Eileen Carr Im Netz der Angst

(26)

Lovelybooks Bewertung

  • 33 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 1 Leser
  • 13 Rezensionen
(8)
(11)
(6)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Im Netz der Angst“ von Eileen Carr

Psychologin Aimee Gannon erhält einen nächtlichen Anruf von der Polizei: Eine ihrer Patientinnen, die rebellische siebzehnjährige Taylor, wird verdächtigt, ihre Eltern ermordet zu haben. Aimee glaubt nicht an Taylors Schuld. Zusammen mit Detective Josh Wolf will sie die Wahrheit herausfinden. Aber je näher Josh der Wahrheit kommt, umso größer wird die Gefahr für Aimee …

Das Buch ist spannend, ruft Emotionen hervor, transportiert Anziehung und Ablehnung und führt den Leser auf die falsche Fährte

— gst
gst

Ein spannender Thriller mit einer Romanze und einem Hauch Erotik.

— buchleserin
buchleserin

Wer spannende Unterhaltung mit einem Schuss Erotik liebt und vor blutbeschmierten Wänden nicht zurückschreckt, sollte hier zugreifen.

— Roeschen09
Roeschen09

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

Sehr komplexer und spannender Fall für Commissario Grauner, in dem es ihm gelingt, seine Dämonen zu besiegen.

takabayashi

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

Ermordung des Glücks

Ein atmosphärisch dichter Krimi.

brenda_wolf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nicht wirklich mein Fall

    Im Netz der Angst
    Dex-aholic

    Dex-aholic

    25. April 2017 um 21:58

    Der Klappentext klang wirklich spannend und aufregend, aber schon nach den ersten Kapiteln war bei mir die Spannung abhanden gekommen. Einige der Charaktere sind schon nicht schlecht, daher gibt es zumindest ein bis zwei Sterne, auch wie die Idee zur Story schon mal nicht schlecht war., Bei der Story an sich und die Umsetzung, tja, vieles wirkt eher nur oberflächlich und wie schnell mal zusammen geklatscht, keine Ahnung, wie ich es sonst sagen soll. Einige Dinge sind verdammt vorhersehbar und nicht mehr wirklich überraschend oder so interessant, dass man sich eher durchzwingt, als mit Freude weiterzulesen. Ich hatte mir mehr drunter vorgestellt würde es also auch nicht unbedingt weiter empfehlen.

    Mehr
  • Durchschnitt

    Im Netz der Angst
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    25. March 2014 um 13:00

    Der erste Satz Anrufe um zwei Uhr morgens bedeuteten nie etwas Gutes.   Meine Meinung Inhalt Die Psychologin Aimee wird mitten in der Nacht von der Polizei aus dem Schlaf gerissen. Es geht um einen schrecklichen Mordfall, in dem eine ihrer Patientinnen zur Hauptverdächtigen zählt. Aimee kann sich bei aller Liebe nicht vorstellen, dass das Mädchen zu so einer Tat in der Lage ist und macht sich gleich auf den Weg zu ihr. Sie würde gerne mit dem Mädchen sprechen, doch diese hat das Sprechen total eingestellt. Das Einzige was sie macht ist unsicher und verängstigt auf dem Boden zu sitzen und mit ihrem Körper zu wippen. Aimee, wie auch die Ermittler Elise und John stehen vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel. Werden sie die Gründe von dem Mord klären können und den Täter hinter Schloss und Riegel bringen? Für sie war die Welt nicht mehr dieselbe. Sie würden nie wieder leicht zu einem anderen Menschen Vertrauen fassen, die Wunden ihrer Seelen würden niemals heilen. Seite 33/34 (Tolino shine)   Charaktere Elise und Josh sind das Ermittler Duo in diesem Fall. Zwar werden sie natürlich häufig genannt und erscheinen auch sehr oft auf der Bildfläche, allerdings sind beide Charaktere so blass, dass ich nie mit ihnen warm wurde und sie auch sonst nicht wirklich als interessant eingestuft habe. Leider verhält es sich genau so mit Aimee, der Psychologin, die auch eine immens große Rolle in diesem Roman spielt. Zwar erfährt man einiges von ihr, u.a. auch vieles über ihre Vergangenheit, aber so richtig ans Herz gewachsen ist sie mir nicht. Ganz anders erging es mir mit Taylor. Das arme Mädchen musste schreckliches mit ansehen und hat mir unendlich Leid getan. Mit ihr habe ich mit gelitten. Schade, dass man auch über sie nicht so viel erfährt, wie ich es mir gewünscht hätte. "Ist doch immer dasselbe, nicht wahr? Die verantwortungsbewussten müssen die Fehler der Verantwortungslosen ausbaden. Ich hasse das! Seite 150 (Tolino shine)    Gesamt "Im Netz der Angst" geht gleich stürmisch los. Eileen Carr verzichtet auf eine riesige Einleitung und versetzt den Leser sogleich mitten ins Geschehen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich wollte wissen, ob Taylor vielleicht doch irgendwann wieder spricht und so den Ermittlern sagen kann, was in der Mordnacht überhaupt passiert ist. Die Spannung war also schon ab der ersten Seite gegeben. Zwar konnte die Autorin diese Spannung nicht über das ganze Buch auf diesem hohen Level lassen, doch ganz abgerissen ist sie dennoch nicht. Dies war auch der Grund, warum ich das Buch beendet habe, denn leider habe ich eine ganze Menge gefunden, was mich an diesem Roman gestört hat. Zum Einen fand ich es nicht gut, auch noch eine Liebesgeschichte mit einzubauen. Dies war meiner Meinung nach schlicht unnötig. Es hat dem Buch leider eine völlig falsche Richtung gegeben, was mich sehr genervt hat. Besser gefallen hätte es mir, anstatt dieser Romanze vielleicht noch mehr Spannung und überraschende Wendungen mit einzubauen, denn diese waren leider auch nicht vorhanden. Ich habe den Roman gelesen und alles irgendwie so hingenommen, aber diese typischen "Aha-Effekte", die ich bei Thrillern so liebe blieben hier völlig aus. Es war alles vorhersehbar, jedenfalls dachte ich das, als ich in dem Thriller vertieft war. Es geschah nichts besonderes und auch diese kleine Spannung, die zweifellos vorhanden war, war für mich irgendwie nichts, was mich vom Hocker gerissen hätte. Bei den ganzen Charakteren hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Wirklich gut lernt man die Personen nicht kennen, was es mir persönlich schwer gemacht hat, mich mit ihnen identifizieren und mit ihnen sympathisieren zu können. Das fand ich total schade. Einzig das Ende hat meine Bewertung noch retten können, denn hier passierte endlich mal die erste unvorhersehbare Sache, auf die ich das ganze Buch über gewartet habe. Wäre es nicht so gelaufen, hätte ich dem Roman nicht mehr als zwei Blümchen gegeben, denn wirklich überragend ist er leider wirklich nicht. Fazit Wer hier einen total spannenden Thriller mit Gänsehaut Garantie erwartet, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht werden. Der Spannungsgrad befindet sich zwar auf einem niedrigen Level, ist jedoch das ganze Buch über gleich. Natürlich möchte man wissen, was zu dem Mord geführt hat und auch ob Taylor wieder sprechen wird, aber bis auf diese kleinen Dinge geht der Thriller irgendwie an einem vorbei ohne wirklich im Gedächtnis zu bleiben. Die Charaktere hätten meiner Meinung nach ein bisschen mehr Farbe vertragen können und die Liebesgeschichte war völlig unnötig und meines Erachtens zu sehr an den Haaren herbei gezogen.  Taylor kam viel zu kurz. Ich hätte wahnsinnig gern noch mehr von ihr erfahren. Doch eine wichtige Sache bleibt leider völlig offen im Raum stehen. Einzig das Ende konnte mich noch einigermaßen gnädig stimmen, so dass der Roman von mir noch knappe drei Blümchen bekommt. © www.mybooksparadise.de

