Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner

von Edward Kelsey Moore 
4,1 Sterne bei71 Bewertungen
Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner
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Neue Kurzmeinungen

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Interessantes Buch mit sehr echten und liebenswerten Charackteren, tollem Schreibstil und vielschichtiger Handlung.

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Wer Romane mag und kein Hollywood-Herz-Schmerz braucht liegt mit dem Buch richtig: das echte Leben, wahre Freundschaft und Nicht-perfekte-Li...

Alle 71 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl’s Diner"

Das Flair der Südstaaten, ein Restaurant zum Verlieben und drei unzertrennliche Freundinnen
Seit fast vierzig Jahren gehen Odette, Clarice und Barbara Jean miteinander durch dick und dünn. Und etwa genauso lang sind die drei nur als die »Supremes« bekannt. Jeden Sonntag treffen sie sich gemeinsam mit ihren Ehemännern in Earl’s Diner, wo sie einst ihren Spitznamen erhielten. Unter den wachsamen Augen von Big Earl, dem Besitzer des Diners, wuchsen sie zu dem heran, was sie heute sind: drei kluge, witzige und starke Frauen. Und auch nach seinem Tod hat Earl weiterhin ein Auge auf seine Supremes – so wie auch andere gute Geister, denn dem Charme dieser außergewöhnlichen Ladys kann einfach niemand widerstehen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442380886
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:18.08.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.03.2013 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesebegeistertevor 8 Monaten
    ...unterhaltsam...

    In diesem Buch geht es um die drei sehr unterschiedlichen Freundinnen: Odette: plaudert gerne mit Geistern; Clarice: tut alles für jeden und achtet aber nicht auf sich selbst; Barbara: die immer alle Regeln bricht. Seit fast vierzig Jahren gehen die Freundinnen durch dick und dünn. Jeden Samstag treffen sie sich im „ Earl’s Diner“. Für Fans von „Grüne Tomaten“ oder „The Help“.


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    W
    Weltensammlerinvor 3 Jahren
    Big Earls Dinner

    Seit fast vierzig Jahren gehen die drei Freundinnen Odette, Clarice und Barbara Jean miteinander durch dick und dünn. Gemeinsam mit ihren Ehemännern treffen sie sich jeden Sonntag in Big Earls Dinner. Jede der Frauen hat Schicksalsschläge erlebt: Während Odette neuerdings Geister sieht und Gespräche mit ihrer verstorbenen Mutter und der ehemaligen First Lady Mrs Roosevelt führt, hat Clarice mit ihrem sehr charmanten aber untreuen Ehemann zu kämpfen. Und Barbara Jean ertränkt ihre Erinnerungen an ihren sehr jung verstorbenen Sohn und ihre erste grosse Liebe gerne im Alkohol. Als zwei geliebte Menschen sterben und ein Totgeglaubter unverhofft wieder in Plainview auftaucht, gerät das Leben in der beschaulichen Kleinstadt erneut durcheinander. Zum Glück haben die Freundinnen einander!

    Mister Moore hat ein zauberhaftes, warmherziges Buch geschrieben, das mit seinem etwas skurillen Humor, dem gestreiften Thema der Rassentrennung in den 1950er Jahren in den USA und den charmanten Lebensweisheiten bestens unterhält. Bezaubernd!

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    missmisterslandvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Romane mag und kein Hollywood-Herz-Schmerz braucht liegt mit dem Buch richtig: das echte Leben, wahre Freundschaft und Nicht-perfekte-Li...
    Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner

    Inhalt:

    Seit fast vierzig Jahren gehen Odette, Clarice und Barbara Jean miteinander durch dick und dünn. Und etwa genauso lang sind die drei nur als die »Supremes« bekannt. Jeden Sonntag treffen sie sich gemeinsam mit ihren Ehemännern in Earl’s Diner, wo sie einst ihren Spitznamen erhielten. Unter den wachsamen Augen von Big Earl, dem Besitzer des Diners, wuchsen sie zu dem heran, was sie heute sind: drei kluge, witzige und starke Frauen. Und auch nach seinem Tod hat Earl weiterhin ein Auge auf seine Supremes – so wie auch andere gute Geister, denn dem Charme dieser außergewöhnlichen Ladys kann einfach niemand widerstehen … (Klappentext)
     
    Meine Meinung:

    Meet the Supremes (die aus Earl's Diner)! Die Geschichte beginnt mit der Gegenwart - eine Gegenwart in welcher eine der Supremes nicht nur ihre verstorbene Mutter in der Küche antrifft sondern auch noch die (ebenfalls tote) First Lady Mrs Roosevelt. Ich tauchte ein in einen derben und unterhaltsamen "alte" Frauenhumor mit Südstaatenflair. Definitiv ein Buch welches ganz von alleine das Kopfkino zum laufen bringt.
     
