Edward Lee Der Hornbrecher: Festa Extrem

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Inhaltsangabe zu „Der Hornbrecher: Festa Extrem“ von Edward Lee

Dean Logan hat so einige Probleme. Das schlimmste ist das Zusammenleben mit der hysterischen Schlampe, die er geheiratet hat. Doch als sein Vater stirbt, kehrt Dean zurück auf die alte Ranch und steht wieder vor dem Leben, das er hinter sich gelassen hatte – ein Leben voller Sex, Gewalt, Drogen und Vieh … viel Vieh. Und dann ergründet Dean die bösen Geheimnisse seiner Familie …

Ein anderer Lee, aber ich bin vollends zufrieden :)

— LeseBlick

Der Hornbrecher ist ein typischer Lee, leider etwas schwächer als sein Standard.

— ThrillingBooks

Das Buch macht mal wieder Spaß.

— KyraCade

Die erste Hälfte fand ich sehr gelungen, leider gibts in der zweiten dann die üblichen Klischees...

— Virginy
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  • Lass das Vieh los

    Der Hornbrecher: Festa Extrem

    LeseBlick

    09. April 2018 um 20:51

    InhaltsangabeDean Lohan hat so einige Probleme. Das schlimmste ist das Zusammenleben mit der hysterischen Schlampe, die er geheiratet hat. Doch als sein Vater stirbt, kehrt Dean zurück auf die alte Ranch und steht wieder vor dem Leben, das er hinter sich gelassen hatte – ein Leben voller Sex, Gewalt, Drogen und Vieh…viel Vieh. Und dann ergründet Dean die bösen Geheimnisse seiner Familie…Meine MeinungEdward Lee ist ein Autor, der mich begeistert mit seinen abgrundtief grausigen Ideen, welche er in seinen Werken verarbeitet, aber hinsichtlich seiner stilistischen Mittel nicht immer überzeugt. Glasklar ist hier aber, dass er diese perfekte Charakterdarstellung hat. Setze mir 10 Charakterprofile vor die Nase und ich kann dir auf Anhieb sagen, welches Profil von Herrn Lee ist. Diese Hinterwäldlerfiguren sind einfach seins!Von Dean Lohan lernt man im Prolog kurz als Jungen kennen.Trägt er doch diesen ganz besonderen Titel des Landessiegers im Hornbrechen.Über das Abbrechen von Hörnern junger Ochsen habe ich mir tatsächlich noch nie Gedanken gemacht, umso mehr Leid konnte ich empfinden.Aber in DeSmet, South Dakota ist das eine Art Sportart und die Umschreibungen dieser Disziplin, als auch das Setting im Nirgendwo an sich, haben mir super gefallen. Dann lernt man kurz darauf einen ganz anderen Dean kennen.Dean Lohan ließ DeSmet hinter sich und begann ein komplett neues Leben in Seattle. An seiner Seite ist seine Frau Daphne. Er spricht von Liebe, aber plötzlich sind da diese Tagträume, in denen er Daphne als Schlampe bezeichnet und auch so mit ihr umspringt. Lee spielt hier so gut mit seinen Worten, dass ich das eine und andere Mal ganz schön geschluckt habe, was da abging.Gemeinsam mit seinem ganz speziellen Kumpel Ajax versucht Dean seinen Fantasien auf den Grund zu gehen. Leidet er an einer gespaltenen Persönlichkeitsstörung? Oder kommt einfach sein altes Ich durch?Der tabakspuckende, bombastisch aussehende Ranch-Dean?Die Sex-Maschine, der jede Frau in ganz DeSmet von innen gesehen hat?Edward Lee überrascht mich mit dieser sehr starken Story auf so wenig Raum.In seiner Heimatstadt selbst ereignen sich zur gleichen Zeit sehr seltsame Dinge.Kinder verschwinden und werden kurze Zeit später tot aufgefunden.Sie geben ein durchbohrtes und ausgeweidetes Bild ab.Was treibt dort sein Unwesen?Zeugen sprechen von einer Schattenfrau.Als Deans Vater verletzt wird, geht kein Weg daran vorbei, dass Dean zurückkehrt. Ach, er gehört nach DeSmet. Scheiß auf Seattle und Daphne dachte ich mir die ganze Zeit. Howdy und los geht’s!Wer Edward Lee’s Stil kennt, weiß, dass dieser sich gerne sci-fi-angehauchten Elementen bedient. Da komme ich einfach nicht ran. Dieser Punkt trat hier allerdings nicht zu, sondern ein Fakt, der mein Interessengebiet völlig einnimmt. Also Lee kann auch mich begeistern. Des Öfteren ist es das Ende, mit dem er mich einfach nicht rumbekommt. Hier besteht das Ende aus Dean Rückkehr nach Seattle. Diese Szene werde ich NIE wieder vergessen. Daphne, Daphne, Daphne…Mein FazitFür mich ist „Der Hornbrecher“ ein etwas anderer Lee und dennoch überrascht er mich positiv. Der Autor verpackt eine gewalttätig und sexistische South Dakota- Geschichte auf 208 Seiten und lässt zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen.Direkt nach Beenden des Buches war ich mir sicher, dass sich meine Bewertung auf 4 Sterne einspielen wird. Aber mit dem Schreiben meiner Rezi merke ich einfach, dass mir echt nichts fehlt. Lee brachte mich zum Erschauern und zum Lachen. Und ich bin ein DEAN-Fan!Auch wenn viele ihn als anders betrachten, traut euch!

