Edward Lee , Elizabeth Steffen Porträt der Psychopathin als junge Frau

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Inhaltsangabe zu „Porträt der Psychopathin als junge Frau“ von Edward Lee

Eine Journalistin und eine Serienmörderin auf Kollisionskurs – von ihrer erschreckenden Verbindung ahnen die beiden nichts.

Sie fesselt ihre Opfer ans Bett, klebt ihnen die Augen zu, zersticht ihre Trommelfelle und näht die Lippen zusammen. Dann trennt sie ihnen die Glieder ab.
Nun hören und sehen sie nichts mehr. Sie können nicht mehr schreien oder sich bewegen.
Aber sie sind noch fähig zu fühlen. Und mit ihren Skalpellen, den Nadeln und der Knochensäge, gibt die junge Frau ihnen eine Menge zu fühlen …

Solche Folterungen kann sich niemand vorstellen – außer der berüchtigte Kultautor Edward Lee.
Mitautorin Elizabeth Steffen verrät nicht viel über sich: Sie arbeitet im Polizeidienst der USA und ist Expertin in der Analyse von Serienkillern.

Andrew Harper: 'So hätte American Psycho sein sollen.'

Richard Laymon: 'Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung!'

Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Zwischenzeitlich zäh, kühl, kriminalistisch geschrieben, dennoch spannend, interessant, authentisch und mit einigen heftigen Szenen!

— Raven

Packende Story und für Lee untypisch: kein abgedrehtes Ende wo sich die Protagonistin als Alien-Werwolf herausstellt. Fazit: LESEN!

— Shadowbaki

Absolute Leseempfehlung, aber nur für diejenigen, die mit dieser brutalen Gewalt umgehen können.

— Josetta

Glaubwürdige Charaktere, spannende Story

— Argent

Mein erstes Buch von Lee, aber bestimmt nicht mein letztes... Puuuh, erstmal durchatmen

— MissNorge

Psychologie, Realität, Poesie, Vergewaltigung, Folter, Mord; alles in einem Buch

— DunklesKapitel

Ein eher ungewöhnlicher Lee, immer noch blutig und brutal, aber doch irgendwie anders, man merkt, das eine Frau die Hände mit im Spiel hatte

— Virginy

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  • Kein großartiges, aber ein gelungenes Werk!

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

    Raven

    25. June 2017 um 01:31

    Das Buch "Porträt der Psychopathin als junge Frau" von Edward Lee und Elizabeth Steffen ist 400 Seiten lang und beim Festaverlag erschienen.Das Softcover kommt in einer sehr guten Qualität mit einem lederartigen Cover, welches nicht anfällig für Leserillen ist. Super! Das Coverbild ist sehr gelungen und passend zum Inhalt. Die Leseseiten sind schön dick. Zwischen einer Journalistin und einer Serienmörderin gibt es eine schockierende Verbindung. Eine Psychopathin treibt ihr grausames Werk in der Stadt. Ihren Opfern raubt sie die Sinne, indem sie ihre Augen zunäht, die Trommelfelle durchsticht und die Augen zuklebt. Im gefesselten, wehrlosen Zustand durchleben die Opfer schlimmste Foltermethoden. Zitat: "Umarme deinen Hass!"Sexuelle, überzogene Szenen, wie extreme Gewalt und detailreiche Folterung sind in dem Buch von Zeit zu Zeit durchaus vorhanden und haben mich gefesselt. Das Buch an sich ist eher wie ein Krimi aufgemacht, was mir leider nicht so gut gefallen hat, da die Ermittlung der Polizei sich immer wieder zieht. Leider sind diese Kapitel nicht sehr flüssig geschrieben. Teilweise wirkt der Schreibstil kühl und distanziert, was ich sehr schade finde, da mir so die emotionale Bindung und ein tieferes Eintauchen in die Gefühlswelten des Romans verwehrt bleibt. Die Geschichte an sich find ich aber sehr spannend und interessant. Es kommt zu einer ungeahnten Wendung und besonders das Ende hat es in sich und steigert sich deutlich. Authentisch finde ich die Art und Weise der Ermittlungen der Polizei und auch die Vorgehensweise und Gedankenwelt der Psychopathin. Die Extremszenen sind auch sehr gelungen, mitreißend, blutrünstig, teils eklig und haben mir das Buch dann doch noch versüßt. Ich denke als männlicher Leser wird man die einzelnen Abschnitte als noch extremer empfinden. Der Roman war durchaus nicht schlecht, aber ich war schon ein wenig enttäuscht, weil es mir persönlich noch nicht hart und krank genug zuging. Mich hat es nicht bis in die Eingeweide erschüttert, wirklich schade! Dennoch ist es ein gelungenes Werk. Fazit: Durchaus sehr gut geschriebener Hardcoreroman mit extremer Gewaltdarstellung, detailreichen Folterungen, überzogenen Sexszenen, was interessant, authentisch und spannend verfasst wurde, mir aber leider nicht in Mark und Bein ging. Es hat mir teilweise die Bindung und tiefere Emotion zu den Protagonisten gefehlt und in einigen Kapiteln hat sich die Story auch zäh gezogen. Zum Ende hin baut sich die Geschichte rasant auf und es kommt zu einer ungeahnten Wendung, was mich dann doch noch überzeugen konnte. Kein großartiges, aber ein gelungenes Werk!

