Eduard Mörike

 4 Sterne bei 101 Bewertungen
Autor von Mozart auf der Reise nach Prag, Gedichte und weiteren Büchern.
Autorenbild von Eduard Mörike (©kein Urheberrecht mehr)

Lebenslauf von Eduard Mörike

Eduard Friedrich Phillip Mörike † 4. Juni 1875 in Stuttgart

Neue Bücher

Cover des Buches Das Stuttgarter Hutzelmännlein (ISBN: 9783742421449)

Das Stuttgarter Hutzelmännlein

Erscheint am 17.09.2021 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

Alle Bücher von Eduard Mörike

Cover des Buches Mozart auf der Reise nach Prag (ISBN: 9783746716534)

Mozart auf der Reise nach Prag

 (37)
Erschienen am 13.04.2018
Cover des Buches Gedichte (ISBN: 9783768199681)

Gedichte

 (7)
Erschienen am 01.04.1998
Cover des Buches Die schönsten Gedichte (ISBN: 9783458342403)

Die schönsten Gedichte

 (5)
Erschienen am 23.08.1999
Cover des Buches Maler Nolten (ISBN: 9783458321040)

Maler Nolten

 (5)
Erschienen am 02.09.1979
Cover des Buches Die Historie von der schönen Lau (ISBN: 9783458317722)

Die Historie von der schönen Lau

 (5)
Erschienen am 02.06.1974
Cover des Buches Traumseele (ISBN: B004RJSROG)

Traumseele

 (4)
Erschienen am 10.03.2011
Cover des Buches Die Geschichte von der schönen Lau (ISBN: 9783825176419)

Die Geschichte von der schönen Lau

 (3)
Erschienen am 01.08.2018
Cover des Buches Das Stuttgarter Hutzelmännlein (ISBN: 9783940086549)

Das Stuttgarter Hutzelmännlein

 (3)
Erschienen am 27.07.2009

Neue Rezensionen zu Eduard Mörike

Cover des Buches Mozart auf der Reise nach Prag (ISBN: 9783520858917)Bionoemas avatar

Rezension zu "Mozart auf der Reise nach Prag" von Eduard Mörike

Unterhaltsame Anekdoten aus dem Hause Mozart
Bionoemavor 7 Monaten

Das Werk von Mörike ist unterhaltsam und kurzweilig. Es zeigt Einblicke in das Leben und die Welt Mozarts, vor allem aber die Person Mozart - durch Anekdoten, Gespräche und in gesellschaftlichen Situationen. Obwohl es sehr unterhaltsam geschrieben ist und die einzelnen Anekdoten und Passagen aus seinem Leben einen guten Lesefluss aufweisen, fehlt mir ein tiefergreifender roter Faden mit einer ernsthaften Quintessenz. Das soll aber der Unterhaltung keinen Abbruch tun!

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Cover des Buches Maler Nolten (ISBN: 9783458321040)S

Rezension zu "Maler Nolten" von Eduard Mörike

Realistische Traumwelt
sKnaerzlevor 6 Jahren

Ein Idyll mit wenig Handlung, voller romantischer Versatzstücke - ein Fürstenhof, Künstler, eine Neujahrsfeier auf einem Turm, ein Schattentheater, ein Ausflug ins Grüne, ein Jägerhaus und dann kippt die Handlung, es wird duster, aber es bleibt romantisch, wenn auch jetzt mit Tod, Zigeunerfluch und Wahnsinn. Also ein eher belangloser Roman, dem nur die eingestreuten Gedichte das nötige Rückgrat geben?

Teilweise schon, und das macht die Lektüre nicht gerade zu einem reinen Vergnügen.

Aber das wichtigste Thema des Romans ist es, wie die Welt zur Fremde wird. Das zeigt sich in vielen Einzelheiten - wenn etwa die Hauptperson, der Maler Nolten, eingeführt wird, dann werden erst seine Bilder gezeigt, die ein Fremder aufgrund der Skizzen, die sein Kamerdiener gestohlen hat, von einem anderen Maler gemalt wurden, gezeigt. (Das ist so sinnlos und verwirrend wie es klingt.) Wenn zwei Freunde sich begegnen, muss erst eine dritte Person erraten lassen, wer jetzt im Nebenzimmer sitzt, oder ein Besuch klappt erst beim zweiten Anlauf, weil die Person nicht Zuhause ist.

Das ist auch im Aufbau des Romans so. Die Handlung geht von einem Glück zum nächsten, Nolten winken die Liebe und die große Karriere, und immer wieder muss der Erzähler eine Vorgeschichte nachtragen, die gerade dieses Glück unmöglich macht. Das macht die Lektüre nicht einfach, aber man hat das Gefühl, als könnten die Figuren jederzeit in einen Abgrund stürzen.

Fremdheit in der Welt ist auch ein Teil der Handlung. Agnes, die schöne Förstertochter, glaubt, ihr Verlobter liebt sie nicht mehr, obwohl er ihr die schönsten Liebesbriefe schreibt. Und sie hat recht, denn Nolten hat sich von ihr abgewendet. Aber ein Freund will den Bruch verhindern und schreibt ihr in Noltens verstelltet Handschrift weiter. Und aus dieser scheinbar guten Tat wächst das Verhängnis.

In die Handlung sind neben Gedichten (am schönsten der Peregrina-Zyklus) auch immerwieder kleine Geschichten, Sagen und Legenden eingestreut, die die Gefühle der Personen spiegeln, aber manchmal auch etwas nerven.

