Edward Ashton Hagerstown

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Inhaltsangabe zu „Hagerstown“ von Edward Ashton

Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit … Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist … "Darf man nicht verpassen!" - io9.com

Überzeugt als ein gelungener sozialkritischer Sci-Fi Thriller, der vor allem mit vielfältigen Charakteren und einer Prise Humor überrascht

— Kagali
Kagali

Super SciFi Thriller, der zum Nachdenken anregt.

— Elisabeth_Kwiatkowski
Elisabeth_Kwiatkowski

Mehr Sci-Fi als Thriller

— LariHeldenlama
LariHeldenlama

Kein Thriller sondern nicht einfach eingängliche Science Fiction!

— Forti
Forti

Abbruch...

— dreamlady66
dreamlady66

Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus

— emma3210
emma3210

Spannend - Verwirrend - Etwas emotionslos

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Spannende, skurrile und komische Science-Fiction Geschichte mit Hintergrund.

— Shellan16
Shellan16

Ein Science-Fiction, der heutige Entwicklungen interessant aufgreift und weiterspinnt, nur leider die Geschichte nicht stimmig abschließt

— birarnol
birarnol

Ein Thriller, der vor allem für Science Fiction Fans lesenswert ist.

— StephanieP
StephanieP

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  • Spannend

    Hagerstown
    thebookpassion

    thebookpassion

    23. May 2017 um 17:28

    Ein Virusanschlag vernichtet fast die ganze Kleinstadt Hagerstown. Überall liegen Leichen. Durch den technischen Vorschritt befinden sich überall Kameras, sodass der grauenvolle Anschlag aufgezeichnet wird. Das Video geht sofort online und wird genauso schnell wieder gelöscht, denn keiner soll die Wahrheit erfahren und so wird die Stadt zu Sperrzone: Niemand darf rein und auch nicht wieder raus. Doch eine Überlebende schafft das Unmögliche… Es scheint, als ob das Land kurz vor einem Bürgerkrieg steht, da die Bevölkerung in zwei Lager aufgeteilt sind und das grausame Geschehen die Konflikte verstecken. So gibt es auf der einen Seite Menschen, die sich genetisch oder durch technische Implantate verändert haben und auf der anderen Seite Menschen, die sich nicht verändern lassen haben.Ich kann gar nicht sagen warum, aber ich hatte zunächst mit einem ganz anderen Roman gerechnet und war recht überrascht, dass „Hagerstown“ doch relativ viele SiFi und dystopische Elemente enthält. Die Menschen können sich mittlerweile technische Implantate einsetzten lassen, sodass sie sich nach Belieben verändern und auch verbessern können. Zudem können die Wissenschaftler auch die Gene von Föten verändern, sodass sie Beispielsweise die positiven Eigenschaften von Tieren aufweisen können (wie. Z. B. einer Maus: schnell, flink, wendig). Diese Modifizierungen können sich aufgrund der hohen Kosten jedoch nur sehr Reiche Bürger erlauben, sodass die Schere zwischen Arm und Reich noch größer wird.Vor allem die technischen Elemente haben mich zu Beginn des Romans deutlich gestört, denn der Autor setzt zu viel Wissen voraus und geht viel zu wenig auf die unterschiedlichen technischen Erfindungen ein. Neue Fahrgeräte oder auch das Computersystem wird nicht genau erklärt, sodass ich stellenweise einfach nichts verstanden habe oder es mir nicht richtig vorstellen konnte.Nachdem ich diese Hürde vor allem im ersten Teil des Romans überwunden habe hat mich eine spannende, skurrile aber auch witzige und packende Story erwartet. Durch die Verfolgungsjagten und die Frage wer steht nun wirklich, auf welcher Seite baut der Autor eine konstante Spannung auf. Ich habe immer fieberhaft überlegt, wer ein Verräter sein kann und wer nicht und habe immer damit gerechnet, dass die Gruppe auffliegt. Das Ende ist absolut realistisch und ist kein „Alle werden glücklich bis sie alt werden“, sondern passt perfekt zu der düsteren Atmosphäre, denn wie soll eine kleine Gruppe ohne wirklichen Verlust aus einem Kampf gegen den übermächtigen Staat herausgehen?Die Dialoge sind oft voller Sarkasmus, sodass ich trotzt des durchaus ernsten Themas oft schmunzeln musste und ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Der Schreibstil des Autors ein klar und weder blumig noch verschnörkelt, da es zu dieser Story auch einfach nicht passen würde.Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten konnte mich „Hagerstown“ doch noch abholen. Die Geschichte ist voller Spannung und ich kam nicht umhin mitzufiebern. Die Story wirkt erschreckend realistisch.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Ein spannender Thriller

