Eduard Freundlinger Im Schatten der Alhambra

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(1)
(3)
(1)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Im Schatten der Alhambra“ von Eduard Freundlinger

Bei einem Tauchgang im kristallklaren Wasser vor der andalusischen Küste entdeckt Kommissar Rubén de Freitas Schriftstücke, die mehr als vierhundertfünfzig Jahre gut versiegelt auf dem Meeresgrund geruht haben. Er spricht mit einer Professorin der Universität von Granada darüber, doch schon wenige Tage später ist sie tot. Dann wird Rubéns Wohnung aufgebrochen und durchsucht – besteht ein Zusammenhang zu seinem scheinbar unbedeutenden Fund? Rubén ahnt nicht, in welcher Gefahr er schwebt, denn jemand hat sich aufgemacht, ihn zu finden …

Spritziger Krimi mit einem spannenden Hintergrund.

— Smberge
Smberge

Dieser spannende und humorvolle Krimi mit einem ungewöhnlichen Ermittler hat viele unverhoffte Wendungen und ist sehr actionreich.

— buecherwurm1310
buecherwurm1310

Wer es actionreich mag, wird hier gut bedient, Logik sollte man besser ausblenden

— Matzbach
Matzbach

Ein geheimnisvolles, altes Pergament und ein Auftragskiller, spannend erzählt

— anke3006
anke3006

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Mädchen von der Englandfähre

Guter Plot, schwaches Ende, Übersetzungsfehler.

Juliane84

SOG

Eine beispiellose Verkettung von Verantwortungslosigkeit, Machtmißbrauch u. a. führte zur Katastrophe. Fesselnder sozialkritischer Thriller!

Hennie

AchtNacht

Dieser Thriller ist zwar nicht besonders innovativ, aber trotzdem so spannend, wie man es von Fitzek gewohnt ist

ShellyBooklove

Geständnisse

Welch grandioses und doch verstörendes Bucg über Rache und Schuld!

Kleines91

Ermordung des Glücks

Ein wirklich schön geschriebenes Buch, das einen in mit in das große Unglück zieht.

sabsisonne

Das Scherbenhaus

Facettenreicher Krimi mit psychologischer Spannungskomponente

Thommy28

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Undefinierbarer Mix

    Im Schatten der Alhambra
    dubh

    dubh

    01. November 2015 um 16:27

    Rubén de Freitas verbringt mit seiner Freundin Maite, dem befreundeten Pärchen Kilian und Joana und deren Sohn Xaver seinen Urlaub auf seinem Boot. Als bei einem Segeltörn vor der andalusischen Küste die Sonnenbrille seiner Freundin ins Wasser fällt, zögert Rubén nicht lange und springt hinterher. Doch er findet nicht nur das gute Stück, sondern auch auch eine vielversprechende Metallröhre. Wenn ihn nicht alles täuscht, dann handelt es sich bei dem Inhalt um Schriftstücke, die 450 Jahre lang gut versiegelt in der Röhre auf dem Meeresgrund... Da Rubén die Schrift nicht entziffern kann, befragt er dazu eine Professorin der Universität von Granada, die allerdings wenige Tage später tot in ihrer Wohnung gefunden wird. Sie hatte die Dokumente als unbedeutend eingestuft, aber als in Rubéns Wohnung eingebrochen und alles auf den Kopf gestellt wird, fragt sich Rubén, von Beruf Polizist, ob das alles nicht doch zusammenhängen könnte. Er ahnt noch nicht im Entferntesten, in welcher Gefahr er nun schwebt... Der Hintergrund der Papiere aus der Metallröhre lassen sich leider doch recht bald schon erahnen - ca. ab Seite 100 hatte ich ein Vorahnung, die sich dann auch als wahr entpuppte. Dennoch fand ich die Einarbeitung der historischen Fakten interessant - wenn sie für meinen Geschmack ruhig mehr Platz bekommen hätten können. Stattdessen habe ich detaillierte Beschreibungen zu Nebenfiguren wie Loredana gelesen - die Tatsache, dass sie aus einem reichen italienischen Elternhaus stammt und was ihre Pläne sind, fand ich jetzt eher unspektakulär und wurden von mir auch nicht als Finte wahrgenommen. Aber dafür ereignen sich nun doch ein paar Wendungen, die für mich faustdicke Überraschungen waren. Zum Beispiel auf den Mörder der Professorin wäre ich im Leben nicht gekommen! Dennoch bleibe ich dabei, dass es mir zu wenig um die tolle historische Vorlage ging und stattdessen Machogehabe und einige überraschende Zufälle (da ist der Täter den halben Tag beschäftigt und dann - ganz plötzlich - zur richtigen Zeit am richtigen Ort) zum Thema wurden. Auch die Tatsache, dass der ansonsten so engagierte Kommissar mit guten Gespür an den letzten geschriebenen Worten der ermordeten Professorin erstaunlich wenig Interesse zeigt, hat mich sehr überrascht. Im Grunde finde ich den unorthodoxen Ermittler sehr sympathisch, sein Kiffen und sein Biss waren durchaus unterhaltsam. Als er dann aber die Hosen herunterlässt, fand ich das einfach nur übertrieben. Sollte das witzig sein? Zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit solch einer Aktion einfach durchkommt. Das Ende ist mir dann auch zu konstruiert - einfach "too much". Plötzlich agiert selbst die düsterste Gestalt noch im Sinne der Guten... Immerhin Rubéns Kollegin Lucia, die einzige mir komplett sympathische Figur, bekommt noch einen tollen, wenngleich ziemlich gewagten Auftritt. Kurzum, für mich wurde bei diesem Krimi viel Potential verschenkt. Die Idee, die hinter den Schriftstücken steht, ist spannend und hätte mich - wie gesagt - viel mehr interessiert. So aber ist es für mich ein undefinierbarer Mix geworden: gute Spannung, interessante historische Hintergründe, prollige Aktionen, ein bisschen viel "Sex-Appeal" und reichlich nackte Hippies, einige seltsame Zufälle und ein etwas übertriebenes Ende.

