Egyd Gstättner Der Untergang des Morgenlands

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Inhaltsangabe zu „Der Untergang des Morgenlands“ von Egyd Gstättner

Was wäre passiert, hätte Robert Musil seine Heimatstadt Klagenfurt verlassen und sein Glück in der weiten Welt gesucht? Wie hätte es ausgesehen, wäre Carl Spitzweg in einem abgelegenen oberbayerischen Nest auf einen ambitionierten Fremdenverkehrs-Visionär und seine devote Frau getroffen? Wie sieht es in einer typisch österreichischen Polizeistube aus? Wer hat das Sagen, wie werden Morde aufgeklärt und welche Aktivitäten beschäftigen die Kommissare und ihre Mitarbeiter privat? – Dieser und noch ganz anderen Fragen geht Egyd Gstättner in seinen köstlichen Geschichten von verlorenen Posten auf den Grund, in denen er nicht davor zurückscheut, seine Heimat, Idole und Autoritäten auf die Schaufel zu nehmen. Er erzählt aber auch mit liebevoller Ironie die Geschichte einer Amerikanerin und eines Amerikaners, die zur Identifizierung ihrer verunglückten Mutter beziehungsweise seines Vaters auf den Arlberg kommen, dort festsitzen – und einem ungeahnten Ende entgegensehen. Egyd Gstättners feiner Humor und seine ebenso doppelbödigen wie vergnüglichen acht Erzählungen führen die Vielfältigkeit der menschlichen Natur vor Augen.

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  • Rezension zu "Der Untergang des Morgenlands" von Egyd Gstättner

    Der Untergang des Morgenlands
    Peach_kt

    Peach_kt

    09. November 2009 um 14:40

    Das neueste Werk von Egyd Gstättner beinhaltet 8 Erzählungen. Es wird der Frage nachgegangen, was wohl aus Robert Musil geworden wäre, wäre er in Klagenfurt geblieben, was Jörg Haider sich nach seinem Tod gedacht hat, usw. Das Buch ist sehr auf Österreich konzentriert, aber sicherlich auch für Leser aus Deutschland unterhaltsam. Egyd Gstättner ist Satiriker und dass er da zu den ganz großen in Österreich gehört, beweist er mit diesem Band wieder einmal. Mir persönlich hat die Geschichte über die Gedanken Jörg Haiders am besten gefallen. Kritische Auseinandersetzungen mit der Person Jörg Haider sind in Kärnten leider äußerst selten und Gstättner muss gar nichts erfinden, er beschreibt einfach nur Dinge die in Haiders Leben bzw. nach dessen Tod wirklich passiert sind. Wenn man in Kärnten lebt weiß man dann manchmal nicht ob man lachen oder weinen soll, wenn man sieht welchen Zuspruch seine Nachfolger in der Bevölkerung noch immer haben.

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