Eileen Cook Lost on Nairne Island

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Inhaltsangabe zu „Lost on Nairne Island“ von Eileen Cook

Isobel hat nur noch ein Jahr bis zum Schulabschluss. Da passt es ihr gar nicht in den Kram, dass ihre Mutter wieder heiratet, und dann auch noch den aalglatten Richard. Auch sein – zwar unheimlich gutaussehender, aber unfreundlicher – Sohn Nathaniel kommt so in Isobels Leben. Gemeinsam übersiedelt die Patchworkfamilie in das herrschaftliche Anwesen Richards auf einer Insel vor der Küste Oregons. Isobel fühlt sich fremd und alleine auf der Insel und dann erscheint ihr in dem alten Haus der Geist von Nathaniels toter Schwester, der sie auf die Spur eines Verbrechens führt. Hat Richard etwas damit zu tun? Oder Nathaniel?

Ein super Ende

— Cecy

Ein fantastisches Werk, dass im Handumdrehen zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist!

— Molaudy

Gruselig, fesselnd und romantisch. Ein spannender Jugendthriller für Zwischendurch!

— ColourfulMind

Super spannend und leicht gruselig. Ich möchte mehr von der Autorin lesen!

— thiefladyXmysteriousKatha

eine spannendgruselige Story mit einer sehr sympathischen Protagonistin! Leseempfehlung für Jugendliche und Erwachsene...

— Ayda

Mysteriös und spannend. Wer auf Geister, Liebe und Geheimnisse steht, der sollte sich mit dem Buch am besten sofort vertraut machen! :D

— TheSarahStory

Geht es hier mit rechten Dingen vor? Spannendes Jugendbuch mit kleinem Gruselfaktor

— purplerose10

Sind hier wirklich Geister die Bösen, oder sollte man sich eher vor den Lebenden fürchten? Als hätte man als Teenager nicht genug Stress!

— MikkaG

Nairne Island hat mehr zu bieten als schroffe Felsen und das tosende Meer. Hier spukt es...oder doch nicht?

— Legeia

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  • Rezension - Lost on Nairne Island

    Lost on Nairne Island

    NatisWelt

    15. April 2017 um 22:14

    Bevor ich zu meiner eigenen Meinung komme…..noch ein klein wenig zum Inhalt. Nachdem wie im Klappentext beschrieben Isobel der Geist von Nathaniels toter Schwester erscheint und in diesem Zusammenhang einige mysteriöse Dinge geschehen, fängt sie an dem ganzen auf dem Grund zu gehen. Während ihrer Recherche wieso, weshalb, warum das ganze passiert geschehen weiterhin mysteriöse Dinge, auch ausserhalb des Anwesens. Natürlich bekommt Isobell auch einige Erkenntnisse, während dieser Nachforschungen. Auch gerät hin und wieder der Falsche in den Verdacht, aber wer oder was nun genau hinter diesen ganzen Dingen steckt und was sich in diesem Buch überhaupt genau abspielt, müsst ihr dann schon selber nachlesen. Mit Isobell hat die Autorin einen Charakter erschaffen, der mir sehr sympatisch ist und auch ziemlich schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden hatte, auch wenn sie einen sehr ungewöhnlichen Namen hat. Anders verhält es sich mit Isobels Mutter….oft saß ich nur vor dem Buch und habe die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Und am liebsten hätte ich sie geschüttelt und gesagt…jetzt werde mal wach verdammt, es ist deine Tochter. Das ganze ist wieder einmal in der Ich-Perspektive geschrieben und somit hat der Schreibstil und das gesamte Buch einen jugendlichen Touch, was mir sehr positiv aufgefallen ist und genau nach meinem Geschmack war. Auch konnte die Autorin die Spannungskurve bis zum Ende auf Recht erhalten, so dass es nicht langweilig wurde und ich über das Ende auch sehr verwundert war, da ich damit so gar nicht gerechnet hätte. Bei der Gestaltung hat sich der Verlag dann eher zurück gehalten, wobei es mir trotzdem sehr gefallen hat. Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch im Inneren wurden die Kapitelanfänge "etwas" gestaltet, welches in der Leseprobe schon gut zu erkennen ist. Wenn einem gruselige, mysteriöse man kann sagen spookyge Gänsehautmomente gefallen, dann solltet ihr euch dieses Buch unbedingt zu Herzen nehmen und Spaß haben.

