Edward P. Jones Die bekannte Welt

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Inhaltsangabe zu „Die bekannte Welt“ von Edward P. Jones

Henry Townsend gehört zu den Schwarzen, die es geschafft haben. Als junger Mann von seinem Vater freigekauft, ist er mit dreißig Jahren Besitzer einer eigenen Plantage mit dazugehörigen Sklaven. Ein Paradox, das nicht denkbar wäre ohne die tätige Unterstützung seines einstigen weißen Herrn, dem mächtigsten Mann in Manchester County, und dessen Preis, wie sich zeigt, er mit dem Leben bezahlen wird.

Henry arrangiert sich schnell damit, nunmehr auf der Seite derjenigen zu stehen, für die sich der Wert eines Schwarzen lediglich in seiner Arbeitskraft bemißt, er genießt den Zuwachs an Ansehen, das ihm jeder weitere Sklave beschert. Doch als Schwarzer das Leben eines Weißen zu führen, kommt einem Fluch gleich, so scheint es. Am siebten Tag einer scheinbar harmlosen Krankheit stirbt er. Sein plötzlicher Tod stellt seine Witwe vor ungeheure Probleme, die in jenes Chaos münden, das den Anfang vom Ende der Sklaverei markiert.

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  • Rezension zu "Die bekannte Welt" von Edward P. Jones

    Die bekannte Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. May 2010 um 20:04

    Die bekannte Welt spielt zur Zeit der Sklaverei in Amerika. Der Haupteil der Geschichte widmet sich Henry und seiner Familie. Henrys Vater war ein begabter Handwerker und konnte sich aus der Sklaverei freikaufen, anschliessend kaufte er seine Frau frei. Doch sein Sohn muss noch einige Jahre warten bis auch er von seinem Vater frei gekauft wird. Doch Henry und seinen Herrn verbindet eine tiefe Zuneigung und Henry geht nur ungern fort. Auch sein ehemaliger Herr ist betrübt über Henry weggang. Doch die beiden bleiben in Kontakt und Henrys ehemaliger Herr unterstütz Henry tatkräftig dabei eine eigene Plantage zu bauen und zu bewirtschaften. So wird aus Henry ein stolzer Herr über seine eigene Plantage und er besitz natürlich auch Sklaven. Das Buch ist wahnsinnig eindrücklich. Es vermittelt einen guten Einblick in das Leben und die Gesellschaft dieser Zeit. Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, weil der Autor bei jeder Figur ins Detail geht. Auch wenn zwei Figuren nur nebeneinander vorbei gehen und sich kurz grüssen, der Autor geht jedes mal ins Detail und skizziert kurz in etwa 3 Sätzen, den weitern Lebensverlauf jener Figuren. Das macht das Lesen ein wenig anstrengend, aber es verleiht dem Buch eine unheimliche tiefe und spannung.

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