Edward Docx Am Ende der Reise

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Inhaltsangabe zu „Am Ende der Reise“ von Edward Docx

Lou fährt seinen unheilbar kranken Vater Larry zu einer Klinik in Zürich – sein Vater möchte Sterbehilfe in Anspruch nehmen, was in seiner Heimat England gesetzlich verboten ist. Als nach vielen Kilometern in ihrem 80er- Jahre-VW Lous ältere Halbbrüder nach erstem Widerstand doch noch dazustoßen, deckt die Reise immer mehr innerfamiliäre Befindlichkeiten auf. Sie kämpfen, streiten, lachen, betrinken sich, philosophieren über das Leben und sich selbst – ein Roman, in dem sich jede Leserin und jeder Leser sofort finden wird!

Ein gut umgesetzter und interessanter Roman über das umstrittene Thema der Sterbehilfe.

— Mauela

Eine berührende, tragisch-komische Familiengeschichte, die zwischen den Zeilen zum Nachdenken anregt.

— HarleyQ

Berührende Suche nach der richtigen Entscheidung

— Annafrieda

Beeindruckend

— Amber144

Philosophische, tiefgreifende und einfühlsame Reise eines Lebens an deren Ende der unausweichliche Tod wartet.

— emma_vandertheque

Beeindruckende Familiengeschichte

— Milagro

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  • Buchverlosung zu "Die Kostbarkeit des flüchtigen Lebens" von Claudel Philippe

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    ThieleVerlag

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    • 87
  • Am Ende der Reise

    Am Ende der Reise

    Mauela

    01. October 2017 um 12:01

    Das Leben gleicht einer Reise und wenn eines gewiss ist, dann, dass sie eines Tages zu Ende gehen wird. Manch einer kann das Ende kaum erwarten und  plant seinen Abgang ganz detailliert. Genau so eine Person ist Lous Vater. Er ist schwer krank und da in England, seinem Heimatland, aktive Sterbehilfe untersagt ist, macht er sich mit seinen Söhnen in einem in die Jahre gekommen Bully auf in die Schweiz um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Natürlich bleiben viele tiefsinnige Gespräche während der Reise nicht aus, denn die Entscheidung von Lous Vater könne nicht all Familienmitglieder verstehen und akzeptieren. Edward Docs schafft es in seinem Roman Am Ende der Reise, die Positionen der Befürworter und Gegner der Sterbehilfe in einem stillen, traurigen und doch zugleich fröhlichen Roman zu Wort kommen zu lassen. Auch die Mutlosigkeit und Hilflosigkeit aller Beteiligter wird wunderbar umschrieben und kommt deutlich zum Ausdruck.  Es wird philosophiert, in Erinnerungen gekramt und Auswege aus dem unvermeidlichen Dilemma gesucht. Es wird laut gelacht und still geweint. Und so bereiten sich alle Familienmitglieder auf ihre Art auf das Ende der Reise vor. Ich finde es mutig, dass der Autor sich so ein schweres und umstrittenes Thema als Grundlage seines Romans gewählt hat. Besonders erstaunlich erscheint mir dabei, dass Edward Docs seine eigenen Meinung scheinbar außen vor lässt und die einzelnen Ansichten zum Thema Sterbehilfe durch seine gut durchdachten Protagonisten  vertreten lässt. So wird keine Meinung als besser oder schlechter dargestellt und der Leser kann sich alle Argumente ganz in Ruhe anhören und seine eigenen Meinung überdenken. Natürlich gibt es im Roman und im wahren Leben kleine wirkliche Lösung zum Thema Sterbehilfe. Ich persönlich bin dagegen, denn ich bin davon überzeugt, dass aktive Sterbehilfe Mord gleichzusetzen ist, und Niemand das Recht hat ein Leben, auf welche Art und Weise auch immer, zu beenden.   Insgesamt ein tolles und interessantes Buch. Eine Sache hat dann aber trotzdem sehr  gestört.  Eigentlich ist der Roman toll formuliert.  Sätze oder Ausdrücke wie zum Beispiel. „metaphorische Tollwut“ (Seite 13), „Konsumgestöber“ (Seite 34) oder „Der stumme Mond starrte mit offenem Mund auf die Erde“ (Seite 168) machen das Lesen trotz des schweren Themas zum Genuss. Und dann gibt es die andererseits extrem gossenartige Ausdrucksweise wie z.B. „Beschissener Bus“ (Seite 11), „beschissenen geländegängigen Motoren“  (Seite 18), „absolute Scheiße…“ (Seite 33) oder gar „Pimmelkopf“ (Seite 59). Ich frage mich immer ob das wirklich sein muss. Von mir eine Leseempfehlung für alle die sich mit dem heiklen und umstrittenen Thema  der Sterbehilfe in Romanform auseinander setzen wollen und bereit sind sich auf eine Reise zu begeben, deren Ende von Anfang an fest steht.

