Edwin Cordell Manchmal läuft es anders

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Inhaltsangabe zu „Manchmal läuft es anders“ von Edwin Cordell

Was würden Sie tun, wenn quasi direkt vor Ihrer Nase und vor laufenden Kameras ein umstrittener Bestsellerautor entführt wird und Ihr Ehepartner gleich dazu? Die sechsunddreißigjährige Unternehmerin Sarah Foster weiß genau, was sie in Situationen wie dieser zu tun hat. Sarah ist solchen Kummer gewöhnt, denn mit ihrem Mann Thomas und einigen engen Freunden teilt sie ein ungewöhnliches Hobby. In ihrer Freizeit betreiben die biederen Rheinländer und Franzosen einen winzigen aber höchst effizienten privaten Geheimdienst. Ihr Erfolgsrezept besteht aber nicht etwa in militärisch martialischen Aktionen wie bei James Bond und Co. Vielmehr setzen die Freunde auf Hirn, Herz, Humor und ein wohl gehütetes Betriebsgeheimnis. Kein Wunder also, dass Sarah und Thomas die schlimmste Gefahr bald im Griff haben. Doch kaum ist das erledigt, da gibt es schon ein neues Medienspektakel. Diesmal geht es um den jungen Verteidigungsminister Harro zu Uhlenbach, der angeblich bei der Erlangung seines Doktortitels geschummelt haben soll. Obwohl die beiden Fälle auf den ersten Blick keinerlei Ähnlichkeit erkennen lassen, fällt den Freunden doch eine fatale Gemeinsamkeit auf. Die Entführung und der Wirbel um Harro zu Uhlenbach haben ein gemeinsames Ziel, nämlich die Entfernung des parteilosen Politikers Olaf Lorsch aus dessen Amt als Innenminister. Als entschiedener Verteidiger rechtsstaatlicher Prinzipien und erbitterter Gegner willkürlicher Überwachungsmaßnahmen ist Lorsch gewissen Leuten schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Jetzt, da er auch noch einen Gesetzentwurf zur Begrenzung der staatlichen Überwachung eingebracht hat, sehen diese Leute offenbar akuten Handlungsbedarf. Da Lorsch gegen jegliche Form von Korruption, Erpressung und Intrigen resistent zu sein scheint, soll er nun den in Ungnade fallenden zu Uhlenbach im Verteidigungsministerium ersetzen. Die Lage wird eng für den unbeugsamen und scheinbar profillosen Technokraten Olaf Lorsch. Deshalb greift er notgedrungen zum letzten As, das er noch im Ärmel hat und von dem bisher nicht einmal seine ärgsten Gegner eine Ahnung haben. Als Schulfreund von Thomas Foster gehört nämlich auch der Innenminister zu jenem kleinen, verschworenen Freundeskreis, der schon so manches Mal dafür gesorgt hat, dass Intrigen und Kampagnen völlig anders laufen als von ihren Drahtziehern geplant.
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