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  • "Der Hornbrecher" - Alte Götter und Bullen

    Der Hornbrecher: Festa Extrem

    ThrillingBooks

    02. March 2018 um 09:10

    Ein Hornbrecher ist jemand, der mit einer Zange die Hörner aus den Köpfen von Bullen bricht. Dean Lohan war damals der weltbeste seiner Zunft. Jetzt jedoch, ist er mit einer hysterischen Frau, die ihn nur nieder macht und gar nichts von ihm hält. Er darf nicht mehr er selbst sein und muß ein Scheinleben führen. Ihn erreicht die Nachricht vom bevorstehenden Tod seines Vaters, mit seinem besten Freund macht er sich auf in seine Heimatstadt in der es vor Leichen nur so wimmelt.In der Kleinstadt DeSmet wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und darf sich fragen, wer er wirklich ist und was die Geheimnisse hinter seiner Familie sind.Edward Lee bietet uns hier eine Story über einen zerstörten Charakter, der in vielerlei Hinsicht nicht mehr er selbst ist, es scheinen 2 Seelen in ihm zu wohnen. Eine gute sowie eine böse Seele, die ab und an in seinen Träumen zum Vorschein kommt, die ihn an seinem aktuellen Leben zweifeln lässt.Typisch für Lee ist auch ein übersinnlicher Part der Handlung, der auch in diesem Werk natürlich nicht fehlt. Dieses mal geht es um die alte Göttin Pasiphae aus der griechischen Mythologie. Pasiphae ihres Zeichens war Mutter des Minotaurus (ein Mensch mit Stierkopf), was halt einfach zur Handlung des Buches passt.Für mich war das Buch wie immer gut lesbar, einfach verständlich, und hat auch Spaß gemacht zu lesen. Es kommt leider nicht an die anderen Lee's ran die ich bisher gelesen habe, was es aber nicht schlecht macht. Fans von Lee kommen mit Sicherheit auf ihre Kosten da sie hier die üblichen Zutaten wie Sex, Gewalt und Übersinnliches finden werden.

