Edward Shorter

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Edward ShorterDas Arzt-Patient-Verhältnis in der Geschichte und heute
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Das Arzt-Patient-Verhältnis in der Geschichte und heute
Edward ShorterBlick-Wechsel: Patientenwünsche und -wahrnehmungen
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Blick-Wechsel: Patientenwünsche und -wahrnehmungen
Edward ShorterDie Lust an der Unterwerfung
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Die Lust an der Unterwerfung
Die Lust an der Unterwerfung
 (0)
Erschienen am 17.12.2012
Edward ShorterGeschichte der Psychiatrie
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Geschichte der Psychiatrie
Edward ShorterVon der Seele in den Körper
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Von der Seele in den Körper
Edward ShorterA History of Psychiatry
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A History of Psychiatry
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 (1)
Erschienen am 01.03.1998
Edward ShorterDer weibliche Körper als Schicksal
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Der weibliche Körper als Schicksal
Der weibliche Körper als Schicksal
 (1)
Erschienen am 01.04.1987
Edward ShorterDie Geburt der modernen Familie
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Die Geburt der modernen Familie
Die Geburt der modernen Familie
 (1)
Erschienen am 01.03.1985

Neue Rezensionen zu Edward Shorter

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Sokratess avatar

Rezension zu "Von der Seele in den Körper" von Edward Shorter

Von der Ursache psychosomatischer Leiden - historisch betrachtet...
Sokratesvor 5 Jahren

Edward Shorter, amerikanischer Historiker, will der Herkunft psychosomatischer Erkrankungen auf die Spur kommen. Seiner These nach haben sich derartige Erkrankungen im Verlaufe des 19. Jahrhunderts mit zunehmender Medikalisierung und Institutionalisierung der Medizinerschaft herausgebildet. Auch die sich etablierende Psychologie trug ihr Übriges dazu bei. Psychosomatische Erkrankungen, die von einem praktischen Arzt aufgrund ihrer Spezifika eben nicht anhand pathologischer Zustände klar erkannt werden kann, entwickelte sich zunächst - so Shorter - bei finanzkräftigen Patienten, denen es auch möglich war, aufgrund der undifferenzierten Anamnese mehrere Ärzte zu konsultieren. Bis zum Ende des 19. Jh. hätten sich Erkrankungen dieser Art zu einem Mittel- und Oberschichtsphänomen entwickelt, bei dem klassische Erkrankungen wie Knochenbrüche, Infektionen oder dgl. nicht so häufig wie in den unteren Bevölkerungsschichten auftraten.

Shorter schreibt ansprechend und gut lesbar. Seine Argumentation erscheint mir schlüssig, auch wenn Shorters Ansätze oftmals von der aktuellen Forschung revidiert wurde (so bspw. bei seiner Familiengeschichtsforschung). Unabhängig davon kann man dieses Buch als guten Beitrag zur medizingeschichtlichen Erforschung ansehen.

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Sokratess avatar

Rezension zu "Die Geburt der modernen Familie" von Edward Shorter

Rezension zu "Die Geburt der modernen Familie" von Edward Shorter
Sokratesvor 6 Jahren

Edward Shorter hat mit diesem in den 1980er Jahren sehr weit verbreiteten Forschungsansatz Wissenschaftsgeschichte geschrieben: er geht grundsätzlich von einer allgemeinen Emotionslosigkeit der frühneuzeitlichen Gesellschaft aus, die erst mit dem Beginn des 18., spätestens jedoch mit dem 19. Jh. ein Ende findet. Dies will er aus dürftigen Beschreibungen, Quellen und bildhaften Überlieferungen ableiten. Liebe war weniger verbreitet, Mutterliebe schon garnicht. Die Ehe diente einzig und allein der weitgehend emotionslosgeführten Fortpflanzung. Sexualität war liebesfrei.(Ausnahmen gab es natürlich dennoch.) - Mich konnte weder sein Forschungsansatz noch sein Buch überzeugen. Der Schreibstil ist gerne etwas salopp; immer wieder meldet Shorter selbst dürftige Quellenlage an, hält sich dann aber mit einem historischen Urteil nicht zurück. Normalerweise bliebe man dann reserviert und würde eine ausgleichende Position bevorzugen - Shorter statt dessen vertritt lieber einen restriktiven Standpunkt, der mittlerweile - 20 Jahre später - von der Alltags- und Kulturgeschichte vielfach widerlegt worden ist. Das Buch eignet sich daher (für den Wissenschaftler) nur noch als Argumentationshilfe, sofern eine Forschungsdiskussion angebracht erscheint. Ansonsten ist das Buch allenfalls für den interessierten Laien eine nette und zuweilen unterhaltsame Lektüre.

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