    Mehr
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

    Mehr
    • 6213
    kubine

    kubine

    01. September 2015 um 15:54
  • Ein altes Dokument verändert alles

    Im Schatten der Alhambra
    Smberge

    Smberge

    28. August 2015 um 08:59

    Inhalt: Ruben de Freitas befindet sich mit seiner Freundin Maite und dem befreundeten Ehepaar Kilian und Joanna sowie deren Sohn Xaver auf einem Segeltörn vor der spanischen Küste. Bei einem Tauchgang, um eine verlorene Sonnenbrille zurückzuholen, findet Ruben einen versiegelten Behälter. Bei einer näheren Untersuchung entdeckt er ein altes Dokument, das wohl aus dem 16. Jahrhundert stammt. Da er außer dem Datum das Dokument nicht lesen kann, sucht er eine Geschichtsprofessorin auf, um mehr über den Hintergrund des Dokuments zu erfahren. Kurze Zeit später wird die Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden, angeblich Selbstmord. Als auch in einer Hippikolonie zu Todesfällen kommt, nachdem Ruben einem dort lebenden Autor historischer Romane das Dokument gezeigt hat, spitzt sich die Situation zu.  Meine Meinung: Von der ersten Seite an hat mich dieser Krimi gepackt. Diese geheimnisvolle Dokument patzt so richtig in eine ruhige Urlaubsszene und schon schnell wird klar, dass dieses Dokument eine Geheimnis birgt, das Menschen zu Mördern macht. Längen gibt es in diesem Buch keine, die Handlung überschlägt sich und das meine ich im positiven Sinne.  Wir haben hier aber nicht nur einen spannenden Krimi, in dem ein Kommissar einen Fall aufklärt, sondern auch viel Situationskomik und Szenen, die einen die Luft anhalten lassen. Auch wenn diese Szenen zum Teil extrem sind, sind sie noch glaubwürdig und geben dem Geschehen eine gewisse Würze.   Interessant ist an diesem Krimi auch, dass die Handlung sich zum Großteil  außerhalb des Kommissariats abspielt. Ruben stößt in seiner Freizeit auf das Dokument und betreibt die ersten Untersuchungen auf privater Basis, nichts ahnend, dass was er damit anrichtet. So lernen wir diesen Kommissar als Privatmann kennen, der auch gleichzeitig Teil des zu lösenden Falls ist.  Zusammenfassend läßt sich also sagen: Es handelt sich hier um einen spritzig geschriebenen Krimi mit viel Situationskomik und einer interessanten Geschichte.  Der Krimi ist absolut lesenswert, insbesondere für Leser, die mal einen etwas anderen Krimi lesen wollen:

