Edward Lee

 3.9 Sterne bei 662 Bewertungen
Autor von Bighead, Haus der bösen Lust und weiteren Büchern.

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Bighead

Bighead

 (85)
Erschienen am 01.08.2012
Haus der bösen Lust

Haus der bösen Lust

 (53)
Erschienen am 01.06.2012
Muschelknacker - Extrem

Muschelknacker - Extrem

 (50)
Erschienen am 22.03.2014
Creekers

Creekers

 (45)
Erschienen am 01.10.2012
Monstersperma - Extrem

Monstersperma - Extrem

 (43)
Erschienen am 25.07.2014
Der Höllenbote

Der Höllenbote

 (31)
Erschienen am 01.02.2014
Inferno

Inferno

 (29)
Erschienen am 03.04.2006
Innswich Horror

Innswich Horror

 (24)
Erschienen am 01.01.2012

Neue Rezensionen zu Edward Lee

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Rezension zu "Bighead - MP3 Hörbuch" von Edward Lee

Bighead muss man einfach kennen
LeseBlickvor 3 Monaten

Inhaltsangabe
Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat...

Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen.

Meine Meinung
Bighead als Printausgabe war vor Jahren mein Startschuss mit dem Festa Verlag.
Wer offen für das Genre Horror ist, dem kann ich dieses Werk auf jeden Fall als Einstiegsbuch empfehlen. Natürlich sei an dieser Stelle gesagt, dass es eindeutig „sanftere“ Werke im Verlag gibt.
Denn „Bighead“ strotzt vor Gewalt, Sex und Obszönität.

Als Hörbuchliebhaberin freue ich mich sehr, dass der Festa Verlag die Redrum Audio Reihe herausgebracht hat. Da dachte ich mir doch, dass ich Bighead einfach nochmal auf den Ohren genießen kann. Denn die Geschichte um Bighead ist noch nicht vorbei. In einem Extremband geht Edward Lee nochmals auf die Story ein, da macht es noch mehr Sinn, die Story nochmal zu verinnerlichen.

Fakt ist, dass die Story vor Jahren so präsent war, dass ich gewisse Szenen noch 1A im Kopf hatte. Die Story drum herum ist ein wenig verloren gegangen, aber daher fiel die Wahl auf das Hörbuch.

Gesprochen wurde das Hörbuch von Kai Schulz.
Für mich eine neue Stimme, die ca. 10 Minuten gewöhnungsbedürftig war, aber an der ich dann sehr schnell Gefallen gefunden habe.
Vor allem die wechselnden Erzählperspektiven hat er super gemeistert.
Highlight ist natürlich die Bighead-Perspektive.

Für mich der einzige Nachteil an einem Hörbuch, welcher aber nicht in meine Bewertung einfließt, ist, dass interessante Zitate verloren gehen, die man sich beim Lesen markiert hätte. Aber nun gut, damit kann ich euch dieses Mal also nicht dienen.

Zur Story sei gesagt, dass der Anspruch nicht allzu hoch ist, einfach weil man als Hörer oder auch Leser nicht viel nachdenken muss. Man muss lediglich in der Lage sein, viele gewaltvolle Informationen schnellstmöglich zu verarbeiten, bevor bereits der nächste Schocker folgt.
Bighead’s Weg verfolgen wir durch die Wälder von Virginia. Sein einziger menschlicher Bezug stirbt und Bighead möchte mehr sehen von der Welt.
Hinterlassen tut er eine Schneise aus Blut und Gewalt.

Parallel lernt man auch drei weibliche Charaktere kennen. Jede der drei Frauen trägt ein Geheimnis mit sich.
Charitiy hat einfach kein Glück mit den Männern.
Jerrica kann ihrem Partner einfach nicht treu bleiben und Charity’s Tante Annie verheimlicht etwas in Bezug auf die Vergangenheit.

Was bei einem Buch von Edward Lee absolut nicht fehlen darf, sind Hinterwäldler.
Meine erste lesende Begegnung war ein Schock, denn Lee schreibt, wie die Hinterwäldler sprechen, was absolut gegen meine erworbenen Deutschkenntnisse entsprach. Hörend war es ein Genuss, da konnte ich den Kopf eindeutig besser ausstellen und mich darauf einlassen.

Der Autor arbeitet in der Story auf den großen Showdown hin.
Mir war der überraschende Ausgang bereits bekannt, dennoch fand ich die Grundidee des Endes gelungen, ABER wie bereits beim Lesen war es das Ende, welches einfach nicht meins war. Hier bedient sich der Autor an sci-fi- ähnlichen Mitteln und das ist einfach totale Geschmackssache.
Meins ist es nicht, dennoch würde ich diese Story immer wieder lesen oder hören, da kann ich die 20 Seiten zum Ende verkraften.

