Edward Ashton Hagerstown

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Inhaltsangabe zu „Hagerstown“ von Edward Ashton

Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit … Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist … "Darf man nicht verpassen!" - io9.com

Schwere Kost, mit blassen Charakteren in einer interessant gestalteten Zukunftsvision der auf Perfektion ausgelegten Gesellschaft.

— Toby_Be
Toby_Be

Tolle Idee mit recht blassen Protagonisten. Kein dystopischer Thriller, wie ich vermutet hatte.

— AnjaSc
AnjaSc

Spannend! Erschreckend! Real?

— tardy
tardy

Skurrile Science Fiction, gesellschaftskritisch, spannend, aber auch verwirrend (3,5 Sterne)

— SillyT
SillyT

Überzeugt als ein gelungener sozialkritischer Sci-Fi Thriller, der vor allem mit vielfältigen Charakteren und einer Prise Humor überrascht

— Kagali
Kagali

Super SciFi Thriller, der zum Nachdenken anregt.

— Elisabeth_Kwiatkowski
Elisabeth_Kwiatkowski

Mehr Sci-Fi als Thriller

— LariHeldenlama
LariHeldenlama

Kein Thriller sondern nicht einfach eingängliche Science Fiction!

— Forti
Forti

Abbruch...

— dreamlady66
dreamlady66

Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus

— emma3210
emma3210

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  • Sehr interessantes Thema

    Hagerstown
    sini3197

    sini3197

    08. July 2017 um 16:41

    Inhalt: "Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit … Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist …"Ich fand das Buch sehr spannend und wollte natürlich wissen wie es aus geht. Die Welt, in der das Buch spielt ist alles auf Technik entwickelt. Dies finde ich sehr interessant, da ich mir auch schon vorgestellt habe, wie es wäre, wenn in unsere Gehirne Chips installiert hätten, mit denen wir ins Internet beispielsweise gehen könnten. Dazu gibt es auch schon viele Bücher allerdings ist es in diesem Buch realistischer dargestellt. Dieses Buch setzt sich auch kritisch damit auseinander, dass wir alle einem Schönheitsideal hinterher rennen. Dabei wäre es doch am einfachsten sich in dem Wohl zu fühlen wie man ist. Das Buch lies sich ganz gut lesen, allerdings war zwischen durch auch ein Hänger.

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  • An und für sich interessant, aber...

    Hagerstown
    Toby_Be

    Toby_Be

    10. June 2017 um 11:30

    Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagers Town. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist … Die Story wird aus der „Ich-Perspektive“ von den vier Protagonisten: Anders, Gary, Terry und Elise erzählt. Die Perspektive wechselt von Kapitel zu Kapitel und die Überschrift verrät aus welcher Sichtweise aktuell erzählt wird. Die Story spielt in den USA, irgendwann in Zukunft. Alles ist miteinander vernetzt, Personen werden genetisch und technisch modifiziert. Dies führt zu einem Riss in der Gesellschaft zwischen unveränderten und veränderten Menschen. Als in der kleinen Stadt Hagers Town aus unerfindlichen Gründen die Menschen massenweise sterben, wird eine Kette von Ereignissen ausgelöst, die sich nicht mehr aufhalten lässt. Die Lage droht zu eskalieren. Die Regierung versucht die Ereignisse in Hagers Town zu vertuschen, doch ein Video geht viral und so erfährt die Bevölkerung von den entsetzlich verstümmelten Leichen... Die Charaktere bleiben fast alle farblos, eintönig und nichtssagend. Einzig Gary kann mit seiner speziellen Art punkten. Die Protagonisten sind weder besonders sympathisch noch unsympathisch. Der Autor schafft es leider nur in den wenigsten Fällen so etwas wie Emotionen zu vermitteln. Die Charaktere handeln oft völlig monoton und ohne jegliches Gefühl. Ist die Story zu Beginn noch interessant, so verrennt sich der Autor Edward Ashton später in ein Gewirr aus Konflikten, die er nicht zur Gänze gelöst bekommt. Das großes Manko ist der Klappentext. Dieser lässt eher auf eine Dystropie oder Mystery Stoy schließen als auf einen Sci-Fi Thriller. Daher besteht das Problem sich auf eine ganz andere Art von Story einzulassen als erwartet. Der Schreibstil ist stellenweise kompliziert und nicht immer ist alles sofort verständlich oder nachvollziehbar. Dieses Buch ist definitiv keine leichte Kost für zwischen durch. Es beleuchtet viele gesellschaftliche Aspekte und die damit verbundenen Probleme. Auch wenn es in der Zukunft spielt so kann man vieles davon auch in die heutige Zeit übertragen. Schwere Kost, mit blassen Charakteren in einer an und für sich interessant gestalteten Zukunftsvision einer auf Perfektion ausgelegten Gesellschaft.