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  • Rezension: Lost on Nairne Island

    Lost on Nairne Island

    Molaudy

    14. June 2016 um 13:40

    Meine Meinung Obwohl sich Isobel für ihre Mutter wünscht, glücklich zu sein, wäre es ihr lieber gewesen, wenn sie ihren neuen Mann Richard nicht geheiratet hätte. Der Umzug auf eine kleine Insel und das auch noch vor Beginn ihres letzten High-School-Jahres passt dem Teenager so gar nicht. Da verschafft nichtmal ihr hinreißender Stiefbruder Trost. Der Vorschlag, dass sie dieses eine Jahr bei ihrer besten Freundin Anita wohnt, wurde von ihrer Mutter abgelehnt. Erschwerend kommt hinzu, dass Dicks Anwesen eine sehr gruselige Aura hat und nicht gerade wenige Inselbewohner beharren darauf, dass es dort tatsächlich spuken soll. Als recht kurz nach dem Einzug auf einmal merkwürdige Dinge geschehen, zweifelt Isobel an ihrem Verstand. Leidet sie vielleicht auch an Schizophrenie wie ihr Vater? Jedenfalls beschließt sie allem auf den Grund zu gehen und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Also ich muss sagen, dass mir die Geschichte durchweg sehr gut gefallen hat! Die Spannung hielt sich das ganze Buch über und wenn man erstmal angefangen hatte zu lesen, war es echt schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Mit den Charakteren war ich sehr zufrieden. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihre Lage versetzen. Allein Isobels Mutter konnte ich nicht so wirklich ins Herz schließen. Für meinen Geschmack war sie zu unverständlich und hat nicht genügend zu ihrer Tochter gestanden. Nathaniel war dagegen ein richtiges Goldstück. Ihn mochte ich schon gleich am Anfang der Geschichte. Die Nebencharaktere waren auch sehr interessant und der ein oder andere auch mal geheimnisvoll gestaltet was super zu dem Buch gepasst hat. Der Schreibstil war ebenfalls passend. Es lies sich einfach und schnell ohne große Probleme lesen. Das Cover finde ich sehr hübsch gestaltet. Die verschiedenen Lilatöne harmonieren gut und auch wenn man das Buch aufklappt, ist dieser Zauber noch nicht vorbei. Das Mädchen auf dem Cover ist vielleicht meiner Meinung nach nicht unbedingt passend, aber wenn sie nicht wäre, würde es zu leer aussehen. Fazit: Ein fantastisches Werk, dass im Handumdrehen zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist!

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  • Eine schöne Geschichte zum Rätseln

    Lost on Nairne Island

    nadines-lesewelt

    18. September 2014 um 11:38

    Isobels Mutter hat wieder geheiratet und das ausgerechnet Richard, den Isobel einfach nur Dick nennt. Deswegen muss Isobel jetzt umziehen und das ausgerechnet in vor ihrem letzten Schuljahr. So ziehen Isobel und ihre Mutter auf die Insel Nairne Island zu Dick und seinem Sohn Nathaniel. Doch in dem Haus von Dick scheinen komische Dinge vorzugehen, plötzlich sieht Isobel Geister und glaubt dass sie langsam verrückt wird. Doch wer steckt dahinter? Oder wird sie wirklich langsam verrückt?  Isobel ist in interessanter weiblicher Hauptcharakter, da ihr Vater unter Schizophrenie leidet, hat Isobel Angst diese Krankheit auch zu bekommen. Und durch die Vorfälle die in ihrem neuen Haus beginnen, fühlt sich Isobel langsam selbst so bzw. sie weiß selber nicht so richtig was sie glauben soll. Nathaniel ist Richards Sohn, am Anfang verhält er sich Isobel gegenüber ziemlich unfreundlich. Doch dann wagen die beiden einen Neustart und kommen sich sogar näher. Nate konnte ich schlecht einschätzen, meint er es ehrlich oder hat er andere Gedanken. Eigentlich hat man bei jedem Charakter im Buch seine Hintergedanken, man sucht als Leser die ganze Zeit für eine Erklärung für das was Isobel passiert. Und da hat man dann mal zweitweise wirklich jeden in Verdacht. Isobels Mutter mochte ich nicht besonders, sie hält ziemlich viel zu Richard und lässt sich auch viel von ihm einreden. Das Mutter – Tochter Verhältnis scheint nie besonders gut gewesen zu sein, aber die Heirat mit Richard macht dieses nicht gerade besser. Richard konnte ich von Anfang an nicht leiden, ich weiß nicht warum, aber mit ihm kam ich einfach nicht zu recht. Was auch ein bisschen an seiner Art und dem Umgang mit seinem Mitmenschen liegt. Neben den Charakteren der Familie gibt es z.B. auch noch Nicole. Sie ist das beliebteste Mädchen der Schule. Schnell schließt sie Freundschaft mit Isobel, will aber über diese eigentlich nur an Nathaniel heran kommen. Nicole war mir auch unsympathisch, ihr Verhalten fand ich einfach daneben. Die Geschichte ist ziemlich interessant, ständig passieren seltsame Dinge und man überlegt, wer dahinter steckt oder ob es wirklich Geister gibt. Es ist ziemlich verzwickt und man kommt als Leser auf die wildesten Gedanken, wer oder was für das alles verantwortlich sein könnte. Gegen Ende des Buches gab es dann einige Aufklärungen wo ich nur dachte, wow damit hätte ich jetzt gar nicht gerechnet. Einzige Kritikpunkt, die ganze Sache wurde meiner Meinung nach zu schnell aufgeklärt. Es war zwar spannend, aber irgendwie auch recht kurz gehalten. Das hätte ich mir einfach anders gewünscht, aber sonst hat mir das Buch sehr gutgefallen. Das Buch wird aus der Sich von Isobel erzählt, der Schreibstil der Autorin lässt einen richtig in Isobel rein fühlen so dass man selber manchmal zweifelt was man gelesen hat und überlegt was jetzt da eigentlich los ist. Fazit: Eine schöne Geschichte zum Rätseln, gibt es wirklich Geister oder steckt jemand dahinter? Isobel hat mich dabei total überzeugt. Einzige Kritikpunkt, die schnelle Aufklärung, die hätte ich mir wie oben erwähnt etwas spannender gewünscht. Deswegen vergebe ich für dieses Buch 4 Sterne.