    Hagerstown
    _Buecherkiste_

    _Buecherkiste_

    20. May 2017 um 09:38

    Klapptext Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus -  doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit … Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist … Meine Meinung Hagerstown ist der erste Roman von Edward Ashton und ich bin begeistert von ihm. Das Buch wird aus den Perspektiven von Anders, Terry, Elise und Garry erzählt. Anders und Garry sind Freunde und wohnen zusammen, Terry und Elise sind Schwestern. Anders und Terry lernen sich in einer Bar kennen und gehen zu ihr, am nächsten Tag trennten sich ihre Wege, doch Terry sucht wieder den Kontakt. Inzwischen hat Anders von einem Freund einen Auftrag angenommen, eine Datei zu analysieren. Doch kaum das Anders und Terry wieder aufeinander treffen, sehen sie wie Hagerstown in die Luft gesprengt wird und darunter auch Terrys Schwester Elise. Doch sie taucht wenige Stunden später mit ihrem Verlobten vor Anders und Garrys Haustür auf. Jetzt versuchen die fünf herauszufinden was es mit Hagerstown auf sich hat und entdecken unglaubliches, das für sie aber tödlich Enden könnte. Ich kann einfach nur sagen, es ist unglaublich spannend! Man fragt sich nach jeder Seite mehr und mehr, wer für all das Verantwortlich ist und mit dem Ende hätte ich absolut nicht gerechnet. Die Charaktere sind super sympathisch, obwohl ich Elise Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Trotz der vielen technischen Fachbegriffe, die nach einiger Zeit gut erklärt wurden, ist das Buch für jedermann geeignet und ich kann es nur weiter empfehlen. 

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  • Buchverlosung zu "Hagerstown" von Edward Ashton

    Hagerstown
    dreamlady66

    dreamlady66

    Hallo!
    Leider musste ich die noch andauernde Leserunde zusammen mit HarperCollinsGermany abbrechen und biete das nur zu ca. 1/4 gelesene Buch per Buchverlosung hier an.
    Bin gespannt auf Eure Bewerbungen.

    Was genau reizt Euch an dem Klappentext?
    Eine spätere Rezension hier, bei Amazon sowie unter harpercollins.de ist erwünscht.

    • 15
  • Rezension zu Hagerstown

    Hagerstown
    silver111

    silver111

    16. May 2017 um 18:28

    Seit es möglich ist die menschlichen  Gene zu verändern oder sich mittels Technik modifizieren zu lassen leben in den USA immer mehr veränderte Menschen. Fast jeder hat zu Hause einen Avatar, der ihm Arbeit abnimmt, Gespräche entgegennimmt und in ständigem Kontakt zu seinem Menschen steht. Die unveränderten Menschen sind fast schon in der Unterzahl und es gibt eine kleine Gruppe, die die neue Technik komplett ablehnt. Als im Netz ein Clip auftaucht, der zeigt wie Menschen in der fiktiven Stadt Hagerstown plötzlich zusammenbrechen und sterben wird der Computernerd Gary darauf aufmerksam. Im Netz wird heftig darüber diskutiert, zumal das Video nur wenige Minuten online war und danach von der Regierung gelöscht wurde. Soll hier etwas vertuscht werden? Garys Kumpel Anders ist mit Terry befreundet, deren Schwester in Hagerstown lebt. Terry macht sich Sorgen und die Clique versucht mehr herauszufinden. Ich habe hier einen Thriller erwartet, so wird das Buch zumindest beworben. Deswegen war ich überrascht über die ganzen technischen Neuheiten und habe mich anfangs etwas schwer getan. Es geht primär nicht um den Vorfall in Hagerstown, sondern um diese zukünftige Gesellschaft und die Modifikationen und die Konflikte, die daraus entstehen. Terry z. B. hat Neandertal-Gene, was man ihr auch ansieht. Ihre Eltern haben sie modifizieren lassen weil sie lieber einen Jungen gehabt hätten. Es gibt auch die Möglichkeit seine Gene zu verbessern, das sind dann die "Hübschen". Oder sehr strange, menschliche Gene mit tierischen zu mischen wie es bei Anders ist, der Gene von Mäusen hat. Im Gegensatz zu den Modifizierten stehen die normalen, unveränderten Menschen, als die Situation eskaliert kommt es zum Konflikt zwischen den beiden Gruppen. Eigentlich hatte ich eine andere Geschichte erwartet, aber das Buch hat mir trotzdem gut gefallen. Einiges war für mich verwirrend und ich denke, ich werde das Buch noch einmal lesen. Es ist auf jeden Fall eine Geschichte die zum nachdenken anregt, ich vergebe 4 Sterne.