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  • Tolle Idee mit Mängeln in der Umsetzung

    Hagerstown
    AnjaSc

    AnjaSc

    04. June 2017 um 14:05

    Inhalt: Hierbei handelt es sich nicht um einen dystopischen Endzeitthriller, auch wenn man das vom Klappentext her eventuell erwarten könnte.Es ist ein Sci-Fi-Thriller, der in der Zukunft spielt ohne eine genaue Jahreszahl zu nennen. Die Menschen haben sich weiterentwickelt und es gibt neben genetisch veränderten Menschen, auch die, die sich mit technischen Hilfsmitteln ausstatten lassen und die Modifizierten. Künstliche Intelligenz, Avatare und Technik im Allgemeinen sind ein großes Thema im Buch.Was erleben wir:Totale Vernetzung, Überwachung durch Kameras, Bots, Dronen, intelligente Häuser, eine alles überwachende Institution namens NatSec, bei der die Veränderten das Sagen haben.Nach dem Vorfall in Hagerstown und der Vaporisierung der kompletten Stadt wird schnell klar, das NatSec den Vorfall so schildert, wie es ihnen passt, kritische Posts und Übertragungen von Feeds, die von Überlebenden in der Stadt sprechen werden rigoros gelöscht. Auch vor Mord von renitenten Bloggern wird nicht zurück geschreckt.Doch eine Überlebende kann dem Vernichtungsschlag entkommen: Elise... Damit kommen wir zu den Protagonisten:Elise ist die Schwester von Terry, Terry ist die Freundin von Anders und dieser lebt bei Gary.Damit haben wir auch schon die vier Hauptprotagonisten des Buches, die versuchen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Meiner Meinung nach aber eher halbherzig...Wir erleben die Geschichte, die sich um die oben genannten 4 Hauptprotagonisten herum aufbaut.Erzählt wird aus der Sicht der vier Protas und immer in der Ich-Perspektive des jeweils Erzählenden.Das ist gut gelöst, denn die Kapitel sind mit dem jeweiligen Namen überschrieben, so dass keinerlei Verwirrung aufkommt.Leider bleiben alle Protagonisten während des kompletten Buches recht blass und emotionslos.Man erfährt wie unterschiedlich sie sind und das sie den verschiedenen "Spezien" angehören, allerdings gelang es mir nicht zu einem Charakter eine Beziehung aufzubauen.Der Autor hat mich nicht komplett überzeugt mit der Auflösung der Geschehnisse, das war mir persönlich eine Komponente zu viel.Mir hätte eine Auflösung, die viel näher gelegen hätte völlig ausgereicht. Leider kann ich hier nicht näher darauf eingehen, da ich sonst spoilern würde. Fazit: Edward Ashton hat durch den Schreibstil leider blasse und emotionslose Charaktere geschaffen, was aber wie ich Vermute, auf Grund der starken Vernetzung und Technik beabsichtigt war. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Allerdings sollte man für dieses Buch schon technikaffin sein, ansonsten ist man eventuell sehr schnell am Rande des persönlich erträglichen angelangt.Meiner Meinung nach hat der Autor am Ende zu viele Dinge versucht in dieses Buch hineinzubringen und damit mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Absicht? Das kann ich nicht beantworten.Die Idee ist wirklich hervorragend, Umsetzung bis zu einem gewissen Punkt gut, aber dann wird mir alles zu viel, zu absurd, zu abgedreht. Ich sage nur soviel: Rogue Avatare und eine sehr obskure Religion, die gar keine Religion ist,  hätten nicht mehr sein müssen.Ich weiß an dieser Stelle nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll, daher gehe ich an dieser Stelle mal anders vor:Idee: 5 SterneStil: 4 SterneProtagonisten: 2 SterneGeschichte: Bis zu einem Punkt 4 Sterne, dann für mich runter auf 1 Punkt = 2,5 im SchnittOb man diesen Thriller lesen soll oder möchte überlasse ich jedem selbst, vielleicht bin ich einfach nicht Sci-Fi verrückt genug gewesen für dieses Buch.

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  • Hagerstown

    Hagerstown
    tardy

    tardy

    03. June 2017 um 09:47

    Irgendwann in der Zukunft. In der Kleinstadt Hagerstown liegen überall Leichen. Ein Video im Netz zeigt dieses erschreckende Bild, aber nur wenige Minuten lang, dann ist es plötzlich wieder verschwunden. Die Regierung macht die Stadt dem Erdboden gleich. Ein Virus heißt es. Höchst ansteckend! Zum Schutz der Bevölkerung! Aber Elise überlebt und wird wie durch ein Wunder aus der Stadt gerettet. Was ist wirklich passiert?Edward Ashtons Thriller ist sehr spannend und erschreckend. Er beschreibt eine Zukunft, wie man sie sich durchaus vorstellen kann. Gentechnisch veränderte Menschen, Manipulationen durch das Internet, ständige Überwachung. Alles plausibel und gerade deswegen nicht weniger beängstigend. Da ich selbst in einem Grundlagenforschungslabor arbeite und auch in sozialen Netzwerken sehr aktiv bin, ist die Thematik mir nicht ganz fremd, trotzdem ist das Buch nicht einfach zu lesen. Der Schriftsteller verwendet sehr viele technische Fachbegriffe, die für einen Laien nicht einfach zu verstehen sind. Wer jedoch eine gewisse Ahnung und Offenheit aufbringt und vielleicht auch mal das ein oder andere Wort nachschlägt, wird mit einem gesellschaftskritischen Science Fiction Thriller belohnt. der den Leser sehr zum Nachdenken anregt. Der Schreibstil ist sehr klar, fast ohne Emotionen, aber durchaus witzig und skurril, in manchen Teilen voller Sarkasmus und Ironie. Die Charaktere hat der Autor gut ausgearbeitet, auf mich wirken sie fast schon real. Ashton lässt seine Geschichte aus der Sicht der vier Protagonisten erzählen. Dieser ständige Perspektivenwechsel bringt natürlich sehr viel Spannung, sorgt aber auch teilweise für etwas Verwirrung. Man muss sich ganz und gar auf das Buch konzentrieren, damit man den Faden nicht verliert. Aber die Mühe lohnt sich, das Buch ist wirklich lesenswert.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2017