    Das Buch erzählt die Geschichte dreier sehr unterschiedlicher Freundinnen. Während Odette hauptsächlich als die "ich-Erzählerin" fungiert, erleben wir Clarice und Barbara Jean von außen. Jede der Frauen hat ihre Höhen und Tiefen. In dieser Geschichte ist kein Hollywood zu finden, abgesehen von der Sache mit den Geistern, sondern das wahre Leben, echte Freundschaft und Nicht-perfekte-Liebe.

    Die Erzählung schwankt zwischen Gegenwart und Vergangenheit genau im richtigen Verhältnis. Jeder der Geschichten hatte etwas für sich und war unterhaltend, mitreißend (auf eine dezente Art), humorvoll, traurig oder einfach interessant.
     
    Die Charaktere waren einfach wundervoll ausgearbeitet. Jedes Detail passte für mich ins Bild der jeweiligen Frau. Anfangs war ich kein großer Fan von Clarice, doch nach und nach, als ich ihre Geschichte erfuhr, wuchs sie mir ans Herz. Odette ist einfach großartig - eine Freundin die sich jeder wünscht. Mit Barbara Jean, die kein Glück im Leben hat, litt ich sehr mit. Der Autor schuf ganz eigene Charaktere wie sie tatsächlich existieren könnten - real und in Farbe.
     
    Das ist Moores erster Roman - kaum vorstellbar! Ich bin mir sicher mit diesem Buch einen wirklich talentierten Autor kennen gelernt zu haben. Der Schreibstil lässt sich für mich am besten mit dem Wort farbenfroh beschreiben. Ich war dort! Ich war direkt bei Big Earl. Ich habe mit den Supremes gekichert.

    So muss ein Roman geschrieben sein, einfach aber schön.
     
    Ja ich gebe es zu, das Ende hat mich schon ein bisschen gerührt. Auf den letzten Seiten wurde ich regelrecht emotional! Ein wirklich wundervolles Ende das einen murmeln lässt "das Leben ist einfach toll".
     
    Mein Fazit:

    Wer Romane mag und kein Hollywood-Herz-Schmerz braucht liegt mit dem Buch richtig: das echte Leben, wahre Freundschaft und Nicht-perfekte-Liebe!

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    Mika2003vor 4 Jahren
    Debütroman fast gelungen

    Bei dem Erstlingswerk von Edward Kelsey Moore bin ich gerade hin und her gerissen.

    Auf der einen Seite ist das Thema – Freundschaft – ein sehr schönes und berührendes Thema. Zeigt es doch die Freundschaft dreier Frauen, die Höhen und Tiefen miteinander gemeistert haben und nur so, so scheint es, vieles überstehen konnten.

    Der Schreibstil des Autor’s hat, wie die Freundschaft der Frauen, seine Höhen und Tiefen. Auf der einen Seite mitunter sehr packend, emotionsgeladen und gefühlvoll. Gut erzählt und durchdacht. Auf der anderen Seite jedoch hat die Geschichte immer wieder Längen und das Lesen wird dadurch immer wieder schwierig gestaltet. Hin und wieder musste ich mich zwingen, weiterzulesen und dranzubleiben.

    Der Humor der Geschichte kann leider nicht über die trockenen und langweiligen Stellen des Buches hinwegtrösten. Traurige und wütende Szenen im Buch sind sehr anschaulich und packend erzählt, die Charaktere gut gezeichnet. Und trotzdem gelingt es mir nicht, eine Art „Beziehung“ – egal welcher Art – zu den Figuren aufzubauen.

    Odette war mir, mit ihrer verrückten Art, von den drei Frauen noch die liebste. Und trotzdem blieb sie etwas blass, genau wie die anderen Figuren.