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  • Lesegenuss von Lee

    Der Hornbrecher: Festa Extrem

    KyraCade

    06. October 2017 um 14:40

    Dean Logan war in DeSmet ein absoluter Star und hält den Weltrekord im Hornbrechen. Dumm nur, dass er geheiratet hat, nach Seattle gezogen ist und dort unter dem Pantoffel seiner herrischen Frau steht. Als es in DeSmet zu mysteriösen Todesfällen kommt, Kinder entführt werden und schließlich auch noch sein Vater im Sterben liegt, macht er sich zusammen mit seinem Kumpel Ajax auf den Weg in die alte Heimat – und muss sich seinem alten Leben und einem Dämon stellen… Edward Lee packt gerne mal alte Götter, Mythen, Dämonen und Legenden aus, um sie in die heutige Zeit zu transferieren und Horrorgeschichten um sie zu spinnen. Nichts anderes tut er auch in Der Hornbrecher. Pasiphae hat es ihm dieses Mal angetan und sein Protagonist muss sich ihr und dem von ihr erschaffenen Monster stellen. Als kleiner Exkurs: Die griechische Göttin Pasiphae war die Gemahlin von Minos und hat in einem Liebesakt mit dem Kretischen Stier, der eigentlich geopfert werden sollte, Minotauros gezeugt. Dessen Legende dürfte hinreichend bekannt sein. Im Grunde ist manches ziemlich vorhersehbar, aber das macht nichts. Es geht um Sex, Blut und rohe Gewalt, hier und da ein paar eklige Szenen, die sich aber in Grenzen halten. Vielleicht kommt das Ende ein bisschen zu rasch und läuft ein bisschen zu glatt, aber es ist dennoch ein typischer Lee, der mal wieder in die Ekelkiste gegriffen hat. Nicht so eklig wie Monstersperma, und nicht so subtil wie Golem, bewegt sich Der Hornbrecher auf einem Grat zwischen den Werken Lees, wie ihn seine Fans kennen und größtenteils auch lieben. In meinen Augen ist Der Hornbrecher mal wieder eines der besseren Werke der Festa Extrem Reihe, wenngleich es nicht zu den allerbesten zählt. Ein kleiner Lesegenuss, der hier und da sogar Humor versteckt hält.

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  • Zu Hause, wo das Vieh wartet...

    Der Hornbrecher: Festa Extrem

    Virginy

    05. August 2017 um 19:06

    Dean Logan ist ein Pantoffelheld.Seine Frau bringt bedeutend mehr Geld nach Hause als er, schubst ihn ständig herum und ist so gut wie nie zu Hause, sondern treibt sich angeblich auf Meetings rum, er lässt sich das alles gefallen ohne aufzumucken, bis er sich selbst sieht, wie er seiner Frau endlich Paroli bietet, auf nicht gerade nette Art und Weise.Diese "Tagträume" kehren wieder, in immer kürzeren Abständen. Ersteinmal ist Dean schockiert, nein, dieser Typ Mann ist er nicht mehr, diese Zeit hat er mit der Farm seines Vaters hinter sich gelassen.Damals war er der beste Hornbrecher, hat den jungen Ochsen ihre Hörner so schnell entfernt wie kein anderer und es auch mit den Frauen so richtig krachen lassen, allerdings liegt diese Zeit genauso weit hinter ihm wie die väterliche Farm.Doch dann erfährt er von einer ganzen Serie an Kindermorden in seiner alten Heimat und macht sich auf den Weg nach Hause, um herauszufinden, was wirklich hinter all dem steckt, denn er hat da so eine Ahnung...Ja, anfangs hat mich Lees "Der Hornbrecher" überzeugt, doch spätestens mit Deans Rückkehr nach Hause kommen so die typischen Klischees, Frauen sind nichts anderes als willige Opfer und auch für nichts anderes zu gebrauchen, keine einzige der Damen kommt in dem Buch gut weg, nicht mal die alte, scheinbar dauergeile Haushälterin, das ging mir dann irgendwann auf den Zeiger.Ja, Lees weiß zu unterhalten, mehr verlange ich auch gar nicht, aber ich glaube, irgendwie werd ich der doch immer relativ gleichen Stories so langsam überdrüssig, ich hätte gern mal was Überraschendes, einen Aha-Moment, einfach mal was Neues...Die Story an sich war daran nicht mal wirklich schuld...Lange Rede, kurzer Sinn, von mir gibts für Lees neuestes Werk aus dem Hause Festa diesmal nur 3 von 5 Sternen.Fans des Autors werden wie üblich auf ihre Kosten kommen, wer etwas Neues erwartet, wird wohl aber eher enttäuscht sein.  

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