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  • Gruselig gut gemacht!

    Lost on Nairne Island

    ColourfulMind

    01. June 2014 um 14:34

    Gruselig, fesselnd und romantisch. Ein spannender Jugendthriller für Zwischendurch! Wer gruselige Geistergeschichten und furchteinflößende Herrenhäuser mag, kommt bei "Lost on Nairne Island" auf jeden Fall voll auf seine Kosten. Eileen Cook überzeugt mit ihrem Mystery-Jugendthriller vor allem mit einer tollen Atmosphäre und guten Charakteren. Sie baut um die Geschichte auf Nairne Island herum eine sehr gruselige und düstere Stimmung auf, die auch mich als Leser wirklich eingenommen hat. Diese tolle Atmosphäre unterstreicht das gruselige Geschehen rund um Isobel, Nathaniel und das seltsame Anwesen, das sie seit kurzem ihr neues Zuhause nennt. Das ein oder andere Mal habe ich tatsächlich Gänsehaut bekommen und es, als bekennender Angsthase, ein wenig bereut, das Buch spät Abends gelesen zu haben. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus Jugendbuch, Geistergeschichte, Thriller und Krimi. Dabei bedient sich die Autorin altbewährten Mitteln aus diesen Genres. Ein ungeklärter Todesfall (vielleicht Mord?), ein furchteinflößendes altes Haus, das schon einiges an mysteriösen Vorfällen auf dem Buckel hat, ein Gerüchteschürendes Dörfchen und schlussendlich eine Protagonistin, die all dem auf den Grund gehen möchte. Aber hey, ich möchte mich an dieser Stelle nicht beschweren. Denn auch wenn man das ganze bestimmt schon mehr als einmal in dieser oder einer anderen Form irgendwo gelesen hat, war das Buch für mich trotzdem eine sehr unterhaltsame und fesselnde Lektüre. Denn die Handlung ist spannend, gruselig und hat die ein oder anderen Wendungen auf Lager. Der Schreibstil ist betont locker und jugendlich, was tendenziell auch kein Kritikpunkt ist. Was mir jedoch mit der Zeit ziemlich auf den Senkel ging, war ein Stilmittel, was die Autorin mit Isobel bis an seine Grenzen ausgereizt hat. Aufzählungen. Ich weiß nicht, wie oft die Protagnonistin Isobel mir in Form von (a), (b) und (c) irgendwelche Möglichkeiten oder Fakten aufgezählt hat. Das erste, und vielleicht sogar noch zweite Mal ist das ja ganz nett und unterbricht die strikte Textform ein wenig. Doch spätestens beim dritten Mal, hat es ein wenig genervt, beim 35. Mal konnte ich mir das dann wirklich nicht mehr durchlesen. Ein wenig mehr Abwechslung in der Hinsicht und Abweichung von diesem nervigen Stilmittel wären da schon wirklich gut gewesen. Insgesamt ist "Lost on Nairne Island" aber ein unterhaltsamer und spannender Mysterythriller für Jugendliche und jung gebliebene, den man ruhig mal zwischendurch für ein paar spannende Lesestunden verschlingen kann.

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  • Grusel auf Narine Island

    Lost on Nairne Island

    thiefladyXmysteriousKatha

    24. May 2014 um 15:16

    Lost on Narine Island Ich habe dieses Buch in der Bibliothek ausgeliehen, aufgrund des schönen Covers. Außerdem sprach mich der Klappentext an. ich wurde nicht enttäuscht. Inhalt Isobel hat nur noch ein Jahr bis zum Schulabschluss. Da passt es ihr gar nicht in den Kram, dass ihre Mutter wieder heiratet, und dann auch noch den aalglatten Richard. Auch sein – zwar unheimlich gutaussehender, aber unfreundlicher – Sohn Nathaniel kommt so in Isobels Leben. Gemeinsam übersiedelt die Patchworkfamilie in das herrschaftliche Anwesen Richards auf einer Insel vor der Küste Oregons. Isobel fühlt sich fremd und alleine auf der Insel und dann erscheint ihr in dem alten Haus der Geist von Nathaniels toter Schwester, der sie auf die Spur eines Verbrechens führt. Hat Richard etwas damit zu tun? Oder Nathaniel? Meinung Ich habe nicht viel von diesem Buch erwartet und wurde positiv überrascht. Es fängt direkt spannend an, spielt an einem gruseligen, verwunschenen Ort und enthält tolle Charaktere. Nathaniel war mein anbsoluter Liebling, ich konnte seine Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen und hätte mich an Isobels Stelle auch in ihn verliebt. Die Mutter von Isobel war wirklich einfach eine "dumme Nuss", wie blind kann man sein. Natürlich passieren viele Dinge, die in Geistergeschichten immer vorkommen wie Gläserrücken oder Erscheinungen, trotzdem hatte dieses Buch einen besonderen Touch. Was alles auf dieser Insel passiert ist enorm spannend und ich kann das Buch nur jedem empfehlen. 4 Sterne.

