Edward Lee Creekers

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Inhaltsangabe zu „Creekers“ von Edward Lee

Überlege Dir gut, ob Du die Tür zu Edward Lees Welt wirklich öffnen willst. - - Phil Straker hat das Städtchen Crick City einst verlassen, um Karriere als Polizist zu machen. Nun kehrt er zurück – gebrandmarkt als Mörder eines Kindes, das er im Dienst unabsichtlich erschoss. Phil bemerkt schon bald, dass in der Stadt, die er doch zu kennen glaubte, etwas Grauenvolles vorgeht. Auf der Suche nach einem vermissten Mädchen führen ihn die Ermittlungen zu den Creekers – einem abscheulicher Clan, der unter primitivsten Bedingungen in den Wäldern lebt und sich seit Jahrhunderten durch Inzucht vermehrt. Über die Creekers gab es immer mysteriöse Gerüchte, Phil kennt sie nur zu gut: Dämonische Rituale, sexuelle Exzesse, Mord und Kannibalismus. Aber das waren nur harmlose Fantasien … Horror Reader: "Ein perverses Genie." Der Verlag warnt ausdrücklich: Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis. Deutsche Erstausgabe. Broschur 19 x 12 cm, Umschlag in Lederoptik.

Mit die beste Hinterwäldler Horror-Story!

— Power86

Spannend, krank und irgendwie trotzdem mit einem gewissen Suchtfaktor - typisch Edward Lee.

— Argent

Typischer Lee ohne große Überraschungen.

— DirtyCrow

Es ist ein Lee, was erwarten die Leute. Wer sich nicht richtig informiert, selbst Schuld.

— Gizmo_DO

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  • Rezension zu: Creekers - von Edward Lee

    Creekers

    Anny-Animagical

    26. April 2015 um 14:29

    Ich bin ein bisschen enttäuscht vom Ende - es klärt sich zwar auch für den Leser am Ende erst alles auf, nur ist dann diese abrupte Wendung irgendwie... unwirklich. Man kauft sie dem Autor nicht so ab - sie scheint ein bisschen weit hergeholt. Zudem sind da ein paar Sachen, die nicht ganz klar sind. Hat der Protagonist Phil nun am Ende die Seiten gewechselt und sich mit Ona, der Gottheit der Creeker vereint? Lebt er noch? Ist das jetzt das Ende oder geht es zumindest in der Fantasie noch weiter (so unter dem Motto: Und wenn sie nicht gestorben sind...)?  Ja, ich denke schon, dass genau das Lee's Absicht war... Ein quasi offenes Ende zu lassen, bei dem der Leser sich selbst vorstellen kann, wie es weitergeht. Dafür ist diese Wendung zum Ende hin aber zu krass - irgendwie fehlt einem da ein kleines Detail (tot oder nicht tot?). Trotzdem gilt es, natürlich auch diese abgefahrene und obszöne Story zu loben, auf die man erstmal kommen muss. :) Außerdem gefällt mir auch der Schreibstil recht gut - wieder keine zu langen Kapitel oder Sätze. Auch, wenn die Geschichte ziemlich krank ist und man dabei immer versucht, sich vorzustellen, dass es sowas durchaus irgendwo auf der Welt geben könnte, man nur nichts davon mitbekommt, so bleibt es letzten Endes doch nur eine Geschichte - weswegen einen skurrile Morde, Opferungen und der ganze Kram eigentlich auch nicht schocken, wenn man davon liest. Alles in allem 3 von 5 Sternen für einen netten Zeitvertreib und eine Story, die mal so ganz anders ist, als das, was man von typischen Thrillern so kennt. 

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  • Schauerlich spannend

    Creekers

    Argent

    01. March 2015 um 21:16

    Die Geschichte um die Creekers und den Polizisten Phil ist Edward Lee äusserst gut gelungen. Er schafft es wieder einmal mehr die einzelnen Figuren klar zu zeichnen und in eine spannende, abartige Geschichte einzuweben. Sein Schreibstil gefällt mir, süffig ohne platt zu sein. Einziger kleiner Wehmutstropfen: das eine oder andere kommt einem ein bisschen bekannt vor aus anderen Romane wie z.B. Big Head und Flesh Gothic. Vielleicht hat Lee das aber auch ganz bewusst so gewählt ... Fazit: Creekers ist ein spannendes Lesevergnügen mit Ekelfaktor und einer überraschenden Auflösung.