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  • Anders als erwartet, aber sehr gut dabei

    Hagerstown
    Kagali

    Kagali

    15. May 2017 um 17:29

    Meine Meinung: Als ich Hagerstown entdeckte rechnete ich mit einem apokalyptischen Thriller. Genpflege Endzeitstimmung und Auseinandersetzungen mit der Regierung, doch schon beim lesen der ersten 50 Seiten wurde klar: Hagerstown spielt nach ganz anderen Regeln. Was nicht schlimm ist, denn ich bekam einen sozialkritischen, mit Witz versehenden und spannenden Schi-Fi Triller der mich positiv überraschte.Amerika in der Zukunft. Den Wissenschaftlern sind bedeutende Fortschritte in der Genetik gelungen und so ist es mittlerweile möglich das Erbgut der Menschen zu verändern. Sei es um sie hübscher, stärker oder schneller zu machen. Hinzu kommen noch allerhand mechanische Gadgets und Implantate, die diejenigen de es sich leisten können zu wahren Cyborgs machen. Zwar sind ein Großteil der Menschen immer noch sogenannte Unveränderte, doch in den Machtetagen hat längst eine Elite von Veränderte Platz genommen.Das diese Konstellation für einiges an Spannung zwischen den beiden Gruppen sorgt, kann sich jeder denken und Edward Ashtons schafft es gekonnt mit diesem Konfliktpotenzial zu spielen. Die Katastrophe die in Hagerstown geschieht ist war schrecklich und auch ein wesentlicher Bestandteil der Handlung, aber eigenhändig ist sie nur der sprichwörtliche Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt. Eigentliche erzählt der Roman von dem der Auseinandersetzung der Veränderten und Unveränderten und das auf eine spannende und amüsante Art und Weise. Dabei greift er aber auch die ein oder andere wichtig ethische Frage auf z.B: Bei wie viel Genmanipulation ist ein Mensch noch ein Mensch oder ab wann sind Maschinen intelligenter als wir?Das klingt jetzt vielleicht etwas trocken und ja es wird auch an einigen Stellen gefachsimpelt, dass es dennoch nicht langweilig ist, dafür sorgen der flüssige und leicht verständliche Schreibstil des Autors (selbst die Computer bezogenen Erläuterungen versteht man auch als Laie problemlos), sowie die sehr interessant gestalteten Charaktere.Es gab zwar ein paar Charaktere die ich nicht mochte aber keinen, wo ich gesagt hätte, dass er langweilig und flach wäre.Einige wie Anders Gary, Inchy und Terry habe ich richtig ins Herz geschlossen. Ich fand sie alle auf ihre Art faszinierend und auch sehr unterhaltsam, denn auch wenn es in erster Linie natürlich ein Thriller ist und auf Spannung setzt, gibt es doch auch viel Humor und witzige Dialoge.Mein kleines Manko: Vielleicht hätte an manchen Stellen das Tempo der Handlung noch etwas angezogen werden können und ein paar Fragen bleiben am Ende offen. Da ich aber schon gelesen habe, dass der Autor einen weiteren Teil schreibt, der 6 Jahre später spielt, hoffe ich dass dort die offenen Fragen beantwortet werden. Fazit: Hagertown überzeugt als ein gelungener sozialkritischer Sci-Fi Thriller, der mich vor allem mit seinen vielfältigen Charakteren und einer überraschenden Prise Humor begeistern konnte.

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  • Science Fiction oder mögliche Zukunft?

