Eduardo Galeano

 3.9 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Die offenen Adern Lateinamerikas, Der Ball ist rund und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Eduardo Galeano

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Eduardo GaleanoDie offenen Adern Lateinamerikas
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Die offenen Adern Lateinamerikas
Die offenen Adern Lateinamerikas
 (9)
Erschienen am 01.09.2009
Eduardo GaleanoDer Ball ist rund
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Der Ball ist rund
Der Ball ist rund
 (5)
Erschienen am 24.02.2014
Eduardo GaleanoErinnerung an das Feuer
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Erinnerung an das Feuer
Erinnerung an das Feuer
 (2)
Erschienen am 17.03.2004
Eduardo GaleanoGeschichtenjäger
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Geschichtenjäger
Geschichtenjäger
 (1)
Erschienen am 05.03.2018
Eduardo GaleanoDie Füsse nach oben
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Die Füsse nach oben
Die Füsse nach oben
 (1)
Erschienen am 01.04.2004
Eduardo GaleanoZeit die spricht
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Zeit die spricht
Zeit die spricht
 (1)
Erschienen am 08.03.2005
Eduardo GaleanoDer Ball ist rund und Tore lauern überall
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Der Ball ist rund und Tore lauern überall
Der Ball ist rund und Tore lauern überall
 (1)
Erschienen am 01.01.1998
Eduardo GaleanoKinder der Tage
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Kinder der Tage
Kinder der Tage
 (0)
Erschienen am 18.02.2013

Neue Rezensionen zu Eduardo Galeano

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D

Rezension zu "Erinnerung an das Feuer" von Eduardo Galeano

Heartbreaking - Poetisch - voller Liebe zu Lateinamerika
DerBergvor 2 Monaten

Eduardo Galeano aus Uruguay fand mit einem ganz neuen Stil zur Darstellung der Geschichte Lateinamerikas. Ganz großartig!

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aus-erlesens avatar

Rezension zu "Geschichtenjäger" von Eduardo Galeano

Kleine Nadelstiche fürs Herz
aus-erlesenvor 6 Monaten

Soll es das wirklich schon gewesen sein? Das letzte Werk von Eduardo Galeano. Ja, leider. Doch trauern wir nicht um ihn, sondern feiern wir seine letzten Kurzgeschichten und freuen uns darauf, dass sie endlich auf Deutsch erschienen sind. 
Wer sich auf dieses Buch einlässt – und schon nach wenigen Zeilen und
Seiten ist man ein Gefangener der Sprachlust Eduardo Galeanos – wird so schnell nicht mehr loskommen. Das ist keine Warnung, es ist ein Versprechen! Es sind kurze Geschichten, manche nur wenige Zeilen lang, die so intensiv ihre Moral versprühen, dass man sie als Sinnsprüche ausschneiden und an die Wand kleben möchte.
Kurze Erinnerungen an scheinbar törichte Handlungen geben sich die Klinke in die Hand mit Geschichten über Kriege und Diktatoren. Naturphänomene wie der ersten Flöte Amerikas stehen im Wechselspiel mit Gedanken über die Zahl Null.
Eduardo Galeano war ein Schreibbessener. Die Wucht und Präzision seiner Worte überragen noch lange Zeit den literarischen Himmel Südamerikas. Während der Militärdiktatur in Uruguay fand er Asyl in Spanien. Mitte der 80er Jahre konnte er in sein Heimatland zurückkehren. 
Die Erinnerungen an Entwurzelung, aber auch die Kindheit tragen seine Geschichten. Egal in welcher Länge. Man schwimmt in einem Strom aus Buchstaben, Silben, Wörtern und Neuschöpfungen und versucht erst gar nicht dem Ertrinken die Stirn zu bieten. Lieber in den Zeilen Galeanos den Tod finden als niemals auch nur eine Zeile dieses Geschichtenjägers gelesen zu haben. 
Monstern zieht er behände den unheilvollen Zahn. Mit Poesie kreiert er Wesen, die im Meer notwendige Abrieten verrichten, ohne zu klagen. Selbst so profane Ereignisse wie Fußballspiele bekommen bei Galeano eine besondere, neue Dimension. 
„Geschichtenerzähler“ wird durch die allerletzten Texte Galeanos, die nie veröffentlicht wurden, ergänzt. Kritzeleien sollten sie heißen. Doch die letzten Zeilen sind die Quintessenz eines viel zu kurzen Schriftstellerlebens. Es war die Neugier, die ihn antrieb. Die Neugier nach dem, was noch kommt, und die Neugier auf das, was war. Es niederzuschreiben, für die Nachwelt zu erhalten, war nur die logische Konsequenz. 

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glasperlenspiel13s avatar

Rezension zu "Die offenen Adern Lateinamerikas" von Eduardo Galeano

Rezension zu "Die offenen Adern Lateinamerikas" von Eduardo Galeano
glasperlenspiel13vor 6 Jahren

Ich habe dieses Buch des uruguayischen Schriftstellers Eduardo Galeano lange nicht gekannt aber zum Glück wurde es mir noch rechtzeitig geschenkt. "Die offenen Adern Lateinamerikas" öffnet Augen in Bezug auf die Geschichte des Kontinents, zerstört romantische Illusionen (falls die jemand in Verbindung mit der spanischen Conquista in Lateinamerika haben sollte), nährt die Wut des Lesers in Bezug auf die verschiedenen ausländischen Interventionen der letzten Jahrhunderte und wirbt um Verständnis für die Situation vieler lateinamerikanischer Staaten.

Eduardo Galeano beschreibt Geschichte und komplexe Sachverhalte in einfachen Worten, da er mit den Menschen ins Gespräch kommen möchte. Als nicht spezialisierter Autor wendet er sich an ein nicht spezialisiertes Publikum mit der Absicht, gewisse Tatsachen zu verbreiten, die von der offiziellen Geschichtsschreibung, die eine Beschreibung der Geschichte der Sieger ist, verschleiert und verfälscht wurde.* Aufgrund dieser Ambition wurde es lange in verschiedenen Ländern Lateinamerikas verboten. So geschehen in Chile, Argentinien und Uruguay zu Zeiten der Militärdiktaturen. Galeano, Zeit seines Lebens als Schreibender unterwegs, beschäftigten viele Fragen, die er mit diesem Buch versuchte zu beantworten: "Ist Lateinamerika ein Teil der Welt, der zur Armut und Demütigung verdammt ist? Verdammt von wem? Hat Gott die Schuld oder vielleicht die Natur? Das erdrückende Klima, die minderwertige Rasse? Die Religion, die Bräuche? Oder ist unser Unglück ein Produkt der Geschichte, die von Menschen gemacht wurde und darum auch von Menschen verändert werden kann?"

Das Buch ist in verschiedene Teile untergliedert. Neuere Auflagen beginnen mit dem Einstieg "Sieben Jahre danach". Galeano beschreibt darin Reaktionen auf das Buch und die weitere Entwicklung Lateinamerikas der letzen sieben Jahre nach Erstauflage. Nach der relativ langen Einleitung "Hundertzwanzig Millionen Kinder im Mittelpunkt des Gewitters" folgt Teil 1 mit den Anfängen der Conquista. Teil 2 beschreibt vor allem die "derzeitige Struktur (in den 70er Jahren) der Ausplünderung".

Sicher hat sich seit 1978, als das Buch erschien einiges verändert aber viele angesprochene Probleme bestehen nach wie vor. Und über 30 Jahre später gelangte das Buch zu neuer Bekanntheit, als der venezualische Präsident Hugo Chávez beim fünften Amerika-Gipfel (2009) das Buch dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama überreichte.

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