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  • Guter Bulle, böser Bulle...

    Creekers

    Virginy

    03. November 2014 um 09:29

    Vor einigen Jahren hat Phil sein Heimatstädtchen Crick City und damit auch seine Freundin Vicky verlassen, um Karriere bei der Polizei zu machen, kurz vor seiner Beförderung soll er jedoch bei einer Drogenrazzia ein Kind mit verbotener Munition erschossen haben. Phil wird suspendiert, er weiß, das man ihm etwas unterschieben will, aber er kann es nicht beweisen. Und so führt ihn sein Weg zurück in seine Heimatstadt, denn der Sheriff  da braucht Verstärkung bei seinem Kreuzug gegen den Drogenhandel. Phil ist mit Leib und Seele Polizist, so nimmt er den Job nach kurzer Bedenkzeit an fühlt sich aber von Anfang an nicht wohl in Crick City, alte bruchstückhafte Erinnerungen an ein Creekermädchen und ein unheimliches altes Haus holen ihn immer wieder ein, aber er kann oder will sich nicht erinnern. Die Creekers sind Hinterwäldler, mißgestaltet durch jahrelange Inzucht. Früher lebten sie nur versteckt in den Wäldern, jetzt sieht Phil sie immer öfter auf den Straßen. Der Grund dafür ist Cody Natter, ihr Oberhaupt, der sich den örtlichen Stripclub gekauft hat und dessen Geschäfte blühen, vor allem, seitdem er im Hinterzimmer mißgebildete Creekerfrauen tanzen läßt. Gegen ein paar Scheinchen extra kann man den Frauen bei mehr als nur dem Strippen zusehen. Haben die gehäuteten Leichen, die in letzter Zeit immer wieder auftauchen etwas damit zu tun? Denn die Creekers sollen Kannibalen sein und finstere Mächte anbeten, Phil kennt all diese Horrorgeschichten zur Genüge aus seiner Kindheit... Außerdem soll Natter im großen Stil mit Drogen dealen, ein Grund mehr für Phil, sich undercover im Club umzusehen und dort erwartet ihn gleich der nächste Schock, denn Vicky, seine alte Flamme, tanzt da, ist auch noch mit Natter verheiratet und scheint den Drogen nicht abgeneigt zu sein. In Phil sieht sie die Chance, dem ganzen Elend zu entkommen, was wiederum Natters Aufmerksamkeit auf ihn lenkt... Ein Lee, für seine Verhältnisse ein relativ harmloser, was nicht negativ gemeint ist, er läßt sich viel Zeit, um seine Figuren einzuführen, so daß man sich gut in alles hineinversetzen kann. Das Buch ist auch für Leute geeignet, die nicht immer knöcheltief im Blut waten wollen, harmlos ist es deswegen aber trotzdem nicht :) Eine gute Einsteigerklektüre, wenn man mal was von Lee lesen will...   