    LovelyBooks Spezial
    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2017 und endet am 31.12.2017. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.11.2016 bis 31.12.2017 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2017 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2017 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: https://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2017-1400569386/ glanzente war wieder so lieb, und hat eine Liste mit Neuauflagen angelegt, die auch nach und nach ergänzt wird. Ihr findet sie hier: https://www.lovelybooks.de/thema/Neuauflagen-f%C3%BCr-die-Challenge-Krimi-gegen-Thriller-2017-1404878384/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Team Krimi:1. Postbote (2. Mercado)3. dorli 4. Bambisusuu 5. funny1 6. ChattysBuecherblog 7. faanie 8. hasirasi2 9. Lesezeichen16 10. janaka 11. buecherwurm1310 12. mabuerele 13. ChrischiD 14. mistellor 15. sommerlese 16. Bellis-Perennis 17. Katjuschka 18. danielamariaursula 19. claudi-1963 20. Michicorn 21. Wildpony 22. Wedma 23. Leserin71 24. clary999 25. saku 26. Barbara62 27. DaniB83 28. Caroas 29. Shanna1512 30. Traubenbaer 31. TheRavenking 32. Sabine_Hartmann 33. Schalkefan 34. Athene10077635. sophie20636. leaphelina37.Gelesene Bücher Januar: 21 Bücher Gelesene Bücher Februar: 69 BücherGelesene Bücher März: 68 BücherGelesene Bücher April: 92Gelesene Bücher Mai: 96Gelesene Bücher Juni: 58Zwischenstand: 404 BücherTeam Thriller:1. BeaSurbeck 2. calimero8169 3. lenicool11 4. glanzente 5. wortgewand 6. zusteffi 7. BookfantasyXY 8. KruemelGizmo 9. Jisbon 10. Floh 11. marpije 12. melanie1984 13. Janosch79 14. Steffi1611 15. Argentumverde 16. Thrillerlady 17. MelE 18. Sarlis 19. Brixia 20. MeiLingArt 21. Luzi92 22. katrin297 23. Lisa0312 24. Insider2199 25. Landbiene 26. lesebiene27 27. MissRichardParker 28. Joolte 29. Inibini 30. svenskaflicka 31. ScheckTina 32. Schluesselblume 33. LunaLuo 34. Luischen2002 35. fredhel 36. kalestra 37. Katharina99 38. Meteorit39. Gelesene Bücher Januar: 29 Bücher Gelesene Bücher Februar: 41 BücherGelesene Bücher März: 35 BücherGelesene Bücher April: 30Gelesene Bücher Mai: 36Gelesene Bücher Juni: 20Zwischenstand: 191 Bücher

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    • 665
    kubine

    kubine

    01. June 2017 um 17:22
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  • Spannendes Szenario aber teilweise verwirrend