    Mehr
  • Anders als gedacht und doch gut zu lesen

    Im Netz der Angst
    Taya

    Taya

    14. October 2013 um 08:41

    Die Polizei findet zwei Leichen. Daneben ein Mädchen, verschlossen, immer wieder vor und zurück wippend. Durch Informationen erfahren sie, dass das Mädchen schon in psychologischer Behandlung ist, worauf sie die Doktorin, Aimee Gannon, sofort kontaktieren. Es handelt sich um die Eltern des Mädchens. Doch keiner weiß was geschehen ist und wer der Täter sein könnte. Leider fällt die Geschichte um den Teeni Taylor Dawkin etwas kürzer aus, denn die Geschichte von Aimee Gannon und dem Detectiv Wolf stehen ein bisschen mehr im Fordergrund. Schon direkt am Anfang zeigt Eileen Carr, dass es zwischen den beiden knistert und das wird im Verlauf der Geschichte nicht geändert. Da es als Thriller betitelt ist, hab ich persönlich nicht damit gerechnet, so viel Romance mit zu bekommen, was mich schon ein wenig verwirrt hatte, Anfangs. Dennoch kann ich sagen, dass die Geschichte wirklich sehr gut ist. Die Charaktere sind auch sehr gut dargestellt. Ich konnte mich sehr gut in diese hineinversetzen. Aimee Gannon ist durch Erlebnisse geprägt und ist dementsprechend sehr vorsichtig, wenn sie irgendwo her geht. Sie hat immer etwas zur Selbstverteidigung dabei. Aber sie lässt sich auch nicht wirklich was bieten und kann dementsprechend Detectiv Wolf auch mal gut Kontra geben. Detectiv Josh Wolf ist dagegen eher der Macho-Typ. Aber ich vermute, dass das nur nach aussen hin so aussehen soll, denn ich vermute im innersten wünscht er sich wieder Nähe und eine Beziehung, weil er sich doch allein fühlt. Er flirtet gerne mit Aimee und findet einiges an ihr wirklich faszinierend. Der Teenie Taylor Dawkin ist im ersten Moment ein normaler Teenie. Doch durch die Ermittlungen und durch Aimee Gannon erfährt man, dass sie eigentlich etwas bedrückt. Sie ist bei der Psychologin in Behandlung, da sie sich die Arme aufritzt und sich verändert hat. Immer mehr hat sie sich zurück gezogen und lebt das "Emo-Leben" voll aus. Das Cover finde ich wirklich sehr interessant. Als ich das Buch in den Händen hatte, hat es mich sofort fasziniert. Ich kann nicht mal genau sagen wieso, aber es sieht einfach interessant aus. Alles in allem ist diese Geschichte wirklich interessant und es lohnt sich diese zu lesen.

