Edward Lee , H.P. Lovecraft Der Besudler auf der Schwelle

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Inhaltsangabe zu „Der Besudler auf der Schwelle“ von Edward Lee

Mich hat das Buch enttäuscht. Zunächst gibt es übermäßig viele Sexszenen, die den exakt selben Fetisch behandeln. Es hätte mehr hergegeben.

— PeWa
PeWa

Krank, kranker, "Der Besudler auf der Schwelle"!

— Power86
Power86

Nichts für Leute mit Vorlieben für Blümchensex^^

— Virginy
Virginy

Klasse Buch und schönes Tribut an H.P. Lovecraft!

— Gizmo_DO
Gizmo_DO

Brutal und spannend wie ein Lovecraft...nur eben Edward Lee mässig expliziter. Love it! 1+++

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Für mich eher einer der schlechteren Lees die ich bisher lesen durfte...

    Der Besudler auf der Schwelle
    PeWa

    PeWa

    20. March 2016 um 15:57

    Hazel Greenes Leben wird bestimmt von Vergewaltigungsphantasien, die sie nicht nur durch ihren Freund Ashton auslebt. Gleichzeitig will sie sich mit ihrer Freundin Sonia in den Bergen von New Hampshire treffen. Auch deren Mann Frank soll dort zugegen sein, und mit beiden hatte Hazel bereits ein Verhältnis. Doch Frank ist nicht da. Er ist in einer Hütte namens Gray Cottage, irgendwo höher in den Bergen. Eigentlich sollte er das Werk von Wilmarth nach seinem Tod vernichten, denn die Mathematiker haben etwas über die Welt und den LT - den leuchtenden Trapezoider - herausgefunden. Wilmarth hatte sich selbst das Leben genommen, in dem er sich in der Hütte erhängt hat, in welcher jetzt Hazel, Sonia und auch Frank eine Weile Zeit miteinander verbringen wollten, doch Frank kommt nicht zurück, denn er hat im Werk von Wilmarth etwas erkannt, was es unbedingt zu vollenden gilt. Überhaupt scheint die gesamte Einwohnerschaft von dem Trapezoider beeinflusst zu sein, denn es tauchen auf eimal Ringe an den Händen verschiedener Leute auf, und Hazel erkennt sie Anhand eines Fotos vom echten Trapezoider als aus eben diesem Material gefertigt. Und überhaupt, wo bleibt Frank? Er wollte schon längst aus der Hütte zurück sein, und nicht seine hochschwangere Frau sich selbst überlassen. Als Hazel jedoch weitere Aufzeichnungen von Wilmarth auf dessen Laptop entdeckt und sich selbst auf die Suche nach dem echten leuchtenden Trapezoider macht, kommt sie dem Geheimnis nach und nach immer näher, bis sie Frank gegenüber steht, und fremdartigen Tentakelwesen...---------------------------------------------------------Eine Inhaltsangabe fällt hier etwas schwer, denn ein Großteil der Geschichte dreht sich um die abartigen Fantasien, die Hazel entwickelt und teilweise auch auslebt, was ein ums andere Mal ziemlich drastisch z. B. in Gestalt der Fish-Boys dargestellt wird. Die andere Hälfte der Geschichte dreht sich um den leuchtenden Trapezoider, was eine Fortsetzung zu "Jäger der Finsternis" und eben nicht, wie man aufgrund des Titels glauben könnte, zu "Das Ding auf der Schwelle" ist. Das macht es zwar nicht unmöglich die Geschichte zu verstehen, wenn man seine Vorlage nicht kennt, aber das Original zu kennen macht es etwas einfacher und man versteht den Gesamtzusammenhang besser. In seiner Abartigkeit ist es ähnlich wie "Der Teratologe" oder "Das Schwein" gehalten, auch wenn diese beiden Werke nichts mit Lovecraft zu tun haben. Sprachlich ist es in Ordnung. Besonders gut sind die Passagen gelungen, in welcher direkt aus Hazels Perspektive erzählt wird und die personale Erzählform verlassen wird. Das kannte man von Lee so noch nicht und es ist im vorzüglich gelungen. Die Geschichte insgesamt ist in Ordnung gewesen, auch wenn man manchmal das Gefühl hatte, dass die abartigen Szenen um Hazel zu Lasten der Story gingen. Wahrhscheinlich sollte damit nur der Charakter und die Eigenschaften Hazels beschrieben werden, aber so richtig voran bringen sie die Geschichte nicht, auch wenn sie häufig ein "Oh" oder "Ah" oder ein "Ihhh" beim Leser erwecken. Es schadet nicht unbedingt, aber etwas mehr Konzentration auf das Hauptaugenmerk hätte nicht geschadet. Insgesamt kann man aber durchaus 7-8/10 Punkten vergeben. Es gibt aber durchaus Lee Werke, die sprachlich als auch von der Erzählung her mehr zu bieten haben. Die Aufmachung des Ganzen ist zwar gelungen, aber das Coverabbild, welches von Alan Clark erstellt wurde, gefällt mir nicht so ganz. Die Rückseite des Buches hätte genausogut auf der Frontseite prangen können, und hätte aus meiner Sicht etwas mehr gepasst.

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  • Die Hinterwäldler wieder...^^

    Der Besudler auf der Schwelle
    Virginy

    Virginy

    03. March 2015 um 08:29

    Hazel Green will entspannen und so macht  sie sich mit ihrer hochschwangeren Freundin Sonia, in die sie nebenbei heimlich verliebt ist, auf den Weg in eine Hütte in den Wäldern New Englands, um sich dort mit Sonias Freund Frank zu treffen. Der ist schon vorgefahren, um einige Dinge zu regeln, denn die Hütte gehörte Henry, einem alten Freund von ihm, der sich dort das Leben genommen und sie ihm vererbt hat. Als Gegenleistung dafür soll er die Unterlagen über ein Forschungsprojekt, an dem sie gearbeitet haben vernichten. Schon bei der Ankunft hat Hazel merkwürdige Tagträume und je länger sie bleiben, um so merkwürdiger wird das Ganze. Frank ruft immer wieder an, um den beiden Frauen mitzuteilen, das er später kommt, weil er in einer anderen alten Hütte in den Bergen Unterlagen gefunden hat, die er erst durchsehen will, auch Hazel und Sonia sehen Henrys alte Schriftstücke durch und werden neugierig... Auch wenn das Ganze bis hierhin vielleicht ganz harmlos klingt, es ist ein Lee, man sollte also schon wissen, was auf einen zu kommt, wenn man das Buch zur Hand nimmt, denn es geht um Sex und Gewalt mit lovecraftschen Einflüssen. Wer sich dessen bewußt ist, wird seine Freude an dem schmutzigen Werk haben :)

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