    Hagerstown
    SillyT

    SillyT

    01. June 2017 um 14:31

    Die Zukunft in den USA, die Technik ist sehr weit fortgeschritten. Auch die Menschen haben sich sehr "weiterentwickelt", denn kaum noch jemand ist ein Unveränderter, ein Homo Saps, denn bei sehr vielen wurde in der genetischen Struktur Veränderungen vorgenommen oder man wurde durch Implantate technisch aufgerüstet. Ein Leben ohne Avatare, die viele Arbeiten, z. B. im Haus, übernehmen, ist nicht mehr vorstellbar und man ist einfach ständig online. Doch dann geschieht etwas, dass Unruhen hervorruft. In Hagerstown bricht ein Virus aus, der innerhalb von Minuten fast die ganze Stadt auslöscht, lediglich die Unveränderten scheinen verschont zu bleiben. Ein Anschlag auf Veränderte? Damit niemand ahnt, was in Hagerstown vor sich geht, befiehlt NatSec die totale Vernichtung der Stadt. Alle Menschen sterben, bis auf eine: Elise.Meine Meinung:Ich habe, bevor ich mit meiner Rezension begann, eine ganze Weile da gesessen und alles gelesene noch einmal auf mich wirken lassen und doch bin ich völlig hin- und hergerissen. Selten fällt es mir schwer, die passenden Worte für eine Rezension zu finden, doch Hagerstown macht es mir dieses mal nicht ganz leicht. Der Autor verfügt über einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, jedoch setzt er hier auch ein sehr hohes technisches Verständnis voraus und wirft oft mit Begriffen um sich, die mir nicht immer gleich klar und schlüssig waren. Es kam mir beim Lesen des Buches so vor, als wenn er genau weiß, was er erzählt, allerdings vermittelt er nur wenig davon an den Leser und so musste ich immer mal wieder innehalten und überlegen, worum es denn nun gerade wirklich ging. Sprachlich bleibt es recht emotionslos, was hier aber absolut in Ordnung und passend ist, denn damit greift er auch den Inhalt gut auf.Der Plot an für sich wirkt durchdacht und der Spannungsaufbau gelingt hier ebenfalls. Doch insgesamt habe ich eine etwas andere Geschichte in Richtung Endzeitszenario erwartet, nachdem ich von dem Virus las. Stattdessen scheint es mir hier ein eher gesellschaftskritischer Science Fiction Roman zu sein, denn er macht hier eines ganz klar: sind genetische Veränderungen für den Menschen in Ordnung? Wenn ja, wieviel Veränderung ist denn noch tragbar, um einen Menschen ein Mensch sein zu lassen? Dabei greift er Konflikte zwischen Veränderten und Unveränderten auf, die man mit unseren heutigen Streitigkeiten zwischen schwarz und weiß vergleichen kann. Genau so zeigt er auf, wie man mit ein bisschen Hetze, hier bevorzugt über das Internet, Menschen gegeneinander aufstacheln kann. Das alles hat mir sehr gut gefallen, macht nachdenklich und brachte mich auch dazu, auch jetzt noch immer wieder über das Gelesene nachzugrübeln.Die Geschichte wird in der Ich-Form wiedergegeben, allerdings beschränkt Ashton sich nicht auf nur einen Erzähler, sondern wechselt die Perspektiven zwischen vier verschiedenen Charakteren. Zwar steht hier zu Beginn des Kapitels, wer hier gerade erzählt, doch tatsächlich musste ich hier und da zurückblättern, weil ich nicht mehr wusste, wer gerade dran ist. Dazwischen gibt es noch Einblendung diverser Chats (Feeds) aus dem Internet, die die Launen der Bevölkerung sehr gut wiederspiegeln. Alles in allem war mir aber genau das ein wenig zu viel und sorgte immer mal wieder für Verwirrungen. Mir wäre es hier lieber gewesen, wenn der Autor sich auf einen Protagonisten festgelegt hätte.Die vier Protagonisten sind Anders, ein junger Lehrer an einer Uni, Gary, dessen Mitbewohner, Terry und deren Schwester Elise. Auch wenn ich ein paar Details über jeden der Charaktere weiß, habe ich nicht das Gefühl, auch nur einen von ihnen näher gekommen zu sein. Ich konnte mich nicht richtig in die Personen hineinversetzen und fühlte mich so auch nicht richtig mit ihnen verbunden. Mein Fazit: Ein Buch, bei dem ich mir auch nach ständigem durchblättern nicht zu hundert Prozent sicher bin, ob ich alles richtig verstanden habe. Zwar gibt es hier sehr viel Spannung und auch eine interessante Zukunftsvision, aber mir persönlich fehlte es hier an vielen Erläuterungen. Wie kam es zu den Genveränderungen? Wie sind die politischen Verhältnisse? Warum wird jemand genetisch so verändert, dass er/sie einem Neandertaler gleicht (oder habe ich das überlesen?), schließlich sollte doch alles fortschrittlich sein? Ich denke, dass sich Liebhaber der Science Fiction durchaus mit diesem Buch wohlfühlen werden, doch ich bin nach wie vor ein wenig verwirrt.