    Mehr
  • Im Netz der Angst

    Im Netz der Angst
    Themistokeles

    Themistokeles

    12. August 2013 um 20:41

    Sehr wichtig bei dieser Geschichte ist, in meinen Augen, zu erwähnen, dass dieser Roman, der auf dem Cover als Thriller bezeichnet wird, dann doch eher in Richtung Krimi geht, als das man ihn als Thriller bezeichnen könnte. Es ist einfach so, dass man keine großartigen Gruselmomente hat, in die Richtung, dass irgendwelche psychischen Aspekte auf den Leser einwirken und auch gibt es keine so bestialischen Morde oder auch einen so vollkommen irren Täter, dass ich da irgendwie einen Thriller in diesem Roman sehen konnte. Viel mehr geht es einfach um die Ermittlungsarbeit den Mord betreffend, Zeugenbefragungen, Vernehmungen von Verdächtigen, das Beleuchten der Hintergründe der Familie und der Firma des ermordeten Vaters, sowie vor allen Dingen auch die Hintergründe um Taylors Psychose, die irgendwie so wirkt, als könne sie im Zusammenhang mit dem Mord stehen und somit als erster Ermittlungsansatz herhalten muss, um entweder sie als Täter zu überführen oder zumindest dazu zu führen, dass Taylor wenn sie wieder ansprechbar ist, einen wichtigen Hinweis zur Tat liefern kann. Was ich etwas schade finde, ist, dass man einfach durch so manchen kleinen Hinweis, durch Gespräche und auch die Gedanken des Täters sehr schnell weiß, um wen es sich handelt, was Taylors Psychose ausgelöst hat, vor allen Dingen ganz am Anfang und wie das alles mit dem Mord zusammen hängt. Es fehlen einem schnell nur noch so wenige, kleine Puzzelteile, dass man nicht mehr wirklich mitfiebert und man in so ein, zwei Punkten auch echt verwundert sein muss, dass die Ermittler da noch nicht drauf gekommen sind, weil diese Hinweise einfach so enorm deutlich waren, dass man als Leser den Eindruck bekommt, die sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Bei den Protagonisten fand ich es ehrlich etwas übertrieben, was als Nebenhandlung noch für ein Rummel um Aimee und ihre Vergangenheit gemacht wurde, da ich es in diesem Fall irgendwie eher ablenkend von der Haupthandlung, denn  als Ergänzung fand. Und das, obwohl es recht gut in die Geschichte integriert wurde. Jedoch mochte ich die beiden Protagonisten einfach irgendwie. Aimee durch ihre stoische und ruhige Art und Josh durch seine zwar etwas brummige, aber irgendwie trotzdem irgendwie sympathische Art, waren einfach ein tolles Team beim Lesen. Man muss das Buch also wirklich als Krimi sehen, denn dann ist es, abgesehen davon, dass es, für mich, ein zu leicht zu lösender Fall war, ein echt gutes Buch, bei dem es Spaß macht, es zu lesen und die Geschichte mitzuverfolgen, denn allein schon der sehr angenehme Schreibstil lässt einen, auch wenn die Spannung vielleicht gerade ein wenig mau ist, dennoch recht schnell durch die Seiten fliegen.

    Mehr
  • Kein wirklicher Thriller

    Im Netz der Angst
    sala83

    sala83

    07. August 2013 um 12:47

    Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Cover sehr ansprechend gestaltet ist – es zieht einen irgendwie gleich an auch wenn es etwas an ein Jugendbuch erinnert. Doch natürlich kommt es bei einem Buch auf den Inhalt an und auch der ist nicht schlecht. Die Story wird recht spannend aufgebaut und man schon gern wissen, wie es weiter geht. Auch die Charaktere empfand ich als ausreichend illustriert, so dass ich mir ein gutes Bild machen konnte und so eine innere Bindung aufgebaut habe. Ausgerechnet die eigentliche Hauptperson Taylor erscheint wie eine Randfigur. Leider habe ich noch weitere Kritikpunkte, was ihr ja schon an der Punktevergabe gesehen habt. Zum Einen finde ich, nimmt die Liebesgeschichte und ihre Intimitäten zu viel Platz ein. Sicherlich ist es ganz schön, auch neben der eigentlichen Handlung etwas mit den Hauptpersonen zu erleben, aber so kitschige Romanzen gehören für mich einfach nicht in einen Thriller. Generell würde ich es auch nicht wirklich als Thriller beschreiben, sondern eher als Spannungsroman, wenn es so etwas gibt^^. Es gibt viel zu wenig Beschreibungen der psychischen und physischen Gewalteinwirkungen. Auch diese Stalkergeschichte nebenbei hat mich eher gestört, auch wenn ich natürlich ihren Sinn verstehe, ein paar mehr mögliche Tatverdächtige zu erschaffen. Leider funktioniert das nicht wirklich. Mein Hauptkritikpunkt ist allerdings die Auflösung – sehr weit hergeholt ist noch untertrieben. Ein viel zu dramatischer Schlussakt, der alles nur ins Lächerliche zieht. Insgesamt ein nettes und teilweise auch sehr spannendes Buch, das es aber leider nicht schafft bis zum Ende zu begeistern.