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  • Mysteriös und spannend

    Lost on Nairne Island

    TheSarahStory

    16. March 2014 um 16:25

    Das Leben von Isobel gerät gehörig aus den Fugen, als ihre Mutter kurzum beschließt den unsympathischen und arroganten, reichen Richard zu heiraten und mit ihr zu ihm auf die Insel Nairne Island zu ziehen, wo sie ihr letztes Schuljahr absolvieren soll. Isobel ist nicht begeistert ihre beste Freundin zurücklassen zu müssen und ihre Heimat, aber noch weniger gefällt es ihr, mit Richard und seinem Sohn Nate unter einem Dach zu leben. Richard verhält sich zunehmend seltsam und es dauert nicht, lange da geschehen die ersten unerklärlichen Dinge. Isobel beginnt ein Bild zu zeichnen, auf dem das eingerichtete Zimmer von Nates verstorbener Schwester Evelyn zu sehen ist, welches Isobel allerdings nie zu Gesicht bekommen hatte. Richard beginnt daraufhin seine Macht auszuüben und schleift Isobel zu einem Psychologen. Richard hat gute Karten, denn Isobels Vater ist schizophren und er hat das Talent Isobels Mutter zu manipulieren. Er zieht sie auf seine Seite und Isobel beginnt nach weiteren Vorkommnissen selbst an ihrer geistigen Gesundheit zu zweifeln. Doch langsam aber sicher lüftet sich ein Geheimnis, das alles übertrifft, was Isobel sich in ihren kühnsten Träumen hätte ausmalen können.... Die Geschichte hat mir von der ersten Seite an gleich sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr mitreißend, Isobel ist eine sehr sympathische Figur mit einem sarkastischen Humor und sie liefert den Lesern Eigenschaften, mit denen sie sich identifizieren können.  Ich hatte sogleich ein gutes Gefühl bei dem Buch und da es darin auch noch um paranormale Vorkommnisse geht, kam mir als Geisterfan natürlich gerade recht. Am Anfang weiß man noch überhaupt nicht, auf was die Geschichte und diese ganzen Geheimnisse, die sie beinhaltet, hinauslaufen soll. Es gab Punkte, bei denen war ich mir ziemlich sicher, dass ich recht hatte, mit dem, was ich vermutete, bei anderen Dingen wiederum nicht. Man könnte sagen, dass die Geschichte im Grunde sehr vorhersehbar ist, wobei man aber die geschickt eingefädelten Wendungen dann außer Acht lassen würde, die es gibt. Es sind wirklich zwei oder drei Fäden eingeschleust worden, die unvorhersehbar gezogen werden und wo einem der Boden unter den Füßen für kurze Zeit entgleitet, weil man damit nicht gerechnet hätte. Die Charaktere waren sehr liebevoll gestaltet, ebenso waren auch die Bösen in diesem Buch sehr gut durchdacht, sodass auch ein richtiges Feeling beim Lesen entstand. Man entwickelte Sympathien und Abneigungen und man hatte auch immer die Umgebung vor Augen, in denen die Figuren agierten. In mancherlei Hinsicht hätte man die Geschichte noch ein wenig mehr ausbauen können, aber andererseits ist es so ein unfassbar gelungenes Buch für zwischendurch, eine tolle Lektüre für ruhige Abende, die ein wenig Spannung, ein wenig Liebe und ein wenig Geheimnis gebrauchen können.  Von der ersten Seite an ist man in der Geschichte drin und möchte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht und wie sich alles auflöst. Es ist ein richtig toller, kleiner, harmloser Thriller mit mysteriösen Nebeneffekten, der wirklich jedem gefallen könnte, der sich einfach mal vom Alltag ablenken möchte. Der einzige Minuspunkt, den ich tatsächlich zu vergeben habe, richtet sich an eine Person, die in der Geschichte leider viel zu kurz kommt und auch im Nachhinein nicht mehr erwähnt wird, was sich mir als etwas unschlüssig und unüberlegt darstellt. Natürlich ist mir bewusst, dass diese Person zur Geschichte an sich nichts wirklich beiträgt, aber gleichzeitig für Isobel doch eine entscheidende Tragweite hat, die man durchaus noch hätte ausführen, oder wenigstens mit einem Schlusswort dazu abschließen können. Ein empfehlenswertes Jugendbuch, mit dem auch ältere Menschen noch Spaß haben können. Wer eine schöne Mischung aus Liebe, Spannung und Geheimnis sucht, der sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen. Schade nur, dass man sich an die Charaktere gewöhnt und das Buch dann im Endeffekt viel zu schnell vorbei ist. Lesen sollte man es allerdings trotzdem. :)