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  • Spannend

    Hagerstown
    thebookpassion

    thebookpassion

    23. May 2017 um 17:28

    Ein Virusanschlag vernichtet fast die ganze Kleinstadt Hagerstown. Überall liegen Leichen. Durch den technischen Vorschritt befinden sich überall Kameras, sodass der grauenvolle Anschlag aufgezeichnet wird. Das Video geht sofort online und wird genauso schnell wieder gelöscht, denn keiner soll die Wahrheit erfahren und so wird die Stadt zu Sperrzone: Niemand darf rein und auch nicht wieder raus. Doch eine Überlebende schafft das Unmögliche… Es scheint, als ob das Land kurz vor einem Bürgerkrieg steht, da die Bevölkerung in zwei Lager aufgeteilt sind und das grausame Geschehen die Konflikte verstecken. So gibt es auf der einen Seite Menschen, die sich genetisch oder durch technische Implantate verändert haben und auf der anderen Seite Menschen, die sich nicht verändern lassen haben.Ich kann gar nicht sagen warum, aber ich hatte zunächst mit einem ganz anderen Roman gerechnet und war recht überrascht, dass „Hagerstown“ doch relativ viele SiFi und dystopische Elemente enthält. Die Menschen können sich mittlerweile technische Implantate einsetzten lassen, sodass sie sich nach Belieben verändern und auch verbessern können. Zudem können die Wissenschaftler auch die Gene von Föten verändern, sodass sie Beispielsweise die positiven Eigenschaften von Tieren aufweisen können (wie. Z. B. einer Maus: schnell, flink, wendig). Diese Modifizierungen können sich aufgrund der hohen Kosten jedoch nur sehr Reiche Bürger erlauben, sodass die Schere zwischen Arm und Reich noch größer wird.Vor allem die technischen Elemente haben mich zu Beginn des Romans deutlich gestört, denn der Autor setzt zu viel Wissen voraus und geht viel zu wenig auf die unterschiedlichen technischen Erfindungen ein. Neue Fahrgeräte oder auch das Computersystem wird nicht genau erklärt, sodass ich stellenweise einfach nichts verstanden habe oder es mir nicht richtig vorstellen konnte.Nachdem ich diese Hürde vor allem im ersten Teil des Romans überwunden habe hat mich eine spannende, skurrile aber auch witzige und packende Story erwartet. Durch die Verfolgungsjagten und die Frage wer steht nun wirklich, auf welcher Seite baut der Autor eine konstante Spannung auf. Ich habe immer fieberhaft überlegt, wer ein Verräter sein kann und wer nicht und habe immer damit gerechnet, dass die Gruppe auffliegt. Das Ende ist absolut realistisch und ist kein „Alle werden glücklich bis sie alt werden“, sondern passt perfekt zu der düsteren Atmosphäre, denn wie soll eine kleine Gruppe ohne wirklichen Verlust aus einem Kampf gegen den übermächtigen Staat herausgehen?Die Dialoge sind oft voller Sarkasmus, sodass ich trotzt des durchaus ernsten Themas oft schmunzeln musste und ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Der Schreibstil des Autors ein klar und weder blumig noch verschnörkelt, da es zu dieser Story auch einfach nicht passen würde.Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten konnte mich „Hagerstown“ doch noch abholen. Die Geschichte ist voller Spannung und ich kam nicht umhin mitzufiebern. Die Story wirkt erschreckend realistisch.(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Ein spannender Thriller

    Hagerstown
    _Buecherkiste_

    _Buecherkiste_

    20. May 2017 um 09:38

    Klapptext Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus -  doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit … Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist … Meine Meinung Hagerstown ist der erste Roman von Edward Ashton und ich bin begeistert von ihm. Das Buch wird aus den Perspektiven von Anders, Terry, Elise und Garry erzählt. Anders und Garry sind Freunde und wohnen zusammen, Terry und Elise sind Schwestern. Anders und Terry lernen sich in einer Bar kennen und gehen zu ihr, am nächsten Tag trennten sich ihre Wege, doch Terry sucht wieder den Kontakt. Inzwischen hat Anders von einem Freund einen Auftrag angenommen, eine Datei zu analysieren. Doch kaum das Anders und Terry wieder aufeinander treffen, sehen sie wie Hagerstown in die Luft gesprengt wird und darunter auch Terrys Schwester Elise. Doch sie taucht wenige Stunden später mit ihrem Verlobten vor Anders und Garrys Haustür auf. Jetzt versuchen die fünf herauszufinden was es mit Hagerstown auf sich hat und entdecken unglaubliches, das für sie aber tödlich Enden könnte. Ich kann einfach nur sagen, es ist unglaublich spannend! Man fragt sich nach jeder Seite mehr und mehr, wer für all das Verantwortlich ist und mit dem Ende hätte ich absolut nicht gerechnet. Die Charaktere sind super sympathisch, obwohl ich Elise Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Trotz der vielen technischen Fachbegriffe, die nach einiger Zeit gut erklärt wurden, ist das Buch für jedermann geeignet und ich kann es nur weiter empfehlen. 

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  • Buchverlosung zu "Hagerstown" von Edward Ashton

    Hagerstown
    dreamlady66

    dreamlady66

    Hallo!
    Leider musste ich die noch andauernde Leserunde zusammen mit HarperCollinsGermany abbrechen und biete das nur zu ca. 1/4 gelesene Buch per Buchverlosung hier an.
    Bin gespannt auf Eure Bewerbungen.

    Was genau reizt Euch an dem Klappentext?
    Eine spätere Rezension hier, bei Amazon sowie unter harpercollins.de ist erwünscht.

    • 16
  • Rezension zu Hagerstown

    Hagerstown
    silver111

    silver111

    16. May 2017 um 18:28

    Seit es möglich ist die menschlichen  Gene zu verändern oder sich mittels Technik modifizieren zu lassen leben in den USA immer mehr veränderte Menschen. Fast jeder hat zu Hause einen Avatar, der ihm Arbeit abnimmt, Gespräche entgegennimmt und in ständigem Kontakt zu seinem Menschen steht. Die unveränderten Menschen sind fast schon in der Unterzahl und es gibt eine kleine Gruppe, die die neue Technik komplett ablehnt. Als im Netz ein Clip auftaucht, der zeigt wie Menschen in der fiktiven Stadt Hagerstown plötzlich zusammenbrechen und sterben wird der Computernerd Gary darauf aufmerksam. Im Netz wird heftig darüber diskutiert, zumal das Video nur wenige Minuten online war und danach von der Regierung gelöscht wurde. Soll hier etwas vertuscht werden? Garys Kumpel Anders ist mit Terry befreundet, deren Schwester in Hagerstown lebt. Terry macht sich Sorgen und die Clique versucht mehr herauszufinden. Ich habe hier einen Thriller erwartet, so wird das Buch zumindest beworben. Deswegen war ich überrascht über die ganzen technischen Neuheiten und habe mich anfangs etwas schwer getan. Es geht primär nicht um den Vorfall in Hagerstown, sondern um diese zukünftige Gesellschaft und die Modifikationen und die Konflikte, die daraus entstehen. Terry z. B. hat Neandertal-Gene, was man ihr auch ansieht. Ihre Eltern haben sie modifizieren lassen weil sie lieber einen Jungen gehabt hätten. Es gibt auch die Möglichkeit seine Gene zu verbessern, das sind dann die "Hübschen". Oder sehr strange, menschliche Gene mit tierischen zu mischen wie es bei Anders ist, der Gene von Mäusen hat. Im Gegensatz zu den Modifizierten stehen die normalen, unveränderten Menschen, als die Situation eskaliert kommt es zum Konflikt zwischen den beiden Gruppen. Eigentlich hatte ich eine andere Geschichte erwartet, aber das Buch hat mir trotzdem gut gefallen. Einiges war für mich verwirrend und ich denke, ich werde das Buch noch einmal lesen. Es ist auf jeden Fall eine Geschichte die zum nachdenken anregt, ich vergebe 4 Sterne.