    Mehr
  • wow....

    Im Netz der Angst
    Kuno

    Kuno

    22. June 2013 um 15:38

    RÜCKENTEXT DIE ABGRÜNDE DER MENSCHLICHEN SEELE Mitten in der Nacht wird die Psychologin Aimee Gannon von einem Anruf geweckt; Taylor, eine ihrer Patientinnen, soll ihre Eltern brutal ermordet haben. Das Mädchen steht unter Schock und weigert sich zu sprechen. Hat Taylor diese grausame Bluttat wirklich begangen? Aimee glaubt fest an ihre Unschuld und zusammen mit Detective Josh Wolf beginnt sie zu ermitteln. Aber je näher sie der Wahrheit kommen, umso größer wird die Gefahr für Aimee… ERSTER SATZ Anrufe um zwei Uhr morgens bedeuten nie etwas Gutes. KLAPPENTEXT Als die Psychologin Aimee Gannon von einem nächtlichen Anruf geweckt wird, ahnt sie schon, dass nichts Gutes dahintersteckt. Und ihr Gefühl trügt sie nicht: Die rebellische siebzehnjährige Taylor, eine von Aimees Patientinnen, wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen – als Verdächtige in einem grausamen Doppelmord. Taylor wurde neben den Brutal zugerichteten Leichen ihrer Eltern gefunden und steht unter einem schweren Schock. Das Mädchen weist tiefe Schnittwunden auf, hat sich völlig von der Außenwelt abgekapselt und spricht nicht mehr. Die Polizei versucht vergeblich, Taylor zum Reden zu bringen. Hat sie tatsächlich ihre Eltern auf dem Gewissen oder war sie nur Zeugin der kaltblütigen Tat? Aimee soll helfen, die seelischen Abgründe des jungen Mädchens auszuloten. Und je tiefer die Polizei in Taylors Leben gerät, desto mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht, die den Ermittlern weitere Rätsel aufgeben. Doch Aimee glaubt fest an die Unschuld des Mädchens und will gemeinsam mit Detective Josh Wolf der Wahrheit auf den Grund gehen. Aber damit bringt sich Aimee selbst in tödliche Gefahr… INHALT Aimee Gannon ist Psychologin und wird in der Nacht von dem attraktiven Polizisten Josh Wolf geweckt, da ihre Patientin Taylor die Hauptverdächtige in einem Doppelmord ist. Doch das kann Aimee nicht glauben. So setzt sie sich zusammen mit Wolf an den Fall. Zu beweisen, dass Taylor unschuldig ist, ist aber gar nicht so leicht, da sie mit niemandem redet und niemanden an sich heran lässt. Die Wurzeln dieses Fall reichen tiefer in die Vergangenheit, als Josh und Aimee dachten. Und dann meldet sich auch noch Aimees Stalker, der sich auch in den Fall verwickelt… MEINE MEINUNG Das Buch habe ich bei Blogg dein Buch und dem Egmont INK Verlag bekommen, danke nochmal dafür, denn sonst hätte ich niemals das Buch gekauft. Und wahrscheinlich lange gebraucht um zu merken, dass ich eigentlich Thriller sehr gerne lese! Geschrieben ist „Im Netz der Angst“ aus der Sicht von Aimee Gannon, Josh Wolf, dem Täter und Aimees Stalker. Doch hauptsächlich aus Aimees Sicht. Ich brauchte wirklich nicht lange, und ich war in dem Buch fast wortwörtlich gefesselt. Aimee ist eine starke Frau. Das hat mich das ganze Buch über begleitet. Wie sie mit der Psyche der Menschen umgegangen ist und gerade mit der von Taylor hat mich echt beeindruckt. Auch wenn sie manchmal die Ziele der Ermittlung weit über die Gesundheit von Taylor gestellt hat. Sofort, als Aimee Josh sieht, habe ich gemerkt, dass da was laufen MUSS und es anders gar nicht gehen kann. Und siehe an: Ich habe recht behalten :).  Josh war mir auch von Anfang an sympathisch. Es wird auch aus seiner Sicht geschrieben, sodass man beide Protagonisten aus zwei Sichten kennenlernt. Josh ist der große, starke, selbstbewusste Cop. Der gute Cop; natürlich. Ein bisschen der Stereotyp, aber nicht so klischeehaft, dass man von vornherein alles von ihm weiß. Und nun zu der Beziehung von den beiden: Es ist eine wirklich gute Mischung. Sie ist da, wichtig; dominiert aber nicht die Handlung! Auch die anderen Figuren haben irre viel Tiefe. Es wird nicht nur einer verdächtigt, sondern immer mehrere. Jeder hätte so seine Gründe, Taylors Eltern zu töten, aber dennoch hat es nur einer getan und das wurde so geschickt untergebracht, dass man das fast ganze Buch nicht wusste, wer der Täter ist. Da komme ich auch schon zum nächsten Punkt: Die Geschichte ist einfach der HAMMER. Wieso gucke ich nur Thriller, lese sie aber nie?? Das ganze Buch ist so komplex und gut geschrieben, dass das Geheimnis des Mörders erst in den letzten Kapitel gelüftet wird. Das si eine Leistung, denn bei vielen Büchern ist es oft so, dass ich das Ende schon voraussehen kann. Ich habe die ganze Zeit mit gefiebert und das gesamte Buch in einem Flutsch gelesen. Auch verrät der Klappentext und der Rückentext nicht zu viel. Es ist eine kleine Einleitung: Was ist der Fall. Mehr aber auch nicht. So ist das richtig, meiner Meinung nach! Das Cover finde ich total klasse. Es ist beängstigend, aber ohne Blut. Der Stalker-Aspekt wurde sehr gut rüber gebracht! Auch der Titel ist gut gewählt: Sowohl Aimee als auch Taylor sind eingewickelt in einem Netz aus Angst. Fertig. (: Fazit: Mit „Im Netz der Angst“ hat mich Eileen Carr vollständig überzeugt. Spannend, Packend und außergewöhnlich! Ich kann es nur empfehlen. Entflieht in den Kopf eines kranken Perversen und löst mit Aimee und Josh den Fall. Es lohnt sich. Ich gebe dem Buch 5/5 Büchern. Vielen Dank nochmal an Blogg dein Buch und den LYX EGMONT-Verlag für das Buch! Autor: Eileen Carr Titel: Im Netz der Angst Untertitel: -/- Originaltitel: Hold back the dark Verlag: LYX Egmond Sprache: Deutsch Kosten: €9,99(D) €10,30 (A) Seitenanzahl: ca 350 Art: Broschiertes Taschenbuch Genre: Thriller Meine Altersempfehlung: 15+

