Edward Lee BIGHEAD - Ein brutaler, obszöner Thriller

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(4)
(7)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „BIGHEAD - Ein brutaler, obszöner Thriller“ von Edward Lee

Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat ... Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen. Edward Lee hat mehr als 40 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller HEADER, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror. Bighead wurde das »most disturbing book« genannt, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf. Richard Laymon: "Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung!" Jack Ketchum: "Lustig, böse und pervers bis an die Grenzen der Menschlichkeit ..." John Skipp: "Noch nie habe ich mich so vor mir selbst geschämt, weil ich über etwas so sehr lachte, das derart obszön ist!" T. Winter-Damon: "Bighead würde den Marquis de Sade erschauern lassen!" Der Verlag warnt ausdrücklich: Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis. Deutsche Erstausgabe. 352 Buchseiten Originaltitel: The Bighead

Das krasseste, ekelhaftest und verstörendste Buch meines Lebens! Konnte nur 10 Seiten am Stück lesen :D Abre bis auf das Ende, ist es gut

— Plateau
Plateau

Nichts für schwache Nerven und wenig innovativ, dafür aber sehr unterhaltsam.

— DirtyCrow
DirtyCrow

Ziemlich krasses Buch und nichts für schwache Nerven.

— Susi93
Susi93

Eklig und nichts für schwache Nerven. Teilweise wirklich ein bisschen too much in meinen Augen.

— KyraCade
KyraCade

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Bestimmung des Bösen

ZU biologisch. Wer sich nicht insbesondere dafür interessiert, wird oft zähen Texten ausgesetzt, die sich eingehend damit befassen. Schade.

Jewego

Die Fährte des Wolfes

Das Autorenduo hat einen starken Thriller geschaffen, der durch seinen speziellen Protagonisten und die tiefgehende Thematik auflebt.

Haliax

Finster ist die Nacht

Ein kaltblütiger Mord in Montana - Nichts für schwache Nerven!

mannomania

Spectrum

Rasante Ereignisse, schonungslose Brutalität und ein Sonderling im Mittelpunkt. Faszinierend.

DonnaVivi

Und niemand soll dich finden

Eine Thriller-Legende und ihr neuer Roman...

KristinSchoellkopf

Lost in Fuseta

ein spannendes, schönes und ungewöhnliches Buch

thesmallnoble

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Bighead

    BIGHEAD - Ein brutaler, obszöner Thriller
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. June 2015 um 11:51

    Also ich habs durch gelesen, und muss sagen heftig. Nich für jeden was ^^ Mansche Stellen sind sehr heftig^^ Oder wie Bighead sagen würde Yes Sir ;)

  • Die Legende lebt ... weiter

    BIGHEAD - Ein brutaler, obszöner Thriller
    KyraCade

    KyraCade

    05. July 2014 um 16:45

    Bighead ist nur eine Legende, die Jerrica und Charity nicht sonderlich ernst nehmen, als sie Charitys Oma besuchen. Die junge Frau ist auf den Spuren ihrer Vergangenheit und möchte der Frau, die sie großgezogen hat, wieder näherkommen. Jerrica ist eine sexsüchtige Journalistin, die eine Story über das Landleben schreiben möchte. Zwei Massenmörder vergewaltigen und ermorden auf ihren Touren Frauen auf bestialische Weise. Und da ist auch noch ein Priester, der ein geschlossenes Kloster renovieren soll. Doch Bighead ist mehr als nur eine Legende, Bighead ist real und er hat Hunger … Edward Lee hat mit seinem Debüt “Bighead” das wohl verstörendste Buch der Welt geschrieben, das sagt man ihm zumindest nach. Auf diesen Titel ist er stolz und es gehört auch schon ganz schön was dazu, eine Geschichte wie diese auf Papier zu bringen. Wer den Autor kennt, der weiß, dass alle seine Romane verstörend, eklig und pervers sind. Dennoch muss man bei “Bighead” aufgrund der drastisch und detailreich geschilderten Vergewaltigungen, Morde und Mahlzeiten doch ziemlich hart im Nehmen sein. Lee ist ein wahrer Horrorautor, der diesem Titel alle Ehre macht. Die Perspektiven wechseln sich immer wieder ab. Mal sind es die beiden Mädchen, mal die beiden Verbrecher, mal der Priester und mal ist es eben auch Bighead, der denkt, spricht und agiert. Das zieht sich manchmal etwas, macht aber gerade zum Ende hin die Story noch einmal extraspannend. Bald kommt raus, dass sie alle ihre Geheimnisse und dunklen Punkte haben und keiner unschuldig in sein Unglück stürzt – denn das tun sie irgendwie auf die eine oder andere Weise doch alle. Während die Morde, egal durch wen sie vollzogen werden, immer grausam und vor allem sehr eklig dargestellt werden, sind die Sexszenen lasziv und detailliert. Hier und da hätte man einen Aspekt weiter ausbauen können, beispielsweise das selbstverletzende Verhalten der Großmutter. Schön ist, dass keine Frage offen bleibt, auch wenn man während der Lektüre immer wieder auf eine Antwort wartet – man bekommt sie schließlich. In einem Vorwort gibt Lee an, dass er bei der ersten Ausgabe die letzten 20 Seiten bezüglich eines Aspekts verändern musste, was er getan hat. Die hier vorliegende Ausgabe entspricht allerdings dem Originalmanuskript. So ist das Ende schon ein bisschen wild und man hätte einen gewissen Aspekt – der hier aus Spoilergründen nicht näher erläutert wird – noch ein bisschen weiter ausbauen können. Hat man aber nicht und trotzdem ist das Werk gelungen. Perfekt sind dafür die kleinen Feinheiten. Beispielsweise fühlt sich Lee sehr gekonnt in jede Figur ein, nimmt ihre Sprache an, gibt ihre Eigenheiten wieder. Es erscheint dem Leser, als wäre er Teil des Geschehens und das Bild der Protagonisten hat man eben durch die sprachlichen Veränderungen sehr deutlich vor Augen. Bei Lee spiele Glaube und Atheismus immer eine große Rolle, so verhält es sich auch bei seinem Erstling. Gut dargestellt ist der Widerspruch im Priester, der auf der einen Seite ein braver und frommer Gottesmann ist, auf der anderen aber flucht und alles andere als gediegen ist. Seine Zwiesprache mit Jesus gibt der Figur noch etwas Besonderes. Ob Jesus seiner Seele dann allerdings gnädig ist, wird sich zeigen. Lee scheut nicht davor zurück, den Gläubigen verzweifeln oder gar trotz aller Frömmigkeit gehörig auf den Hinter fallen zu lassen. “Bighead” ist eklig und nichts für schwache Nerven. Ein verstörendes, krasses Buch für alle, die auf wirkliche Splatter stehen. Edward Lee ist ein US-amerikanischer Autor, der nach seiner Zeit bei der Army und als Polizist endlich den Durchbruch schaffte und vom Schreiben leben kann, was er sich immer gewünscht hat. Seine Bücher sind drastisch und verstörend. Unter anderem erschienen: “Das Schwein”, “Der Höllenbote” und “Flesh Gothic”.