    Hagerstown
    camilla1303

    camilla1303

    14. May 2017 um 15:25

    Der Thriller „Hagerstown“ von Edward Ashton ist als deutsche Erstausgabe 2017 im HarperCollins Verlag erschienen. Die amerikanische Originalausgabe ist bereits 2015 unter dem Titel „Three Days In April“ erschienen. Seit mehreren Jahren ist es möglich menschliche Gene zu manipulieren und sie teilweise sogar mit tierischen Genen zu vermischen. Neben den veränderten Menschen gibt es auch noch die „Unveränderten“, die Angst haben ausgelöscht beziehungsweise ersetzt zu werden. Nachdem in der Kleinstadt Hagerstown ein Virus dutzende Todesopfer fordert und ein Video im Netz auftaucht, dass nach wenigen Augenblicken auch schon wieder verschwunden ist, kommt es zwischen den einzelnen Gruppen zu Konflikten und die Suche nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist, scheint nur noch Anders Jensen und seine Freunde zu interessieren. Denn was der Staat verheimlicht hat ist, dass nicht alle Menschen in Hagerstown gestorben sind. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich das Buch wohl nach wenigen Seiten aus der Hand gelegt hätte, da anfänglich sehr viele technische Begriffe vorkommen, die mir absolut nichts gesagt haben und den Lesefluss beeinträchtigt haben. Das Buch war an vielen Stellen weniger ein Thriller als ein Science Fiction Roman mit Dystopie-Charakter. Ich bin aber wahnsinnig dankbar, dass ich dem Buch dank der Leserunde auf Lovelybooks eine zweite Chance gegeben habe, denn die hat es sich redlich verdient, hat mich der Schreibstil des Autors und die Geschichte nach den anfänglichen Schwierigkeiten gefesselt. Die Geschichte wird aus der Sicht von vier unterschiedlichen Charakteren erzählt. Diese unterschiedlichen Handlungsstränge fügen sich am Ende des Buches zu einer großen Auflösung zusammen. Das Buch lässt den Leser nachdenklich zurück. Ich habe mich nach dem Lesen lange mit der Frage beschäftigt, was mit uns Menschen passiert, wenn die Genforschung soweit fortgeschritten ist, dass beliebig am menschlichen Genom verändert werden kann.

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  • Spannend ...

    Hagerstown
    wortgeflumselkritzelkram

    wortgeflumselkritzelkram

    14. May 2017 um 10:19

    „Hagerstown“ von Edward Ashton ist 2017 erschienen bei Harper Collins.Zum Inhalt lt. Verlagshomepage: Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus – doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den „Unveränderten“ und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist …Hier habe ich etwas ganz anderes bekommen, als ich auf Grund des Klappentextes vermutet hätte. Aber das war gut und spannend….Hauptthema bei diesem Buch ist nämlich weniger der Umstand, was da in der Kleinstadt Hagerstown passiert ist und die Vertuschung des Ganzen, sondern eher die Genmanipulationen und was daraus resultieren kann.Seit ca. 40 Jahren ist es in dieser Geschichte möglich und erlaubt, an Menschen Gene zu manipulieren oder sogar tierische Genome mit menschlichen zu mischen. Dies führt dazu, dass es Menschen gibt, denen man es sofort ansieht, dass sie verändert wurden (z. B. die sog. „Hübschen“). Genauso gibt es aber auch Veränderte wie Anders, deren genetischer Code mit denen von Mäusen gekreuzt wurde, so dass er sich unsagbar schnell bewegen kann. Außerdem gibt es noch die Menschen, die sich dank „Nanopartikel“ mit dem großen Netz verbinden und z. B. mit Hilfe eines Okulars Nachrichten oder sonstiges abfragen können oder die ihre Gliedmaße mit künstlichem „Elektrozeug“ verstärkt haben (ich weiß nicht, wie ich es anders erklären soll).All dies ist den „Unveränderten“ ein Dorn im Auge (hihi – Wortspiel) und so kommt es nach dem Vorfall in Hagerstown recht schnell zu offenen Konflikten zwischen den Gruppen. Dabei wird die Angst der Unveränderten deutlich, ob sie nicht in wenigen Jahren von der Bildfläche verschwunden sein werden – frei nach dem Motto „Der Stärkere überlebt“.Und hier schafft es der Autor, trotz einiger Verworrenheiten und technischen Begriffen zwischendurch, genau diese Frage deutlich und vor allem spannend darzustellen. Und diese Frage steht für mich bei diesem Buch auch im Vordergrund: Was passiert in Folge, wenn man Menschen genetisch verändert? Und diese Frage ist heute m. M. nach nicht abwegig – man denke an das Schaf Dolly vor ein paar Jahren oder auch an immer wieder kehrende Diskussionen über Genmanipulation (für welche Zwecke auch immer).Viele Handlungsstränge laufen am Schluss zur großen Auflösung zusammen. Und oft weiß ich nicht, was ist jetzt virtuell und was ist real. Darauf muss man sich einlassen. Wer das schafft, der liest hier nicht nur ein spannendes Buch, das ich nicht nur dem Genre Thriller zuordne, sondern das auch Elemete der Dystopie mit einem Schuß Science Fiction aufweist – sondern stellt sich Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt.