Am Ende schwelgt Mörike geradezu in Schilderungen von Tod und Verzweiflung und der Seelenerhebung, die sich daraus gewinnen lässt. Ich schiebe das mal auf den Protestantismus, aber für moderne Leser wirkt es eher künstlich und fast schon blasphemisch.

Fazit: das Gegenteil eines Pageturners, aber mehr Wahrheit über die modernen Menschen als man dem alten Mörike zutrauen würde

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Cover des Buches Homerische Hymnen (ISBN: 9783111043593)sabistebs avatar

Rezension zu "Homerische Hymnen" von Homerus

Die antiken Göttergeschichten im Original
sabistebvor 7 Jahren

Homerische Hymnen, das klingt schrecklich langweilig. Man sollte sich aber nicht vom Titel abschrecken lassen, denn was die alten Griechen unter Hymnen verstanden ist zum Großteil deutlich spannender und unterhaltsamer als das, was das Christentum darunter versteht. Natürlich gibt es auch die langweilig, schwafeligen Lobhuddeleien an ein paar Götter, die den christlichen Hymnen in nichts nachstehen, die großen, langen Hymnen sind aber spannende Geschichten, die der Odyssee in nichts nachstehen.

Das Buch enthält 33 Hymnen, davon sind die langen wirklich spannende Geschichten:

1.       Demeter – Hier wird die Geschichte von Persephone und Demeter erzählt. Persephone fällt beim Spielen in ein Loch im Boden und landet im Totenreich. Demeter ist am Boden zerstört, ihre Tochter verloren zu habe. Sie sucht sich daher einen Job als Kindermädchen zur Ablenkung. Die Mutter des Knaben, den Demeter umsorgt ist aber nicht sonderlich begeistert von Demeters Erziehungsmethoden, denn Demeter wollte aus dem kleinen mit Ambrosia und stärkenden Bädern in glühender Asche einen Unsterblichen machen. Das stieß bei der Mutter des Kindes irgendwie auf Unverständnis. Demeter kündigt und verlangt als Abfindung einen Tempel.

2.       Apollon – Hier hat man einfach zwei Hymnen aneinandergeklebt. Eine handelt von Apollons Geburt. Keiner wollte aber, dass seine Mutter dieses gefährliche Kind auf ihrem Grund und Boden bekommt, bis sich dann doch eine Insel erbarmt ihnen Geburtsasyl zu geben. Anschließend muss sich jung Apollo einen Platz für seine Wohnung/Tempel suchen und dazu das passende Personal entführen.

3.       Hermes – Meine Lieblingshymne. Klein Hermes hat es schon gleich nach seiner Geburt faustdick hinter den Ohren. Kaum einen Tag alt, büchst er aus und klaut Apollo die Rinder (die er rückwärts gehen lässt, damit nicht auffällt, wohin er sie gebracht hat). Apollo ist aber nicht doof, er weiß, dass Hermes mehr als ein neugeborenes Kind ist. Der Schlagabtausch zwischen den beiden ist sehr witzig. Hermes miemt das Baby, wickelt sich in die Windel und meint, dass er wohl kaum wie ein kräftiger Vieh Dieb aussieht und Apollo tobt rum, schnappt ihn und bringt ihn vor Zeus, der an der Angelegenheit auch seinen Spaß hat. Danach werden die beiden beste Freunde.

4.       Aphrodite – Zeus hat die Nase voll, dass Aphrodite die Götter andauernd mit Menschen verkuppelt und lässt sie ihre eigene Medizin schmecken. Sie verliebt sich in Anchises und gebiert ihm Aeneas.

5.       Dionysos – Kurz und unterhaltsam. Ein paar Seeräuber entführen Dionysos und wollen ihn als Sklaven verkaufen. Er lässt Rebstöcke aus den Planken sprießen und ersäuft das Schiff in Wein, während er sich in einen Löwen verwandelt.

6.       Pan – Die Geschichte um die Geburt Pans, Hermes Sohn. Nett aber nicht sonderlich ereignisreich.

Diese 6 Hymnen machen einen Großteil des Büchleins aus, die 29 langweiligen Kurzhymnen, die selbst im Anhang teils als „mattes, sprachlich ungeschicktes Gebilde“ bezeichnet werden, kann man einfach ignorieren. Haufenweise Geschwafel, wie toll dieser oder jener Gott ist, da stehen sie den christlichen Hymnen in nichts nach.

Das Buch hat noch einen kurzen Anhang, der Auf den griechischen Text und einige Worte darin eingeht, das ist aber eher etwas für eingefleischte Altgriechischfans.

Genau wie bei der Odyssee schreibt man die Hymnen einfach mal Homer zu, denn er ist ein Garant für gute Unterhaltung, aber es ist schon klar, dass hier verschiedene Autoren aus unterschiedlichen Zeiten und teils unterschiedlichen Erzähltraditionen zusammengefasst werden. Einige der langen Hymnen sind möglicherweise wirklich aus Homers Feder (Homer im weiteren Sinne als Autorenkollektiv), andere mit Sicherheit nicht.

 

Fazit: Insgesamt sind besonders die langen Hymnen sehr unterhaltsame, antike Göttergeschichten, die man heute auch gut lesen kann.

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Zusätzliche Informationen

Eduard Mörike wurde am 07. September 1804 in Ludwigsburg (Deutschland) geboren.

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