Eduard Mörike

 4 Sterne bei 99 Bewertungen
Autor von Mozart auf der Reise nach Prag, Gedichte und weiteren Büchern.
Autorenbild von Eduard Mörike (©kein Urheberrecht mehr)

Lebenslauf von Eduard Mörike

Eduard Friedrich Phillip Mörike † 4. Juni 1875 in Stuttgart

Neue Bücher

Mozart auf der Reise nach Prag

Neu erschienen am 30.04.2019 als Hörbuch bei Hierax Medien.

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Cover des Buches Mozart auf der Reise nach Prag (ISBN:9783861509493)

Mozart auf der Reise nach Prag

 (35)
Erschienen am 19.03.2015
Cover des Buches Gedichte (ISBN:9783768199681)

Gedichte

 (7)
Erschienen am 01.04.1998
Cover des Buches Die schönsten Gedichte (ISBN:9783458342403)

Die schönsten Gedichte

 (5)
Erschienen am 23.08.1999
Cover des Buches Maler Nolten (ISBN:9783458321040)

Maler Nolten

 (5)
Erschienen am 02.09.1979
Cover des Buches Die Historie von der schönen Lau (ISBN:9783458317722)

Die Historie von der schönen Lau

 (5)
Erschienen am 02.06.1974
Cover des Buches Traumseele (ISBN:B004RJSROG)

Traumseele

 (4)
Erschienen am 10.03.2011
Cover des Buches Das Stuttgarter Hutzelmännlein (ISBN:9783940086549)

Das Stuttgarter Hutzelmännlein

 (3)
Erschienen am 27.07.2009
Cover des Buches Die Geschichte von der schönen Lau (ISBN:9783825176419)

Die Geschichte von der schönen Lau

 (3)
Erschienen am 01.08.2018

Neue Rezensionen zu Eduard Mörike

Neu
S

Rezension zu "Maler Nolten" von Eduard Mörike

Realistische Traumwelt
sKnaerzlevor 4 Jahren

Ein Idyll mit wenig Handlung, voller romantischer Versatzstücke - ein Fürstenhof, Künstler, eine Neujahrsfeier auf einem Turm, ein Schattentheater, ein Ausflug ins Grüne, ein Jägerhaus und dann kippt die Handlung, es wird duster, aber es bleibt romantisch, wenn auch jetzt mit Tod, Zigeunerfluch und Wahnsinn. Also ein eher belangloser Roman, dem nur die eingestreuten Gedichte das nötige Rückgrat geben?

Teilweise schon, und das macht die Lektüre nicht gerade zu einem reinen Vergnügen.

Aber das wichtigste Thema des Romans ist es, wie die Welt zur Fremde wird. Das zeigt sich in vielen Einzelheiten - wenn etwa die Hauptperson, der Maler Nolten, eingeführt wird, dann werden erst seine Bilder gezeigt, die ein Fremder aufgrund der Skizzen, die sein Kamerdiener gestohlen hat, von einem anderen Maler gemalt wurden, gezeigt. (Das ist so sinnlos und verwirrend wie es klingt.) Wenn zwei Freunde sich begegnen, muss erst eine dritte Person erraten lassen, wer jetzt im Nebenzimmer sitzt, oder ein Besuch klappt erst beim zweiten Anlauf, weil die Person nicht Zuhause ist.

Das ist auch im Aufbau des Romans so. Die Handlung geht von einem Glück zum nächsten, Nolten winken die Liebe und die große Karriere, und immer wieder muss der Erzähler eine Vorgeschichte nachtragen, die gerade dieses Glück unmöglich macht. Das macht die Lektüre nicht einfach, aber man hat das Gefühl, als könnten die Figuren jederzeit in einen Abgrund stürzen.

Fremdheit in der Welt ist auch ein Teil der Handlung. Agnes, die schöne Förstertochter, glaubt, ihr Verlobter liebt sie nicht mehr, obwohl er ihr die schönsten Liebesbriefe schreibt. Und sie hat recht, denn Nolten hat sich von ihr abgewendet. Aber ein Freund will den Bruch verhindern und schreibt ihr in Noltens verstelltet Handschrift weiter. Und aus dieser scheinbar guten Tat wächst das Verhängnis.