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  • Ich habe gelacht, ich habe geweint, ich habe nachgedacht...

    Am Ende der Reise

    HarleyQ

    26. September 2017 um 13:45

    "Was ich damit sagen will... Vergesst mal kurz den ganzen Schmerz und das ganze Chaos. Nur ganz kurz."...oder auch für etwa 500 Seiten.Mit diesen Zitat lässt sich Edward Docxs Buch perfekt zusammen fassen, denn obwohl es um die Reise eines Vaters mit seinem Söhnen in die Schweiz dreht, um dort Sterbehilfe zu beantragen, ist es doch ein Roman der das Leben mit all seinen Ecken und Kanten feiert.Edward Docx hat mit seinem Buch "Am Ende der Reise" eine berührende, tragisch-komische Familiengeschichte erschaffen, die einen zum Lachen und zum Weinen bringt, und zwischen den Zeilen auch zum Nachdenken anregt.Die Handlung selbst ist zwar nicht super spannend, aber das braucht dieser Roman nicht. Durch seine Langsamkeit besticht er, denn das macht den Roman zu etwas besonderem. Würde es hier zuviel Handlung geben, oder würde die Handlung zu schnell vorangehen, würde der Roman viel verlieren.Passend dazu ist er der Schreibstil gewählt. Es gibt viele direkte Reden und viele Situationen werden sehr genau beschrieben. Manchmal gibt es Rückblenden, und manchmal ausschweifende Erzählungen aus dem Leben der Protagonisten. Das gesamte Buch ist eine gelungene Mischung aus Wiederholungen und Abwechslung.Interessant ist, dass der Ich-Erzähler der Geschichte eigentlich der normalste und "langweiligste" Charakter ist.Sein Vater ist Professor der Literatur, kann Shakespeare zitieren, leidet an ALS, möchte in Würde sterben und vorher noch einmal Zeit mit seinen Söhnen verbringen.Ralph, Halbruder #1, hat ein ziemlich wildes Leben. Als Schauspieler mit sehr philosophischen Anlagen hatte er nie wirklich eine ernst zu nehmende Beziehung.Ganz im Gegenteil zu Jack, Halbbruder #2, der eine Frau, Zwillingsjungs und eine Tochter hat und bei dem das Familienleben gerne einmal Chaos hervorruft.Durch den eher normalen Erzähler geht man ziemlich unvoreingenommen in die Geschichte und ist der stille Beobachter der alles mitbekommt.Alles in allem ist "Am Ende der Reise" ein Buch, das ich jeder Person empfehlen würde. Der Umgang mit dem sensiblen Thema der Sterbehilfe ist perfekt verarbeitet und es zeigt Perspektiven auf, die einem vielleicht so nicht bewusst sind.

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  • Emotional

    Am Ende der Reise

    Milagro

    24. September 2017 um 16:21

    Am Ende der Reise wird alles gut, so hofft man von Beginn der Geschichte an. Aber was bedeutet das schon, wenn wie hier Vater und Sohn sich mit der alten Familienkutsche auf den Weg in die Schweiz machen, wo der Vater seinen Leben ein Ende setzen will. Gibt es da Hoffnung? Und wenn ja, für wen eigentlich? Den Vater, den Sohn, die Familie, den Leser? Niemand hat es bei dieser Geschichte leicht, schon gar nicht der Leser. Der wird mitgenommen auf eine teils sehr emotionale Fahrt, muss sich mit allen Aspekten der Sterbehilfe auseinander setzen, bekommt nachvollziehbare Begründungen geboten, sowohl für den Freitod als auch dagegen. Beziehungsgeflechte werden aufgebrochen, alte Wunden, Positionen innerhalb dieser Familie erscheinen im neuen Licht und immer wieder wendet sich das Blatt. Manche Episode auf der Reise ist amüsant, manche ist melancholisch.  Die Protagonisten wachsen einem ans Herz und man durchlebt das ganze verzweifelte Vorhaben tatsächlich mit.  Das ist nie kitschig, traurig vielleicht, aber das ist der Zweck der Reise ja auch. Dieses Buch klingt nach.  