    Mehr
  • Klasse Buch ;)

    Im Netz der Angst
    funne

    funne

    09. June 2013 um 12:26

    Aimee Gannon ist Psychologin. Ihr aktueller Fall, Taylor, ist ihr sehr wichtig. Das Mädchen ist sehr kompliziert. Umso schlimmer trifft es Aimee, als Taylor eines Tages zwischen den beiden Leichen ihrer Eltern aufgefunden wird, katatonisch und unter Schock. Sie ist über und über mit Wunder übersäht, die sie sich selbst zugefügt hat, und an der Wand hat sie seltsame Symbole mit ihrem eigenen Blut aufgemalt. Ist Taylor die Mörderin ihrer Eltern? Aimee kann es einfach nicht glauben. Sie kennt Taylor besser als womöglich jeder andere. Als Detective Josh Wolf auftaucht, um den Fall zu lösen, wird die Sache noch verzwickter – denn er geht streng nach den Regeln. Außerdem weigert sich Taylor weiterhin zu reden, und die möglichen Verdächtigen häufen sich… Meine Meinung: Nachdem ich „Das Flüstern der Albträume“ aus dieser Thriller-Aktion von LYX gelesen habe, hatte ich schon gehofft, dass auch die anderen Teile super sein werden. Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht: Dieses Buch ist mindestens genauso gut, was mich sehr freut. Ganz am Anfang fand ich die Schreibweise zwar ein wenig seltsam, woran ich mich aber schnell gewöhnt hatte. Sie ist richtig gut, super spannend und sehr unterhaltsam. Wie ein gutes Buch eben sein sollte. Die Hauptperson, Aimee Gannon, ist mir super sympathisch, und der Detective, Josh Wolf, ebenfalls. Dabei fällt mir wieder eine Gemeinsamkeit zum Buch „Das Flüstern der Albträume“ auf: Die super Charaktere. Und zwar alle: Auch Taylor gefällt mir super. Das einzige, was mich an den Charakteren stört, ist, dass Taylor von Anfang bis Ende nicht redet, was beim Leser den Eindruck eines… Tiers? hinterlässt. Das wird auch noch damit unterstützt, dass sie extrem oft als „das Mädchen“ bezeichnet wird, wodurch sie im Rest des Satzes natürlich ein „es“ ist. Das fand ich seltsam, schließlich ist sie die wichtigste Person im Buch. Und  hoffentlich kommen jetzt nicht die Emo-Hasser angerannt und geben dem Buch keine Punkte weil Taylor ist wie sie ist. Als gegen Mitte des Buches eine weitere Person auftaucht, ein „Irrer“ namens Kyle, der Aimee stalkt, fand ich das zuerst zu viel – ich dachte, er taucht auf und hat nicht das Geringste mit dem Fall zu tun. Das war auch Anfangs der Anschein, doch die Autorin hat das wirklich wundervoll gemacht, dass Kyle sich während des Buches in den Fall verwickelt und schließlich eine Schlüsselposition eingenommen hat. Das fand ich wirklich super. Das Ende fand ich ebenfalls großartig – wie in der Handlung immer die Sichtweise gewechselt hat, sodass man die Gedanken der Verdächtigen mitbekommen hat, und erst den, dann den und dann wieder einen anderen verdächtigt hat, und dann nach und nach welche ausgeschlossen hat, bis nur noch zwei übrig waren. Dann wurde der Verdacht des Lesers gezielt auf eine Person gelenkt – die es am Ende dann eigentlich einer der Guten war. Erst hat mich das ein wenig geärgert, weil ich dachte, als die Gedanken des wahren Täters einmal drankamen, dass feststehen würde, dass er es nicht war, aber schließlich habe ich erfreut bemerkt, dass alles perfekt zueinander passte – sowohl die Motive als auch die Gedanken des Mörders. Man kann also sagen, der Leser ist selbst schuld, wenn er die falsche Person verdächtigt. Okay, das klingt jetzt alles, als wäre es ein reiner Krimi. Aber das ist es nicht. Es ist ein richtig guter Thriller. Zwei Sachen habe ich noch, und die gehen beide in Richtung Kritik. Einmal fand ich den Zufall ein bisschen zu zufällig, nämlich als Aimee gewürgt wird und auf dem Boden herumtrampelt und es tatsächlich schafft, die Alarmanlage ihres Autos auszulösen, was sie schließlich gerettet hatte. Aber an solchen Kleinigkeiten sollte man sich nicht aufhalten. Das zweite waren die Sexszenen – und hier liegt meine Betonung auf der Mehrzahl. Erstens fand ich es seltsam, dass es überhaupt welche gab, da ich noch nie einen Thriller gelesen habe, in dem so was vorkam und es verdammt noch mal ein Thriller ist und kein Roman, und zweitens weil es zwei Szenen kurz nacheinander waren. Meine Güte. Das war wirklich eine zu viel. Wir haben ja schon verstanden dass Aimee und Josh sich lieben! Aber diese kleine Kritik ist natürlich nichts im Vergleich zum Buch allgemein. Es ist ein großartiges Werk, vielleicht noch übertroffen vom schon mehrmals erwähnten „Das Flüstern der Albträume“. Übrigens finde ich auch hier, dass zwar Cover und Inhalt und Titel und Cover zusammenpassen, dass aber Titel und Inhalt nichts miteinander zu tun haben…