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  • SciFi Thriller mit Parallelen zur heutigen Welt

    Hagerstown
    Elisabeth_Kwiatkowski

    Elisabeth_Kwiatkowski

    12. May 2017 um 17:52

    Titel: „Hagerstown“Autor: Edward AshtonVerlag: Harper Collins 2017Seitenzahl: 351 SeitenKlappentext: Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit … Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist.Meine Meinung:Ich muss sagen, dass ich nicht viele Erwartungen an das Buch hatte. Umso mehr hat es mich dann positiv überrascht. Zugegeben, es ist vielleicht mehr SciFi als Thriller, dennoch ist es auf jeden Fall lesenswert! Der Schreibstil von Edward Ashton gefällt mir sehr gut.Am Anfang ist das Buch etwas verwirrend aufgrund einer Begriffe wie ,,Endoskelett, bots oder mods''. Aber mit der Zeit kriegt man ein Gefühl für die technischen Begriffe und Äußerungen. In ,,Hagerstown'' geht es um mechanische und genetische Manipulationen des Menschen und man erkennt viele Parallele zur heutigen Zeit. Denn auch heutzutage ist der technische Fortschritt nicht immer nur positiv. Man muss nur einmal an die ständige Verbindung durch unser Smartphone ans Internet denken. Die Privatsphäre fällt immer mehr in den Hintergrund. Die vier Hauptcharaktere Anders, Gary, Tessy und Elise sind für mich realistisch gewesen. Auch wenn ich mich nicht direkt mit einer Person identifizieren konnte, so ist mir grade Gary mit seiner witzigen Art im Gedächtnis geblieben. Allgemein sind im Buch einige Lacher vorprogrammiert, was die doch ernste Thematik ein wenig auflockert. Einzig das Ende fand ich dann doch sehr unrealistisch und zu verrückt.Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen und ich kann es wirklich empfehlen. Es ist ein Buch, dass einen zum Nachdenken bringt. Vielen Dank an Lovelybooks und den Harper Collins Verlag für das zugeschickte Rezensionsexemplar. Ich werde den Autor definitiv im Hinterkopf behalten.

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  • nicht schlecht aber hatte seine Längen

    Hagerstown
    LariHeldenlama

    LariHeldenlama

    11. May 2017 um 22:03

    Hagerstown ist eine Kleinstadt bei Maine. Wir befinden uns in der Zukunft, leider erzählt das Buch nicht in welchem Jahr genau, aber die Technik ist extrem fortschrittlich.  Fast jeder Bewohner (der was auf sich hält) hat einen sogenannten Hausavatar. Sowas wie die Sprachbox „Alexa“ von Amazon nur viel viel weiter entwickelt, diese hier ist in komplett ins Haus integriert und kann nicht nur Dinge stimmlich ausgeben sondern komplette Funktionen und Arbeiten im Haus übernehmen.Die Menschen sind in 2 Kategorien eingeteilt. Einmal „Unveränderte“ das sind ganz normale Menschen wie Beide Rassen leben friedlich nebeneinander her, als es eines Tages zu einer Katastrophe kommt. Die Nachrichtenfeeds berichten über ein Massensterben in Hagerstown. Die Bewohner fallen einfach um und machen sich in die Hose und bluten aus allen möglichen Öffnungen. So schnell wie die Feeds um die Welt gehen, so schnell sind sie auch schon wieder aus dem Netz entfernt worden.Der Staat wirft direkt über dem betroffenen Gebiet mehrere Bomben ab um ihn wie sie es ausdrücken „klinisch rein“ zu machen. Dabei verheimlichen sie aber, dass nicht alle Bewohner bei der Katastrophe umgekommen sind und setzt brutal deren Leben aufs Spiel!Die Story wird immer abwechselnd aus der Sicht von 4 unterschiedlichen Charakteren erzählt. Ich mag diese Art von Erzählstil wenngleich es bei 4en schon manchmal schwierig wird mitzukommen.Den Anfang des Buches fand ich super! Bis zur Mitte etwa, dann wurde es streckenweise ziemlich langweilig. Vorallem als die Chatprotokolle kamen. Ich hatte Probleme mitzukommen welcher Charakter nochmal hinter welchem Nicknamen steckte.Die ganzen Technikbegriffe (da ich in der Nanotechnik nicht so bewandert bin) waren auch teilweise etwas zuviel und ich habe mir deren Funktion dann nur zusammengereimt.Obwohl ich sehr Technikaffin bin und dem Computerfortschritt auch offen gegenüberstehe, hat die Vision, die Edward Ashton von der Zukunft aufzeigte mir doch Angst gemacht. Der Staat hat soviel Macht und kann im Nu alles aus dem Netz entfernen, kann innerhalb von ein paar Minuten eine Kleinstadt dem Boden gleich machen und niemand kann etwas dagegen unternehmen. Ist das eine Vorstellung die uns auch mal treffen kann? Wieviel macht hat die Regierung wirklich und vorallem, wieviel macht sie ohne dass der mündige Bürger davon etwas mitbekommt?Das Buch ist mehr ein Sci-Fi Roman als ein Thriller, streckenweise gibt es komplizierte oder langweilige Teile aber im großen und ganzen hat mich die Geschichte gut unterhalten. Ich habe die Auflösung bis zum Ende hin nicht geahnt und würde das Buch all den jenigen empfehlen, die sich mit Computertechnologien etwas besser auskennen. Jemanden, der gerade seinen PC bedienen kann wird dieses Buch keinen Spaß bereiten weil er nicht verstehen wird was eigentlich passiert.

