Edwin John Wintle

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Frühstück mit Tiffany

Frühstück mit Tiffany

 (12)
Erschienen am 11.09.2006

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BookFan_3000s avatar

Rezension zu "Frühstück mit Tiffany" von Edwin John Wintle

Rezension zu "Frühstück mit Tiffany" von Edwin John Wintle
BookFan_3000vor 7 Jahren

Ob so der ideale Ersatzvater aussieht? Singel, Anfang 40, WOhnort New York, verrückte Freunde und eine Handvoll Neurosen? Vielleicht nicht auf den ersten Blick. Aber als Ed Wintle von seiner Schwester gebeten wird, ihre Tochter Tiffany zu sich auf zu nehmen, sagt er spontan ja. Die rebellische Dreizehnjährige ist ihrer Mutter hoffnungslos über den Kopf gewachsen, und Ed soll den Teenager nun in den Griff bekommen. Schon bald stellt Tiffany den kultiviertesten Greenwich - Village - Alltag ihres Onkels völlig auf den Kopf. Doch als der erste Schock über die neue Situation bei beiden überwunden ist, lernen sie, ihr Zusammenleben zu regeln und ihre jeweiligen Eigenheiten zu tolerieren. Schwierig bleibt es trotzdem, wenn aus einem bezaubernden Mädchen in Sekundenschnelle ein wutschnaubender Satansbraten wird, der Eds Erziehungsversuche mit aller Macht sabotiert - und ihn kurz darauf wieder um den kleinen Finger zu wickeln. Und manche Sorgen bekämpft Ed selbst mit Yoga und beruhigenden Gurkenmasken vergebens. Trotzdem liebt er seine Nichte über alles, und auch sie würde für ihren Onkel durchs Feuer gehen.

Mich hat das Thema des Buches gelockt, es zu lesen, da meine Erfahrungen mit Büchern von solchem Thema nicht sehr gut sind.
In gewisser Weise hat mich dieses Buch dann überrascht. Viel Gefühl und ein guter Schreibstil haben mich das Buch in einem Rutsch durchlesen lassen. Sehr amüsant wird das Zusammenleben eines Onkels und dessen Nichte beschrieben, und auch die weniger gut gelaufenen Dinge wie Streite werden geschildert.
Insgesamt hebt sich das Buch schon von den anderen seiner Art ab, einfach weil der Autor ganz anders mit dem Thema umgeht. Wen das verrückte Zusammenleben eines Onkels und seiner Nichte interessiert, kann mit diesem Buch nicht viel falsch machen.

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Queenelyzas avatar

Rezension zu "Frühstück mit Tiffany" von Edwin John Wintle

Rezension zu "Frühstück mit Tiffany" von Edwin John Wintle
Queenelyzavor 8 Jahren

Manchmal mache ich mir Gedanken, wie es wohl wäre, in der heutigen Zeit noch einmal als Teenager durchs Leben gehen zu müssen (oder zu dürfen)? Und ich bin dann doch immer ganz froh, dass ich schon einige Jährchen mehr hinter mich gebracht habe. Doch dann kam dieses wunderbare Buch...

Der New Yorker Single Ed erklärt sich bereit, seine Nichte Tiffany zu sich zu nehmen. Die Dreizehnjährige ist ein typischer Teenager, und ihre Mutter Megan schafft es in Connecticut einfach nicht mehr, sie zu bändigen, zumal sie selbst nicht die Stabilste ist. So landet Tiffany mit Sack und Pack bei Onkel Ed - und mit ihr das Chaos...

Auf einmal sieht sich Ed mit Problemen konfrontiert, von denen er vorher nicht einmal wußte, dass es sie gibt. Auf welche Schule soll Tiffany gehen, und wie stellt man es dann an, dass sie dort auch möglichst gute Zensuren bekommt? Wieviele Kopfschmerztabletten braucht man, um dem ständig wabernden Räucherstäbchendunst im eigenen Heim zu entgehen? Und - wo im Drogerieregal findet man Zellulite-Creme?

Tapfer stellen sich die beiden ihrer Aufgabe, und ihnen dabei zuzusehen, macht wirklich Freude. Wie oft musste ich schmunzeln über die unbeholfenen Annäherungen der beiden, üder Eds neurotische Art, mit allem fertigzuwerden (ich sag nur Esoterikmusik und Gurkenmaske) und über Tfifanys Dekokünste. Allerdings bietet das Buch weitaus mehr als nur humorvolle Unterhaltung. Auch ernste Themen wie Gewalt an der Schule, Drogen, Sucht und Krankheit werden nicht ausgespart, und wie Ed und Tiffany sowohl gemeinsam als auch jeder für sich mit diesen Problemen umgehen, ist einfühlsam, charmant und nie zu "hollywoodlike" beschrieben.

Wer gerne gut gemachte, humorvolle Familiengeschichten liest, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Und auch ich habe meine Meinung nach dieser Lektüre geändert: nochmal Teenager sein - warum nicht? Mit Onkel Ed an meiner Seite würde ich mir dieses Wagnis sogar zutrauen...

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DieStadtDerTräumendenBüchers avatar

Rezension zu "Frühstück mit Tiffany" von Edwin John Wintle

Rezension zu "Frühstück mit Tiffany" von Edwin John Wintle
DieStadtDerTräumendenBüchervor 8 Jahren

Dieses Buch ist unglaublich witzig und ehrlich geschrieben.
Habe mich selber teilweise darin wiederspiegeln sehen...unglaublich! =)
"Nach der Lektüre habe ich mir gewünscht, Ed möge mich auch bei sich aufnehmen."
Da stimme ich Frances Mayes nur zu!
Man konnte beide Seiten gut verstehen und hat mit ihnen mitfühlen können.
Einerseits konnte man Ed verstehen, andererseits auch wieder Tiffany und beide hat man am Ende der Geschichte ins Herz geschlossen.

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