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  • Edward Lee: Creekers

    Creekers

    Elmar Huber

    31. January 2014 um 11:43

    „Man nannte sie das “Hügelvolk” oder auch schlicht “Hinterwäldler”. Doch es gab auch weniger schmeichelhafte Bezeichnungen. White Trash. Verrückte. Es waren von der Zivilisation abgekapselte Siedlungen der abgrundtief Armen. Menschen, die von dem lebten, was das Land ihnen bot, die niemals eine richtige Arbeit gehabt hatten, niemals einen Arzt besuchten, keinen Fernseher besaßen. Kinder, die niemals zur Schule gegangen waren. Die Dritte Welt des wunderbaren Amerikas. Sie wohnten in windschiefen Hütten, primitiven Schuppen aus Teerpappe oder ausgemusterten Wohnwagen, natürlich ohne fließendes Wasser oder Elektrizität. Ein Klischee, nach Meinung der meisten, doch nur allzu real in dieser Gegend.“ STORY Nachdem der ambitionierte Polizist Phil Straker während der Stürmung eines Drogenlabors unabsichtlich ein Kind erschossen hat, quittiert er den Dienst in Los Angeles um – nach einem Zwischenspiel als Nachtwächter – wieder in seiner Heimatstadt Crick City als Provinzcop zu arbeiten. Dort hat inzwischen Cody Natter, der außerordentlich intelligente Anführer der Creekers – einer Horde durch Inzucht entstellter Hinterwäldler – nicht nur das Hauptgeschäft mit Drogen übernommen, er lässt auch die entstellten Creekermädchen im örtlichen Stripclub „Crazy Sallees“ arbeiten und betreibt außerdem einen versteckt gelegenen Puff, in dem die Creekermädchen ihren gut zahlenden Kunden die abartigsten sexuellen Wünsche erfüllen. Straker mischt sich Undercover unter die Kundschaft des „Crazy Sallees“, wo er auch seine Ex-Verlobte Vicky Steele wieder trifft, die sich inzwischen ebenfalls als Stripperin und Hure verdingt und die nun Cody Natters Ehefrau ist. „Das ist Hügelvolk, das seinen Saft nur in seine Verwandten spritzt. Und die Kinder kriegen ganz große Köpfe davon, wie Goldfischgläser, und riesige rote und schiefe Augen. Viele haben auch zehn Finger an jeder Hand statt fünf. Und manche Creekermädchen kriegen extra Brüste und Nippel, wie Zitzen bei ‚nem Schwein und so. Manchmal werden sie ohne Arme und Beine geboren und die Creekerpapas töten sie. Und dann essen sie sie.“ MEINUNG Wie schon Lees Vorgängerromane im Festa-Verlag ist CREEKERS im Grunde eine (neo)-klassische Hinterwäldler-Horrorgeschichte, wie es sie inzwischen im Überfluss gibt. Am ehesten passt hier vielleicht der Vergleich mit der WRONG TURN-Filmreihe. Nur dass die von Inzucht und den damit einher gehenden körperlichen und geistigen Defekte geprägten Creekers – die Leute vom Creek, vom Fluss – weit zahlreicher und deutlich organisierter sind als die WRONG TURN-Kannibalen. Zusätzlich bringt Edward Lee hier einen religiösen Unterbau ins Spiel, der allerdings erst im Finale richtig zum Tragen kommt. Da der Anführer der Creekers sich mit der Übernahme des „Crazy Sallees“ und des Drogenhandels in der dörfischen Hierarchie einen zweifelhaften Status erworben hat, gehören seine Leute inzwischen zum alltäglichen Straßenbild von Crick-City. Als angeblicher Drogenkurier wird Phil Straker außerdem Zeuge, was im Hinterzimmer des Crazy Sallees abgeht, auf dessen Bühne die entstellten Creekermädchen tanzen. Als Polizist sieht er wiederum, was mit Leute passiert, die nicht nach Natters Pfeife tanzen. Diese findet man anschließend gehäutet im umgebenden Wald. Die Lage spitzt sich zu, als Strakers Ex-Verlobte Vicky in seinem Auftauchen eine Chance sieht, der Hölle zu entkommen, in der sie sich befindet. So sichert sie ihm auch Cody Natters unliebsame Aufmerksamkeit. Man kann Edward Lee nun ankreiden, dass er sich mit seinen widerkehrenden sexuellen Abartigkeiten und seinen ausgiebig geschilderten brutalen Szenarien lediglich selbst wiederholt, doch die Intensität, mit der er seine Geschichten herunterreißt macht das locker wieder wett. Der Roman fühlt sich schnell an, ohne dass etwas überhastet oder schludrig wirkt. Der Autor nimmt sich außerdem genügend Zeit für seine Figuren und die zwischenmenschliche Dynamik (z.B. die verbalen Schlagabtausche zwischen Straker und Chief Mullins). Hier liegt die eigentliche Stärke Edward Lees, die seine Romane trotz der Garnitur aus „überzogenen Darstellungen von sexueller Gewalt“ (Verlagswarnung) über die seiner „Extreme Horror“-Kollegen hinaus hebt. Das Covermotiv von Danielle Tunstall, über das das festasche Edward Lee-Layout gelegt wurde, ist einmal mehr perfekt für den Roman ausgesucht. Wie gewohnt ist das in exklusiver „Festa-Lederoptik“ gefertigte Taschenbuch sehr gut gearbeitet und bei normaler Lesart resistent gegen Knicke. FAZIT Edward Lee brennt seine extrem brutale Hinterwälder-Story mit einer Intensität ab, dass dem Leser kaum Zeit zum Luftholen bleibt. Nichts für zarte Gemüter!