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  • Kein Thriller sondern Science Fiction

    Hagerstown
    Forti

    Forti

    11. May 2017 um 16:13

    Edward Ashton hat in meinen Augen mit "Hagerstown" keinen Thriller, sondern einen Science Fiction-Roman geschrieben. Dieser mag Thriller-Elemente enthalten, der Schwerpunkt liegt meiner Meinung nach aber auf der Science Fiction. Insoweit finde ich Genre-Bezeichnung und Klappentext irreführend.Wir befinden uns in der Zukunft und zwar in Baltimore, USA. Die Menschheit hat sich technisch stark fortentwickelt, was einher geht mit stärkerer Überwachung durch staatliche Stellen. Mit einer zusammengewürfelten kleinen Personengruppe erleben wir aus der Ferne die Katastrophe in Hagerstown und die folgenden Tage.Cyborgs, Avatare, Bots - neben dem klassischen Homo Sapiens gibt es mittlerweile verschiedene andere (mehr oder weniger) menschliche Lebensformen. Durch das Buch ziehen sich außerdem Informationen über die fortentwickelte Technik.Sind die technologischen Details am Anfang noch interessant und auch für mich verständlich, ändert sich dies ab ca der Hälfte des Buches. Es gibt immer mehr Details, die teils wenig bis garnicht erklärt werden - teilweise wird es in meinen Augen sogar etwas abstrus. Das mag dennoch alles gut recherchiert und für die Zukunft genau so möglich sein, aber für mich war das oft zu technisch. Science Fiction-Fans mag es aber vielleicht zu wenig in die technischen Details gehen - vielleicht gefällt manchen Lesern aber auch gerade, dass vieles nicht erklärt wird.Interessante Fragen nach Segen und Fluch der Technik werden angedeutet und angestoßen, aber nicht immer beantwortet. Die Parallelen zu unserem heutigen Leben zu ziehen, bleibt dem Leser überlassen.Ein Science Fiction-Thriller für Leser mit naturwissenschaftlichen und technologischen Kenntnissen und Interessen. Für Leser, die einen dystopischen Überlebenskampf erwarten und/oder sich nicht sonderlich für Technologie interessieren, ist es definitiv das falsche Buch.

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  • Mehr Scifi als Thriller

    Hagerstown
    Alex1309

    Alex1309

    10. May 2017 um 10:26

    Ich finde, man hätte das Buch eher als SciFi bewerben soll, anstatt als Thriller. Das Cover ist ansprechend und auch der Schreibstil des Autors hat mich überzeugt. Aber die Geschichte leider nicht so ganz, da ich zu viel SciFi in einem Roman nicht mag und mir die typische Thriller-Spannung leider gefehlt hat. Die handelnden Personen und die Handlungsorte konnte ich mir dank der bildhaften Schreibweise gut vorstellen, aber ganz überzeugen konnte mich das Buch nicht.Von mir 3 Sterne, da mir der Schreibstil gut gefallen hat, aber ich eher ein anderes Buch erwartet habe.

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  • Abbruch...

    Hagerstown
    dreamlady66

    dreamlady66

    09. May 2017 um 10:06

    (Inhalt übernommen)Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit … Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist … Zum Autor:Edward Ashton lebt in Rochester, New York.Tagsüber erforscht er neue Behandlungsmethoden für Krebs. Nachts allerdings schreibt er über die furchtbaren Auswirkungen, zu denen seine Forschung führen könnte.Seine Kurzgeschichten erscheinen in verschiedensten Publikationen.Hagerstown ist sein erster Roman.Schreibstil:Nach ca. 1/4 des Buches musste ich hier abbrechen, nachdem der Inhalt vorrangig um 3 (Haupt)Protagonisten gestrickt wurde, die aber eher langweilig, genervt und einfach farblos daherkommen - definitiv keine Thrillerzüge zu finden. Der Plot dümpelte für mich nur so dahin...Desweiteren verstehe ich von SciFi & Cyper Tech nichts, daher nervten mich bald die oft verwendeten Fachbegriffe, die mich eher nur langweilten als wirklich begeistern konnten, schade.Der Klappentext machte definitiv neugierig auf mehr...Fazit:Verschwendete Lesezeit!

