Eduard von Keyserling Die Fürstinnen

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Inhaltsangabe zu „Die Fürstinnen“ von Eduard von Keyserling

Drei Töchter hat die verwitwete Fürstin von Neustatt-Birkenstein auf ihrem baltischen Landsitz standesgemäß zu erziehen und an den Mann zu bringen. Die beiden älteren Schwestern tragen ihr Schicksal mit der angemessenen Resignation. Die jüngste dagegen versucht aus ihrem Käfig auszubrechen. Noch einmal nimmt Keyserling hier die Hauptthemen seiner früheren Romane auf: den Niedergang des baltischen Adels und den Ausbruch aus erstarrten Konventionen. Gleich einem impressionistischen Maler schildert der »baltische Fontane« eine versunkene Zeit, in der die jüngste Tochter versucht, den Schritt in eine schwierige Zukunft zu wagen.

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  • Rezension zu "Die Fürstinnen" von Eduard von Keyserling

    Die Fürstinnen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. January 2012 um 10:18

    Resignation und so etwas wie Rebellion. zeigt dieser Roman. Der "baltische Fontane" schildert eine für uns längst vergangene Zeit auf höchst melancholisch, undramatische Art und Weise. Ein kleines Buch mit den Themen einer anderen Epoche. Wunderbar.

  • Rezension zu "Die Fürstinnen" von Eduard von Keyserling

    Die Fürstinnen
    glowinggloom

    glowinggloom

    30. September 2008 um 20:44

    Im typischen, melancholischen Keyserling-Ton, erzählt der Roman, vom Leben und den Liebesnöten in Adelskreisen zu Beginn des 20.Jahrhunderts in Deutschland. Die Hauptpersonen sind die verwitwete Fürstin und ihre 3 Töchter, die standesgemäß an den Mann gebracht werden müssen. Die jüngste, Marie, ist sehr sensibel und verliebt sich andauernd; in Hilda, Felix, Britta. Graf Streit verfällt den Reizen der jugendlichen Britta und läßt dafür die Fürstin sausen. Das Buch hat mir gefallen.

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  • Rezension zu "Die Fürstinnen" von Eduard von Keyserling

    Die Fürstinnen
    Ferrante

    Ferrante

    05. April 2008 um 22:08

    Wieder ein Schnäppchen aus der Wiener Buchlandung ;o) ! Keyserling kombiniert hier im Endeffekt die beiden Themen, wie ich sie aus "Wellen" und "Harmonie" kenne: Die alte, steife Ordnung des Adels zerbricht die Menschen darunter, und Frauen suchen nach einem Ausweg, scheitern aber. Hier sind es drei junge Prinzessinnen, die von ihrer Mutter, die selbst gerne ausbrechen würde, verheiratet werden sollen. Die jüngste fügt sich nicht diesem Schicksal. Der Roman endet tragisch-pessimistisch, wenn auch offen. Wieder sind es die starken Landschafts- und Naturbilder, die den Roman und seine Figuren beherrschen. In zwei Tagen ausgelesen, denn schon bald macht sich aufgrund der großen, realistischen Gefühlstiefe starke innere Spannung breit, abseits vom Kitsch, den man erwarten könnte. (Wer einen dieser trashigen Frauenromane sucht, wie sie gerade 'in' sind, lässt lieber die Finger von dem Buch. Weder lernt eine Frau strippen, noch gibt es überhaupt Sex oder Gewichtsprobleme ;o) !)

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