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  • Gnadenlose Rache

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

    Kerry

    05. January 2017 um 09:23

    Die 33-jährige Kathleen Shade führt ein eher zurückgezogenes Leben. Sie lebt in Washington D. C. und bekommt ihre Arbeit per Post zugeschickt, denn sie schreibt eine Kolumne namens "Urteil" für das Frauenmagazin ´90s Woman und kann demnach ihrer Tätigkeit auch von Zuhause aus nachgehen. Leben kann die studierte Soziologin von diesem Job nicht, doch er macht ihr Spaß und da ihr Vater sehr vermögend ist, unterstützt er sie von Zeit zu Zeit. Finanziell ist sie also nicht auf ihrem Job abgewiesen, doch es macht ihr Freude, Menschen in schwierigen Alltagssituationen zur Seite zu stehen. Ihr großer Traum ist es jedoch, als Schriftstellerin ein Buch zu veröffentlichen. Mit der wöchentlichen Lieferung der Leserpost erhält Kathleen jedoch eine Sendung, der ihr Leben von Grund auf verändern wird, denn eine (weibliche) Person bietet ihr an, Kathleen die Geschichte ihres Lebens zu erzählen und bietet Kathleen an, diese zu veröffentlichen. Die Sendung erhält zusätzlich zu der Nachricht noch eine Zugabe - die Kathleen sofort veranlasst, die Polizei hinzuzuziehen. Der 36-jährige Lieutenant Jeffery Spence ist ausgebildeter Psychologe und der Polizist, der ihr für diesen Fall zugeteilt wurde und eines steht auf den ersten Blick fest: die beiden können einander nicht ausstehen. Spence hält nicht viel von Kathleen, immerhin schreibt sie eine Kolumne in einer Frauenzeitschrift und generell kann er nicht viel mit Frauen anfangen,  denn er ist homosexuell, was seinen Stand bei der Polizei nicht unbedingt einfacher macht. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei der "Zugabe" um ein Körperteil von Stephen W. Calabrice handelte, dessen Leiche bereits aufgefunden wurde. Kathleen selbst kennt das Opfer nicht und kann daher keine Verbindung herstellen. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auf die nächste Nachricht der Killerin zu warten. Lange müssen sie nicht darauf warten, denn sie schlägt immer schneller und mit einem immer höheren Gewaltpotential zu. Anschließend berichtet sie Kathleen von ihren Taten und so grausam diese auch sein mögen, Kathleen ist dennoch fasziniert von dieser Frau. Allerdings ist noch immer unklar, um wen es sich dabei handelt - fest steht nur: sie pflastert die Stadt mit Leichen förmlich zu. Da das Verhältnis zwischen Spence und Kathleen nach wie vor sehr angespannt ist, geht sie teilweise ihre eigenen Wege, ohne diese mit der Polizei abzusprechen. Im Rahmen einer Lesung lernt sie den Dichter Maxwell Platt kennen und die beiden kommen sich sehr schnell näher, sehr zum Missfallen von Spence, der eh keine besonders hohe Meinung von Frauen hat und hier eher die Gefahr sieht, dass Platt auch ins Visier der Serienkillerin geraten könnte. Doch nach langer Zeit ist Kathleen endlich mal wieder glücklich und möchte diese Zeit einfach nur genießen, denn abgesehen von den schrecklichen Folterberichten, die sie nach wie vor regelmäßig auf unterschiedlichen Wegen erhält, ist ihr Leben einfach nur wundervoll. Was jedoch zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnt - Kathleen wurde nicht zufällig ausgesucht, sie und die Täterin haben teilweise eine gemeinsame Vergangenheit ... Gnadenlose Rache! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor den Leser in den Kopf der Killerin blicken lässt und man sie als Leser auch bei ihren Taten begleitet. Hierdurch offenbarte sich nach und nach der Grund, warum sie all diese bestialischen Morde begangen hat und ganz ehrlich, es gab durchaus auch Opfer, die es verdient hatten. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Interessant fand ich, dass keiner der Protagonisten dem unbeschwerten Menschentyp entsprach, wie es so oft der Fall ist. Tatsächlich hatten hier alle eine teils sehr harte Vergangenheit, die sie bis in die Gegenwart verfolgt hat und noch immer an ihnen nagte. Was mich allerdings ein bisschen gestört hat, ist die Tatsache, dass sich mir die Figur der Killerin nicht in voller Gänze erschlossen hat, denn ich habe noch nicht einmal ihren Namen erfahren, wohl aber einen Teil ihrer bestialischen Vergangenheit. Den Schreibstil empfand ich als spannend und sehr realistisch zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch fesselnde Lesestunden bereitet hat und dieses Buch das erste des Autors gewesen sein mag, das ich gelesen habe, jedoch bestimmt nicht das letzte.

