Eduardo Mendoza Der Friseur und die Kanzlerin

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Inhaltsangabe zu „Der Friseur und die Kanzlerin“ von Eduardo Mendoza

Eine geniale Satire auf die Schulden- und Europakrise von einem der Stars der spanischen Literatur, der mit seinem Roman ›Die Stadt der Wunder‹ international berühmt wurde. Eduardo Mendozas neuer Roman erzählt von einem fast bankrotten Damenfriseur in Barcelona. Als einstiger Kleinkrimineller saß er vor Jahren zusammen mit »Romulus dem Schönen« in einer Zelle. Der Beginn einer langen und schönen Freundschaft. Als der Friseur auf Umwegen erfährt, dass sein alter Kumpel in ein geplantes Attentat auf die deutsche Kanzlerin verstrickt sein soll, mutiert der unterbeschäftigte Salonbesitzer zum Amateurdetektiv und Terrorfahnder. Doch Romulus, wie vom Erdboden verschluckt, scheint unauffindbar zu sein. Nach unzähligen Wirren und verrückten Entwicklungen wird nicht nur der sich perfekt tarnende Romulus gefunden, sondern auch, durch einen genialen Plan, das Attentat auf die deutsche Kanzlerin verhindert. Ende gut, alles gut?

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    • 1526
  • Abgedrehter Krimi mit lebenden Statuen

    Der Friseur und die Kanzlerin
    anena

    anena

    06. February 2014 um 19:11

    Der Friseur, dessen Friseurladen so gar nicht läuft, ist der Erzähler in diesem sehr abgedrehten Krimi. Überraschende Wendungen, ein witziger Schreibstil und urkomische Figuren machen diesen Krimi zum Vergnügen. Aber man sollte das Buch nicht zu ernst nehmen, Mendozas Sinn für Humor ist sehr eigenwillig. Angela Merkel tritt erst am Ende des Romans in Erscheinung, und so ganz anders - aber eigentlich auch wieder nicht - wie wir sie kennen.

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  • Schelmenstück

    Der Friseur und die Kanzlerin
    Duffy

    Duffy

    09. January 2014 um 17:18

    Der aktuelle Roman von Eduardo Mendoza, der sich mittlerweile zu einem der wichtigsten spanischen Schriftsteller entwickelt hat. Ein fast bankrotter Damenfriseur mit wenig Illusionen und noch weniger Geld muss auf die Spur seines plötzlich verschwundenen Freundes Romolus der Schöne in Richtungen suchen, die er nicht auf der Liste hatte. Es besteht der Verdacht, dass der Verschollene in ein geplantes Attentat an der deutschen Bundeskanzlerin beteiligt ist. Da die Spesensituation des Suchenden unflexibel bei Null liegt, sucht er sich seinen Mitarbeiterstab im Kreise von Straßenkünstlern, chinesischen Warenhausbesitzern und sogar in der Familie zusammen. Diese Suche und die dilettantischen Pläne, das Attentat auf Frau Merkel zu verhindern, bringt so manche ungeahnte Schwierigkeit mit sich. Mendoza ist ein Stilakrobat. Seine Sätze lesen sich irgendwie perfekt, sind aber doch von großer Spitzfindigkeit und Raffinesse durchzogen. Die Geschichte an sich ist großes Kino, die Charaktere sind dem Kaleidoskop aus Barcelonas Bevölkerung entnommen, der teilweise skurile Humor erinnert ein wenig an das, was man von guten englischen Satirikern geboten bekommt. Trotzdem hakt es in diesem Roman irgendwo. Ein wenig zu lang ist das Buch geworden, man wird das Gefühl nicht los, dass das Drumherum wichtiger als die Geschichte selbst ist, und so manches Mal wünscht man sich mehr Tempo. Was nicht heißt, dass der Roman schlecht ist, Mendoza schreibt in nicht so guter Form immer noch besser als 80% seiner Kollegen, doch weil einem Schreiber ein Buch wie sein "Die Stadt der Wunder " nur einmal gelingt und er sich nach jeder Veröffentlichung von der Kritik daran messen lassen muss, ist es schwer, den Standard zu halten. Auch im Vergleich mit seinen anderen Werken schneidet er hier etwas schlechter ab. Vielleicht kam dieses Buch nach dem großartigen "Katzenkrieg" zu schnell. Unter dem Strich muss man leider bemerken, dass er hier ein wenig unter seinen Möglichkeiten bleibt. Trotzdem ist es ein kurzweiliges Erlebnis für alle, die auf versteckten Humor stehen und sich nebenbei auch gerne, zumindest inder Literatur, nach Barcelona entführen lassen.

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