Edward Lee Mister Torso - und andere EXTREMitäten: Festa Extrem

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Inhaltsangabe zu „Mister Torso - und andere EXTREMitäten: Festa Extrem“ von Edward Lee

Der berüchtigte Kultautor vom Rang eines Charles Bukowski oder Chuck Palahniuk – nur viel schlimmer! Inhalt: Mister Torso Miss Torso Madenmädchen im Gefängnis der toten Frauen Der Dritophile Makak Die Mutter Der Falsche Das Baby Das McCrath Modell SS40-C, S-Serie Neun Erzählungen von Edward Lee, die seine obszöne literarische Klasse zeigen. Und natürlich geht es wieder um seine Lieblingsthemen: Sex, Rednecks und Monster – und das alles gewürzt mit Zynismus und blutiger Gewalt. Richard Laymon: »Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung!« Horror Reader: »Ein perverses Genie.« Fangoria: »Edward Lee respektiert keine Grenze.« Edward Lee ist der führende Autor des ›Extreme Horror‹. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Typisch Lee

— Tupy

Obwohl ich Lee mag konnten mich die Geschichten nicht begeistern. Meine Ekel-Grenze ist erreicht.

— Argent

Wer auf Ekel und absolut krankhaftes Zeug steht, bitte zögert nicht es zu lesen.

— DunklesKapitel

Lee hat wieder einige kranke und abartige Ideen zu Papier gebracht. Perfekt!

— LeseBlick

Puh, echt abartig aber geil!

— Power86

Volle Punktzahl für Lees Kurzgeschichten, aber besser vorher nichts essen^^

— Virginy

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  • Wer hart im nehmen ist, dem könnte diese Sammlung an Kurzgeschichten gefallen!