In die Handlung sind neben Gedichten (am schönsten der Peregrina-Zyklus) auch immerwieder kleine Geschichten, Sagen und Legenden eingestreut, die die Gefühle der Personen spiegeln, aber manchmal auch etwas nerven.

Am Ende schwelgt Mörike geradezu in Schilderungen von Tod und Verzweiflung und der Seelenerhebung, die sich daraus gewinnen lässt. Ich schiebe das mal auf den Protestantismus, aber für moderne Leser wirkt es eher künstlich und fast schon blasphemisch.

Fazit: das Gegenteil eines Pageturners, aber mehr Wahrheit über die modernen Menschen als man dem alten Mörike zutrauen würde

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Rezension zu "Mozart auf der Reise nach Prag /Ausgewählte Gedichte" von Eduard Mörike

Rezension zu "Mozart auf der Reise nach Prag /Ausgewählte Gedichte" von Eduard Mörike
elRinasvor 7 Jahren

Ein unterhaltsames piece "Weltliteratur" für zwischendurch ...
Aus einer Zeit,
in der man neben zuTodebetrübt (Frust) auch himmelhochjauchzend (Genuss)
noch kannte und in Worte zu fassen vermochte ...
Finde ich auch gut geeignet für eine Lesung im Hospiz etc.

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Rezension zu "Mozart auf der Reise nach Prag" von Eduard Mörike

Rezension zu "Mozart auf der Reise nach Prag" von Eduard Mörike
Sariivor 9 Jahren

Die Novelle „Mozart auf der Reise nach Prag“ von Eduard Mörike aus dem Jahre 1856 thematisiert eine Kutschreise des gleichnamigen berühmten Komponisten und seiner Frau Constanze. Während ihrer Reise macht das Paar Bekanntschaft mit einer adeligen Familie und feiert mit ihnen die Verlobung derer Nichte.
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Mozart und Constanze wollen von Wien nach Prag, da dort die Uraufführung seines Stückes „Don Juan/ Don Giovanni“ stattfinden soll. Während der fahrt machen sie eine Pause in einem Wäldchen von dessen Schönheit Mozart nur so beflügelt erscheint. Des Weiteren wird Rast in einem kleinen Gasthof gemacht, um sich für den nächsten Tag auszuruhen. Doch Mozart lernt die adelige Familie kennen, welche ihn und seine Gemahlin sofort zu der Verlobungsfeier einladen, da diese schon viel von seiner Arbeit gehört haben. Außerdem ist die Nichte Eugenie selbst sehr musikalisch und fasziniert von der Arbeit des Komponisten. Es wird ein amüsantes Fest bei dem schließlich einige Stücke aus der noch nicht fertigen Oper von Mozart selbst gespielt werden. Am nächsten Tag reist das Paar weiter nach Prag und Eugenie spürt einen baldigen Todesfall.
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Die Novelle ist sehr poetisch und abwechslungsreich geschrieben. Mörike hat in den Text einige Liedtexte eingebunden, welche die festliche Stimmung deutlicher betonen und hervorheben. Ansonsten ist diese Erzählung sehr unterhaltsam und interessant, doch beschleicht einen am Ende ein ungutes Gefühl, da die bedrückende Stimmung der Eugenie Einfluss auf einen selbst nimmt. Hervorzuheben ist aber auch der Fokus des Autors auf die Sinneswahrnehmung aller Beteiligten, demzufolge sind viele detaillierte und bildliche Beschreibungen enthalten.
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Mir persönlich hat die Geschichte recht gut gefallen, da man einen guten Einblick in das fiktive Leben des Wolfgang Amadeus Mozart erhalten hat.
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Fazit: Sollte man gelesen haben!

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Eduard Mörike wurde am 07. September 1804 in Ludwigsburg (Deutschland) geboren.

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