Edward Van de Vendel Der Hund, den Nino nicht hatte

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Inhaltsangabe zu „Der Hund, den Nino nicht hatte“ von Edward Van de Vendel

Nino hatte einen Hund, den er nicht hatte.§§Einen Fantasiehund.§§Der traute sich alles, er machte alles, er verstand alles!§§Eines Tages schenken Ninos Eltern ihm einen richtigen Hund.§§Aber traut sich der Hund auch alles?§§Macht der Hund auch alles?§§Versteht der Hund auch alles, was der Fantasiehund verstand?§§Eine Geschichte des bekannten niederländischen Autors Edward van de Vendel über ein Phänomen, das viele Eltern und Erzieher kennen: Den unsichtbaren Freund, ob Hund, Mensch oder was auch immer für ein Wesen.§§Anton van Hertbruggen, der damit sein Debut im Bilderbuchmarkt gab, setzte die Erzählung in eindrucksvolle Bilder um, für die er 2014 den renommierten niederländischen Illustratorenpreis, die Golden Palet" (Goldene Palette) gewann.

Ein gefühlvolles Buch über einen imaginären Freund

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  • Ein beeindruckendes Bilderbuch über einen einsamen Jungen

    Der Hund, den Nino nicht hatte
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. December 2015 um 12:30

    Mit kräftigen und tiefen Bildern, die der Phantasie ihrer kleinen Betrachter freien Raum lassen und sparsamen Worten erzählen die beiden Autoren dieses aus der normalen Reihe der Bilderbücher herausragenden Buches die Geschichte eines Jungen namens Nino. Nino ist viel allein, sein Vater ist oft weit weg und er spricht mit ihm am Telefon. Doch in seiner Phantasie hat Nino einen treuen Kameraden, „den Hund, den Nino nicht hatte“. Dieser Hund begleitet ihn überall hin, er ist mutig und springt sogar der Uroma, vor der sich Nino etwas fürchtet auf den Schoß. Nach einem Campingurlaub mit seiner Mutter geschieht etwas, was Nino nicht für möglich gehalten hätte: „Nino hatte den Hund, den er nicht hatte, plötzlich nicht mehr.“ Er bekommt einen echten Hund geschenkt. Weich ist der und lieb. Gehorsam, frech und  klein. Und, was neu ist für Nino: alle können seinen neuen Hund sehen. Der kann zwar all das nicht, was der Hund, den Nino nicht hatte, konnte, hat auch vor der Uroma Angst und weiß vor allen Dingen nicht, wie es mit dem Papa ist, der nur am Telefon weit weg ist, doch das ist alle nicht schlimm. Denn in seiner Phantasie denkt Nino an viele Tiere, die er nicht hat, den Hirsch, das Zebra, das Nicht-Nilpferd und das Nicht-Nashorn. Und an andere Hunde, die er nicht hat. Ein beeindruckendes Bilderbuch über einen einsamen Jungen, der seinen Vater vermisst und dessen Phantasie kräftige, teilweise doch sehr dunkel Bilder malt. Es hat mich etwas traurig zurückgelassen.

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  • Der Hund, den Nino nie hatte

    Der Hund, den Nino nicht hatte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2015 um 12:39

    Sind Kinder, die imaginäre Freunde haben, verrückt? Der Protagonist des Bilderbuches “Der Hund, den Nino nicht hatte” von Edward van de Vendel spielt mit einem Hund, den es nicht gibt – unnormal ist er deswegen aber nicht. BüchergärtnerinTanja weiß mehr. Nino hat einen Fantasiehund, der überall mit dabei und sein bester Freund ist, obwohl ihn keiner außer Nino sehen kann. Er jagt ein Eichhörnchen im Wald, springt zu Ninos Uroma auf den Schoß oder schwimmt im See. Das Beste an dem Hund aber ist, dass er Nino trösten kann und ihn versteht. Doch eines Tages bekommt Nino einen richtigen Hund, der jedoch anders als sein Fantasiehund ist… Dieses gefühlvolle Buch beschreibt die Freundschaft zu einem erfundenen Hund. Auch wenn es manchen Eltern unheimlich ist, gehört laut Kinderärzten und Psychologen ein imaginärer Freund zur Entwicklung der Kinder dazu, es ist völlig in Ordnung und soll sogar positive Auswirkungen auf die Sprachentwicklung haben. Die Gründe sind unterschiedlich – imaginäre Freunde können Hauptdarsteller der selbst erfundenen Geschichten der Kinder sein oder ihre treuen Spielbegleiter, wenn sie allein sind. Manche Kinder benutzen sie als Kommunikationshelfer, wenn sie z. B. ihre Angst nicht zugeben möchten. Meist ist es einfach der Ausdruck kindlicher Kreativität. Dieses Buch kann den Kindern den Einblick in die Fantasiewelt von Nino geben und ihnen zeigen, dass ein Fantasiefreund und ein realer Freund einander prima ergänzen können. Das Buch lebt von dem Großformat (24x34cm) und von den großen Illustrationen in warmen Farben, einer ländlichen Atmosphäre oft aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Der Fantasiehund wird sehr gelungen dargestellt. Es gibt sehr wenig Text – die detailvollen Bilder sprechen für sich. Der Text wird in Großbuchstaben dargestellt. Der Buchtitel auf dem Cover enthält Blindprägung und lässt das Buch zusammen mit dem Großformat und großen aussagestarken Illustrationen hochwertig erscheinen. Dieses Buch wurde aus dem Niederländischen übersetzt von Rolf Erdorf und hat im Ausland bereits Preise gewonnen. Der Autor Evard van de Vendel lebt und arbeitet in Rotterdam. Von seinen bisher über fünfzig geschriebenen Büchern sind die meisten Kinder – und Jugendbücher. Viele seiner Werke wurden in andere Sprachen übersetzt und haben bereits Literaturpreise bekommen. Der Illustrator Anton van Hertbruggen studierte Kunst und Design. Er bereichert unter anderem die Süddeutsche Zeitung mit seinen atmosphärischen Illustrationen. „Der Hund, den Nino nicht hatte“ ist sein erstes Bilderbuch. Wer mehr Wert auf die Illustrationen als auf den Textinhalt legt, für den ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

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