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  • Rezension zu "Creekers" von Edward Lee

    Creekers

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. March 2013 um 09:59

    Das Buch habe ich nach ein paar Seiten abgebrochen weil mir der Schreibstil nicht gefällt.

  • Rezension zu "Creekers" von Edward Lee

    Creekers

    Wolfgang Brunner

    27. January 2013 um 20:27

    Der Polizist Phil Straker verläßt das Städtchen Crick City, um in einer Großstadt Karierre zu machen. Doch eines Tages erschießt er aus Versehen während des Dienstes ein Kind und wird suspendiert. Während er dem unbefriedigenden Beruf eines Nachtwächters nachgeht, bekommt er vom Polizeichef seines damaligen Heimatstädtchens Crick City das Angebot, dort wieder in den Polizeidienst zu wechseln. Mangels Alternativen nimmt Phil an und kehrt zurück in das beschauliche Städtchen. Als er dort seinen ersten Fall, die Suche nach einem vermissten Mädchen, übernimmt, stößt er bei seinen Ermittlungen bald schon auf die Creekers, einen Clan, der sich seit Jahrhunderten durch Inzucht vermehrt und in den nahe gelegenden Wäldern lebt. Nicht nur Drogen und Korruption begleiten die Spur der Creekers. Es sind weitaus schlimmere Dinge, die Phil aufdeckt. Damönische Rituale, sexuelle Exzesse und Mord sind nur der Anfang. Etwas weitaus Schlimmers nimmt unaufhaltbar seinen Lauf. . Edward Lee war absolutes Neuland für mich, umso gespannter war ich auf die (Zitat von Richard Laymon) „literarische Körperverletzung“. Ich war angenehm überrascht, weil Lee eine Stimmung erzeugte, in der ich mich heimelig fühlte. Das Heimkommen des Protagonisten machte Spaß und vermittelte eine Art „Rambo – First Blood“- Feeling. Lees Schreibstil ist nichts besonderes, aber auch nicht so einfach wie der von Richard Laymon. Kurze knackige Sätze wechseln sich mit manchmal sogar „hochwertigen“ Schachtelsätzen ab, was mir angenehm auffiel. Auch die Handlung machte ungemein Spaß, weil sie sich meiner Sicht nach von den trivialen Geschichten, in denen Inzestfamilien die Hautprolle spielen, abhob. Nach der Beschreibung des Buches rechnete ich mit einem Horror-Roman, bekam aber dann, zum größten Teil jedenfalls, einen harten Thriller serviert. Das Ganze kommt sehr realistisch rüber und man merkt, dass Lee selbst einmal Polizist war. Lee nimmt kein Blatt vor den Mund und gesellt sich meiner Meinung nach in die „Sex & Crime“ Gesellschaft von Richard Laymon, der, wie viele von uns wissen, ebenfalls gerne das weibliche (und männliche) Geschlecht beschreibt. Aber diese Darstellungen stören nicht (mich haben sie das jedenfalls nicht), weil sie teilweise auch für die Handlung wichtig sind. Und wer so etwas nicht lesen mag, wird zu so einem Buch eh nicht greifen, und wenn doch, sollte man einfach darüber hinwegsehen. Wie oben schon erwähnt, ging Lee mit der Inzest-Thematik anders um, als von mir erwartet. Allein deswegen hat Edward Lee ein Stein bei mir im Brett. Insgesamt fand ich Creekers absolut unterhaltsam und eine gelungene Mischung aus Cop-Thriller und Horror-Reality. Einzig am Schluß ließ Lee deutlich nach und tappte in eine genreübliche Höhepunkt-Falle, indem er nämlich ein Ende servierte, das jedem B-Movie gerecht wäre. Nichsdestotrotz empfehlenswerte, brutale Kost für starke Nerven. Wie immer beim FESTA-Verlag begeistert die Lederoptik des Einbands. Über das Titelbild läßt sich streiten. Es wirkt provokativ, passt aber zum Inhalt des Buches. . Fazit: Brutaler, spannender Cop-Thriller, der teils in realistischen Horror wechselt. Für Fans von Richard Laymon, Jack Ketchum oder Bryan Smith geeignet. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. © 2013 Cryptanus für "Buchwelten"