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  • Teenage Ghostbuster

    Lost on Nairne Island

    progue

    01. February 2014 um 10:02

    Was hat sich ihre Mutter nur dabei gedacht, diesen schmierigen Dick zu heiraten, nachdem sie ihn gerade mal zwei Monate kannte? Und wieso musste sie Isobel ausgerechnet in ihrem letzten Highschooljahr auf dieses gottverdammte Nairne Island verschleppen, um dort bei Dick und seinem Sohn Nathan in einem Herrenhaus zu leben, das so groß ist, dass man sich darin verlaufen könnte? Isobel kennt sich nicht mehr aus, zumal es unheimliche Gerüchte über Dicks Anwesen gibt: vor 20 Jahren verschwanden zwei Schwestern auf dem Grundstück, Dicks Frau und Tochter ertranken bei einem Bootsunfall, ja, sogar spuken soll es! Isobel glaubt nicht an Spuk und Geister, und sie hasst Dick und seine schmierige Art. Lediglich Nathan könnte ein Lichtblick sein, ist er doch hübsch anzusehen. Doch ihr neuer "Stiefbruder" mag nichts von ihr wissen. Kein Wunder also, dass sie in der ersten Nacht in dem neuen Haus glaubt, einen Geist zu sehen, den Geist von Nathans kleiner ertrunkener Schwester. Isobel, deren Vater an Schizophrenie leidet, wird von Tag zu Tag unsicherer - was geht hier vor? Leidet sie an derselben Krankheit wie ihr Vater, gibt es tatsächlich Geister oder ... will sie jemand in den Wahnsinn treiben? Dass es in ihrer neuen Schule nicht gerade gut läuft, macht die Sache nicht einfacher. An und für sich ist die Grundidee toll. Auch Cooks Schreibstil lässt nichts zu wünschen übrig, der flüssig und ganz teenagerhaft herüberkommt. Was mich ein wenig gestört hat war, dass sich das Buch anscheinend nicht entscheiden konnte, was es werden sollte: Highschoolroman, erste Liebe, Mysterie, Kriminalroman? Natürlich kann man auch alles vermischen, aber dann muss es überzeugend sein. Ich fand die Protagonisten und ihre Handlungen nicht immer logisch nachvollziehbar, auch braucht das Buch eine ganze Weile, ehe es in die Gänge kommt. Nathan, der Stiefbruder, macht erst einen auf hasserfüllt und unnahbar, dann dreht er sich innerhalb weniger Seiten und wird der tolle Ansprechpartner. Wirklich gut fand ich nur die Sache mit der Bibliothekarin; ich hatte so eine Ahnung, aber ob die Autorin das wirklich durchziehen würde, war ich mir nicht sicher. Fazit: Unterhaltsam ja, aber nicht immer logisch oder nachvollziehbar.

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  • Insgesamt durchaus lesenswert

    Lost on Nairne Island

    Letanna

    04. January 2014 um 10:53

    Nachdem Isobels Mutter wieder geheiratet hat, muss Isobel ausgerechnet im letzten Hightschooljahr umziehen und das auf irgendeine winzige Insel vor der Küste Kanadas. Isobel ist frustriert und will am liebsten bei ihrer besten Freundin Anita wohnen bleiben, was ihre Mutter nicht erlaubt. Einziger Lichtblick ist Nathaniel, ihr neuer Stiefbruder, der sich aber anfangs recht abweisend ihr gegenüber verhält. Leider kommt alles noch schlimmer, über das Anwesen, auf dem sie jetzt leben, gibt es die wildesten Geschichte und angeblich spuckt es sogar dort. Sie kann Nathaniel überzeugen, ihr bei ihren Nachforschungen zu helfen und beide machen unglaubliche Entdeckungen. Das Buch ist mir vor allem durch das tolle Cover aufgefallen und auch die Inhaltsangabe klang vielversprechend. Insgesamt war das Buch jetzt nicht schlecht, aber konnte nicht ganz meine Erwartungen erfüllen. Der Schreibstil ist recht einfach und das Buch lässt sehr gut lesen. Die Handlung wird aus der Sicht von Isobel erzählt und war mir oft etwas zu einseitig. Isobal ist eigentlich ganz witzig, nur manchmal fand ich es etwas nervig, wie sehr sie gegen den Umzug gewährt hat und wie ablehnend sie sich ihrem Stiefvater gegenüber benommen hat. Ihre Eltern wurden für meinen Geschmack etwas zu überzogen dargestellt. Neben den üblichen Problemen in der Schule wird hier noch eine gruselige Spukgeschichte verbunden mit einem Familiengeheimnis erzählt.  Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt durchaus lesenswert.