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  • Leserunde zu "Hagerstown" von Edward Ashton

    Hagerstown
    HarperCollinsGermany

    HarperCollinsGermany

    Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Thrillers "Hagerstown" von Edward Ashton ein. Bitte bewerbt euch bis zum 14.04.2017 für eines von 30 Leseexemplaren (Klappenbroschur) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans. Über den Inhalt: Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus -  doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist … Du möchtest "Hagerstown" von Edward Ashton lesen? Dann bewirb dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von HarperCollins Germany

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    • 329
    dreamlady66

    dreamlady66

    09. May 2017 um 09:43
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    Zsadista schreibt ... nicht mein Ding ... Ich bin mehr am überblättern, wie am Lesen ...

    Das sehe ich genauso!

  • Rezension zu "Hagerstown"

    Hagerstown
    Zsadista

    Zsadista

    08. May 2017 um 14:54

    Hagerstown. Offiziell hat eine Seuche gewütet und die Stadt wurde durch eine Bombe dem Erdboden gleich gemacht. Videos die veröffentlicht wurde, werden sofort wieder gelöscht. Um die Stadt wird ein großes Geheimnis gezogen. Die Menschen selbst sind mittlerweile in zwei Lager gespalten. Die Veränderten und die Unveränderten. Man ist so weit, dass man Embryos gentechnisch verändern kann. Der Fall Hagerstown macht beiden Lagern zu schaffen. Und so bleibt es nicht aus, dass beide Parteien aufeinander treffen und sich gegenseitig die Schuld zuweisen. In der Zeit trifft Anders auf Terry. Da Terrys Schwester sich in Hagerstown aufhält, versuchen die beiden mit ihren Freunden das Geheimnis aufzuklären. „Hagerstown“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Edward Ashton. Das Cover sieht absolut genial aus. Einfach, aber es hat mich direkt in den Bann gezogen. Die Inhaltsangabe tat ihr letztes dazu. Virus … Seuche … genau meins! Ich musste dieses Buch also unbedingt lesen. Den ersten Dämpfer erhielt ich bereits beim zweiten Kapitel. Bin ich im ersten noch Anders, bin ich im zweiten auch schon Terry. Danach bin ich auch noch Elise und Gary. Das Buch ist auch noch im Ego Stil geschrieben. Mich hat es direkt an „The Walking Dead“ erinnert, alle sind Negan … Ich persönlich fand diesen Schreibstil ziemlich daneben. Wenn ich einen Roman in der Ego Form schreibe, dann bleibt man doch bitte schön bei einer Person. Nun gut, also quälte ich mich mit dieser Form durch das Buch. Es konnte dann auch mal vorkommen, dass wenn ich mitten im Abschnitt eine Pause einlegte, am Anfang des Kapitels nachsehen musste, wer ich denn jetzt gerade wieder bin. Der Inhalt der Story ist genauso wirr und eigentlich recht überflüssig. Es gibt halt den Konflikt der Veränderten und Unveränderten, oder vielmehr denen die behaupten nicht verändert zu sein. Der Fall Hagerstown wird eigentlich fast unter den Tisch gekehrt. Es ist auch ein ziemliches Hin und Her zwischen den einzelnen Personen. Das geht bis hin zur sektenartigen religiösen Aufklärung der Schwester von Tariq. Was mit dem Fall an sich überhaupt nichts zu tun hat, aber Hauptsache man hat einmal darüber gesprochen. Die Figuren sind weit davon entfernt sympathisch zu sein. Nicht einmal unsympathisch konnten sie mir werden. Sie waren mir alle schlichtweg absolut egal. Teilweise wurden auch irgendwelche Aussagen, bzw. Tatsachen gar nicht weiter erklärt. Das wurde einfach so abgehakt ohne Erklärung. Wie, wer oder was war Tariq zum Beispiel? Keine Ahnung. Man musste sein „Können“ einfach so hinnehmen, obwohl er immer behauptete, kein Veränderter zu sein. Genauso wie die Flucht von Tariq und Elise aus Hagerstown, sie wurde nie richtig aufgeklärt. Oder hab ich das schon wieder vergessen, als ich gerade mal wieder ein anderes Ego war?Fraglich ist hier für mich auch, was die einzelnen Genveränderungen überhaupt sollten. Verändert man seine Tochter wirklich zum halben Neandertaler? Gut, sie hat harte Knochen, sieht dafür aber wie ein halber Neandertaler aus. Wirklich sehr bedenklich. Auch die Mausgene von Anders. Kommen Eltern wirklich darauf, in ihr Kind Mausgene einzubauen? Ich bezweifle es wirklich stark. Ich war wild auf das Buch, weil ich sehr gerne Zombie, Viren und Seuchen Bücher und Filme lese bzw. ansehe. Auf die Gefahr hin, hier zu spoilern … in dem Buch geht es weder um eine Seuche, noch um ein Virus. Das möchte ich ausnahmsweise hier einmal deutlich sagen, damit nicht noch ein Fan dieses Genre auf das Buch herein fällt. Die Aufklärung am Ende ist viel abstruser. Ich muss das Werk hier einfach als „verschwendete Lesezeit“ abhaken. Mag sein, dass das Buch seine ganz speziellen Fans hat oder findet. Ich gehöre definitiv nicht dazu. 