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    • 3
  • Leserunde zu "Am Ende der Reise" von Edward Docx

    Am Ende der Reise

    KEIN & ABER Verlag

    Lou fährt seinen unheilbar kranken Vater Larry zu einer Klinik in Zürich – sein Vater möchte Sterbehilfe in Anspruch nehmen, was in seiner Heimat England gesetzlich verboten ist. Als nach vielen Kilometern in ihrem 80er- Jahre-VW Lous ältere Halbbrüder nach erstem Widerstand doch noch dazustoßen, deckt die Reise immer mehr innerfamiliäre Befindlichkeiten auf. Sie kämpfen, streiten, lachen, betrinken sich, philosophieren über das Leben und sich selbst – ein umwerfender Roman, der mit viel Humor familiäre Beziehungen seziert und dabei keine Gefühlslage außer acht lässt.»Ein außergewöhnliches Buch: unglaublich rührend, intelligent und sehr, sehr, lustig, obwohl es einem das Herz bricht.«Paul Murray»Am Ende der Reise« von Edward Docx erscheint am 5. September 2017. Vorab verlosen wir 10 Bücher für eine gemeinsame Leserunde. Bewerbt Euch bis zum 16. August 2017 und mit etwas Glück haltet Ihr den Roman noch vor dem offiziellen Erscheinen in den Händen!

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    • 188
  • Eine Reise in den Tod?

    Am Ende der Reise

    Annafrieda

    13. September 2017 um 15:08

    Lou fährt mit seinem sterbenskranken Vater Larry in die Schweiz, der dort Sterbehilfe in Anspruch nehmen möchte. Sie machen sich in ihrem alten Bully auf die Reise, mit dem sie schon immer in Urlaub gefahren sind. Lou ist mit der Entscheidung seines Vaters nicht glücklich, er scheint sie jedoch zu akzeptieren. Die beiden scheinen einen guten Draht zueinander zu haben. Außerdem stoßen noch Jack und Ralph, die Söhne aus Larrys erster Ehe unterwegs zu ihnen.  Das Verhältnis zu den beiden wirkt angespannt, die beiden haben in der Vergangenheit auch schlechte Erfahrungen mit ihrem Vater gemacht.  Diese Themen brechen auf dieser Reise auf. Larry hält sich wacker, doch er ist schon sehr gebrechlich. Sie steuern auf ihrem Weg einige Orte an, die Larry noch einmal sehen möchte.Hier wird es einem nicht leicht gemacht, eine Entscheidung über Leben oder Tod zu fällen. Je weiter man liest, desto mehr ist man froh, nicht in solch einer Situation zu sein, obwohl das quasi jederzeit eintreffen könnte. Die drei verpacken das Thema ihrer Reise stets in Metaphern, es wird nie direkt angesprochen. Nur untereinander haben Ralph und Lou darüber gesprochen. Besonders Ralph verpackt seine Ansicht oft in Ironie. Auch sein Beruf als Puppenspieler zeigt, dass er seine Meinung und die Wahrheit lieber in Mataphern verpackt.Bei allen Vieren kommen Erlebnisse aus der Vergangenheit hoch. In manchen Gesprächen spürt man förmlich, dass es noch unerledigte Dinge gibt. Larry ist jetzt schon sehr hinfällig, doch man spürt immer noch, dass er ein sehr dominanter Vater war bzw. ist. Ich finde es sehr, sehr schön, dass die lange Fahrt allen die Möglichkeit gibt, Dinge noch auszusprechen. Denn trotz allen Vorbehalten Larrys Vorhaben gegenüber, bemühen sich alle drei, eine Lösung zu finden. Wie schwer muss es einem selbst Betroffenen fallen, seinen eigenen körperlichen Verfall zu erleben. Es ist Fakt, dass wir alle sterben werden, doch jeder wünscht sich ja einen plötzlichen Tod. Das ist jedoch oft nicht der Fall und ich glaube, es ist wichtig, auch darüber nachzudenken.Es ist wirklich leicht gesagt, es möge eine Erlösung geben für einen stark leidenden Menschen. Aber kann man es in dem konkreten Fall auch durchziehen? Denn immerhin wird der Tod ja durch die Hand eines Menschen herbeigeführt. Kann man damit leben?? Hier tun sich wirklich viele Fragen auf.Der Autor macht es einem nicht leicht. Es ist ein Buch, das einen anregt, auch über den unausweichlichen Tod nachzudenken. Ein überaus wichtiges Thema, wie ich denke. Er zeigt uns hier eine Möglichkeit auf, aber es ist eine Möglichkeit von vielen. Entscheiden muss jeder für sich selbst, das kann niemand für einen übernehmen. Wichtig ist es auch, sein Leben ausgefüllt zu leben, solange es noch geht, nichts auf später zu verschieben.Das Buch hat mich sehr berührt, es ist auch wunderbar geschrieben, trotz des schweren Themas besitzt es eine Leichtigkeit, die Freude macht. Von mir: unbedingt empfehlenswert ! 