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  • lustig, gruselig, spannend - die Eierlegende Wollmilchsau unter den Büchern :-)

    Lost on Nairne Island

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2013 um 20:52

    dieses Büchlein (hatte ja nur knapp 300 Seiten) habe ich zufällig in meiner Stamm Onleihe gefunden und da mich das Cover ansprach habe ich es mitgenommen - hatte jetzt nicht so besonders hohe Erwartungen, da ich bisher keine Rezis dazu auf andren Blogs gesehen hatte. Tjaaaa da entgeht den andren Bloggern aber ordentlich was. :-) das war eine tolle Story, die richtig Spaß gemacht hat zu lesen. Isobel ist ziemlich unglücklich darüber, dass sie mit ihrer Mutter zu ihrem Stiefvater auf sein Anwesen in eine andre Stadt ziehen soll. Es ist ihr Abschlussjahr und sie kann sich wirklich besseres vorstellen, zumal sie Richard (den neuen Mann ihrer Mutter) überhaupt nicht leiden kann. Richard ist Witwer, weil seine Frau und Tochter tödlich verunglückt sind. Dass ihre Mutter Richard schon nach nur 3 Monaten geheiratet hat macht die Sache nicht unbedingt leichter. In dem Anwesen angekommen trifft sie auf den verschrobenen Nathaniel - Dicks Sohn aus erster Ehe und ihren neuen Stiefbruder. Er sieht zwar einfach umwerfend aus, aber seine Unfreundlichkeit Isobel gegenüber lässt eine Annäherung überhaupt nicht zu. Isobel sucht sich als ihr neues Zimmer ausgerechnet DAS Zimmer aus, das die verstorbene Tochter von Richard vorher bewohnt hat. Als sie eines Abends den Raum zu zeichnen beginnt, erscheint ihr auf einmal der Geist des verstorbenen Mädchens - sie schreit jäh auf und trommelt damit die ganze Familie zusammen. Als alle um ihr Bett versammelt dastehen, erblickt sie auf einmal ihre Zeichnung und sieht, dass dort das Zimmer zu sehen ist, wie es zu Lebzeiten des Mädchens aussah..... Eine sehr gruselige Story, die echt Spaß gemacht hat zu lesen. Es war an vielen Stellen echt ironisch und lustig, dass ich laut losprusten musste. Isobel ist so der Typ Mädchen, der man selbst gerne wäre. Okay bei mir isses schon etwas her, aber so wäre ich gern gewesen. Mutig, neugierig, einen schnieken Stiefbruder... hach ja. Das Ende kam meiner Meinung nach etwas plötzlich, fast so als hätte die Autorin auf den Kalender gelinst und gedacht: "Oh mist ich muss das manuskript morgen abgeben... nun aber hopp hopp" - da hätte man finde ich etwas mehr draus machen können oder etwas ausführlicher auf den letzten 5% passiert irgendwie alles aufeinmal - hätte mir da noch 30 Seiten mehr gewünscht. Deshalb gedanklich ein halber Stern Abzug.

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  • Viel verschenktes Potenzial.

    Lost on Nairne Island

    Kati87

    26. September 2013 um 13:08

    Inhalt: Wem passt es schon wenn man durch die Heirat eines Elternteils kurz vor dem Schulabschluss umziehen und seine Freunde zurücklassen muss. Auch Isobel ist mit dieser Situation mehr als unzufrieden. Sie kann den neuen Mann ihrer Mutter nicht ausstehen und findet, dass die Heirat einfach viel zu überstürzt kam. Ihre Mutter kennt Richard noch gar nicht so lange und selbst Richard hat vor ein paar Monaten erst seine Frau und seine Tochter verloren. Sie muss ihr altes Leben in der Stadt zurücklassen und zieht auf eine kleine Insel, wo jeder jeder kennt und somit die Information von Neulingen schnell die Runde macht. Die Familie ihres neuen Stiefvaters war früher sehr angesehen und reich, dementsprechend groß - aber auch baufällig ist das alte Anwesen, in dem Isobel ab jetzt wohnen wird. Die ersten Probleme ergeben sich schon bei der Zimmerauswahl, wo sich Isobel versehentlich das der verstorbenen Tochter aussucht. Richard sieht das locker, doch ihr Stiefbruder Nathaniel ist davon alles andere als begeistert. Er hat den Tod seiner Schwester und seiner Mutter noch nicht überwunden und kann sich nicht vorstellen das Isobel in dieses Zimmer einzieht. Schon in den ersten Nächten ereignen sich sonderbare Dinge. Isobel sieht ein Mädchen, von dem sich später herausstellt das es sich hierbei um die verstorbene Tochter handelt. Das Mädchen hinterlässt Spuren und versucht mehrfach mit Isobel Kontakt aufzunehmen, aber was möchte es ihr sagen? Um die Familien ranken sich mehrere düstere Geschichten. Ist der Tod von Mutter und Tochter doch kein Unfall gewesen? Was hat es mit den anderen Geschichten über die Familie auf sich? Meinung: Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut, das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen. Geschrieben ist es aus der Sicht von Isobel. Fazit: Die eingeflochtenen düsteren Momente waren anfangs ganz gut und konnten mich leicht schocken. Zum Ende hin war das leider nicht mehr so. Viele Sachen konnte ich recht schnell voraussehen und wurde nur wenig überrascht. Aber dafür hat die Autorin vieles in die Geschichte verflochten. Ich muss gestehen ich fand Isobel leicht dumm und naiv. Stellenweise waren Dinge so offensichtlich, aber sie kam erst am Schluss drauf. Ihre Handlungen konnte ich größtenteils nachvollziehen. Es ist jetzt nicht so, als hätte mir der Charakter gar nicht gefallen, aber ein wenig mehr Selbstvertrauen und eigener Wille hätte schon sein können. Zum Ende des Buches gefiel sie mir viel besser! Nathaniel konnte ich eher weniger einschätzen. Nach außen wirkte er auf mich jedoch wie ein aufrichtiger und hilfsbereiter Charakter, der mir sofort sympatisch war. Isobels Mutter war dagegen schon wieder ein ganz anderer Schlag, sehr schnell manipulierbar. Aber man hört ja auch nicht auf seine Tochter sondern nur auf den neuen Partner, nichts Neues. Richard war mir von Anfang an unsympathisch und es lies sich schnell erahnen das er etwas verbirgt. Ein gutes Jugendbuch, was stellenweise nicht perfekt umgesetzt wurde. Mir hat es dennoch ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert.  Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen!