    Mister Torso - und andere EXTREMitäten: Festa Extrem

    Bookilicious

    07. September 2017 um 18:49

    Ab 18 Jahren!*Inhalt*"Der berüchtigte Kultautor vom Rang eines Charles Bukowski oder Chuck Palahniuk – nur viel schlimmer!Inhalt:Mister TorsoMiss TorsoMadenmädchen im Gefängnis der toten FrauenDer DritophileMakakDie MutterDer FalscheDas BabyDas McCrath Modell SS40-C, S-SerieNeun Erzählungen von Edward Lee, die seine obszöne literarische Klasse zeigen. Und natürlich geht es wieder um seine Lieblingsthemen: Sex, Rednecks und Monster – und das alles gewürzt mit Zynismus und blutiger Gewalt." (Quelle: Verlagshomepage) *Infos zum Buch*Seitenzahl: 256 SeitenVerlag: Festa VerlagISBN: Keine ISBN, da Privatdruck. Hier kaufen!Preis: 12,99 € (Taschenbuch) / 4,99 € (E-Book)*Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Festa - entweder man liebt diesen Verlag - oder eben nicht... etwas dazwischen gibt es einfach nicht, würde ich behaupten. Auf "Mister Torso" war ich besonders gespannt, da ich von Edward Lee bisher nicht so wirklich viel gelesen habe - und was eignet sich da besser als Einstieg, als ein Kurzgeschichten-Band?-> Cover:  Ein sehr passendes Cover, zu einem Kurzgeschichtenband, wie diesem! Die Kurzhaarige, blonde, am Hals angekettete, nackte, Frau ohne Arme und Beine - quasi eine Miss Torso, hätte nicht perfekter gewählt sein können!Das Buch:(Wer keine Lust auf die einzelnen Wertungen hat: weiter unten gibt es ein Gesamtfazit :-) )#1 Mister TorsoVermeintlicher Hinterwäldler, der seinem Namen alle Ehre macht...Was hab ich bei dieser Geschichte gelacht! Manch einer würde mich wohl als makaber bezeichnen, aber die Schreibweise, die der Autor nutzte, wenn er unseren "Mister Torso" begleitete, war einfach genial. Die Geschichte an sich gefiel mir ehrlich gesagt ziemlich gut und ich hätte mir durchaus vorstellen können, dass der Autor da noch ein bisschen mehr draus macht. 5/5#2 Miss TorsoDer missglückte Versuch, einen Scat-Porno mit einer armlosen Frau zu drehen...Irgendwie war es doch ein wenig lustig, den zwei Darstellern und dem Kameramann bei ihrem Geplänkel zuzuhören. Ich glaube in dieser Kurzgeschichte flogen mehr Beleidigungen und Schimpfwörter, als alles andere! Der Schluss gefiel mir dann nochmal richtig richtig gut... :-D 5/5#3 Madenmädchen im Gefängnis der toten FrauenEin Unglück, das alle Personen im Umkreis zu untoten Zombies macht... Nachdem ich am Anfang ein wenig Probleme hatte, in die Geschichte zu kommen (auch wenn es mir schwer fällt, zu beschreiben weshalb), ging es dann doch recht flott und ich konnte die Geschichte besser genießen, als ich es zu Beginn noch gedacht hätte. 4/5#4 Der DritophileEin Mann mit Geld wie Heu, teuren Anzügen und einer ziemlich abartigen Vorliebe..."Der Dritophile" war... eklig. Eklig, aber mindestens genauso interessant, da man sich - mit der entsprechend lebhaften Fantasie - zwar alles ganz genau vorstellen muss, aber auch etwas Hintergrundwissen zu diesem Krankheitsbild erhält. Neugierig wie ich bin, habe ich natürlich gegoogelt, unter dem Begriff jedoch nichts gefunden... die Krankheit gibt es jedoch trotzdem - nur unter anderem Namen. So eklig ich das Ganze auch fand, es hielt sich eigentlich noch in Grenzen - bis zum Schluss... der war wirklich widerlich. 5/5#5 MakakEin Amerikaner, der in Peru versucht, Geschäfte mit einem der größten Drogenbosse überhaupt zu machen - und ihn dabei völlig unterschätzt.Was für eine fantastische, absolut geniale Geschichte! Spannend, wenn auch ein wenig vorhersehbar schafft Lee eine glaubwürdige, wenn auch wenig gruselige Geschichte - ich hätte wahnsinnig gerne mehr davon gelesen! 5/5#6 Die MutterEin "Vögel"-Beobachtender Vater, ein geheimnisvolles Faß und ein merkwürdiger schwarzer Schleim - was hat es damit auf sich?Auch wenn ich diese Geschichte irgendwie ganz interessant fand, konnte ich nicht so recht abschätzen, in welche Richtung sie sich entwickeln würde - was ja eigentlich gut ist. Der Hintergrund des Ganzen wäre interessant gewesen, aber so bietet uns Edward Lee hier eine kurzweilige Unterhaltung, die noch ein wenig Luft nach oben hat. 4/5#7 Der FalscheZwei Sex-Killer-Bräute, die ihrem Namen alle Ehre machen... und dabei irgendwie an den falschen geraten.Blutrünstig, grausam - und genau deswegen so gut! Zwei Frauen, die sich durch die Weltgeschichte morden und dabei irgendwann an den falschen geraten - der sich als doch nicht ganz so harmlos entpuppt, wie anfangs gedacht. Und genau dann geht der Spaß erst richtig los :D Eine tolle Geschichte, die einem Edward Lee mehr als würdig ist - ich will mehr davon! 5/5#8 Das BabyEin Geschäftsmann, der nicht ganz so seriös ist, wie es scheint, eine Flucht und etwas, was man wohl "vom Regen in die Traufe kommen" nennen könnte... 
Hui, was für eine kleine, bösartige Geschichte. Das ist so das beste Beispiel überhaupt, dass man ziemlich schnell in ziemlich unangenehme Situationen geraten kann, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist - mit der falschen Person. Im Grunde ist "Das Baby" nicht so blutrünstig oder ekelhaft (naja okay, vielleicht doch), wie man es vielleicht erwarten würde - aber die Grausamkeit dahinter macht es umso bösartiger. Gefällt! 5/5#9 Das McCrath Modell SS40-C, S-SerieEin Schönheitschirurg, der durch seine Medikamentensucht alles verliert und gezwungen ist, bei einer Art Mafia-Boß zu arbeiten, der Grausamkeit neu definiert...Leg Dich niemals mit den falschen an, sonst könntest Du es bereuen...so oder so ähnlich wäre wohl die Quintessenz dieser Geschichte. Aber soll ich euch was sagen? Dies ist die erste Festa-Geschichte, bei der ich wirklich kapitulieren musste, weil ich's einfach nicht lesen konnte. Grundsätzlich würde ich diese Story nicht als schlecht bezeichnen, allerdings kam ich dabei einfach an meine Grenzen. Vermutlich geht das aber fast jedem so, mit der ein oder anderen Ekel-Situation aus Romanen, ich finde, das hat alles auch ein wenig mit persönlichen Erfahrungen o.ä. zu tun.Daher möchte ich mich bei dieser Geschichte nicht zu einer Wertung hinreißen lassen - schaut doch einfach mal rein, ob es was für euch wäre :)-> Gesamt:Insgesamt konnte mich Edward Lee's Kurzgeschichten-Sammlung "Mister Torso" auf ganzer Linie überzeugen und schaffte es nur ein einziges Mal, bei einer einzigen Geschichte, dass mein Magen rebellierte. Wer Edward Lee liest, dem sollte klar sein: es gibt weder eine seichte Story, noch ein großartiges Vorgeplänkel - und schon gar kein Happy End! Dennoch - oder gerade deswegen - ist gerade diese Sammlung an Geschichten sehr lesenswert, denn man freut sich schon am Anfang ganz besonders darauf, was sich Lee dieses Mal für das Ende ausgedacht hat. Fantastisch finde ich im übrigen Lee's wandelbaren Schreibstil... bei Geschichten wie "Mister Torso" oder "Das Baby" zeigt sich sein Schreibstil auf eine andere Art und Weise, nämlich lässiger und eher in einem Stil, wie ein Hinterwäldler sprechen würde - sehr genial!  Meine Lieblingsgeschichte bei dieser Sammlung ist definitiv "Makak", die mit dem größten Ekelfaktor auf jeden Fall "Das McCrath Modell SS40-C, Serie" - aber vielleicht ist das ja bei euch anders? Insgesamt kann ich euch dieses Buch uneingeschränkt empfehlen - sofern ihr hart im nehmen seid und euch darüber bewusst seid, dass Edward Lee vieles ist - aber kein Softie-Autor.Wertung: 5 von 5 Sterne!