    Mehr
  • Öbszön, provokant.. ein echter Lee

    BIGHEAD - Ein brutaler, obszöner Thriller
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    02. October 2013 um 11:14

    Über den Autor: Edward Lee gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des extremen Horrors. Der Verlag warnt ausdrücklich vor diesem Werk, da es überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt enthält. Buchklappentext: Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hüte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in "die Welt da draußen", von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat ... Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen. PROTAGONISTEN: Bighead - lebt mit seinem Grandpap im Wald. Hat eine Kopf ungefähr der Größe und Form einer Wassermelone; schiefe und große Ohren; spitze Zähne; 2 unterschiedlich große Augen; Vater unbekannt - Mutter bei seiner Geburt gestorben (sagen die Leute) Charity - in einem Waisenhaus aufgewachsen, führt ein eher biederes Leben Jerrica - Journalistin und sexsüchtig Annie - Charity's Tante, führt ein Gästehaus in Luntsville/Appalachen Goop - ein etwas geistig zurückgebliebener Gehilfe von Tante Annie Pater Alexander - seit 12 Jahren Priestger, soll eine alte Abteil in Luntsville restaurieren Ball + Dicky - schmuggeln Alkohol über die Staatsgrenzen STORY: Chartiy sucht über eine Zeitung eine Mitfahrgelegenheit nach Luntsville, um ihre Tante zu besuchen. So trifft sie auf Jerrica, die beruflich bedingt ebenfalls in die Appalachen möchte, um dort eine Reportage zu schreiben. Ball + Dicky, auf ihren täglichen Touren für die Schwarzbrennereien, vertrieben sich ihre Freizeit mit Folterungen, Vergewaltigungen und anschließendem Mord. Bighead lebt, nachdem sein Grandpap gestorben ist, alleine im Wald und muss sich irgendwie durchschlagen. Aufgrun der zahlreichen Ratschläge seines Großvaters streift Bighead im Wald umher um "in die Welt da draußen" zu gelangen. Er hat jedoch nur gelernt, daß dieser Weg über Vergewaltigung, das Essen der Eingeweide und Öffnen des Schädels, um an das Gehirn zu kommen, führt. Aufgrund der perversen und vulgären Details beende ich hier meine Inhaltsangabe. Ab etwa der Mitte des Buches verknüpfen sich die Geschichten der Protagonisten und etliche Geheimnisse werden gelüftet. So auch die Herkunft von Bighead. Die Beschreibung und Warnung des Verlages vor dem "most distrubing book" hat mich neugierig gemacht. Lee beschreibt in seinem Buch eine Story, die nur so vor Gewalt, Mord, Psychoterror, Blut, Angst, menschlicher Vrachtung, Notgeilheit und vulgären Ausdrücken strotzt. Der Schluß (die letzten 20-30 Seiten) passen meiner Meinung nach überhaupt nicht zur ganzen Geschichte und wären wohl eher im SF-Bereich anzusiedeln, wenn da nicht auch wieder sehr viel Gewalt im Spiel wäre. Aufgrund des Buchendes kann ich leider keine volle Punktzahl vergeben.

    Mehr