    Mehr
  • Was Angst bewirken kann

    Im Netz der Angst
    gst

    gst

    01. June 2013 um 11:31

    Bei dem deutschlandweit herrschenden Dauerregen kann ich mir nichts schöneres vorstellen, als mich in eine Decke einzukuscheln und Bücher zu lesen. Das lenkt wenigstens davon ab, was draußen los ist. Wie praktisch, wenn dann noch ungelesene Bücher rumliegen, die einen in den Bann ziehen. So wie „Im Netz der Angst“: Die 17jährige Taylor wird bei ihren brutalst ermordeten Eltern aufgefunden. Sie ist total verstört und spricht nicht mehr. Detective Josh Wolf ruft die Psychologin Aimee Gannon zu Hilfe. Da Taylor bei ihr in Behandlung war, erhofft er durch sie neue Erkenntnisse … Was mir an diesem Buch gefällt, ist die gut beleuchtete Psyche der Protagonisten. Auch das Cover drückt viel aus. Eileen Carr ist mit ihrem Debüt-Thriller ein toller Wurf gelungen. Das Buch ist spannend, ruft Emotionen hervor, transportiert Anziehung und Ablehnung und führt den Leser auf die falsche Fährte – obwohl man sicher ist, auf der richtigen zu sein. Man darf gespannt darauf sein, was der Autorin als nächstes einfällt.

    Mehr
  • nicht überzeugend

    Im Netz der Angst
    abuelita

    abuelita

    23. May 2013 um 14:00

    Imgrunde doch eher ein Frauen-Liebes-Krimi mit zwar spannenden , aber noch durchaus ausbaufähigen Krimi-Elementen. Als Thriller würde ich das nun nicht unbedingt bezeichnen. Aimee Gannon, die Psychologin, wird hinzugezogen, als eine Ihrer jungen Patientinnen – Taylor – blutend, mit vielen Schnittwunden und absolut nicht mehr in der Lage (oder willens) zu sprechen, neben Ihren brutal ermordeten Eltern aufgefunden wird. War sie selbst die Täterin? Oder was musste sie erleben und mit ansehen, um in eine solche Starre zu verfallen? Aimee glaubt fest an die Unschuld von Taylor und zusammen mit Detective Jos Wolf beginnt sie zu ermitteln… Gannon ist selbst gehandicapt, da sie vor Jahren einmal von einem Patienten angegriffen wurde und dieses Trauma konnte sie bislang eher nur verdrängen, nicht aber verarbeiten. Dabei „hilft“ Ihr nun der Detective—die Liebesgeschichte ist vorprogrammiert wie leider vieles andere auch. So richtig überzeugt hat mich dieses Debüt nicht. Die Geschichte beginnt zwar sehr spannend , flacht aber dann doch schnell ab und vor allem ist vieles so vorhersehbar. Da es hier auch um wirklich ernste Dinge wie Pädophilie geht, fand ich die Verquickung mit der Lovestory, der doch sehr viel Raum eingeräumt wurde, nun nicht unbedingt angebracht. Und das Ende….eine sehr dramatischer und in meinen Augen total überzogener Schluss-Effekt.....

