Edward Lorn

 3.8 Sterne bei 11 Bewertungen

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Der Klang brechender Rippen

Der Klang brechender Rippen

 (10)
Erschienen am 20.09.2018
War on Christmas: The Complete Series

War on Christmas: The Complete Series

 (1)
Erschienen am 02.12.2016

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Rezension zu "Der Klang brechender Rippen" von Edward Lorn

Überraschend gut und ganz anders als man denkt
Line1984vor 9 Tagen


"Der Klang brechender Rippen" stand schon ziemlich lange auf meiner Wunschliste. Das Cover fiel mir sofort auf denn es ist ein wahrer Blickfang und auch der Klappentext klang einfach richtig gut.

Was mich allerdings ein wenig abschreckte waren die teils negativen Rezensionen. Doch letztendlich siegte meine Neugierde, ich freute mich auf das Buch und war mehr als gespannt was mich hier erwarten würde.

Gestern Abend habe ich es beendet und ich muss sagen ich bin begeistert.



Edward Lorns Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr leicht lesen. Zudem ist sein Stil bildhaft, detailliert und einnehmend. Er schaffte es mich bereits nach wenigen Zeilen in den Bann der Story zu ziehen.

Der Einstieg ins Buch war rasant und es ging ziemlich schnell zur Sache. Durch den abwechselnden Erzählstil lernte ich alle Charaktere sehr viel intensiver kennen. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt dadurch hat man einen relativ guten Überblick.



Was tust du wenn du alles verloren hast? Was tust du wenn dich blinde Wut packt und du nicht mehr Herr deiner Sinne bist?

Nun dann willst du etwas zerstören, ganz egal was aber deine Wut muss raus. Du brauchst ein Ventil und es ist ganz egal wer oder was das ist...



Belinda steht vor den Scherben ihrer Existenz, sie hat alles verloren. Wie konnte es nur dazu kommen? Getrieben von einer unbeschreiblichen Wut will sie etwas zerstören.

Dieses etwas ist die Schriftstellerin Lei Duncan.

Durch eine Sekunde der Wut verbindet sich das Schicksal beider Frauen. Etwas dunkles und böses lauert in der Dunkelheit und es wartet nur darauf frei gelassen zu werden....



Ich finde beide Charaktere wurden authentisch und realistisch gezeichnet. Ich konnte mich in Belinda und auch in Lei gut hineinversetzten. Was ich besonders interessant fand war wie sich das Schicksal zweier so unterschiedlichen Frauen verknüpft. Als Highlight würde ich das aufeinander treffen der beiden bezeichnen. Es war grandios und ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich an Leis Stelle getan hätte. So viel steht schon mal fest, es kommt alles ganz anders als man vielleicht erwarten würde.



Die komplette Story ließ mich nicht mehr los. Es war spannend, es war zum Haare raufen und es bescherte mir Gänsehaut. Das ganze wurde nervenaufreibend geschildert. Auch die Horrorelemente wurden grandios mit der Story verknüpft.

Wie man es vom Festa Verlag gewohnt ist wird es auch hier sehr brutal und blutig.

Die komplette Handlung hielt mich gefangen und ließ mich nicht los, es war atemberaubend. Genau so wünsche ich mir einen Thriller. Spannend, rasant, nervenaufreibend, fesselnd und packend, genau so muss das sein.



Kommen wir nun zu dem Ende welches von vielen bemängelt wurde. Ich war ja auf einiges gefasst gewesen doch damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Doch wisst ihr was? Ich fand es genial. Mag sein das es einige haarsträubend fanden aber ich habe es gefeiert. Ehrlich, selten wurden ich besser unterhalten!

Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und zum Glück halten mich negative Rezensionen nicht davon ab ein solch geniales Buch zu lesen.

Ich hoffe es wird noch weitere Bücher von Edward Lorn geben denn ich bin einfach nur begeistert!

Klare Empfehlung.



Fazit:



Mit "Der Klang brechender Rippen" ist Edward Lorn ein Thriller gelungen der mich auf ganzer Linie überzeugte. Spannend, nervenaufreibend und fesselnd bis zur letzten Seite, bitte mehr davon. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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Rezension zu "Der Klang brechender Rippen" von Edward Lorn

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Zombodyvor 17 Tagen


»Der Klang brechender Rippen« ist keine volle Punktlandung, leider, aber es ist schon ein bisschen Kino. Und wäre nicht das Ende, dieses wirklich haarsträubende Ende, dann würde ich es als Lieblingsbuch bezeichnen. 

Die Geschichte geht gut los, der Schreibstil ist entspannt, mühelos & das Kopfkino flimmert. Auch die wechselnden Sichtweisen, mal Opfer, mal Täter, beleben die gesamte Szenerie. Ganz ehrlich, ich war / bin richtig begeistert von den Geschehnissen, den Verkettungen & der Erzählweise des Ganzen. Und auch das erste, zaghafte Auftauchen der ‚Gestalt‘ war für mich hinnehmbar, generell deren Rolle ; zumindest bis kurz vor Schluss. 

Wir erleben die Tat, wir erleben die Gedanken beider Seiten, wir erleben ihre Werdegänge & alles wirkt so nah, so dass ich mich in beide Hauptakteure hinversetzen konnte & auch die Nebencharaktere sind so unglaublich greifbar – ich fühlte mich wirklich mittendrin. 
Aber nicht nur die Spannung ließ mich durch die Geschichte gleiten, auch die Geschichte selbst ist so mitreißend – so lesenswert! 

.. Und dann kommt das Ende. Ein anderer Part, ein für mich nichtiger Teil, übernimmt die Hauptrolle & es passt null. Es erinnerte mich ein wenig an Graham Masterton, aber weniger gekonnt. Denn das Ende kommt doch sehr unerwartet daher, nicht im positiven Sinn. Es wirkt aufgesetzt, gewollt & nicht gekonnt, obwohl man ja im Vorfeld gelesen hat, dass der Autor es kann. Es passt einfach nicht. Das hat mir doch ein wenig die Euphorie über das Buch genommen, so dass mir ein [ wütendes Adjektiv einfügen ] Cliffhanger lieber gewesen wäre als das. 

Und doch blicke ich auf das Buch & möchte es jedem Liebhaber altbewährter Thriller an‘s Herz legen,  insofern ich vorher die letzten Seiten raus reißen darf. 
Aber ganz ehrlich, wer geht schon an so einem Cover vorbei & würde es nicht mit an die Kasse nehmen, wenn der Klappentext gelesen wurde? .. Eben. Ohne das Finale wäre es ein Highlight, so ist es nah verdammt nah dran.

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S

Rezension zu "Der Klang brechender Rippen" von Edward Lorn

Tolles Buch, wenn das Ende nicht wäre...
sabalinavor einem Monat

Das Buch lässt sich super gut lesen und man ist auch gleich schon mitten im Geschehen drin.


Es verfügt leider über keine Kapitel, sondern wird aus 2 verschiedenen Perspektiven erzählt, die sich durch Absätze abwechseln. Hin und wieder etwas verwirrend. Es ist in 3 Teile unterteilt.

Die Story an sich ist wirklich gut erzählt und  auch die Schilderung der Verletzungen des Opfers ist sehr real. 

Umso enttäuschter war ich über den weit hergeholten und irrealen Schluss, der das ganze schöne Buch leider kaputt macht. Daher nur 2 Sterne.

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