A Room with a View. Zimmer mit Aussicht, englische Ausgabe

von Edward M. Forster 
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
A Room with a View. Zimmer mit Aussicht, englische Ausgabe
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Ein wunderbar warmherziger, unterhaltsamer Klassiker!

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780141199825
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Penguin UK
Erscheinungsdatum:01.09.2012

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    littleowls avatar
    littleowlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderbar warmherziger, unterhaltsamer Klassiker!
    A Room with a View

    Meine Meinung

    E.M. Forster ist den meisten Literaturinteressierten ein Begriff, doch sein Name ist auch nicht gerade der erste, der fällt, wenn es um viktorianische Autoren geht. Zu Unrecht, würde ich sagen, denn „A Room with a View“ ist eine zauberhafte Liebesgeschichte und mit viel Witz und Esprit geschrieben. Außerdem ist dieser Roman perfekt für alle, die Lust auf einen Klassiker haben, sich aber nicht gleich an einen 600 Seiten-Wälzer heranwagen möchten.

    Protagonistin Lucy ist hin und hergerissen zwischen Standesdünkel und, trotz eines miserablen ersten Eindrucks, wachsender Zuneigung zu George, den sie in einer Pension in Florenz kennenlernt. Ich fand Lucy als Hauptfigur sehr sympathisch und konnte ihre Gedanken gut nachvollziehen. Auch die Erzählweise hat mir hier gefallen: Mit einer Art liebevollem Augenzwinkern beschreibt der Autor, wie die junge Frau allmählich lernt, auf ihr eigenes Herz statt auf ihre wohlmeinenden Freunde und Verwandten zu hören.

    Überhaupt kommt der Humor hier nicht zu kurz, schlagfertige Dialoge bringen einen zum Schmunzeln und vermitteln, ähnlich wie bei Austen oder Dickens, gleichzeitig dezente Gesellschaftskritik. Andere Passagen sind dagegen wunderbar poetisch – unter anderem enthält dieser Roman, ungelogen, einige der schönsten Zitate über Liebe, die die Literatur so zu bieten hat. Ein Fest für Italien-Freunde, zu denen ich mich zähle, sind die Beschreibungen von Florenz. Ich war vor ein paar Jahren im Urlaub in der Stadt und hatte beim Lesen des Romans viel Spaß daran, mir all die genannten Sehenswürdigkeiten noch einmal vor Augen zu rufen.

    Neben Lucy hat E.M. Forster noch eine Reihe weiterer unvergesslicher Charakter geschaffen. Ausgerechnet zu George habe ich leider die ganze Zeit über nicht wirklich einen Draht bekommen, aber sein Vater ist ein echtes Original und gibt den Liebenden im entscheidenden Moment einen Schubs in die richtige Richtung. Herrlich zu lesen sind auch die Passagen über Lucys eingebildeten Snob-Verlobten Cecil, den man trotz aller Hochnäsigkeit irgendwie doch mögen muss. Dazu kommen Lucys leicht zynischer, aber herzensguter Bruder Freddy, ein weitsichtiger Kutscher und viele viele mehr.

    Fazit

    Ein wunderbar kurzweiliger, warmherziger Klassiker!

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor 2 Jahren
    A sunny tale of love and liberation

    Lucy Honeychurch is a young English woman on her first trip abroad, to Italy. Accompanied by her spinster cousin Charlotte, she meets George Emerson and his father in the Pension Bertolini. The Emersons fascinate and appal Lucy at the same time: their unconventional views, George's passion and the fact that they are not of her own middle to upper class background.
    Back in England, Lucy finds herself torn between two men and between her longing for independence and the repressing English society.

    This classic novel of English literature (published in 1908) is an excellent criticism of English society of that time. But it is also a love story and a story of a woman's emancipation (as far as it went in 1908). How Lucy slowly becomes more and more determined about her wants in life and love, is described very well. However, sometimes the main characters' motivations were unclear.

    „A Room with A View“ was my first novel by E.M. Forster. I liked his writing style very much, especially the witty and ironic way he describes the English and their morals in Italy. Unfortunately, his writing is more subtle later on.

    I really liked the characters of the Honeychurch family and the Emersons, whereas I loved to hate Charlotte and Lucy's fiancee Cecil. Although Charlotte redeemed herself in the end, becoming a more complex character than I thought.

    I liked „A Room With A View“ a lot, so I'd like to read more of E.M. Forster some day.

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