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  • Meine Ekel-Grenze ist erreicht

    Mister Torso - und andere EXTREMitäten: Festa Extrem

    Argent

    22. May 2017 um 08:41

    Für gewöhnlich mag ich die Bücher von Edward Lee, aber mit diesen Kurzgeschichten konnte ich mich irgendwie nicht anfreunden, obwohl Lee sich wieder einiges an Abartigkeit einfallen gelassen hat.Zwei Geschichten waren für mich dann auch zu eklig und abartig und haben mich eines gelehrt: Iss nicht zu Mittag und lies ein Buch aus dem Hause Festa ;-) es könnte dir buchstäblich der Appetit vergehen.Mich persönlich haben die Geschichten zu wenig gefesselt und wie schon erwähnt mit zwei Stories bin ich wirklich an meine Ekel-Grenze gestossen.

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  • Wer auf Ekel und absolut krankhaftes Zeug steht, bitte zögert nicht es zu lesen.

    Mister Torso - und andere EXTREMitäten: Festa Extrem

    DunklesKapitel

    11. August 2016 um 00:07

    Die Kurzgeschichten sind flüssig und ohne unnötige Detailüberlastung geschrieben und einige Szenarien sind absolut der Hammer. Amputationen, Vergewaltigungen, Sex, Snuff, Gewalt, Folter, Exkremente usw., wie gesagt, für jeden etwas dabei. Ich hab schon viel Magenstrapazierendes, sag ich jetzt mal, gelesen, doch einige Geschichten, weiteten meinen vorstellungsreichen Horizont noch weiter aus. Rotz- und Kotzfresserei, ernsthaft? Eines der krankhaftesten und widerwärtigsten Sachen überhaupt in dem Buch. Sexbesessene Psychopathen, ekelerregende Zwangsstörungen, interessante Verstecke für den Drogenschmuggel, Sex mit einem lebenden Torso und einige andere Abartigkeiten.

