Eduard Graf von Keyserling Abendliche Häuser

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Inhaltsangabe zu „Abendliche Häuser“ von Eduard Graf von Keyserling

Alles beginnt damit, daß der einzige Sohn des baltisch-deutschen Schloßherrn von Paduren bei einem Duell ums Leben kommt. Und so kehrt seine Schwester, die junge Baroness mit dem aparten Vornamen Fastrade, aus dem fernen Hamburg heim. Hier setzt sie ihre Verlobung mit Dietz Egloff durch, der wegen seiner Affären verrufen ist. Das Abenteuer einer alles andere als flüchtigen Liebe beginnt.
Wie in vielen Romanen Eduard von Keyserlings fasziniert in Abendliche Häuser eine jener unabhängigen jungen Frauen, die Widerständen trotzen, ihren eigenen Weg gehen und sich auch ihre Gefühle nicht vorschreiben lassen.

Eduard von Keyserling (1855–1918) entstammte einer Adelsfamilie aus dem baltischen Kurland (heute Lettland) und lebte seit 1895 in München. Er schrieb Romane, Erzählungen und Dramen, auch nachdem er ab 1908 vollständig erblindet war: In dieser Zeit entstanden seine heute bekanntesten Romane, unter ihnen Wellen, Abendliche Häuser und Fürstinnen.

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  • Rezension zu "Abendliche Häuser" von Eduard von Keyserling

    Abendliche Häuser

    Ferrante

    11. April 2010 um 12:26

    Wieder eines jener kleinen, stillen Meisterwerke von Keyserlings. Der Titel steht für die Welt des Adels, die hier als absterbend, überholt, sich dem Ende nähernd dargestellt wird. Die unglückliche Liebesgeschichte wie die Momentaufnahme aus dieser adeligen Welt sind geprägt vom impressionistischen Stil des Autors, der wie ein Maler immer wieder Landschafts- und Personenportraits vor einem aufbaut, die stark stimmungs- und von bestimmten eingefangenen Details geprägt sind. Typisch für Keyserling ist wieder die Hauptfigur der jungen Frau, die sich auflehnt, hier aber am Schluss ambivalent noch in der alten elterlichen Welt verharrt. Diese Ausgabe aus dem Steidl Verlag ist auch sehr schön aufgemacht. Lesen!

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  • Rezension zu "Abendliche Häuser" von Eduard von Keyserling

    Abendliche Häuser

    glowinggloom

    27. September 2008 um 23:26

    Das Werk handelt anfangs des 20. Jhd. im ostpreußischen Adelsmilieu, in dem der Autor aufgewachsen ist. Es geht um Standesdünkel, Generationenkonflikt, Ehebruch, Duell. Man erhält Einblick in eine abgeschlossene Epoche, die noch gar nicht so lange zurück liegt und dennoch völlig befremdet. Die Geschichte wird im typischen Ton des Autors, ruhig, melancholisch, und sprachlich sehr schön erzählt.

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