Mein Fazit
Bighead ist meiner Meinung nach eines von Lee’s besten Werken.
Auch wenn er nur eine Romanfigur ist, schaudert es mich zum einen und zum anderen verspüre ich einen Funken Mitleid mit ihm.
Vor allem mochte ich hier aber die Story drum herum. Es war frisch und überraschend und ich hoffe, dass die Geschichte sich nach dem zweiten Mal noch intensiver in den Erinnerungen verankert.

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Rezension zu "Dahmer ist nicht tot" von Edward Lee

Dahmer ist nicht tot - Edward Lee, Elizabeth Steffen
SophiesLittleBookCornervor 5 Monaten

Eigene Meinung:
Jeffrey Dahmer dürfte jedem True Crime Fan ein Begriff sein und auch Menschen, die sich normalerweise nicht damit beschäftigen, dürften von ihm gehört haben. Dahmer hat in den späten 70er bis frühen 90er Jahren beinahe 20 Jungen und junge Männer betäubt, missbraucht, erwürgt, zerstückelt und gekocht.

In dem Buch geht es nicht darum, dass ebendiese Verbrechen vorgestellt werden, es setzt vielmehr danach an. Dahmer ist im Gefängnis und wird von seinem Mithäftling umgebracht. Soweit entspricht das der Realität. (Ich gehe davon aus, dass der Name von Dahmers Mörder aus rechtlichen Gründen geändert wurde, denn der Mann lebt noch. Seine Motivation und Hintergründe wurden jedoch in den Roman mit eingebaut.) Was danach geschieht ist reine Fiktion. Die Morde, denen Ermittlerin Helen Closs jetzt ausgesetzt ist, erinnern so an den verstorbenen Dahmer und auch die gefundenen Beweise deuten immer mehr daraufhin, dass der gefürchtete Mann doch noch lebt, aber das kann ja eigentlich gar nicht sein, oder? Sein Körper wurde doch identifiziert! Das Buch beschäftigt sich mit der Frage „Was wäre, wenn?“ und nimmt den Leser mit auf eine Reise, in der er nie sicher sein kann ob der Serienkiller noch lebt oder ob es ein Nachahmungstäter ist oder wer das nächste Opfern sein wird weiß man auch nicht.

Die Geschichte und die Grundidee finde ich sehr spannend. Die Autoren springen zwischen den Perspektiven von Ellen und dem Killer hin- und her. Und obwohl Helen am Anfang noch sehr sicher ist, dass es ein Nachahmungstäter ist, so wird sie immer unsicherer und verdächtigt am Ende alles und jeden. Und mir als Leser ging es nicht anders. Das Buch spielt wunderbar mit den Ängsten des Lesers.

Helen Closs ist eine toughe Alpha-Frau und durch sie erfährt der Leser mehr zu den polizeilichen Ermittlungen Anfang der 90er Jahre. Das ist wirklich interessant, hin und wieder war das Buch deswegen jedoch auch sehr langatmig, da sich die beiden Autoren auf zu viel anderes als Dahmer konzentriert haben. Das ist wahrscheinlich auch mein größtes Manko an dem Buch: es war teilweise wirklich langweilig, die Autoren verstricken sich passagenweise zu sehr in Erklärungen und Erläuterungen. Das könnte daran liegen, dass Autor Edward Lee und Co-Autorin Elizabeth Steffen, die im Polizeidienst arbeitet und sich mit Serienkillern auskennt, polizeilich- und historisch-akkurat arbeiten wollten und das leider zu Lasten der Spannung gingen.


Fazit:
 Dahmer ist nicht tot fühlt sich sehr real an, was an der realen Grundlage liegen dürfte. Lee hat sich mit Steffen eine Co-Autorin mit fundiertem Wissen dazu geholt. Sie haben zusammen ein glaubhaftes und spannendes Werk geschaffen, dass aufgrund vieler Erläuterungen jedoch sehr an Spannung eingebüßt hat.

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ThrillingBookss avatar

Rezension zu "Dahmer ist nicht tot" von Edward Lee

„Dahmer ist nicht tot“ – Oder doch? Oder nicht?
ThrillingBooksvor 5 Monaten

Jeffrey Dahmer war ein realer Serienkiller in den USA, der nach seiner Gefangennahme im Gefängnis von einem Mithäftling erschlagen wurde. Er gestand 16 von 17 im vorgeworfenen Morden und starb im Alter von 34 Jahren am 28.11.1994 in Portage, Wisconsin. (https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Dahmer)
Die Story in diesem Roman setzt quasi zu dem Zeitpunkt ein, an dem Dahmer im Gefängnis erschlagen wurde und spinnt die Handlung alternativ fort.