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  • Für alle, die 9 mal einen Adrenalinschub suchen…

    Mister Torso - und andere EXTREMitäten: Festa Extrem

    LeseBlick

    01. June 2016 um 16:24

    Da es sich um Kurzgeschichten handelt, werde ich euch alles, außer den Inhalt erzählen. Diese neun Herzaussetzer, Kopfschüttler, Kinnladenöffner und würgereizauslösenden Kurzgeschichten sollt ihr euch doch bitte selbst zu Genüge tun. Ich hatte mit diesem Werk wieder diese Momente, die mir in den letzten Monaten wirklich gefehlt haben. Einerseits will man dieses Buch am liebsten in die Ecke schmeißen und fragt sich, WIE kommt Mister Lee auf solche Ideen, andererseits kann man es einfach nicht aus der Hand legen.Mich hat meist jeden Abend vor dem Schlafengehen eine Geschichte begleitet. Mein Partner lebt immer in ständiger Angst und Aussagen wie „wer weiß, was du nachts träumst, wenn du vorm Schlafen SOWAS liest“, zaubern mir immer wieder ein Lächeln auf die Lippen.Wie vom FESTA Verlag immer schön auf der Verlagsseite angegeben, wird dieses Buch beherrscht von Brutalität, Sex und Obszönitäten. Gerade das Thema Sex in diesem Genre war für mich anfangs etwas befremdlich. Mittlerweile ist Sex á la Edward Lee nicht mehr aus meiner Horrorbuchwelt wegzudenken.Als Person, die sich sehr dran versucht immer hochdeutsch zu sprechen, ist Lee mit seinen Hinterwäldlern immer wieder ein Highlight. Hier traf mich diese ganz besondere Ausdrucksweise gleich in der ersten Geschichte an. Zwischenzeitlich fühle ich mich wie eine Analphabetin, aber auch dieser Fakt sollte euch nicht abschrecken, er gehört einfach dazu und ist in dieser Kurzgeschichtensammlung lediglich Inhalt der ersten Geschichte.____________________________________________________________Kritikpunkt möchte ich es nicht nennen, eher Geschmackssache. Bei 3 Geschichten konnte Herr Lee mich nicht ganz überzeugen, aufgrund von eingebrachten Elementen, die von mir aus gerne weggelassen oder anders umgesetzt werden können. Meine detaillierte Bewertung zu jeder einzelnen Geschichte könnt ihr in meinem Fazit nachlesen.Mein FazitWie nicht anders zu erwarten, kann ich auch den 17. Extrem Band als Lesegenuss bezeichnen. Lee’s Ideen und deren literarische Umsetzung sind einfach einzigartig und bleiben Gott sei Dank oder doch eher leider länger im Gedächtnis.Wer Gewalt, Ekel, Blut und blanken Extreme Horror sucht, findet ihn hier!Mister Torso (5/5)Miss Torso (5/5)Madenmädchen im Gefängnis der toten Frauen (4/5) Der Dritophile (5/5)Makak (3/5)Die Mutter (3/5)Der Falsche (3/5)Das Baby (4/5)Das McCrath Modell SS40-C, S-Serie (5/5)

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  • Fantasievoll und magenunfreundlich...