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    • 4
  • Ein ganz besonderes Sci-Fi-Thriller

    Hagerstown
    Brunhildi

    Brunhildi

    06. May 2017 um 21:40

    Meine Meinung:Wow! Was für ein Buch! Diese Rezension wird mir sehr schwer fallen, weil das Buch sehr besonders ist. Ich versuche einfach mal, meine Gedanken in Worte zu fassen...Zuerst das Cover. Das Cover hat meinen Blick direkt auf sich gezogen. Der Titel ist sehr präsent und die Häuser im Hintergrund geben einen Einblick in die Stadt. Mir gefällt es gut.Der Klappentext spiegelt den Inhalt zwar gut wieder, aber dennoch habe ich davon eine etwas andere Geschichte erwartet. Hier handelt es sich nämlich um einen Sci-Fi-Thriller, was aus dem Klappentext jedoch nicht hervorgeht. Man wird direkt zu Beginn des Buches mitten in die Geschichte geworfen und mir persönlich fehlte hier eine kleine Einführung. Bis zum Schluss bleibt es zum Beispiel unklar, wie weit in der Zukunft wir uns befinden und auch innerhalb des Buches gibt es immer wieder Momente, in denen man mit offenen Fragen zurückbleibt.Die Geschichte wird aus der Sicht von vier verschiedenen Charakteren erzählt. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht der Name desjenigen, wen man begleitet. So weiß man immer, was wo gerade passiert und erhält alle wichtigen Informationen. Als Charaktere haben wir hier Anders (einer der ersten Veränderten), Terry (die Neandertalerin), Gary (der Mitbewohner von Anders) und Elise (die Schwester von Terry). Es fehlte bei fast allen Charakteren an der Tiefe. Sie sind zwar teilweise sehr verschieden und haben ihre Eigenarten, blieben aber oftmals blass und sehr emotionslos. Als einzige Ausnahme würde ich hier Gary nennen. Zu Beginn des Buches mochte ich ihn überhaupt nicht, aber er hat eine gute Entwicklung durchlebt und hat mich mit seiner skurrilen Art immer wieder zum Lachen gebracht.Der Schreibstil von Edward Ashton hat mir ganz gut gefallen. Er ist locker und leicht zu lesen. Ich habe mich jedoch oftmals schwer getan, wenn ich zwischen fachlichen Begriffen einen Zusammenhang herstellen musste. Zwar bin ich auch nicht ganz blöd was Technik betrifft, aber mit Worten wie "Molekularkäfig", "Nanopartikelerzeuger" und "Neurostimulator" hatte ich dann doch so meine Probleme. Die Liste hätte ich übrigens ohne Probleme noch ein wenig verlängern können.Das ganze Buch wirkt auf mich aufgrund der Charaktere emotionslos und Spannung kam leider nicht richtig auf. Allerdings war ich schon auf die Auflösung neugierig und habe zugesehen, dass ich das Geheimnis lüften konnte. Das Ende ging mir persönlich ein wenig zu schnell. Es war teilweise sehr überraschend, lässt aber leider immer noch viele Fragen ungeklärt.Fazit:Das Buch "Hagerstown" ist etwas ganz besonderes. Es enthält verschiedene, zum Teil emotionslose und blasse Charaktere und eine Handlung, die ich so nicht erwartet hätte. Das Buch lässt einen nachdenklich zurück und ich würde es jedem empfehlen, der mal etwas anderes lesen möchte.3,5/5 Punkte(Mehr als nur gut!)Vielen Dank an den Verlag HarperCollins zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares für die Leserunde auf Lovelybooks.

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