Edward Docx Der Kalligraph

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Inhaltsangabe zu „Der Kalligraph“ von Edward Docx

Für Jasper hält das Universum nur ein Abenteuer bereit: die Frauen. Wenn der smarte Single sich nicht gerade der Kalligraphie hingibt, widmet er sich dem schönen Geschlecht. Lucy, die sich seit einem Jahr für die Auserwählte hält, stört da nicht weiter, denn Jasper jongliert geschickt mit seinen Dates und ist nie um Ausreden verlegen. Stets auf der Suche nach neuen Reizen, zieht er durch Londoner Bars und Betten. Und seine Verführungskünste verfangen bis er Madeleine trifft, die ihm auch im Betrügen überlegen ist ...

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  • Rezension zu "Der Kalligraph" von Edward Docx

    Der Kalligraph
    emeraldeye

    emeraldeye

    Jasper, Endzwanziger und Single, hat beruflich seine Träume verwirklicht. Er ist Kalligraph und verdient seinen Unterhalt mit lukrativen Aufträgen aus aller Welt. Seine Freizeit verbringt er damit, so viele Frauen flach zu legen wie nur möglich. Zwischen diesen beiden Lebenspolen pendelt er hin und her, gedankenlos, ziellos, nur dem Moment verpflichtet. Als Lucy, seine Langzeitfreundin, die er natürlich auch bei jeder Gelegenheit belügt und betrügt, auf tragische Weise herausfindet, wie untreu er tatsächlich ist, plagt ihn nur für einen Moment das Gewissen. Denn ihre Nachfolgerin ist schon erschienen, räkelt sich im Sonnenschein im Hinterhof auf einer Bank und scheint nur auf ihn gewartet zu haben.... Dies ist die Grundlage, auf der Edward Docx seinen Roman "Der Kalligraph" aufbaut. Und bleibt dabei so seicht und schmuddelig wie eine Pfütze auf der Straße. Einzig die Auszüge aus den Gedichten von John Donne, die eigentlich viel zu schade für diese Geschichte sind, können bestechen. Und nur deshalb habe ich den Roman zu Ende gelesen, weil es mich schon interessiert hat, welche Zitate noch herhalten müssen, um die Romanhandlung voranzutreiben. Ein promiskuitiver, gleichgültiger, nahezu ständig alkoholisierter Mensch, der nichts anderes im Sinn hat, als seine Lust zu befriedigen und seine innere Leere zu vertreiben, ist einfach kein Held, den man mögen kann. Dass er sich letztendlich doch ernsthaft verliebt, nimmt man ihm nicht ab. Er hat zuviele verletzte Herzen im Schlepptau, denen er Abbitte und Reue schuldig bleibt. Zumindest geht der Autor nicht so weit, seinem Antihelden ein Happyend zu gönnen. Stattdessen läßt er es am Ende wirklich auf völlig unerwartete Art und Weise knallen. Wer Spaß an lässiger Sprache, schlüpfrigem Inhalt und oberflächlichen Charakteren hat, ist mit "der Kalligraph" gut bedient.

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