    Mehr
  • Dokumente, die die Geschichte eines ganzen Landes verändern würden

    Im Schatten der Alhambra
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    21. August 2015 um 14:51

    Gemeinsam mit Freundin Maite, dem befreundeten Ehepaar Joana, Kilian und deren Sohn Xaver, verbringt Kommissar Rubéns de Freitag einen Urlaubstag auf seinem Segelschiff „Papa San“ vor der Küste Andalusiens. Bei einem unvorhergesehenen Wendemanöver fällt Maites Sonnenbrille ins Meer. Rubéns möchte seinen Freunden wahrscheinlich nur etwas beweisen, als er sich zum Tauchgang fertig macht und zur Bergung der Sonnenbrille ins Meer springt, aber er findet die Brille tatsächlich und darüber hinaus eine versiegelte Metallröhre, in der sich uralte Dokumente befinden. Handelt es sich um Dokumenten der spanischen Armada, die vor 400 Jahren mit Mann und Maus vor der Küste Andalusiens untergegangen ist? Da Rubéns die Dokumente in altspanischer Schrift nicht lesen kann, betraut er eine Professorin damit, den Inhalt der Dokumente zu entziffern. Nach Aussage von Professorin Montserrat del Prado sind die Papiere wertlos. Scheinbar litt Montserrat del Prado an großen Depressionen, denn kurze Zeit später findet man ihre Leiche .... in der Badewanne .... mit aufgeschlitzten Pulsadern. Noch immer weiß Rubéns de Freitag nicht, um welche Dokumente es sich handelt und so segelt er mit seinen Freunden nach San Pedro. Er möchte den Schriftsteller Thomás Redondo zu Rate ziehen, der seit Jahren in einer Hippiekommune lebt. Dort angekommen überschlagen sich die Ereignisse. „Im Schatten der Alhambra“ ist der dritte Andalusien-Krimi aus der Feder von Eduard Freundlinger. Man kann dieses Buch gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. In der Geschichte wird ein paar Mal auf Erlebnisse zurückgeblickt, die die 4 Freunde gemeinsam überstanden haben und das macht Lust darauf, die beiden anderen Andalusien-Krimis auch noch zu lesen. Verständnisprobleme gibt es ohne Vorkenntnisse aber nicht. Kommissar Rubéns de Freitag ist ein sehr eigenwilliger Ermittler. Er ist gründlich, hat auch die notwendige Spürnase, aber er nimmt nicht alle Vorschriften ernst und widersetzt sich gerne mal seinem Vorgesetzten. Das führt manchmal zu witzigen, manchmal aber auch zu peinlichen Dialogen. Mit all seinen Ecken und Kanten ist er ein Typ, der nicht allzu viele Freunde hat. Seine Freundin Maite spielt keine sehr große Rolle in diesem Buch und hinterlässt deswegen bei mir auch nicht unbedingt einen tiefen Eindruck. Neben der Auflösung des Kriminalfalles spielt auch die Beziehung zwischen Joana und Kilian mit in die Geschichte hinein und gerade Kilian fällt zum Ende hin eine sehr bedeutende Rolle zu. Sympathisch sind mir beide Protagonisten, wobei ich mich durchaus ein klein wenig mit Joana, der leicht eifersüchtigen Ehefrau, identifizieren konnte. Rubéns Kollegin Lucia macht vermutlich die größte Entwicklung durch in diesem Roman – zum Finale setzt auch sie sich über einige Vorschriften hinweg, was zwar durchaus mutig aber auch extrem gefährlich für alle Beteiligten war. Eduard Freundlinger versteht es, die Schauplätze seines Krimis so zu beschreiben, dass man Lust hat den nächsten Urlaub dort zu verbringen (wobei es mich jetzt eher nicht in die Hippiekommune zieht, mit all den nackten Menschen). Mir gefällt der Humor, mit dem der Autor sein Werk gespickt hat und die Spannung hielt mich sehr schön bei Laune immer weiterlesen zu wollen. Der Schluss wäre allerdings auch mit etwas weniger Drama ausgekommen. 

