Edward M Lerner

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Edward M LernerDie Flotte der Puppenspieler
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Die Flotte der Puppenspieler
Die Flotte der Puppenspieler
 (4)
Erschienen am 15.07.2008

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Rezension zu "Die Flotte der Puppenspieler" von Edward M Lerner

Die Flotte der Puppenspieler: Ein Ringwelt-Roman, besprochen von Götz Piesbergen
Splashbooksvor 4 Jahren

In der Science-Fiction-Welt ist sogenannte "Hard SciFi", also Zukunftsgeschichten, die auf harten wissenschaftlichen Fakten beruhen, eine besondere Spielart. Wer es schafft, dieses Sub-Genre zu meistern, wird meistens bekannt und berühmt. Nicht umsonst sind mit Arthur C. Clarke und Isaac Asimov gleich zwei dieser Vertreter Teil des Trios der berühmtesten Science-Fiction-Autoren. Auch Larry Niven ist ein "Hard SciFi"-Spezialist. Der US-Autor ist vor allem durch seinen "Ringwelt"-Roman bekannt geworden. In jenem Buch schilderte er, wie eine Expedition, die sich aus verschiedenen Spezies zusammensetzt, das titelgebende Objekt untersucht. Gleichzeitig wurden dabei sehr viele interessante Details über die außerirdische Rasse der Puppenspieler bekannt, doch dazu später mehr. Niven hat auch für Film, Fernsehen und Comics geschrieben. So stammt die sogenannte "Green Lantern Bibel" ebenfalls aus seiner Feder.

Sein Ko-Autor ist Edward M. Lerner, der, bis er 2004 hauptberuflich Schriftsteller wurde, in der Flug- und Raumindustrie tätig war. Er hat viele Kurzgeschichten und insgesamt acht Romane geschrieben. Doch von seinen Solo-Werken ist hierzulande kein einziges erschienen.

"Die Flotte der Puppenspieler" spielt chronologisch gesehen kurz vor den Ereignissen, von denen man in "Ringwelt" lesen kann. Bindeglied zwischen beiden Büchern ist der Puppenspieler Nessus. Seine Spezies ist aus Herdentieren hervorgegangen und ist extrem paranoid. Sie versuchen jegliche Gefahr zu vermeiden, was sich beispielsweise darin äußert, dass ihre Wohnungen keine Ecken aufweisen. Wenn sie irgendwie bedroht werden, flüchten sie oder fallen in eine Art Starre, bei der sie sich schützend in einen Ball zusammenrollen. Ihre Furcht geht sogar soweit, dass sie auch mögliche Krisen-Quellen, bei denen noch nicht einmal klar ist, ob sie wirklich akut werden, beseitigen oder gar zu manipulieren versuchen.

Auch die Menschen zählen dazu. Denn sie sind aggressiv und scheuen keine Gefahr. Doch dies hat für die Puppenspieler auch einen Vorteil: Denn nur ihre Verrückten sind bereit, ihre Heimatwelt zu verlassen, und sich dort für die Ziele ihrer Spezies einzusetzen. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Erdenbewohner von Nutzen für sie sein können. Und in dem Roman ist es auch tatsächlich so, dass beide Rassen miteinander in der Weltenflotte leben. Angeblich ist dies deshalb so, weil die Puppenspieler die Vorfahren der Menschen vor einer aggressiven Spezies gerettet haben. Doch die Beziehung zwischen diesen so unterschiedlichen Wesen ist nicht gerade von Harmonie geprägt. Denn immer mehr der Humanoiden sind auf der Suche nach ihrer wahren Herkunft, darunter auch die Navigatorin Kristen Quinn-Kovacs.

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