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  • Fesselnd, aber nichts für Zartbesaitete

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

    Josetta

    03. November 2016 um 15:20

    Wie reagiert eine Journalistin, die eines Tages ein Paket von einer Serienmöderin bekommt? Der Inhalt: Ein untrüglicher Beweis ihres letzten Mordes, gepaart mit der Bitte ein Buch über sie zu verfassen.Kathleen Shade reagiert richtig. Sie setzt sich sofort mit der Polizei in Verbindung. Aber das Angebot ist verlockend. Und sie ist der einzig richtige Anhaltspunkt, den der Ermittler Jeffrey Spence zur Ergreifung der Täterin besitzt, auch wenn die beiden sich überhaupt nicht leiden können. Während Kathleen und Jeffrey nach dem Keim, sprich dem Zusammenhang zwischen Journalistin und Serienmörderin suchen, tötet diese fleißig weiter und liefert ein schauriges Kapitel nach dem anderen bei Kathleen ab.Allerdings hat die Journalistin bei diesem waghalsigen Spiel niemals damit gerechnet, dass ihr neuer Traummann Maxwell von der Killerin auf deren Tötungsliste gesetzt wurde. Die Zeit drängt. Ist Maxwell noch am Leben? Und jetzt, ausgerechnet jetzt, wurde Onkel Sammy, der Kathleen jahrelang als Kind missbrauchte, vorzeitig aus seiner Haft entlassen und er hat bereits den Hörer in der Hand, um bei ihr anzurufen … Dieser Thriller war mein erster Roman des Autors Edward Lee, der für seine brutalen und schockierenden Werke bekannt ist. Nachdem ich, meine durchaus vorhandenen moralischen Bedenken über Bord geworfen habe, machte ich mich an dieses Werk. Und war von der ersten Seite an gefesselt. Ich muss zugeben, Portrait der Psychopathin als junge Frau, hat mir richtig gut gefallen. Nicht die detailliert geschilderten brutalen Killerszenen (nein, definitiv nicht mein Fall) oder die haarsträubenden Obszönitäten von Onkel Sammy. Nein, die psychologische Sichtweise auf den Werdegang der Killerin/des Ermittlers/der Schriftstellerin und sogar des Onkels haben mich fasziniert. Ich konnte mich kpl. in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und ihre Handlungsweisen verstehen. Edward Lee und Elisabeth Steffen haben dies toll herausgearbeitet. Aus welchem Grund wird man zu einem Monster? Der Roman gibt Antworten auf diese Fragen. Ein Thriller mit Gänsehautgarantie. 

