Edward St Aubyn Schlechte Neuigkeiten

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Inhaltsangabe zu „Schlechte Neuigkeiten“ von Edward St Aubyn

"Schlechte Neuigkeiten" ist der zweite Bericht aus dem Leben des Patrick Melrose. Der mittlerweile 21-Jährige fliegt mit sehr gemischten Gefühlen nach New York, um die Asche seines Vaters zu überführen. Als er schließlich dessen sterbliche Überreste in einer braunen Papiertüte die Madison Avenue entlang trägt, fällt ihm auf, dass dies die angenehmsten zehn Minuten sind, die er je in Gesellschaft seines Vaters verbracht hat. Aber wie triumphiert man über einen Toten? Und dann ist da noch das Versorgungsproblem: Eigentlich wollte Junkie Patrick das Ableben seines Vaters damit begehen, dass er den Selbstmord auf Raten aussetzt und clean wird. Aber so leicht wird man liebgewordene schlechte Angewohnheiten nicht los, und Patricks Tage in New York geraten zu einem wahren Höllentrip.

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  • Rezension: Schlechte Neuigkeiten

    Schlechte Neuigkeiten
    dream_

    dream_

    27. November 2015 um 13:29

    Der 22-jährige Patrick erfährt durch einen Telefonanruf, dass sein Vater gestorben ist. Der Mann, der ihn Zeit seines Lebens gequält hat. Nun muss er sich auf den Weg nach New York machen um die Asche seines Vater abzuholen. Eigentlich ist das der beste Zeitpunkt, seine Drogenkarriere zu beenden. Doch von diesem guten Vorsatz bleibt schon kurz danach nichts mehr übrig. Der Leser begleitet Patrick nach New York. Doch von der Handlung bekommt man - so wie Patrick selbst wohl auch - nur kurz Augenblicke mit. Der Fokus liegt viel mehr auf der Suche nach Drogen, dem Setzen der Spritzen und dem Fallenlassen im Drogenrausch. Wer hier viel Handlung erwartet, wird enttäusch sein. Doch wer sich darauf einlässt, sich nur auf das Erleben Patricks zu konzentrieren, wird schnell in den Bann gezogen. Edward St Aubyns Schreitstil ist brillant! Die Handlung ist dunkel und düster und hinterlässt durch den autobiografischen Hintergrund ein sehr bedrückendes Gefühl.

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  • Die Geschichte geht weiter ...

    Schlechte Neuigkeiten
    Duffy

    Duffy

    23. June 2013 um 16:20

    Zweiter Teil der Melrose-Saga. Der fünfjährige Sohn Patrick, den man im ersten Teil kennengelernt hat, ist jetzt 22 und schwer drogensüchtig. Er erfährt via Telefon, dass sein Vater in New York gestorben ist und er die Asche zur Überführung abholen kann. Patrick fährt Nach New York und feiert den Tod des verhassten Vaters mit einer tagelangen Drogenorgie. St Aubyn bleibt sich auch im zweiten Teil treu, was das Handlungsvolumen betrifft. Über 220 Seiten gibt es die ausführliche und intensive Beschreibung einer Drogenabhängigkeit. Schon ziemlich am Limit seiner Sucht angekommen, lässt die Hauptfigur keinen Exzess aus, man könnte auf die Idee kommen, der Autor weiß aus eigenem Erleben, über was er schreibt, zumindest aber hat er supergründlich recherchiert. Patricks zwischenmenschliche Begegnungen beschränken sich auf die notwenigsten Kontakte und unterstützen in ihrer Austauschbarkeit nur den weiteren Absturz. Die kurze, nie intensiv geführte Auseinandersetzung mit dem Vater unterbricht nicht die Raserei seines Körpers, der nach immer mehr Drogen verlangt. St Aubyn ist ein brillianter Stilist und kann mit Worten sehr gut umgehen. Das ermöglicht es dem Leser, bei diesem Drogentrip dabei zu bleiben und wie schon im ersten Teil, mit wenig Handlung auszukommen. Dennoch hat man auch hier das Gefühl, dass irgend etwas fehlt, dass etwas nicht passt und den Leser alleine lässt. Gesamt gesehen viel intensiver als Teil 1, trotzdem nur 3 Sterne, den dritten Teil aber noch abschließend im Visier.

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  • Rezension zu "Schlechte Neuigkeiten" von Edward St Aubyn

    Schlechte Neuigkeiten
    Thaila

    Thaila

    14. February 2012 um 16:54

    Patrick, das gequälte Kind aus dem Vorgängerroman" Schöne Verhältnisse", ist Mitte Zwanzig, als sein Vater stirbt. Er fährt nach New York um dort die Urne seines Vaters abzuholen. Sein Leben als Erwachsener hat er bislang als reicher Erbe im permanenten Drogenrausch verbracht. Er ist schwer abhängig. Mit dem Tod seines Vaters, der ihn als Kind missbraucht hat, nimmt er sich einmal mehr vor, clean zu werden. Zuerst feiert er jedoch den Tod seines Vaters mit einem gigantischen Drogenrausch. Wie bereits im ersten Teil reduziert St Aubyn die Handlung des zweiten Bandes auf wenige Stunden, wie eine Art erzählerischer Essenz von Patricks Leben. Was im ersten Roman unglaublich intensiv funktioniert, funktioniert hier nicht. Obwohl der Roman kurz ist, wirkt er redundant. Patricks einziger Gedanke ist die Suche nach neuen Drogen, selbst der Tod seines Vaters verblasst dagegen. Ich fand das irgendwann nur noch anstrengend zu lesen. Im Grunde ist Patricks Entwicklung eine logische Konsequenz aus seiner Kindheit. Er betäubt seine Erinnerung, er ist ähnlich gefühlskalt und zynisch wie seine Umgebung. Wir erleben Patrick in einem Zustand der Stagnation. Er vermag es nicht, aus der Umklammerung durch seinen Vater zu lösen, auch nach dessen Tod nicht. Der Roman ist brilliant geschrieben, aber sein Protagonist ist weniger interessant als die Figuren von "Schöne Verhältnisse". Und als Charakterstudie steht und fällt St Aubyns Trilogie mit den Figuren.

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  • Rezension zu "Schlechte Neuigkeiten" von Edward St Aubyn

    Schlechte Neuigkeiten
    Birgit_M

    Birgit_M

    11. August 2010 um 13:10

    Ich kann mich nur der hier bereits geäusserten Meinung anschliessen. Die Dorgenexzesse nerven unglaublich. Insgesamt ist das gesamte Werk inhaltlich äusserst schwach und kann bei Weitem nicht an den Vorgänger anschliessen. Leider eine Klischee-Fortsetzung! !

  • Rezension zu "Schlechte Neuigkeiten" von Edward St Aubyn

    Schlechte Neuigkeiten
    Mart

    Mart

    04. October 2008 um 21:59

    Starker Beginn, die Drogenexzesse weden auf die Dauer aber doch langweilig.