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  • Rezension zu "Creekers" von Edward Lee

    Creekers

    sandra_suhr

    21. November 2012 um 20:53

    Rezension: Creekers Als Erstes möchte ich dem Festa Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares von Edward Lee`s „Creekers“ danken! Überlege dir gut, ob du die Tür zu Edward Lee`s Welt wirklich öffnen willst! „Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung“ von Richard Laymon (Autor) Inhalt: Leutnant Phil Straker kommt aus einem kleinen Ort mit dem Namen Crick City. Oder wie er selbst sagt: vom „Arsch der Welt“ ... In der Vergangenheit wollte er nur eines: weg von dort. Mit 35 Jahren stand er unmittelbar vor der Beförderung zum Captain. Sein eiserner Wille und jahrelanges Büffeln hatten ihn aus dem Hinterwäldlerkaff heraus geholt und seine Karriere vorangetrieben. Endlich bekleidete er seinen Traumjob bei der Drogenfahndung in einem großen Polizeidepartement. Phil hasste Drogen und sah es als seinen eigenen persönlichen Kampf an, den es zu gewinnen galt. Doch dann passierte diese Sache mit Dignazio ... Und nun kehrt er Heim in das Dorf, in dem er aufgewachsen war; gebrandmarkt als Versager, als Kindermörder, dem nur hier am Ende der Welt noch eine zweite Chance gegeben wird. Schon bald nach seiner Ankunft in Crick City`s kleinen Departement unter Chief Mullins, hängt er knietief in Ermittlungen um den örtlichen Drogenhandel. Doch er spürt, dass da noch mehr ist. Das liegt nicht nur allein an den mysteriösen Gerüchten über die Creeker – einem abscheulichen Clan gestörter Inzestmonster - die rund um Crick City unter primitivsten Bedingungen leben. Sondern auch daran, dass ihn seine Vergangenheit mit aller Macht wieder einholt ... Der Autor: Edward Lee hat mehr als 40 Romane geschrieben. Es war immer sein Traum vom Schreiben seiner Bücher leben zu können. So war seine Zeit bei der U. S Army und bei der Polizei nur Stationen in seinem Leben, die ihn dahin bringen sollten, wo er heute ist. In Amerika gilt er als gefeierter und bekanntester Autor in der Gattung „Dark an Gothic Fantasy“, als beliebter Provokateur und führender Autor des „Extreme Horrors“. Er ist stolz darauf, dass man ihn als ein „perverses Genie“ beschreibt. Creekers ist das erste Werk, das ich von ihm gelesen habe. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ist es auch das erste Werk, dass ich der Gattung „Extrem Horror“ zu rechnen würde. Als Erstes fiel mir auf, dass der Autor seine Story in langsamen, doch durchaus nicht verhaltenen Schritten aufgebaut hat. Die Geschichte beginnt fast wie ein Krimi, der im Laufe seiner Handlung seine ganze Kraft und Tiefe, seinen ganzen Horror erst mit der Zeit entfaltet. Sexuelle Exzesse und blutrünstige Gewalt sind ein Teil der Erzählung. Sie sind in diesem Roman allerdings (wie ich finde) eher in gemäßigter Form vorhanden. Mir selbst fehlt es da noch an Vergleichsmöglichkeiten. Edward Lee arbeitet von Beginn an an einem sich stetig aufbauenden Spannungsbogen. Dabei bleibt der Plot stimmig und nachvollziehbar. Gerne nutzt der Autor das Stilmittel des Cliffhangers, das ich auch in einem guten Thriller sehr zu schätzen weiß. Was mich allerdings störte, waren die Brüche innerhalb eines Kapitels. Gerade war man noch mit Phil auf Streife und - Absatz - musste man sich neu orientieren, denn da saß man plötzlich im Haus der Creeker. Das hat mich das eine oder andere Mal etwas aus dem Konzept gebracht. Die Sprache des Autoren ist klar und stark. Sie orientiert sich an der Herkunft seiner Protagonisten und ist gerade deshalb sehr glaubwürdig. Edward Lee hat viel Mühe darin verwendet dem Leser seinen Hauptprotagonisten näher zu bringen, seine Gefühle und Gedanken beherrschen weite Teile des Thrillers. Und immer dann, wenn der Leser glaubt, die Gedankenwelt eines Edward Lee durchschaut zu haben, schafft dieser eine neue Wendung in die Story zu bringen und den Horror auf eine neue Stufe. Mein Eindruck: Wie schon erwähnt, ist dies mein erster Roman von diesem Autor und auch der erste Roman in der Sparte „Extrem Horror“. Ich wusste, dass ich mich auf „harte Kost“ einließ. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Obwohl die Geschichte mehr wie ein Krimi beginnt, machte Edward Lee schnell klar, wohin die Reise mit ihm geht. Ich habe mich voll darauf eingelassen und muss sagen, ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Es war genau die richtige Portion „Grusel“, genau die richtige Menge „Gänsehaut“ und „Ekel“, die meiner Meinung nach ein Thriller einer solchen Sparte mitbringen muss. Mir gefiel der langsame aber durchaus stetige Aufbau der Story, vom Krimi zum absoluten Horrorerlebnis. Der Autor erwartet ein wenig Geduld von seinem Leser und belohnt diesen dann mit einem wirklich völlig unerwarteten Ende. Natürlich gehört eine gewisse Menge Blut, Gewalt und auch Sex in diese Art von Thriller. Aber wie ich vorher recherchiert hatte, gehört dieser Roman von Edward Lee mehr zu den „gemäßigten“ Geschichten dieser Art. Da sind seine Leser offenbar noch viel mehr gewohnt. Daher vermute ich, dass ich mir wohl genau den richtigen Thriller zum Einstieg gewählt habe. Denn auf meinem SUB wartet jetzt der Extrem Thriller „Bighead“ vom gleichen Autor auf mich, in dem es weitaus „härter“ zur Sache gehen soll. Ich muss für mich zugeben, dass ich es „blutig“ mag. Auch wenn mir manche der von Herrn Lee gezeichneten „sexuellen Gewalttätigkeiten“ sehr unter die Haut gingen, waren sie nicht Mittel zum Zweck, sondern fanden sich als Teil der gesamten Geschichte in das Ganze ein. Ich für meinen Teil werde ganz sicher nicht nur „Bighead“, sondern auch weitere Romane des Autoren lesen. Mein Fazit: Der Autor wird seinem Ruf in dieser Sparte der Literatur meiner Meinung nach vollkommen gerecht. Nachdem ich mich voll und ganz auf die Reise durch seine Gedanken und Ideen eingelassen hatte, fühlte ich mich gut unterhalten. Auf Grund des langsamen Aufbaus der Geschichte wurde ich nicht von der Darstellung von Horror und Gewalt überrannt, sondern langsam eingeführt. Somit war die Auswahl dieses Thrillers genau die richtige Wahl, um sich einer solchen „harten Kost“ zu stellen. Der Autor geht sehr ins Detail und schafft somit eine wunderbare Grundstimmung, die dem Leser eine Gänsehaut über den Rücken laufen lässt. Überhaupt „zeichnet“ Herr Lee wirklich sehr stimmige Bilder, die den Leser weiter und weiter in die Geschichte hinein ziehen. Eine große Kunst, wie ich finde. Allerdings hatte ich mehrfach das Gefühl, aus der Geschichte gerissen zu werden. Es entstanden Brüche, die ich mir zuerst nicht erklären konnte. Wie ich jetzt glaube liegt es daran das der Autor leider innerhalb eines Kapitels Ort und Zeit wechselte. Das kann zur Verwirrung führen; vor allem wenn man den Leser vorher so wunderbar mit in seine Geschichte genommen hat und diesen dann ohne Vorwarnung in ein ganz anderes Setting schubst. Das hat mich sehr gestört. Daher ziehe ich dafür zwei Punkte ab und komme somit auf acht Punkte. Ist jemand Fan des „Besonderen“ und offen für ganz neue Erfahrungen, so habe ich hier einen Meister der Sparte „Extrem Horrors“ gefunden. Aber der Leser muss sich einfach darüber im Klaren sein, auf was er sich da einlässt: Denn überlege Dir gut, ob du die Tür zu Edward Lee`s Welt wirklich öffnen willst! Eure Sandra

