Edward Lee Golem

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Inhaltsangabe zu „Golem“ von Edward Lee

Sie erheben sich aus den Knochen der Toten. Um die Unschuldigen zu schützen, formte man den Golem aus Flusslehm und erweckte ihn zum Leben. Das geschah vor Jahrhunderten. Aber jetzt wurden die uralten, mystischen Riten pervertiert und neue Golems geschaffen - dämonische Kreaturen, die vergewaltigen und morden. Nur ein junges Paar kann sie aufhalten. Doch die beiden ahnen nicht, welches diabolische Geheimnis ihr eigenes Dasein bestimmt. Golem = [hebräisch: Klumpen, formlose Masse, ungeschlachter Mensch]. Seit dem Mittelalter in der jüdischen Literatur und Mystik die Bezeichnung für ein künstlich erschaffenes Wesen (besitzt besondere Kräfte; jedoch stumm; oft von gewaltiger Größe). Erscheint als Retter der Juden in Zeiten der Verfolgung. Bekannt vor allem durch die Legende von Rabbi Löw, der um 1580 in Prag eine von ihm geknetete Tonfigur für einige Zeit belebt haben soll. Jack Ketchum: 'Edward Lee hat einen ganz besonderen Platz in der modernen Horrorliteratur. Lee liebt Sex und das Schlüpfrige, und dafür schämt er sich nicht. Er peitscht eine Geschichte voran wie ein Rennpferd, weiß, wie er dich zu Tode erschreckt. Aber wenn er will, kann er auch langsam und eindringlich, damit du mitfühlst und nachdenkst. Und das ist es, was ihn einzigartig macht.' Richard Laymon: 'Edward Lee - das ist literarische Körperverletzung!'

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    Golem
    dark_angel

    dark_angel

    13. October 2014 um 08:38

    Seth und Judy haben sich ein Haus in der Nähe der Stadt Lowensport gekauft, um das Großstadtleben hinter sich zu lassen. Sie ahnen nicht, in welche Gefahr sie sich damit begeben. Denn Legenden zufolge haben die jüdischen Einwanderer vor über hundert Jahren Golems erschaffen, um sich zu schützen. Wie viel davon der Wahrheit entspricht, werden die beiden bald am eigenen Leib erfahren... Auch wenn der Titel an sich schon verrät, worum es im neuen Buch von Edward Lee geht, so mindert es nicht das Lesevergnügen. Es ist auch - verglichen mit seinen anderen Werken - eine etwas leichtere Kost. Brutalität und Sexszenen sind zwar vorhanden, aber in einem anderen Kaliber als z.B. in "Der Höllenbote", "Flesh Gothic" oder "Bighead". Die Handlung spielt in zwei Zeitebenen. Diese Methode hat Edward Lee bereits in "Haus der bösen Lust" auf gelungene Weise angewendet. Der Leser begleitet Seth und Judy in der Gegenwart und erlebt zeitgleich, was sich vor über hundert Jahren in Lowensport wirklich zugetragen hat und noch immer Einfluss auf die Gegenwart nimmt. Und auch wenn die Art und Weise der Geschichte etwas zahm oder vorhersehbar wirkt, so liest man trotzdem weiter. Edward Lee versteht es nämlich, den Leser bei der Stange zu halten. Es bleibt konstant spannend und gewährt dem Leser Einblicke in die jüdische Mythologie. Hier trumpft Edward Lee wieder mit großem Sachwissen auf. Eine spannende und kurzweilige Unterhaltung für verregnete Herbsttage.

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