    Der Klappentext kann hier ein wenig irreführend sein. Wenn man ihn so liest, erwartet man eine leichte Lektüre, in der vielleicht Geister eine große Rolle spielen. Doch das ist es nicht. Die Geister spielen nur am Rande eine untergeordnete Rolle und die Geschichte ist nicht wirklich leichte Lektüre. Aber auch wenn der Autor immer wieder politische Aspekte in sein Buch einfließen lässt, dominieren sie das Buch nicht. Im Gegenteil, in dem Sinne wird das Buch dadurch bereichert.

    Mir war jedoch – gerade am Anfang – nicht so recht klar, worum es in dem Buch eigentlich gehen sollte. Daher war es für mich teilweise doch recht schwer, dran zu bleiben.

    Kann ich das Buch weiterempfehlen? Zum Großteil ja – denn die Geschichte rund um die Freundschaft ist liebevoll erzählt. Man sollte sich darauf einlassen und sich nicht vom Klappentext täuschen lassen.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe mehr erwartet. Schade.
    Eine Freundschaft fürs Leben und Geister, die es nicht lassen können

    Odette, Clarice und Barbara Jean sind seit ihrer Kindheit miteinander befreundet. Jetzt stehen sie im letzten Drittel ihres Lebens und alles hat sich verändert. Odette schlägt sich mit den Geistererscheinungen rum, die schon ihre Mutter hatte (die jetzt regelmäßig bei ihr vorbeischaut) und den Tod eines anderen Menschen ankündigen. Clarice droht am chronischen Fremdgehen ihres Mannes zu zerbrechen, für den sie eine aussichtsreiche Karriere aufgegeben hat. Barbara Jean hat es aus ihrem trostlosen Leben zu einem privilegierten Gesellschaftsstatus gebracht, doch dabei alles verloren, was ihr je etwas bedeutet hat. Bei allen Höhen und Tiefen hat die Freundschaft der drei ihnen Halt gegeben.

    Der Roman zeichnet ein wunderbares Bild, der rasanten gesellschaftliche Veränderung in den Südstaaten. Die drei Frauen sind in einer Zeit aufgewachsen in der Schwarz und Weiß noch zu Mord und Totschlag führte. Leider ist das auch schon alles, was es über das Buch zu sagen gibt. Die Charaktere sind nicht unsympathisch, teilweise auch skurril, aber insgesamt bleibt alles blass und nichtssagend. Vielleicht habe ich mich einfach im Genre vergriffen, aber für mich blieb alles belanglos. Nett aber mehr auch nicht. Keine Figur, die mich packte, keine Geschichte, die mich interessiert hätte. Die einzige Figur mit Substanz war ausgerechnet Richemont, der notorische Fremdgeher. Selbst die Geister spielten keine Rolle. Ein hübsches Element, aber nutzlos für die Handlung. Im Grunde gab es nur eine amüsante Szene mit ihnen. Schade.

    Ich habe mir so viel mehr versprochen. Für mich war das Buch  nichtssagend und belanglos.

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    buechermaus25s avatar
    buechermaus25vor 4 Jahren
    Sehr gut

    Bei dem Buch "Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner" von Edward Kelsey Moore spielen Odette, Claire und Barbara Jean die Hauptrollen. Odette ist nicht auf dem Mund gefallen, dadurch zeigt sie keine Schwäche. Sie ist mit James verheiratet. Claire kocht innerlich, dennoch spielt sie die brave Ehefrau. Sie ist mit Richmond verheiratet. Barbara Jean, musste sehr viel mitmachen. Dadurch ist sie seelisch nicht sehr belastbar. Sie ist mit Lester verheiratet.

    Es geht um die Geschichte von den drei oben genannten Freundinnen. Wie sie sich kennengelernt haben und auch wie sie nun sind. Sie werden auch die Supremes genannt. Es wird immer die Gegenwart und die Vergangenheit geschildert. Der Titel des Buch hat mich neugierig gemacht. Ich muss sagen enttäuscht hat es mich nicht. Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben. Wie Odette z.B im Laufe der Geschichte mit ihrer verstorbene Mutter reden kann ist sehr witzig.

    Die Schreibweise dieser Geschichte ist flüssig, leicht verständlich und lustig. Der Autor hat alles detailliert beschrieben, was genau dieses Buch ausmacht. Meine Persönliche Meinung ist, dass die Idee dieser Geschichte gut für Leser jeden Alters und Genres geeignet ist. Die verschiedenen Sichtpunkten wurden sehr gut mit hineingearbeitet.