    Mehr
  • Im Netz der Angst

    Im Netz der Angst
    mamenu

    mamenu

    15. May 2013 um 10:49

    Zum Buch  Als die Psychologin Aimee Gannon von einem nächtlichen Anruf geweckt wird,ahnt sie schon,dass nichts Gutes dahinterstecken kann. Und ihr Gefühl trügt sie nicht: Die rebellische siebzehnjährige Taylor,eine von Aimees Patientinnen,wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen-als Verdächtige in einem Doppelmord. Taylor wurde neben den brutal zugerichteten Leichen ihrer Eltern gefunden und steht unter schweren Schock.Das Mädchen weist tiefe Schnittwunden auf,hat sich völlig von der Außenwelt abgekapselt und spricht nicht mehr.Die Polizei versucht vergeblich,Taylor zum Reden zu bringen.Hat sie tatsächlich ihre Eltern auf dem Gewissen oder war sie nur Zeugin der kaltblütigen Tat?Aimee soll helfen,die seelischen Abgründe des jungen Mädchens auszuloten.Und je tiefer die Polizei in Taylors Leben gräbt,desto mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht,die den Ermittlern weitere Rätsel aufgeben.Doch Aimee glaubt fest an die Unschuld des Mädchens und will gemeinsam mit Detective Josh Wolf der Wahrheit auf den Grund gehen.Aber damit bringt sich Aimee selbst in tödliche Gefahr. Meine Meinung Bei diesem Buch ist mir erstmal das Cover aufgefallen. Ich fand, das es sehr interessant aussieht. Vom Klapptext habe ich gedacht, das könnte sehr spannend werden. Am Anfang der Geschichte fand ich es sehr Spannenend, sodass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Leider hielt diese Spannung nicht immer an. Irgendwann in der Mitte der Geschichte Flaute es dann doch ein wenig ab. Eigentlich finde ich es nicht schlimm, wenn es in einem Krimi oder Thriller eine kleine Lovestory gibt, doch hier muss ich sagen, war es mir einfach ein wenig zu viel. Es hat doch die Spannung sehr gedrosselt und das hätte ich mir ein bisschen anders vorgestellt. Vom Schreibstil kann ich sagen, das es sehr flüssig und leicht geschrieben ist. Es war alles ein wenig sehr vorhersehbar, was mir auch nicht so gut gefallen hat. Am Ende wurde es dann nochmal sehr interessant, was mir wieder gut gefallen hat. Trotz der kleinen Mankos würde ich den nächsten Teil von Eileen Carr lesen, um zu sehen wie es weitergeht und ob sich die Autorin weiterentwickelt.

    Mehr
  • Im Netz der Angst

    Im Netz der Angst
    buchleserin

    buchleserin

    22. April 2013 um 08:32

    Die Psychologin Aimee Gannon wird mitten in der Nacht von einem Anruf der Polizei geweckt. Die siebzehnjährige Taylor Dawkin, eine ihrer Patientinnen, wird verdächtig, ihre Eltern ermordet zu haben. Die Polizei bekam einen Notruf aus dem Hause Dawkin. Man fand Taylor zwischen den beiden Leichen ihrer ermordeten Eltern. Mit Blut sind Zeichen an die Wand gemalt worden. Dr. Gannon versucht herauszufinden was passiert ist, doch Taylor spricht kein Wort. Sie sitzt nur da und schaukelt hin und her und sieht Aimee nicht mal an. Taylor steht unter Schock. Aimee glaubt an Taylors Unschuld. Sie kann sich einfach nicht vorstellen, dass Taylor ihre Eltern umgebracht hat. Aimee und Detective Josh Wolf wollen zusammen herausfinden, was wirklich mitten in der Nacht in dem Haus passiert ist. Das Cover ist auffällig gestaltet mit dem Gesicht und der roten Schrift. Die Geschichte fängt bereits spannend an und liest sich sehr flüssig. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Story hat mich bereits von Anfang an gefesselt. Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt und Aimee und Josh waren mir gleich sympathisch. Taylor steht unter Schock, nachdem ihre Eltern ermordet wurden, was ja verständlich ist. Aimee versucht herauszubekommen was passiert ist. Und dann noch diese mysteriösen Zeichen an der Wand. Die Story ist spannend bis zum Schluss. Es gibt nicht nur den Fall aufzuklären, ein Stalker, der Aimee beobachtet, kommt auch noch vor. Fazit: Ein spannender Thriller mit einer Romanze und einem Hauch Erotik.

    Mehr
  • Wenn Thriller draufsteht, sollte auch einer drin sein!

    Im Netz der Angst
    endorfinchen

    endorfinchen

    21. April 2013 um 16:13

    Das erste Kapitel zog mich sofort in seinen Bann und hatte alles, was ich an einem Thriller mag: Spannung, Geheimnisse und Rätsel und einen Mord!Nachdem ich der Meinung war, dass es mein Buch werden würde, sank der Schreibstil mitsamt der Story erstmal einige Etagen tiefer. Schnell rückten die eigentlichen Ermittlungen und die Suche nach dem Mörder in den Hintergrund und das Privatleben der Psychologin rückte für meinen Geschmack zu sehr in den Mittelpunkt. Die Autorin hat hier natürlich zusätzlich noch alle Klischees bedient: der Polizist verliebt sich während der laufenden Ermittlungen in die Psychologin, die natürlich eine höchst dramatische Vergangenheit mit sich herumträgt und scheinbar im Visier des Mörders zu sein scheint.Daraufhin wurde für mich eine zu schnulzige und detailreiche Lovestory gebastelt - wenn ich seitenweise Liebes- und Sexdetails haben will, muss ich keinen Thriller lesen! - die vom eigentlichen Plot, der nur noch Nebensache war, zu sehr ablenkte.Das Ende war dann auch irgendwie ein wenig plötzlich und das Rätsel auf wundersame Weise gelöst. Auch wenn der Spannungsbogen wieder ein wenig anzog, hat das nicht den sehr mäßigen und langatmigen Mittelteil rausgehauen!"Im Netz der Angst" gehört leider zu den Büchern, wo der Klappentext spannender alsdie Seiten zwischen den Buchdeckeln sind!!