    Mister Torso - und andere EXTREMitäten: Festa Extrem

    Creed

    27. May 2016 um 15:10

    Wenn ich nicht schon ein Freund von Edward Lees Werken wäre, spätestens nach diesem überragenden Band mit Short Storys würde ich es sein... Ich bete weiß Gott nicht jedes Buch des "führenden Autors des Extrem-Horrors" an, da in meinen Augen auch deutlich schwächere Werke darunter sind. Was allerdings vollkommen unbestritten ist, ist Lees schreibtechnisches Talent. Sprachlich ausgereift, mit oftmals detailliert beschriebenem Fachwissen, weiß dieser Schriftsteller jedesmal zu überzeugen. Dieser Kurzgeschichtenband ist für mich nun die Krone der bisher von mir gelesenen Lee-Bücher, wobei ich anmerken muß, dass noch einige Werke von mir genossen werden müssen. Neun Geschichten sind enthalten und aus meiner Sicht ist nicht ein einziger Rohrkrepierer dabei, was bei Short Story-Bänden oft der Fall ist (und ich lese recht viele, da ich ein erklärter Kurzgeschichten-Fan bin). Und hier in der komprimierten Form sticht überdeutlich Lees größtes Talent heraus...seine beißende, gnadenlose und oftmals extrem witzige Ironie, die ihn wohltuend von anderen Autoren des Brachialgenres abhebt. Selbst die plottechnisch wahrscheinlich dünnste Story im Buch, "Das Baby", liest sich mit Lachtränen in den Augen und Lees perverser Wortwitz läßt auch diese Geschichte funkeln. Die Sammlung zeigt viele Horrorfacetten und offenbart, dass Lee auch außerhalb der Redneck-Ecke Fantasie besitzt...ob es eine Mischung von bizarrem Voodoo und Drogenkrimi ist ("Makak"), ob alternde Hinterwäldler abartigen Tätigkeiten nachgehen und denken, sie tun Gutes ("Mister Torso") oder ob die vielfältigen Spielarten von psychologischen Zwängen präsentiert werden (Der Dritophile"), stets überzeugt Lee mit sprachlicher Klasse und ekligen Einfällen, auf die Normalsterbliche im Traum nicht kommen würden. "Die Mutter" wiederum fasziniert durch eine skurril-mysteriöse Story, die ich persönlich verdammt unheimlich fand. Netter Bonus am Rande sind die oftmals erkennbaren Überschneidungen und Verknüpfungen der Storys untereinander, seien es Personen, die öfter auftauchen oder Orte, die man aus anderen Werken Lees bereits kennt. Ein Lob am Schluß für die Übersetzerin Simona Turini, die die gewiß nicht leichte Aufgabe, Lees perverse Wortwahl einzudeutschen, in meinen Augen mit Bravour erledigt hat. Meine fünf Favoriten sind: 1. Der Dritophile 2. Makak 3. Das McCrath Modell SS-40-C, S-Serie 4. Madenmädchen im Gefängnis der toten Frauen 5. Die Mutter Fazit: Mein aktueller Lieblings-Lee, sprachlich top, vom Ekelfaktor her top, Wortwitz top, Einfallsreichtum top. Ein perfektes Einsteigerbuch in die abstrakte, abnorme Welt des Extremhorrors...wer diese Storys doof findet, sollte komplett diese spezielle Gattung der Horrorliteratur ignorieren.

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  • Mister Torso...

    Mister Torso - und andere EXTREMitäten: Festa Extrem

    Virginy

    26. April 2016 um 23:18

    Mit Kurzgeschichten hab ich es ja nicht so, deswegen war ich sehr gespannt auf Edward Lees "Mister Torso" und ich muß gestehen, er hat mich nicht enttäuscht.Der Festa Extrem Band enthält 9 Kurzgeschichten, alle ziemlich krankes Zeug, typisch Lee halt.Da wäre der alte Hinterwäldler, der sich Frauen hält, oder besser ihre Torsos, für jeden Monat eine, aus einem ganz bestimmten Grund natürlich...Oder der Banker, der ein ziemlich ekelerregendes "Hobby" hat und deswegen Hile sucht...Nicht zu vergessen der Schönheitschirurg, der nun im Auftrag der Mafia seltsame Verschönerungen an in Ungnade gefallenen Mitarbeitern vornehmen muß oder der Einblick in die neueste Methode des Drogenschmuggels.Alle Stories sind sehr unterhaltsam, es gibt keine Rohrkrepierer wie in den meisten Sammlungen, nur sollte man vorher besser auf Essen verzichten, denn einige Beschreibungen sind sicher nichts für rebellierende Mägen.Lee hat mich mit seinen Kurzgeschichten überrascht, dafür gibts volle Punktzahl :)

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