    Die verschiedenen Erzählerinnen geben ein recht rasches Lesetempo vor. Diese Atmosphäre dieser ist bezaubernd und gut. Erstens ist es sehr witzig und zweitens auch sehr spannend. Die Originalität ist sehr gut. Ein solches Buch hab ich zuvor nie gelesen.

    Mein Fazirt lest es :D

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    MrsFoxxvor 5 Jahren
    Mit den Supremes durch dick und dünn

    Seit ihrer Highschoolzeit sind Odette, Clarice und Barbara Jean die besten Freundinnen. Auch nach 40 Jahren hat ihr Bündnis noch bestand und wird jeden Sonntag gemeinsam mit ihren Partnern in Earl's Diner gefeiert, dessen Inhaber ihnen einst ihren Spitznamen "Die Supremes" verpasste. 
    die die friedliche und glückliche Fassade trügt. Im Laufe der Jahre hat sich jede einzelne ein Päckchen aufgetragen, das zu teilen schier unmöglich scheint. 
    Clarice steckt in einer unglücklichen Ehe mit einem notorisch untreuen Schürzenjäger fest. Barbra Jean frönt heimlich dem Alkohol um ihre Geister und eine Tragödie zu vergessen. Und Odette kann ihre Geister wahrhaftig sehen... 

    Edward Kelsey Moore nimmt in seinem Debütroman die Leser mit auf eine Reise, die in Earls' Diner beginnt und ein Jahr und viele Rückblenden später wieder dort Endet. Man lernt Odette, aus deren Ich-Perspektive das ganze erzählt ist, Clarice und Barbara Jean auf besondere Weise kennen. 
    Ausführlich berichtet der Autor in einem flüssigen und anschaulichem Stil vom Leben der drei Frauen. In den zahlreichen Rückblenden erfährt der Leser wie eine jede zu dem Menschen wurde der er heute ist. Geprägt von Familie, Freunden und dem Leben, das nicht immer gut zu uns Menschen ist. 
    Anfangs kam ich etwas schwer in das Buch. Doch gut gestreute Andeutungen weckten meine Neugierde, und ich blieb am Ball. Nach etwa 100 Seiten nahm die Geschichte dann auch an Fahrt auf und konnte mich in ihrem Strom mitreißen. 

    Im Großen und Ganzen konnte man die Richtung, die die Geschichte einnahm erahnen. Doch ein paar Überraschungen hat der Autor für sein Publikum parat und mehrmals musste ich dank der furchtlosen Odette sogar laut auflachen. So hatte ich zusammen mit den Supremes einen netten Lesesonntag. 

    Ganz besonders hat mir die Aufmachung des Buchs gefallen, deretwegen es auch seinen Weg aus dem Bibliotheks-Regal in meine Tasche gefunden hat. 

    Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die tatsächlich mit einem Wunder aufwartet. Der etwas schwierige und langatmige Einstieg sorgt für Punktabzug. Empfehlen kann ich das Buch aber dennoch.

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    vormis avatar
    vormivor 5 Jahren
    Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner

    Ein tolles, bewegendes, berührendes Buch. Zum lachen, zum weinen und zum nachdenken. Gratulation an den Schriftsteller (männlich), so viele verschiedene Emotionen beim Leser auszulösen - Toll! Es geht um drei Freundinnen, ihre Männer, Familien und eine Kleinstadt im Wandel der letzten 50 Jahre. Die drei Freundinnen (die Supremes), Barbara Jean, Odette und Clarice, sind eine tolle Truppe. Jede für sich etwas abgedreht, aber Glückwunsch an jeden, der solche Freundinnen hat. Die sich wie Löwinnen für einen in jeden Kampf werfen. Eine bittersüße Geschichte, mit Liebeserklärungen, auch mal ohne Worte, aber zum heulen schön. Und das von mir, ich bin eigentlich kein besonders gefühlsduseliger Mensch. Das Leben mit allen Höhen und Tiefen. Tolle Protagonisten, sehr lebensecht mit Ecken und Kanten. Eine tolle Empfehlung, die ich bekommen habe und gerne weitergebe! Ein besonderes Buch, aber die Taschentücher ruhig schon mal in die Nähe legen.