    Mehr
  • Gelungenes Debüt

    Im Netz der Angst
    Roeschen09

    Roeschen09

    14. April 2013 um 20:05

    Inhalt: Dr. Aimee Gannon ist Psychologin und die Therapeutin der 17jährigen Taylor Dawkin, die gerade eine „schwierige Phase“ durchmacht, wie es ihre Eltern wohl nennen würden. Nun allerdings ist alles viel schlimmer gekommen, als man hätte ahnen können: Taylor wurde zwischen den Leichen ihrer Eltern gefunden, mit schweren Schnitten an den Armen und nicht ansprechbar. Es gibt nicht viel, was für ihre Unschuld spricht. Nun soll Aimee helfen, von Taylor eine Aussage zu bekommen, um Licht ins Dunkel des Falles zu bringen. Dies ist alles andere als einfach. Aber nicht nur der Mord selbst bleibt vorerst rätselhaft. Es tun sich auch im Umfeld von Familie und Firma einige Unregelmäßigkeiten und Ungereimtheiten auf und so ziehen die Ermittlungen immer weitere Kreise. Hinzu kommt noch, eine Bedrohung, die Aimee unbewusst spürt, aber nicht wirklich lokalisieren kann, so dass sie wohl selbst Schutz braucht. Den bietet ihr Detective Wolf nur zu gern, denn die beiden scheinen sich magisch anzuziehen... Meine Meinung: „Psychologin mit schwerer Vergangenheit trifft einsamen Polizisten zu gemeinsamen Ermittlungen, erotische Begegnungen durchaus erwünscht.“ Diese Beschreibung gibt das Gefühl wieder, das ich hin und wieder beim Lesen hatte. Vor allem am Anfang fand ich das erotische Knistern zwischen diesen beiden Menschen, die sich noch nie begegnet sind, vor dem Hintergrund eines katatonischen Mädchens und an einem blutverschmierten Tatort doch ein wenig befremdlich. Dann sagte ich mir: okay, das Buch ist bei Lyx erschienen, da muss wahrscheinlich ein Schuss Erotik / Romantik drin sein. Zum Glück trat dieses befremdliche Gefühl im Lauf der Geschichte in den Hintergrund (oder sie war dann einfach besser dosiert) und ich konnte mich ganz auf die wirklich spannende Geschichte einlassen. Ein Teenager, der mit für dieses Alter scheinbar nicht ganz außergewöhnlichen Problemen zu kämpfen hat (Schule ist doof, das Leben ist Scheiße...), ist plötzlich Hauptverdächtige in einem Mordfall. So richtig traut es ihr keiner zu, aber irgendwie sprechen die Indizien auch gegen Taylor. Sie spricht nicht, aber versucht, über Bilder etwas mitzuteilen. Sie malt immer wieder merkwürdige Symbole, deren Bedeutung schleierhaft ist. Die Auflösung dieser Symbole ist ebenso überraschend und gelungen, wie die letztendliche Lösung des Falls. Eileen Carr schafft es, den Leser glauben zu lassen, dass er den Mörder kennt, dann säht sie wieder Zweifel, schafft neue Verdachtsmomente und am Ende führen alle Fäden auf eine Weise zusammen, die zumindest ich so dann doch nicht vermutet hatte. Zu dieser „Haupthandlung“ kommt noch ein weiterer Handlungsstrang. Aimee fühlt sich beobachtet und bedroht. Der Leser weiß es etwas früher als sie: ein ehemaliger Patient wurde aus der Anstalt entlassen, in die sie ihn einweisen ließ und nun stalkt er sie. Meiner Meinung nach hat das dem Buch nur bedingt mehr Spannung verliehen. Aber wahrscheinlich musste Kyle auftauchen, um Aimees Ängste zu verdeutlichen und Raum für Erzählungen aus ihrer Vergangenheit schaffen. Gut gefallen haben mir die Einblicke in die Teeniepsyche, die für mich sehr gut geschildert wurden. In meinem Bekanntenkreis gibt es auch ein Mädchen, dass sich immer wieder ritzt und die Erklärungen, die die Autorin hierfür gibt, erscheinen mir einleuchtend. Die Charaktere sind überzeugend dargestellt – man hat Sympathien und Antipathien, wie sich das gehört und jeder spielt seine ihm von der Autorin zugedachte Rolle überzeugend. Manchmal vielleicht ein wenig zu überzeugend. Die Hauptcharaktere Aimee, Josh, Sean und Taylor sind Eileen Carr jedoch wirklich sehr gut gelungen. Ich vergebe 4 Sterne und werde Eileen Carr im Auge behalten. Fazit: Wer spannende Unterhaltung mit einem Schuss Erotik liebt, sollte hier zugreifen.

    Mehr