    Mehr
  • Corrida de toros

    Im Schatten der Alhambra
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    11. August 2015 um 15:22

    Beim Tauchen entdeckt Kommissar Rubén de Freitas einen alt aussehenden, versiegelten Behälter. Das Dokument, welches sich darin befindet, sieht aus, als stamme es aus der Zeit des Untergangs der spanischen Armada. Da er das Schriftstück nicht entziffern kann, wendet er sich an eine Professorin. Sie teilt Rubén mit, dass der Fund ohne Wert ist. Doch kurze Zeit später ist die Frau tot. Auch Rubéns Wohnung wird durchsucht. Hängt die Vorgänge mit dem Dokument zusammen? Rubén nutzt seinen Urlaub und macht sich mit seinen Freunden zu einer Bootstour auf, die zu einer Hippie-Kommune führt, denn dort gibt es einen weiteren Experten. Und wieder gibt es Tote. Der schnörkellose Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Eine gehörige Portion Situationskomik macht das Ganze sehr unterhaltsam, so dass die sehr drastischen Beschreibungen nicht so stark in den Vordergrund treten. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und jeder hat eine Besonderheit, die ihn sehr plastisch darstellt. Dem Kommissar und seinen Freunde stehen eine perfektionistische Auftragskillerin und ihr sadistischer Auftraggeber gegenüber. Rubén, etwas dunkelhäutig aufgrund seiner karibischen Wurzeln, kifft gerne und hält sich selten an Regeln. Sein Auftreten, auch Kollegen gegenüber, ist oft drastisch, so dass sein Vorgesetzter von einem Tobsuchtsanfall in den nächsten kommt. Aber Rubén ist ein guter Ermittler und sieht Details, die andere nicht bemerken. Ihm zur Seite steht seine Kollegin Lucia Cienfuegos, die eher auf die Vorschriften achtet, aber im Notfall genauso impulsiv handelt wie Rubén. Neben dem Kriminalfall lernen wir vieles aus dem persönlichen Umfeld unserer Protagonisten kennen. Da dies der dritte Band der Andalusien-Trilogie ist, wird natürlich auf die Vorgeschichte von Joana, Kilian, Maite und Rubén hingewiesen. Dieser spannende und humorvolle Krimi hat viele unverhoffte Wendungen und ist sehr actionreich.

    Mehr
  • Geschmackssache

    Im Schatten der Alhambra
    Matzbach

    Matzbach

    07. August 2015 um 19:48

    Man nehme: einen kiffenden Mordermittler, einmal das personifizierte Böse, eine manipulierende Auftragskillerin und ein verschollen geglaubtes historisches Dokument, werfe dies alles in einen Topf und verrühre es gut, fertig ist ein actionreicher Kriminalroman. Es beginnt mit einem harmlosen Segeltörn. Als die Sonnenbrille seiner Freundin Maite ins Wasser fällt, zögert Kommissar Rubén de Freitas nicht lange und taucht nach ihr. Neben der Brille findet er einen versiegelten Behälter aus der Zeit des Untergangs der spanischen Armada. Da er nicht in der Lage ist, das darin gelagerte Dokument zu entziffern, wendet er sich an eine Historikerin. Damit löst er nichtsahnend eine Kette von Morden aus, die auch ihn und sein engstes Umfeld in höchste Gefahr bringt. "Im Schatten der Alhambra" ist der dritte Teil eine Krimireihe, die im südspanischen Andalusien spielt, man muss die beiden ersten zwar nicht unbedingt kennen, aber es wird (penetrant) oft auf die beiden Vorgängerromane angespielt. Die Handlung ist für freunde haarsträubender Action durchaus interessant, aber kann, wie bei mir, auch das Gegenteil bewirken. Aus meiner Sicht wäre der Roman etwas ruhiger vielleicht wesentlich glaubwürdiger.  

    Mehr
  • Der Auftragskiller und das alte Pergament

    Im Schatten der Alhambra
    anke3006

    anke3006

    13. June 2015 um 20:07

    Im Abschlussteil der Trilogie treffen sich die Freunde Kilian, Joana, Maite und Rubén in Andalusien um gemeinsam Urlaub zu machen. Dabei finden sie ein uraltes Pergament. Der Inhalt ist brisant für den einige Leute töten. Eduard Freundlinger hat Seine Krimi-Trilogie spannend zum Abschluss gebracht. Wieder hat er alle Figuren geschickt eingesetzt und gekonnt mit der Geschichte verbunden. Ich bin auf seine neuen Projekte gespannt.

    Mehr