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  • Anders als erwartet, aber sehr gut dabei

    Hagerstown
    Kagali

    Kagali

    15. May 2017 um 17:29

    Meine Meinung: Als ich Hagerstown entdeckte rechnete ich mit einem apokalyptischen Thriller. Genpflege Endzeitstimmung und Auseinandersetzungen mit der Regierung, doch schon beim lesen der ersten 50 Seiten wurde klar: Hagerstown spielt nach ganz anderen Regeln. Was nicht schlimm ist, denn ich bekam einen sozialkritischen, mit Witz versehenden und spannenden Schi-Fi Triller der mich positiv überraschte.Amerika in der Zukunft. Den Wissenschaftlern sind bedeutende Fortschritte in der Genetik gelungen und so ist es mittlerweile möglich das Erbgut der Menschen zu verändern. Sei es um sie hübscher, stärker oder schneller zu machen. Hinzu kommen noch allerhand mechanische Gadgets und Implantate, die diejenigen de es sich leisten können zu wahren Cyborgs machen. Zwar sind ein Großteil der Menschen immer noch sogenannte Unveränderte, doch in den Machtetagen hat längst eine Elite von Veränderte Platz genommen.Das diese Konstellation für einiges an Spannung zwischen den beiden Gruppen sorgt, kann sich jeder denken und Edward Ashtons schafft es gekonnt mit diesem Konfliktpotenzial zu spielen. Die Katastrophe die in Hagerstown geschieht ist war schrecklich und auch ein wesentlicher Bestandteil der Handlung, aber eigenhändig ist sie nur der sprichwörtliche Tropfen der das Fass zum überlaufen bringt. Eigentliche erzählt der Roman von dem der Auseinandersetzung der Veränderten und Unveränderten und das auf eine spannende und amüsante Art und Weise. Dabei greift er aber auch die ein oder andere wichtig ethische Frage auf z.B: Bei wie viel Genmanipulation ist ein Mensch noch ein Mensch oder ab wann sind Maschinen intelligenter als wir?Das klingt jetzt vielleicht etwas trocken und ja es wird auch an einigen Stellen gefachsimpelt, dass es dennoch nicht langweilig ist, dafür sorgen der flüssige und leicht verständliche Schreibstil des Autors (selbst die Computer bezogenen Erläuterungen versteht man auch als Laie problemlos), sowie die sehr interessant gestalteten Charaktere.Es gab zwar ein paar Charaktere die ich nicht mochte aber keinen, wo ich gesagt hätte, dass er langweilig und flach wäre.Einige wie Anders Gary, Inchy und Terry habe ich richtig ins Herz geschlossen. Ich fand sie alle auf ihre Art faszinierend und auch sehr unterhaltsam, denn auch wenn es in erster Linie natürlich ein Thriller ist und auf Spannung setzt, gibt es doch auch viel Humor und witzige Dialoge.Mein kleines Manko: Vielleicht hätte an manchen Stellen das Tempo der Handlung noch etwas angezogen werden können und ein paar Fragen bleiben am Ende offen. Da ich aber schon gelesen habe, dass der Autor einen weiteren Teil schreibt, der 6 Jahre später spielt, hoffe ich dass dort die offenen Fragen beantwortet werden. Fazit: Hagertown überzeugt als ein gelungener sozialkritischer Sci-Fi Thriller, der mich vor allem mit seinen vielfältigen Charakteren und einer überraschenden Prise Humor begeistern konnte.

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  • Science Fiction oder mögliche Zukunft?

