Eduard Kotschergin Sechs Jahre sind die Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Sechs Jahre sind die Ewigkeit“ von Eduard Kotschergin

Die Odyssee eines Kindes Geboren im Jahr des großen Terrors 1937, verliert ein dreijähriger Junge seine Eltern - der Vater wird erschossen, die Mutter, eine Polin, "als Spionin" für 10 Jahre ins Lager gesperrt. Der Junge wird in ein NKWD-Waisenhaus im sibirischen Omsk verschleppt. Sobald der Krieg zu Ende ist, flieht er aus dem Kinderheim, um in Leningrad seine Mutter wiederzufinden. Die Flucht über Tausende Kilometer, eine ununterbrochene Kette von Gefahren für Leben und Seele eines Kindes, dauert sechs Jahre. Kotschergin zeichnet ein bestürzendes Bild vom zerstörten Land der Sieger des Zweiten Weltkriegs und zeigt menschliche und behördliche Niedertracht, aber auch immer wieder Momente von großer Herzensgüte. 'Direkt und sprachgewaltig.' Eulenspiegel 'Ein glänzender Schriftsteller.' Radio Bremen 'Bei Kotschergin spürt man Wahrhaftigkeit, einen stillen Ernst wie Lebendigkeit an Gefühl und Sprache.' Junge Welt 'Wahrscheinlich die beste Prosa der letzten Jahre.' Echo von Moskau

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  • Sechs Jahre sind die Ewigkeit

    Sechs Jahre sind die Ewigkeit
    Angel10

    Angel10

    20. April 2014 um 16:56

    Eduard Kotschergin erzählt seine Kindheitserlebnisse. Als kleiner Junge wird sein Vater erschossen und seine Mutter in ein Arbeitslager gesteckt, er und sein Bruder Felja kommen in staatliche Kinderheime. Eduard landet in der Nähe von Omsk, Sibirien. Als Kind von neun Jahren beschließt er, zu seiner Mutter nach Leningrad zu gehen und flieht. Während seiner Odysee trifft er auf Diebe, Soldaten, nette Menschen, einen Chinesen, Waldmenschen. Er überwintert in Kinderheimen, kaum wird Frühling, ist er wieder weg. So gelangt er über Tscheljabinsk, Molotow, Kirow bis nach Estland. Der Roman ist in kurzen Episoden geschrieben. So stelle ich mir einen lieben Opa vor, der seinen Enkelkindern aus seiner Jugend erzählt. Schlechte Erlebnisse werden nur genannt. Der Roman spielt während der Herrschaft Stalins. Eduard Kotschergin wurde 1937 geboren. Er floh als Neunjähriger aus einem Kinderheim und erreichte nach 6 Jahren Leningrad.

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