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  • Rezension zu "Creekers" von Edward Lee

    Creekers

    dark_angel

    Seine Kindheit in Crick City liegt weit zurück. Phil Straker ist hinaus in die Welt gegangen, um Karriere als Polizist zu machen. Doch am Höhepunkt seiner Laufbahn bricht alles auseinander. Aus einem erfolgreichen Drogenfahnder wird ein Ex-Polizist, der im Dienst ein Kind erschossen hat. Das Jobangebot des Sheriffs aus Crick City eröffnet ihm die einzige Möglichkeit, wieder als Polizist zu arbeiten, so dass er notgedrungen in seine Heimatstadt zurückkehrt. Bald muss er jedoch erkennen, dass sich Crick City auf grauenhafte Weise verändert hat. Inzwischen haben die Creekers - ein abscheulicher Clan, der sich seit Jahrhunderten durch Inzucht vermehrt - das Sagen... Edward Lee ist ein Autor, deren Bücher sich stets im Schema unterscheiden. Glaubt man zu wissen, worauf der Autor nun hinauswill und der weitere Verlauf als offensichtlich gilt, so wird man während des Weiterlesen immer wieder überrascht. Was aber konstant bleibt, sind seine schonungslose und provozierende Art sowie der klare und direkte Stil. Diesmal wurde mir bei "Creekers" etwas Geduld abverlangt, da sich die Geschichte langsam entfaltet und Edward Lee viel Zeit in die Ausarbeitung seines Hauptcharakters Phil Strakers investiert hat. Zudem liest sich der Beginn von "Creekers" wie ein Krimi, bevor er erst später zu einem Mix aus Thriller, Mystery und Horror mutiert. Wer aber geduldig dranbleibt, wird mit einer interessanten und klug eingefädelten Geschichte belohnt. Der Inhalt ist hier nicht gänzlich so brutal wie in "Bighead", auch wenn es durchaus zu Gewalt und Perversitäten kommt. Trotzdem liest sich "Creekers" im Vergleich zu "Bighead" entspannter. Kleine Bemerkung am Rande: Wie auch in "Bighead" tauchen im Verlauf der Handlung zwei mordende Hinterwäldler auf, die den Anschein erwecken, der Leser habe es mit einer kopierten Fassung zu tun. Doch es wird bald deutlich, dass die Hinterwäldler nur einen Kurzauftritt haben und nicht derart im Vordergrund stehen wie in "Bighead". Außerdem hat der Autor "Creekers" bereits vor "Bighead" verfasst. Wer dem Zauber von Edward Lee bereits verfallen ist, wird auch an "Creekers" nicht vorbeikommen. Spannend, brutal und schön schaurige Horror-Unterhaltung.

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    • 2

    Thrill

    06. November 2012 um 21:06
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