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  • Wer auf Grausamkeiten der menschliche Psyche steht wird Edward Lee lieben

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

    mordsbuch

    08. August 2016 um 12:27

    BuchinfoPorträt der Psychopathin als junge Frau - Edward Lee & Elizabeth SteffenBroschiert - 400 Seiten - ISBN-13: 978-3865524164Verlag: Festa Verlag - Erschienen: 23. Februar 2016EUR 13,95KurzbeschreibungEine Journalistin und eine Serienmörderin auf Kollisionskurs - von ihrer erschreckenden Verbindung ahnen die beiden nichts.Sie fesselt ihre Opfer ans Bett, klebt ihnen die Augen zu, zersticht ihre Trommelfelle und näht die Lippen zusammen. Dann trennt sie ihnen die Glieder ab. Nun hören und sehen sie nichts mehr. Sie können nicht mehr schreien oder sich bewegen. Aber sie sind noch fähig zu fühlen. Und mit ihren Skalpellen, den Nadeln und der Knochensäge, gibt die junge Frau ihnen eine Menge zu fühlen ...Solche Folterungen kann sich niemand vorstellen - außer der berüchtigte Kultautor Edward Lee. Mitautorin Elizabeth Steffen verrät nicht viel über sich: Sie arbeitet im Polizeidienst der USA und ist Expertin in der Analyse von Serienkillern.Andrew Harper: »So hätte American Psycho sein sollen ...«Richard Laymon: »Edward Lee - das ist literarische Körperverletzung!«Edward Lee ist der führende Autor des Extreme Horror. Seine Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.BewertungPorträt der Psychopathin als junge Frau war mein erstes Buch von Edward Lee, und es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Vom Anfang bis zum Ende war ich an dieses Buch gefesselt. Der Schreibstil des Autoren ist wirklich faszinierend, schockierend und brutal … einfach klasse!Die Charaktere sind reell dargestellt, was die ganze Story glaubhaft beim Leser ankommen lässt. Für jeden, der gerne in die Abgründe der menschlichen Seele abtaucht, ist das Buch genau richtig.Fazit: Wer auf Grausamkeiten der menschliche Psyche steht wird Edward Lee lieben!

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  • Tolles Buch

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

    Argent

    28. July 2016 um 09:54


    Edward Lee und seine Co-Autorin haben tolle Arbeit geleistet. Der Roman ist packend und die Figuren hervorragend herausgearbeitet, so dass alle sehr glaubwürdig erscheinen.

    Eines der besten Lee Bücher mit Überraschungen.

  • Psychopathin auf Männerfang

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

    MissNorge

    25. June 2016 um 16:05

    Kurz zur Geschichte: Kathleen schreibt für ein Frauenmagazin und beantwortet dort Briefe mit Problemen der Leserinnen. In ihrer Kindheit wurde sie fast täglich von ihrem Onkel sexuell missbraucht, diese Taten lassen sie bis heute nicht zur Ruhe kommen. Eines Tages bekommt Kathleen Post von einer Serienkillerin, im Umschlag ein abgetrennter Penis. Das ruft die Polizei auf den Plan und Jeffrey Spence nimmt sich des Falles an. In Kathleen reift der Gedanke ein Buch über die Täterin zu schreiben, denn nach jeder neuen Tat schickt sie ihr detaillierte Aufzeichnungen, was sie den Männern alles angetan hat, inkl. ihrer Gedanken. In diesem ganzen Chaos verliebt sich Kathleen noch in den Poeten Maxwell und zu allem Unglück wird ihr Onkel vorzeitig aus dem Knast entlassen. Meine Meinung: Das war mein erstes Buch von Edward Lee und ich kann sofort sagen, es wird nicht mein letztes gewesen sein. Wie kann man so krass und krank schreiben? Ich weiß es nicht und ich will es auch nicht wissen, ich will es nur lesen. Ausführlich und extrem widerlich beschreibt Lee was die Killerin alles mit den Männern anstellt, die sie zu sich nach Hause "abschleppt". Solche Methoden sind mir noch in keinem Buch untergekommen und man muss dazu sagen, das es keine lose Aneinanderreihung von Gewalt, Sex und Qual ist, sondern das es eine spannende Geschichte mit sich bringt. Mit einem Ende welches mir extrem gut gefallen hat und mich nochmals überraschte. Hier kann man wieder sehen, wie sich der Missbrauch in der Kindheit bis in das Erwachsenenalter immer weiter in die Psyche einfrisst, das man das niemals vergessen kann und wird und wie man dadurch so kaputt gemacht wird für den Rest seines Lebens. Aber erwähnen muss man auch, das es eine kleine Liebesgeschichte gibt, zwischen Kathleen und Maxwell, die ab und zu mal etwas Drive aus der Story nimmt, damit man mal durchatmen kann. Kein Buch für zartbesaitete Seelen !!!

