Ehlers Jürgen In Deinem schönen Leibe

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Inhaltsangabe zu „In Deinem schönen Leibe“ von Ehlers Jürgen

Ein kalter Oktobertag im Hamburg des Jahres 1938. Die siebenjährige Anna ist von der Schule nicht nach Hause gekommen. Die Freundinnen wissen von nichts. Die Lehrerin sagt: 'Anna? - Die war heute gar nicht in der Schule!' Draußen ist es längst dunkel. Alle Polizeistreifen sind alarmiert. Der Reichssender Hamburg bringt stündliche Suchmeldungen. Kommissar Berger versucht, die Mutter zu beruhigen, aber er befürchtet das Schlimmste. Bereits vor vier Jahren ist ein Kind verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Der Anfang einer Serie? Was nur die Polizei weiß: Ein Unbekannter schreibt seit Jahren anonyme Briefe an junge Mädchen: 'In deinem schönen Leibe … locken die Eingeweide …' Handelt es sich nur um groben Unfug, oder hat sich der Verfasser womöglich daran gemacht, seine Mordfantasien in die Wirklichkeit umzusetzen? Auch der dritte Fall für Kommissar Berger beruht auf einer wahren Begebenheit.

Ein spannender Krimi

— nancyhett
nancyhett

Spannende Unterhaltung mit einer gehörigen Portion Geschichte aus einer Zeit, in der es in Deutschland sehr düster war.

— detlef_knut
detlef_knut

Die Idee an sich ist ganz gut...für meinen Geschmack geht der Autor übermäßig viel auf den NS-Zeit ein...wie gesagt,Geschmackssache

— Sylvi86
Sylvi86

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  • „ In deinem schönen Leibe“ von Jürgen Ehlers

    In Deinem schönen Leibe
    nancyhett

    nancyhett

    17. June 2016 um 08:29

    Bisher hatte ich noch nie einen Krimi von Jürgens Ehlers gelesen, ehrlich gesagt lese ich nur selten Bücher von männlichen Autoren, doch von dieser Geschichte war ich absolut fasziniert. Die Handlung spielt in Hamburg um 1938 vor dem Beginn des 2. Weltkrieges. Kommissar Berger ermittelt im Fall Anna Altmann, ein siebenjähriges Mädchen, das spurlos verschwindet. Im Laufe der Ermittlung stellt sich heraus, das anscheinen dein Serienmörder in Hamburg schon seit Jahren sein Unwesen treibt. Nebenbei bekommt man einen guten Einblick in die Zeit des Nazi-Deutschlandes. Sehr gut hat mir die Aufschlüsselung des Autors am Ende des Buches gefallen, wo erklärt wurde, was Realität und was schriftstellerische Freiheit war. Die Hauptprotagonisten sind gut ausgearbeitet und wirkten lebensecht,man konnte Anteil am Leben der Familie Berger nehmen. Der Schreibstil von Jürgen Ehlers ist leicht und verständlich, so dass ich keine Schwierigkeiten hatte, mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Buch.

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  • Spannende Unterhaltung mit einer gehörigen Portion Geschichte

    In Deinem schönen Leibe
    detlef_knut

    detlef_knut

    07. April 2016 um 19:02

    Der vorliegende Roman ist ein sogenannter historischer Kriminalroman. Die Handlung spielt im Deutschland des Jahres 1936 in der Hansestadt Hamburg. Die kleine Anna Altmann ist zusammen mit ihrem Schulranzen verschwunden. Wird deren Verschwinden zunächst noch mit einem "Die wird schon wieder auftauchen." abgetan, so sind die Polizisten bald der Meinung, dass es sich um eine ernsthafte Entführung handeln könnte. Doch schließlich wird auch mangels handfester Spuren eine Verbindung zu anderen vermissten Kindern hergestellt. Einige der zuvor Vermissten waren getötet worden. An diese drastische Option wollen die Polizisten im Falle Annas gar nicht denken. Ehlers hat einen packenden Krimi rund um einen tatsächlich geschehenen Kriminalfall konstruiert. Die Verlagerung ins Jahr 1938 sowie die Überspitzung und Änderung einiger realer Fakten zugunsten der Dramaturgie sind durchaus legitim und fördern die Spannung beim Lesen. Dieser Kriminalfall ist allerdings nicht der einzige spannende Strang in diesem Roman. Schließlich spielt der Nationalsozialismus eine wichtige Rolle. Denn die adoptierte Tochter des Polizisten Berger ist zu 3/4 jüdischer Herkunft nach damaliger Definition und wird von der Verfolgung bedroht. Berger selbst ist Mitglied der NSDAP, ein Zugeständnis seinerseits, um weiterarbeiten und somit die Familie schützen zu können. Und auch sein Kollege Richter, Mitglied der SS, sorgt für Überraschungen. In der Konstellation der Figuren zeigt der Autor, dass nie immer alles schwarz-weiß ist, sondern stets Grautöne existieren. Dennoch stellt sich der Leser ständig die Frage, ob Bergers Tochter vor den Nazis gerettet werden kann oder nicht. Ehlers hat nicht nur die kriminalistischen Fakten penibel recherchiert und fantastisch in eine fiktive Handlung umgewandelt, sondern er hat auch den Geist der damaligen Zeit genau aufgenommen und so wiedergegeben, wie es hätte sein können. Spannende Unterhaltung mit einer gehörigen Portion Geschichte aus einer Zeit, in der es in Deutschland sehr düster war. © Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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