    Hagerstown
    camilla1303

    camilla1303

    14. May 2017 um 15:25

    Der Thriller „Hagerstown“ von Edward Ashton ist als deutsche Erstausgabe 2017 im HarperCollins Verlag erschienen. Die amerikanische Originalausgabe ist bereits 2015 unter dem Titel „Three Days In April“ erschienen. Seit mehreren Jahren ist es möglich menschliche Gene zu manipulieren und sie teilweise sogar mit tierischen Genen zu vermischen. Neben den veränderten Menschen gibt es auch noch die „Unveränderten“, die Angst haben ausgelöscht beziehungsweise ersetzt zu werden. Nachdem in der Kleinstadt Hagerstown ein Virus dutzende Todesopfer fordert und ein Video im Netz auftaucht, dass nach wenigen Augenblicken auch schon wieder verschwunden ist, kommt es zwischen den einzelnen Gruppen zu Konflikten und die Suche nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist, scheint nur noch Anders Jensen und seine Freunde zu interessieren. Denn was der Staat verheimlicht hat ist, dass nicht alle Menschen in Hagerstown gestorben sind. Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich das Buch wohl nach wenigen Seiten aus der Hand gelegt hätte, da anfänglich sehr viele technische Begriffe vorkommen, die mir absolut nichts gesagt haben und den Lesefluss beeinträchtigt haben. Das Buch war an vielen Stellen weniger ein Thriller als ein Science Fiction Roman mit Dystopie-Charakter. Ich bin aber wahnsinnig dankbar, dass ich dem Buch dank der Leserunde auf Lovelybooks eine zweite Chance gegeben habe, denn die hat es sich redlich verdient, hat mich der Schreibstil des Autors und die Geschichte nach den anfänglichen Schwierigkeiten gefesselt. Die Geschichte wird aus der Sicht von vier unterschiedlichen Charakteren erzählt. Diese unterschiedlichen Handlungsstränge fügen sich am Ende des Buches zu einer großen Auflösung zusammen. Das Buch lässt den Leser nachdenklich zurück. Ich habe mich nach dem Lesen lange mit der Frage beschäftigt, was mit uns Menschen passiert, wenn die Genforschung soweit fortgeschritten ist, dass beliebig am menschlichen Genom verändert werden kann.

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  • Spannend ...

    Hagerstown
    wortgeflumselkritzelkram

    wortgeflumselkritzelkram

    14. May 2017 um 10:19

    „Hagerstown“ von Edward Ashton ist 2017 erschienen bei Harper Collins.Zum Inhalt lt. Verlagshomepage: Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus – doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den „Unveränderten“ und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist …Hier habe ich etwas ganz anderes bekommen, als ich auf Grund des Klappentextes vermutet hätte. Aber das war gut und spannend….Hauptthema bei diesem Buch ist nämlich weniger der Umstand, was da in der Kleinstadt Hagerstown passiert ist und die Vertuschung des Ganzen, sondern eher die Genmanipulationen und was daraus resultieren kann.Seit ca. 40 Jahren ist es in dieser Geschichte möglich und erlaubt, an Menschen Gene zu manipulieren oder sogar tierische Genome mit menschlichen zu mischen. Dies führt dazu, dass es Menschen gibt, denen man es sofort ansieht, dass sie verändert wurden (z. B. die sog. „Hübschen“). Genauso gibt es aber auch Veränderte wie Anders, deren genetischer Code mit denen von Mäusen gekreuzt wurde, so dass er sich unsagbar schnell bewegen kann. Außerdem gibt es noch die Menschen, die sich dank „Nanopartikel“ mit dem großen Netz verbinden und z. B. mit Hilfe eines Okulars Nachrichten oder sonstiges abfragen können oder die ihre Gliedmaße mit künstlichem „Elektrozeug“ verstärkt haben (ich weiß nicht, wie ich es anders erklären soll).All dies ist den „Unveränderten“ ein Dorn im Auge (hihi – Wortspiel) und so kommt es nach dem Vorfall in Hagerstown recht schnell zu offenen Konflikten zwischen den Gruppen. Dabei wird die Angst der Unveränderten deutlich, ob sie nicht in wenigen Jahren von der Bildfläche verschwunden sein werden – frei nach dem Motto „Der Stärkere überlebt“.Und hier schafft es der Autor, trotz einiger Verworrenheiten und technischen Begriffen zwischendurch, genau diese Frage deutlich und vor allem spannend darzustellen. Und diese Frage steht für mich bei diesem Buch auch im Vordergrund: Was passiert in Folge, wenn man Menschen genetisch verändert? Und diese Frage ist heute m. M. nach nicht abwegig – man denke an das Schaf Dolly vor ein paar Jahren oder auch an immer wieder kehrende Diskussionen über Genmanipulation (für welche Zwecke auch immer).Viele Handlungsstränge laufen am Schluss zur großen Auflösung zusammen. Und oft weiß ich nicht, was ist jetzt virtuell und was ist real. Darauf muss man sich einlassen. Wer das schafft, der liest hier nicht nur ein spannendes Buch, das ich nicht nur dem Genre Thriller zuordne, sondern das auch Elemete der Dystopie mit einem Schuß Science Fiction aufweist – sondern stellt sich Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt.

