Edward Lee

 3,9 Sterne bei 989 Bewertungen
Autor*in von Bighead, Muschelknacker - Extrem und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen. Er lebt heute in Florida und hat mehr als 45 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror. Festa warnt ausdrücklich: Edward Lees Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis. Bighead wurde das »most disturbing book« genannt, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Edward Lee

Cover des Buches Bighead (ISBN: 9783865521613)

Bighead

 (134)
Erschienen am 01.08.2012
Cover des Buches Muschelknacker - Extrem (ISBN: B00J6ZR6RU)

Muschelknacker - Extrem

 (66)
Erschienen am 22.03.2014
Cover des Buches Der Teratologe (ISBN: 9783865522603)

Der Teratologe

 (57)
Erschienen am 13.05.2013
Cover des Buches Creekers (ISBN: 9783865521620)

Creekers

 (50)
Erschienen am 01.10.2012
Cover des Buches Monstersperma - Extrem (ISBN: B00M5JY6E0)

Monstersperma - Extrem

 (53)
Erschienen am 25.07.2014
Cover des Buches Der Höllenbote (ISBN: 9783865522498)

Der Höllenbote

 (37)
Erschienen am 01.02.2014
Cover des Buches Flesh Gothic (ISBN: 9783865521637)

Flesh Gothic

 (32)
Erschienen am 09.12.2012
Cover des Buches Porträt der Psychopathin als junge Frau (ISBN: 9783865524164)

Porträt der Psychopathin als junge Frau

 (31)
Erschienen am 04.02.2016

Neue Rezensionen zu Edward Lee

Cover des Buches Das Schwein (ISBN: 9783865522467)
Lynn11s avatar

Rezension zu "Das Schwein" von Edward Lee

Erbärmlich
Lynn11vor 7 Monaten

Lieber Herr Eward Lee, was wollten Sie mit diesem Buch bezwecken? Reicht es denn nicht, wenn Snuff Videos im Netz verbreitet und sie als harmlos und unwahr proklamiert werden? Mussten Sie jetzt die Perversion auch noch in Wort und Schrift festhalten, damit JEDER sie lesen kann? Wir wissen beide, dass es sich dabei nicht um eine  Fiktion handelt. Sie bewegen sich in Kreisen, wahrscheinlich würden Sie dies dementieren, welche ganz klar Position für die dunkle Seite eingenommen hat. Dabei vergessen Sie einen zentralen Punkt: der Mensch bekam einen eigenen Willen um Entscheidungen selber treffen zu können. Entweder man schaut nach oben oder nach unten. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Sie keine Gräueltaten an Kindern und Babys in ihren weiteren "Geschichten" beschreiben werden. Denn es liegt in der Natur des Bösen, sich in abartige Praktiken zu steigern. Was ist unschuldiger und reiner als ein Baby, ein Kind oder eine Jungfrau? Selbsverherrlichung, Egoismus, Narzismus, Macht, Drogen, Qual, Marder, Sodomie, Nekrophilie, Sex und Entwicklung der eigenen Perversionen sind offensichtlich Bestandteil Ihres gewählten Weges. Dies ist aber IHR Weg. Niemand warnte mich vor Ihrem Buch. Ich habe mir komplett etwas anderes darunter vorgestellt. Ich kann nur für Sie beten. Herr Edward Lee, schauen Sie nach oben und nicht nach unten. Die Seele ist ein hoher Preis dafür. Liebe Leser, lasst die Finger von diesen Büchern...es ist keine Fiktion.

Cover des Buches Nummer 13 - Geistergeschichten (ISBN: 9783865527905)
P

Rezension zu "Nummer 13 - Geistergeschichten" von M. R. James

War nicht meins
priyatoxin83vor 7 Monaten

Mir war bei Beginn des Buches nicht bewusst, dass der Schriftsteller bereits 1936 verstorben war und

dementsprechend „alt“ sind natürlich auch seine „Gespenstergeschichten“. Für mich waren die

einzelnen Kurzgeschichten etwas zu „verstaubt“ geschrieben (was der damaligen Zeit geschuldet ist).

Der Gruselfaktor kam für mich nicht so rüber. Auch wurde viel drumherum geredet, was die

Geschichte nur unnötig in die Länge zog und meiner Meinung nach unrelevant für die Geschichte war.

Wie ein roter Faden zog sich das Thema „Kirche“ durch die Geschichten. Aufgrund des Covers und des

Titels muss man den Begriff „Gespenster“ sehr weiträumig sehen, denn es geht Großteils um nicht

greifbare Erscheinungen, die ich eher als Dämonen oder ähnliches einordnen würde. Es mögen gute

Geschichten sein, aber für mich waren sie nichts. Abgesehen davon hatte ich andere Erwartungen an

das Buch!

Cover des Buches Leichenwald (ISBN: 9783865529329)

Rezension zu "Leichenwald" von Edward Lee

Bin ich im Film?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Monaten

📖Review📖

📖Leichenwald

✏️ Edward Lee

5⭐️

„Sie machte sich nicht die Mühe, ihn wieder anzuziehen. Im Mondlicht wirkte der Schweiß auf ihren Brüsten, dem Bauch und den Schenkeln wie Raureif.“

Damn! Liest man aus diesem Wort schon meine Begeisterung heraus? Nein? Dann aber definitiv jetzt, denn ich habe „Leichenwald“ inhaliert.☝🏻

Die Geschichte dreht sich um Patricia White, die in ihre verhasste Heimat zurückkehrt, um ihre Schwester nach dem Tod ihres Mannes unter die Arme zu greifen. Doch die wunderschöne Idylle der Kleinstadt existiert nicht mehr. Nach und nach geschehen dort unerklärbare Morde. Grauenhaft. Bizarr. Die Stadt wird in Angst versetzt, doch es weckt Patricias Neugierde.

Edward Lee hat es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern. Manchen ist er zu straight, den anderen zu hart oder brutal - doch für mich war er genau richtig, auch wenn ich zwischendrin kurz dachte, dass ich das Buch weglegen werde müssen. Wahnsinn, was für Bilder manche seiner geschriebenen Sätze in meinem Kopf ausgelöst haben. Heavy!🫢 Ich fühlte mich, als würde ich einen spannungsgeladenen Film ansehen, daher war das Weglegen unmöglich. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. 

Der Schreibstil war ungeheuer einnehmend und das Buch aus der Hand legen? Never! In nur zwei Tagen hatte ich das Buch ausgelesen und habe es als mein Jahreshighlight gekrönt. Edward weiß, was er kann und setzt es auch in diesem Buch wahnsinnig gut um. Er bleibt sich treu und das fasziniert mich. Was mich zudem fasziniert hatte, war, dass diese Story ein Katz und Maus Spiel war. Der Autor spielt hier mit der Psyche - nicht nur mit der jener Leser*innen, sondern auch mit denen der agierenden Figuren. Er untergräbt jede noch so kleine Lösung, die einem in den Kopf kommt. Alle Spuren werden verwischt. Alles ist undurchsichtig, manche Figuren so unscheinbar, dass man sie definitiv nie verdächtigen werde. Und im nächsten Moment werden die Karten wieder neu gemischt. Grandios!

„Leichenwald“ ist einfach so gut, so verstörend, so ultragut, dass es die, die Edward lieben, begeistern wird. Ich jedenfalls habe es für meinen Teil geliebt. Besser geht’s nicht!



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