Klappentext
Hat Dahmer seinen eigenen Tod nur vorgetäuscht?

Im Juli 1991 fasste die amerikanische Polizei einen der teuflischsten Serienmörder der Geschichte – den Kannibalen Jeffrey Dahmer. Drei Jahre später wurde er im Gefängnis von einem anderen Insassen erschlagen …
Doch kurz nach dem Begräbnis beginnt eine weitere kannibalistische Mordserie. Fingerabdrücke, DNA und modus operandi – alle Spuren führen zu Dahmer.
Die Ermittlerin Helen Closs ist sich sicher, dass es sich um einen perversen Nachahmer handelt … bis in der Nacht ihr Handy klingelt und Jeffrey Dahmer selbst mit ihr redet.

Eine fein geschliffene Geschichte. Edward Lee und die Serienkillerexpertin Elizabeth Steffen sind auf Augenhöhe mit den besten Kriminalschriftstellern. Gruselig und intelligent … so wie Jeffrey Dahmer selbst.


Inhalt
Helen Closs ist der beste Detective ihres Departements und durch ihre Aufklärungsrate eine Koriphäe in ihrer Stadt. Ihr wird an einem Morgen mitgeteilt, das Dahmer im Gefängnis erschlagen wurde. Doch dann wird sie zu einem Mord gerufen, der die Handschrift des verurteilten Dahmers trägt und sie gerät ins Zweifeln. Ist Dahmer wirklich tot, oder ist er mit Hilfe von anderen aus dem Knast geflohen und mordet weiter?

Cover
Das Cover ist passend zu einem Thriller gewählt, nicht zu brutal, aber doch auffallend so das man das Buch in die Hand nimmt und sich den Klappentext anschaut. Im Gegensatz zu meinen anderen Festas ist es mal ein weißes Cover, das sich allerdings auch sehr gut im Regal macht. Der Bohrer im Schädel zeigt eine von Jeffrey Dahmer Foltermethoden die er damals bei seinen Opfern angewandt hat.

Bewertung
Mein erste Lee mit einer Co-Autorin zusammen. Was man von Lee normalerweise erwartet, sprich Ekel-Horror, viel Sex und noch mehr Gewalt findet man in diesem Roman nicht wieder. Statt dessen erwartet den Leder eine Crime-/Thriller-Story um den nicht fiktiven Serienkiller Jeffrey Dahmer der zwischen 1978 und 1991 in den USA sein Unwesen trieb und 17 kannibalistische Morde verübte. Der Hintergrund der Story ist gut recherchiert, man merkt das sich das Autorenduo mit dem Stoff beschäftigt hat und weiß wovon es schreibt.
Der Hauptcharakter, Helen Closs, ist eine Polizistin die innerlich kaputt ist. Sie kann keine Beziehung aufrecht erhalten, weil sie immer irgendwelche Dinge vermutet die so nicht sind. Sie ist psychotisch und besessen und sucht, natürlich, auch einen Psychiater auf der ihr weiterhelfen soll bei ihren Problemen. Sie ist mit dem Chef der Pathologie liiert, der ihr weiterhilft, steht aber auf Kriegsfuß mit einer weitern Mitarbeiterin derselben. Man kann viel in ihr Seelenleben schauen und liest was in ihr vorgeht und wie sie sich fühlt, was sie über die aktuellen Entwicklungen denkt. Teilweise nervt sie mich aber auch gewaltig wenn Sie sich mal wieder in Selbstmitleid verliert oder sich selbst analysiert und ihre wiederkehrenden Fehler eingesteht.
Die Story an sich gefällt mir sehr gut, detailliert schildern Lee & Steffen was während der Jagd auf Dahmer, oder seinen Nachfolger, passiert und wie dort alles zugeht. Der Gewaltgrad der Morde ist hoch, aber es wird immer nur kurz beschrieben was dort zu sehen ist. Closs wendet sich angewidert immer wieder ab, so dass das meiste im Kopf des Lesers passiert und zu sehen ist. Das ist man so von Lee nicht gewohnt. Die Aufklärung der ganzen Story ist gelungen, sehr detailreich in ihrer Beschreibung und löst quasi alle Fragen des Lesers auf wie es denn sein konnte was dort passiert.
Wenn ihr auf einen guten Thriller steht, und euch auf eine andere Art von Lee einlassen möchtet, kann ich euch den Roman nur empfehlen. Es ist halt nicht das, was man von Lee erwartet wenn man einen Lee in Händen hat.

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