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  • Leserunde zu "Lost on Nairne Island" von Eileen Cook

    Lost on Nairne Island

    ueberreuter_Verlag

    Mystery trifft Liebesgeschichte mit Suchtpotential – sei einer der ersten Leser! „Als der Priester die Frage stellte, ob irgendjemand einen Grund kenne, warum das Paar vor ihm nicht getraut werden sollte, hätte ich was sagen sollen.“ Isobel steht kurz vor ihrem letzten Highschool-Jahr. Da passt es ihr ganz und gar nicht, dass sie auf eine kleine Insel vor der Küste Kanadas ziehen soll – auf das Anwesen des aalglatten Dick, dem neuen Mann ihrer Mutter. Der einzige Lichtblick ist Dicks gut aussehender Sohn Nathaniel, doch dieser zeigt Isobel nur die kalte Schulter. Isobels Albträume werden wahr, als die Schule beginnt: Ihre Mitschüler sind überzeugt, dass auf Dicks Anwesen einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Was ist beispielsweise den beiden Teenagern passiert, die dort vor einigen Jahren verschwunden sind? Und hatte Dick beim Unfall seiner verstorbenen Frau und Tochter die Finger im Spiel? Auch Isobel passieren manch unheimliche Dinge in ihrem neuen Zuhause: Zeichnungen sind wie von Geisterhand vollendet, Türen öffnen sich von selbst und geben geheimnisvolle Gänge frei und immer liegt knisternde Spannung in der Luft… Ein herrschaftliches Haus mit dunklen Geheimnissen + ein hinreißender Stiefbruder = Spannung pur! Nathaniel bereitet Isobel unglaubliches Herzklopfen – doch natürlich ist er als Stiefbruder für sie tabu. Also heißt es: Finger weg und auf etwas anderes konzentrieren! Am Anfang ist das auch eine leichte Übung, schließlich verhält sich Nathaniel, als würde er sich nicht die Bohne für Isobel interessieren. Doch dann ist da plötzlich diese Berührung zwischen den beiden … Das Kribbeln muss er doch auch gespürt haben! Als immer mehr merkwürdige Dinge im Anwesen von Morrigan passieren, erhält Isobel unerwartet Hilfe von Nathaniel. Gemeinsam versuchen sie den Geheimnissen auf die Spur zu kommen … Habt ihr auch schon einmal eine unerklärliche Begebenheit erlebt oder euch in einer unheimlichen Situation wiedergefunden? Erzählt uns bis zum 18. Juli 2013 von eurem absoluten Grusel-Highlight und nehmt damit an der Verlosung von 15 druckfrischen Exemplaren teil. Übrigens: Ihr seid ganz exklusiv die ersten Leser dieser schaurig-schönen Romance - Lost on Nairne Island erscheint nämlich druckfrisch, wenn die Bewerbungsphase endet! Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den Mauern von Morrigan? Wenn ihr schon jetzt einen Blick in die faszinierende Bibliothek von Morrigan werfen wollt, in der es zu der prickelnden Berührung von Isobel und Nathaniel kommt, ladet euch die Leseprobe herunter.

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    • 389
  • Ein fantastisches Werk, dass im Handumdrehen zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ist!