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  • SciFi Thriller mit Parallelen zur heutigen Welt

    Hagerstown
    Elisabeth_Kwiatkowski

    Elisabeth_Kwiatkowski

    12. May 2017 um 17:52

    Titel: „Hagerstown“Autor: Edward AshtonVerlag: Harper Collins 2017Seitenzahl: 351 SeitenKlappentext: Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus - doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit … Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Dies in einer Gesellschaft, in der alles auf Sicherheit ausgelegt ist. Wie geht man mit dem Unerklärlichen um? Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist.Meine Meinung:Ich muss sagen, dass ich nicht viele Erwartungen an das Buch hatte. Umso mehr hat es mich dann positiv überrascht. Zugegeben, es ist vielleicht mehr SciFi als Thriller, dennoch ist es auf jeden Fall lesenswert! Der Schreibstil von Edward Ashton gefällt mir sehr gut.Am Anfang ist das Buch etwas verwirrend aufgrund einer Begriffe wie ,,Endoskelett, bots oder mods''. Aber mit der Zeit kriegt man ein Gefühl für die technischen Begriffe und Äußerungen. In ,,Hagerstown'' geht es um mechanische und genetische Manipulationen des Menschen und man erkennt viele Parallele zur heutigen Zeit. Denn auch heutzutage ist der technische Fortschritt nicht immer nur positiv. Man muss nur einmal an die ständige Verbindung durch unser Smartphone ans Internet denken. Die Privatsphäre fällt immer mehr in den Hintergrund. Die vier Hauptcharaktere Anders, Gary, Tessy und Elise sind für mich realistisch gewesen. Auch wenn ich mich nicht direkt mit einer Person identifizieren konnte, so ist mir grade Gary mit seiner witzigen Art im Gedächtnis geblieben. Allgemein sind im Buch einige Lacher vorprogrammiert, was die doch ernste Thematik ein wenig auflockert. Einzig das Ende fand ich dann doch sehr unrealistisch und zu verrückt.Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen und ich kann es wirklich empfehlen. Es ist ein Buch, dass einen zum Nachdenken bringt. Vielen Dank an Lovelybooks und den Harper Collins Verlag für das zugeschickte Rezensionsexemplar. Ich werde den Autor definitiv im Hinterkopf behalten.

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  • nicht schlecht aber hatte seine Längen

    Hagerstown
    LariHeldenlama

    LariHeldenlama

    11. May 2017 um 22:03

    Hagerstown ist eine Kleinstadt bei Maine. Wir befinden uns in der Zukunft, leider erzählt das Buch nicht in welchem Jahr genau, aber die Technik ist extrem fortschrittlich.  Fast jeder Bewohner (der was auf sich hält) hat einen sogenannten Hausavatar. Sowas wie die Sprachbox „Alexa“ von Amazon nur viel viel weiter entwickelt, diese hier ist in komplett ins Haus integriert und kann nicht nur Dinge stimmlich ausgeben sondern komplette Funktionen und Arbeiten im Haus übernehmen.Die Menschen sind in 2 Kategorien eingeteilt. Einmal „Unveränderte“ das sind ganz normale Menschen wie Beide Rassen leben friedlich nebeneinander her, als es eines Tages zu einer Katastrophe kommt. Die Nachrichtenfeeds berichten über ein Massensterben in Hagerstown. Die Bewohner fallen einfach um und machen sich in die Hose und bluten aus allen möglichen Öffnungen. So schnell wie die Feeds um die Welt gehen, so schnell sind sie auch schon wieder aus dem Netz entfernt worden.Der Staat wirft direkt über dem betroffenen Gebiet mehrere Bomben ab um ihn wie sie es ausdrücken „klinisch rein“ zu machen. Dabei verheimlichen sie aber, dass nicht alle Bewohner bei der Katastrophe umgekommen sind und setzt brutal deren Leben aufs Spiel!Die Story wird immer abwechselnd aus der Sicht von 4 unterschiedlichen Charakteren erzählt. Ich mag diese Art von Erzählstil wenngleich es bei 4en schon manchmal schwierig wird mitzukommen.Den Anfang des Buches fand ich super! Bis zur Mitte etwa, dann wurde es streckenweise ziemlich langweilig. Vorallem als die Chatprotokolle kamen. Ich hatte Probleme mitzukommen welcher Charakter nochmal hinter welchem Nicknamen steckte.Die ganzen Technikbegriffe (da ich in der Nanotechnik nicht so bewandert bin) waren auch teilweise etwas zuviel und ich habe mir deren Funktion dann nur zusammengereimt.Obwohl ich sehr Technikaffin bin und dem Computerfortschritt auch offen gegenüberstehe, hat die Vision, die Edward Ashton von der Zukunft aufzeigte mir doch Angst gemacht. Der Staat hat soviel Macht und kann im Nu alles aus dem Netz entfernen, kann innerhalb von ein paar Minuten eine Kleinstadt dem Boden gleich machen und niemand kann etwas dagegen unternehmen. Ist das eine Vorstellung die uns auch mal treffen kann? Wieviel macht hat die Regierung wirklich und vorallem, wieviel macht sie ohne dass der mündige Bürger davon etwas mitbekommt?Das Buch ist mehr ein Sci-Fi Roman als ein Thriller, streckenweise gibt es komplizierte oder langweilige Teile aber im großen und ganzen hat mich die Geschichte gut unterhalten. Ich habe die Auflösung bis zum Ende hin nicht geahnt und würde das Buch all den jenigen empfehlen, die sich mit Computertechnologien etwas besser auskennen. Jemanden, der gerade seinen PC bedienen kann wird dieses Buch keinen Spaß bereiten weil er nicht verstehen wird was eigentlich passiert.

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