Edward W. Said Musik ohne Grenzen

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Inhaltsangabe zu „Musik ohne Grenzen“ von Edward W. Said

Der Literaturtheoretiker Edward Said war nicht nur einer der wichtigsten Intellektuellen des ausgehenden 20. Jahrhunderts, der sich mit dem Orientalismus beschäftigte und maßgebliche Debatten über den israelisch-palästinensischen Konflikt anstieß. Als ausgebildeter Pianist war er auch ein leidenschaftlicher und hoch geschätzter Musikkritiker. Dieser Band versammelt Texte zur Musik, die er in 30 Jahren für "The Nation" und andere Zeitungen schrieb. Ob er nun über Mozart, das Verbot, in Israel Wagner zu spielen, seinen Lieblingspianisten Glenn Gould oder seinen Freund und Weggefährten Daniel Barenboim schreibt, immer ist sein Ansatz aufregend, provokant und unterhaltsam.

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  • Rezension zu "Musik ohne Grenzen" von Edward W. Said

    Musik ohne Grenzen

    WinfriedStanzick

    11. February 2012 um 11:58

    Der 2003 verstorbene arabisch- amerikanische Intellektuelle Edward Said war Professor für Literatur an der Columbia University in New York. Seine Vorlesungen, seine Bücher und sein politisches Wirken machten ihn zu einem der bedeutendsten Intellektuellen des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Ein besonderes Anliegen waren ihm die Musik und die Verständigung und Aussöhnung im Nahen Osten. Deshalb lag es nahe, dass er zusammen mit Daniel Barenboim, der zu diesem Buch ein bewegendes Vorwort geschrieben hat, das West-Eastern Divan Orchestra gründete. Neben seinen politischen Aufsätzen und Büchern, unter anderen sein großes Werk „Kultur und Imperialismus“, hat er über drei Jahrzehnte lang für die Zeitschrift „The Nation“ hervorragende, stilprägende und die Zeiten überdauernde Musikkritiken geschrieben, von denen Elke Heidenreich für ihre Edition bei Bertelsmann 36 ausgewählt und hier veröffentlicht hat. Für Musikfreunde ist das Buch ein Genuss, aber auch Menschen, die nicht so viel von Musik verstehen, nehmen die Aufsätze mit in eine faszinierende Welt.

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