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  • Beeindruckend

    Am Ende der Reise

    Amber144

    11. September 2017 um 16:14

    Das Thema des Buches beschäftigt viele, die mit dem Thema Tod in Berührung gekommen sind. Gerade deswegen hat mich dieses Buch interessiert.Das Cover spiegelt alles wieder, was für das Buch wichtig ist. Nämlich die Reise, die angetreten wird. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und mich berührt. Beim lesen muss man das Buch immer wieder zur Seite legen und über die einzelnen Passagen nachdenken. Die Charaktere sind sehr nachvollziehbar dargestellt und wachsen dem Leser während des Buchs sehr ans Herz. Man kann viele Entscheidungen nachvollziehen und auch wie schwer diese Reise für alle Beteiligten ist.Mir ist nicht aufgefallen, dass der Autor seine eigene Meinung eingebracht hat, was sehr sehr gut finde. Jeder denkt zu diesem Thema anders und sollte das Buch unvoreingenommen lesen können.Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es wird sehr sensibel mit dem Thema umgegangen und fesselt den Leser.Absolut verdiente 4 Sterne.

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  • Wow! Was für ein Buch!

    Am Ende der Reise

    emma_vandertheque

    08. September 2017 um 11:34

    Lou bricht mit seinem sterbenskranken Vater zu dessen letzten Reise auf. Gemeinsam fahren sie, wie schon so viele Male davor, mit ihrem in die Jahre gekommenen Bully los, dieses Mal jedoch um in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Die Entscheidung ist in der Familie nicht unumstritten, Lous ältere Zwillingsbrüder Ralph und Jack sind weder mit dem Plan ihres Vaters einverstanden, noch davon überzeugt, dass er es tatsächlich durchziehen wird. Wenn es nach ihnen geht, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die vier blicken auf ihr gemeinsames Leben zurück, nach und nach werden dabei auch Leichen aus dem Keller geholt und es wird klar, dass die Beziehungen innerhalb der Familie sehr stark von dem gemeinsam Erlebten geprägt wurden. Gleichzeitig werden sehr allgemeine Fragen an ein „glückliches“ Leben gestellt – der Autor versteht es, darauf originelle, philosophische Antworten zu geben.Dieses Buch geht mit einem schweren Thema wunderbar leicht und unverkrampft um. Es wird nichts geschönt, keine Partei ergriffen, die Charaktere mit ihren unterschiedlichen Standpunkten und ihrer Hilflosigkeit mit viel Einfühlungsvermögen beschrieben. Edward Docx schafft es, Dinge anzusprechen ohne sie auszusprechen, Verständnis für die Sterbehilfe zu wecken, ohne die Zweifler in die Ecke zu drängen. Wenn sich jemand für die Sterbehilfe entscheidet, ist er bereits so schwer krank, dass der nahe Tod unausweichlich bevor steht. Die einzige Frage, die noch zu stellen ist: Wie lange wird man seinen Lebensweg noch gehen, will man ihn bis zum bitteren Ende durchstehen, komme was da wolle? Ich finde es wichtig, dass man sich mit dem Thema auseinandersetzt und es aus seinem tabuisierten Schattendasein holt, denn in einer immer älter werdenden Gesellschaft, in der man jeden unbedingt bis zum bitteren (!) Ende am Leben erhalten will, muss endlich auch darüber geredet werden dürfen, ab wann man für sich selbst entscheiden darf, ob es Zeit ist zu gehen! Jedem, der sich mit diesem Thema befassen will, sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt!

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