Eduardo Mendoza Die Stadt der Wunder

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Inhaltsangabe zu „Die Stadt der Wunder“ von Eduardo Mendoza

Barcelona fiebert im Rausch der ersten Weltausstellung: Die »Stadt der Wunder« vollzieht den Aufbruch in die Moderne in gewaltigen, oft brüsken Sprüngen, alles scheint möglich. Onofre Bouvila, Junge aus der Provinz, weiß seine Chance zu nutzen: Ihm gelingt ein beispielloser Aufstieg zum mächtigsten Mann der katalanischen Metropole, den weder die gute Gesellschaft noch die Unterwelt aufhalten können.

Auf dass es viele Leser gewinne.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Die Stadt der Wunder" von Eduardo Mendoza

    Die Stadt der Wunder

    Duffy

    30. April 2010 um 08:48

    Die Hauptperson des Romans ist Onofre Bouvila und sein Weg vom mittellosen Provinzjungen zum reichsten Mann Spaniens. Sein Aufstieg zur Zeit der ersten Weltausstellung in Barcelona führt vorbei an legalen und illegalen Transaktionen sowohl in der Unterwelt sowie in der besseren Gesellschaft. Auch der Mensch Bouvila erfährt die dunklen Seiten des Reichtums im Kreise der ihm am nächsten stehenden. Ein faszinierendes Sittenbild Spaniens während der Jahrhundertwende und der Kriege. Die Hauptfgur des Buches ist Barcelona, fast schon als eigener Charakter dargestellt, mit einer Genauigkeit und Detailverliebtheit, unzähligen Anekdoten und geschichtlichen Erläuterungen. Mit einer außerordentlichen Dramaturgie sind Hauptperson und -figur miteinander verflochten und keine Sekunde unabhängig voneinander. Dieses Buch ist ein Meisterwerk, gilt bereits jetzt als Standard in einer Reihe von Romanen über Barcelona und wird bestimmt seinen Weg als bedeutendes Werk in der Weltliteratur finden.

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  • Rezension zu "Die Stadt der Wunder" von Eduardo Mendoza

    Die Stadt der Wunder

    Karigan

    24. February 2010 um 09:24

    Die Stadt der Wunder war für mich ein kleines Lesewunder. Wie schaffte es ein Autor, mich mit einer Geschichte über einen derart durchtriebenen und hinterhältigen Charakter, wie Onofre Bouvila es nun einmal ist, derart zu fesseln? Ganz einfach: Indem er ein derart farbenprächtiges und lebendiges Stadtporträt von Barcelona geschaffen hat, das für mich wie ein Rausch wirkte. Die Geschichte beginnt in der Zeit der ersten Weltausstellung und endet 1929 zur Zeit der zweiten Weltausstellung in Barcelona. Dazwischen wird man mit allen möglichen Geschichten, Personen und Geschehnissen der damaligen Zeit konfrontiert, sei es das Wachstum der Stadt, politische Ränke, das ausschweifende Leben, der Erfindergeist etc. etc. Und dazwischen zieht sich, manchmal behutsam, manchmal brachial die eigentliche Geschichte der Hauptperson, des Emporkömmlings Onofre Bouvila.

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