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    walli007s avatar
    walli007vor 5 Jahren
    Die drei Hübschen


    Schon seit ungefähr 40 Jahren treffen sie die drei Freundinnen Odette, Clarice und Barbara Jean in Earls Diner. Obwohl Earl schon lange im Ruhestand ist und sein Sohn das Café übernommen hat, ist er doch immer noch eine Institution. Doch mit fast 88 müssen auch Institutionen mal ans Sterben denken. Und so geschieht es eines Sonntags, dass Earl nicht mehr da ist. Odette, die die Gewohnheit, Tote zu sehen von ihrer Mutter (die bereits tot ist) übernommen hat, sieht Earl und kann es nicht fassen. Als dann bei Earls Leichenschmaus Barbara Jeans Mann durch einen Unfall ums Leben kommt ist das Maß eigentlich voll. Doch Mrs. Eleanor Roosevelt, deren Erscheinen einen nahen Tod ankündigt, wenn man Odettes Mutter glauben darf, gibt noch keine Ruhe. Auf wen mag es der Schnitter abgesehen haben?
    Der Leser kann den drei Freundinnen durch ein turbulentes, schweres, aber nicht ganz schlechtes Jahr folgen. Die wunderbare Freundschaft der Frauen muss einiges aushalten und zum Glück hält sie auch einiges aus. Immer wieder erinnern sich die "Supremes" wie sie von Earl genannt wurden an die Vergangenheit, als sie Freundinnen wurden, obwohl sie doch ungleich waren, wie die Rassentrennung in den USA aufgehoben und doch in den Köpfen bestehen blieb, wie sie ihre Männer kennen lernten, welche Freude und welches Leid sie erlebten. Und immer wieder finden sie in dieses Jahr der Veränderung, in dem das Leben aller Drei eine Wende nimmt.
    Schön zu lesen ist dieser kraftvolle Roman um die drei dunkelhäutigen Damen im Süden der Vereinigten Staaten. Mit den Eigenheiten ihrer Charakter ist jede Einzelne von ihnen sympathisch, ein Mensch, den man gerne kennen würde. Fast kann man sich ihren Platz am Fenster des Diners vorstellen, wo sie sitzen und plaudern. Möge ihre ganz besondere Freundschaft noch lange andauern.

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    schokoloko29s avatar
    schokoloko29vor 5 Jahren
    Ein toller Südstaaten Roman

    Inhalt des Buches:
    Die drei Supremes: Odette, Barbara Jean und Clarice sind seit der Kindheit miteinander befreundet. Sie gehen durch dick und dünn und stehen sich immer wieder zur Seite auch an sehr schlechten Zeiten. Darüber hinaus ist es ein gesellschaftliches Porträt der Südstaaten und die Stellung der Schwarzen von den 1960 er Jahren bis heute.

    Eigene Meinung:
    Wenn das Buch hier in diesem Forum nicht lobend erwähnt worden wäre, hätte ich es nicht gelesen. Der Titel des Buches ist einfach schrecklich und das Cover ist auch nicht berauschend.
    Doch das Buch ist ein richtig besonderes Buch. Es erzählt die Freundschaft und die Schicksalsschläge der drei Frauen. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet. Als Leser möchte man diese Frauen unbedingt kennenlernen. Am Ende war ich richtig traurig als das Buch vorbei war.

    Fazit:
    Ein Buch, welches man unbedingt lesen sollte. Es liest sich leicht und man ist sofort in dieser Geschichte gefangen. Die Charaktere und das Städtchen ansich sind liebevoll beschrieben. Das Buch ist an einigen Stellen sehr lustig und an anderen Stellen auch wieder sehr traurig. Ein richtig gutes Buch!!

    Kommentare: 1
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    Neue Woche, neues Interview und, natürlich, auch eine neue Verlosung.

    Diese Woche hat mir Autor Edward Kelsey Moore Rede und Antwort gestanden, das Interview (inkl. Gewinnspiel) findet ihr auf meinem Blog:
    http://anima-libri.de/interviews/edward-kelsey-moore/


    Gewinnen könnt ihr ein signiertes Leseexemplar von Moores grandiosem Debütroman "Mrs Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner" inklusive einer Buch-/Brotdose.

    VIel Spaß! ;)
    Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Ausgelost ist übrigens auch, gewonnen hat GetReady.
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