann denkt. Ihre Äußerungen haben bei mir für einige Lacher gesorgt, so dass die Spannung zwischendurch immer wieder mal aufgelockert wurde. Am besten hat mir hier das unkonventionelle Ermittlerduo Rubén de Freitas und Lucia Cienfuegos gefallen, ein ungleiches Team das gegen Konventionen verstößt, um mit den Ermittlungen voranzukommen. Die Handlung ist spannend, wobei sich die Spannung immer mehr steigert, so dass es schon zur Mitte des Buchs fast unmöglich erscheint, die Lektüre kurz zu unterbrechen. Die beiden Handlungsstränge laufen anfangs parallel, wobei nach und nach klarer wird, wo die Berührungspunkte sind, später werden die Handlungen dann zusammengeführt. Mich hat das Buch von Anfang an gepackt, schon mit dem Prolog hatte der Autor meine vollste Aufmerksamkeit. Eine spannende, teils traurige, aber auch sehr realistische Story, ein wunderbar flüssiger Schreibstil, außergewöhnliche Charaktere und der Handlungsort Andalusien machen den Krimi zu einem Erlebnis. Wer gerne spannende Krimis vor der schönen Kulisse Andalusien liest, ist hier auf jeden Fall richtig. Für mich steht jedenfalls fest, dass ich "Patra Negra" auch noch lesen werde.

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