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  • Ein Gutes Buch !

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

    DunklesKapitel

    11. June 2016 um 23:58

    Klar zu erkennen war, dass der Hauptteil der Geschichte nicht den Foltermethoden galt. Wer sich für die Psyche eines Serienmörders interessiert, sollte dieses Buch gelesen haben, denn von der psychologischen Seite aus wurde alles ausführlich erklärt. Auch wer gerne Gedichte liest oder schreibt ist hier richtig, denn eine Zeit lang liest man nichts anderes. Die Handlung an sich, fand ich toll, auch liest sich das Buch ganz gut und angenehm. Was mich störte, waren diese ständigen Selbstmitleidsgefühle von Kathleen und die Poesie, die sich von Seite zu Seite zog. Die Hauptcharaktere bekamen alle ihr ganz persönliches Individuum, was es mir leserlich angenehmer machte. Ich hätte mir mehr von der Perspektive der Mörderin gewünscht, und weniger polizeiliches. Dennoch wurden die geringeren Kapitel der Mörderin und ihre Art zu Foltern gut und ausführlich erklärt. Auf die Idee die Lippen zusammenzunähen, das Trommelfell zu zerstechen, jegliche Gliedmaßen zu durchtrennen und das bei vollem Bewusstsein, muss man erst mal kommen. Vergewaltigungen, Kinderpornografie, Prostitution, Foltermethoden und Verstümmelungsmethoden anderer Länder usw., wir lesen von allem etwas. Interessant fand ich den bzw. die Auslöser der Psychopathin, welche sie zu ihren Taten trieb. Auch mich packte dann dennoch die Spannung ab der Hälfte des Buches, da sich immer mehr zusammenfügte. Bis zum Ende hin war ich dann voll drin in dem Buch und war gespannt wie es endete. Man hat ja immer eine gewisse Vorstellung wie eine Geschichte endet, aber diese hier hätte ich nicht erwartet, hat mich positiv überrascht.Psychologie, Realität, Poesie, Vergewaltigung, Folter, Mord; alles in einem Buch

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  • Killerbraut...

    Porträt der Psychopathin als junge Frau

    Virginy

    23. February 2016 um 04:06

    Kathleen Shade schreibt eine kleine Kolumne für ein Frauenmagazin und führt ein eher langweiliges Leben, doch dann bekommt sie eines Tages Post von einer Mörderin, die ihre Geschichte mit der Öffentlichkeit teilen will, als Beweis ihrer Taten liegt ein abgeschnittener Penis bei. Kathy ist geschockt, doch nach und nach erscheint ihr der Wunsch der Psychopatin, ein Buch über sie zu schreiben, immer weniger verrückt. Nach jedem neuen Mord erhält sie ein Kapitel mit dessen genauer, grausamer Beschreibung, manchmal auch ein zweites über die Geschichte der Täterin. Natürlich ruft das auch die Polizei auf den Plan, Jeffrey Spence ermittelt in dem Fall, der hat seine ganz speziellen Methoden und dass er Kathy nicht sonderlich mag, läßt er sie auch von Anfang an spüren. Richtig kompliziert wird das Ganze jedoch erst, als sie sich in Maxwell, einen Dichter, verliebt, auf eine richtige Beziehung kann sie sich nicht einlassen, denn ihr Onkel hat sie als Kind mißbraucht und wird natürlich gerade jetzt entlassen. Nun steckt Kathleen mitten im Chaos, ein unausstehlicher Polizist, der sie verfolgt, ein Mann, der ihr seine Liebe gesteht, ein pädophiler Onkel, nicht zu vergessen die irre Serienkillerin, deren Morde immer brutaler werden und die sie zu kennen scheint... Nachdem "Shifters" für mich doch eher eine Enttäuschung war, geht Lee mit "Porträt der Psychopathin als junge Frau" wieder in die Vollen, ein typischer Lee und irgendwie doch nicht, man merkt, dass eine Frau die Finger mit im Spiel hat. Elizabeth Steffen ist Polizistin und Spezialistin in Sachen Serienkiller, das merkt man dem Buch auch an. 5 von 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung für alle Lee-Fans und die, die es noch werden wollen...  

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