    Lost on Nairne Island

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2013 um 12:36

    Obwohl sich Isobel für ihre Mutter wünscht, glücklich zu sein, wäre es ihr lieber gewesen, wenn sie ihren neuen Mann Richard nicht geheiratet hätte. Der Umzug auf eine kleine Insel und das auch noch vor Beginn ihres letzten High-School-Jahres passt dem Teenager so gar nicht. Da verschafft nichtmal ihr hinreißender Stiefbruder Trost. Der Vorschlag, dass sie dieses eine Jahr bei ihrer besten Freundin Anita wohnt, wurde von ihrer Mutter abgelehnt. Erschwerend kommt hinzu, dass Dicks Anwesen eine sehr gruselige Aura hat und nicht gerade wenige Inselbewohner beharren darauf, dass es dort tatsächlich spuken soll. Als recht kurz nach dem Einzug auf einmal merkwürdige Dinge geschehen, zweifelt Isobel an ihrem Verstand. Leidet sie vielleicht auch an Schizophrenie wie ihr Vater? Jedenfalls beschließt sie allem auf den Grund zu gehen und bringt sich dabei selbst in Gefahr. Also ich muss sagen, dass mir die Geschichte durchweg sehr gut gefallen hat! Die Spannung hielt sich das ganze Buch über und wenn man erstmal angefangen hatte zu lesen, war es echt schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Mit den Charakteren war ich sehr zufrieden. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihre Lage versetzen. Allein Isobels Mutter konnte ich nicht so wirklich ins Herz schließen. Für meinen Geschmack war sie zu unverständlich und hat nicht genügend zu ihrer Tochter gestanden. Nathaniel war dagegen ein richtiges Goldstück. Ihn mochte ich schon gleich am Anfang der Geschichte. Die Nebencharaktere waren auch sehr interessant und der ein oder andere auch mal geheimnisvoll gestaltet was super zu dem Buch gepasst hat. Der Schreibstil war ebenfalls passend. Es lies sich einfach und schnell ohne große Probleme lesen. Das Cover finde ich sehr hübsch gestaltet. Die verschiedenen Lilatöne harmonieren gut und auch wenn man das Buch aufklappt, ist dieser Zauber noch nicht vorbei. Das Mädchen auf dem Cover ist vielleicht meiner Meinung nach nicht unbedingt passend, aber wenn sie nicht wäre, würde es zu leer aussehen.

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  • Supergutes Buch mit Gruselfaktor!

    Lost on Nairne Island

    Sunshine_Books

    16. September 2013 um 13:28

    Isobel ist stinkwütend. Ihre Mutter scheint echt zu spinnen! Das diese gerade nach ein paar Wochen Beziehung den komischen aber stinkreichen Dick heiraten muss grenzt schon an Wahnsinn, aber dass sie sie auch noch in ihrem letzten Jahr an der High School dazu zwingt auf die gottverlassene Insel Nairne zu ziehen ist echt das Letzte. Wütend, aber machtlos muss sie ihrem alten Leben den Rücken zukehren und der einzige Lichtblick wäre Nathaniel, Dicks gutaussehender Sohn, doch dieser scheint über die neue Patchworkfamilie genauso wenig erfreut zu sein. Erst vor ein paar Monaten sind seine Mutter und kleine Schwester bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen und auf der ganzen Insel wird gemunkelt, dass er und sein Vater etwas damit zu tun haben. Isobel, die sich so schon schwertut sich an das Inselleben zu gewöhnen zweifelt zudem an ihrem Verstand als sie anfängt den Geist eines kleinen Mädchens zu sehen. Nathaniels Schwester? Oder wird sie genauso verrückt wie ihr schizophrener Vater? Mein Fazit: Das Cover in den Lilatönen ist sehr schön, aber ich finde den deutschen (ich halte mich mal kurz vom Lachen ab, da man mal wieder einen englischen Titel ins Englische übersetzt hat...) nicht sonderlich passend. Da entspricht der originale viel eher der Geschichte. Aber gut, ich war ja hinter dem Inhalt her, also nichts wie los und die Seiten umgeblättert oder? Und hier muss ich sagen, ich war sofort vom Schreibstil angetan. Er ist locker, lustig und vor allem sehr flüssig. Ich bemerkte gar nicht, wie die Zeit verflog und auf einmal hatte ich das Buch durch! Man fliegt regelrecht durch die Geschichte, die obendrein sehr gut und teilweise wirklich gruselig ist. Ich bin im Nachhinein froh, das Buch bei Tage gelesen zu haben, wenn ich an das kleine Mädchen in ihrem Zimmer denke... Ich weiß schon, warum ich keine Horrorfilme schaue, und die eigene Fantasie ist ja oft noch bildhafter! Auch die Protagonisten fand ich unglaublich gut durchdacht und tiefgründig. Vor allem Isobel, die sich zwar am Anfang schwertut ihre neue Situation zu akzeptieren, der aber auch sobald sie sich bemüht einige Steine in den Weg gelegt werden! Nathaniel fand ich auch unglaublich süß, ich verstand zwar nicht, warum er ein Außenseiter in der Schule ist, denn eine, fast schon etwas irre, Verehrerin hatte er ja (das war etwas unlogisch). Aber gut, davon abgesehen legt die Geschichte auch einiges an Tempo an den Tag was mich gleich überzeugen konnte. Ich fand es auch gut wie mit dem Thema Schizophrenie umgegangen wird und wie die Protagonistin das Thema für sich selbst aufarbeitet. Langweilig wird es nie und wie schon erwähnt, ich innerhalb eines Tages fertig da ich es kaum noch aus der Hand legen konnte! Abgerundet wird das Ganze mit einer ordentlichen Portion Humor und auch der Gruselfaktor sowie die Spannung kommen nicht zu kurz. Mich konnte der Titel komplett überzeugen und es gibt ne ganz klare Leseempfehlung von mir!

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  • Lost on Nairne Island

    Lost on Nairne Island

    Traumfeder

    01. September 2013 um 13:15

    Inhalt Isobel kann es nicht fassen, ihre Mutter hat sich einen Mann geangelt und diesen auch geheiratet. Nun muss sie ihre Freunde und ihre Stadt verlassen um mit ihrer neuen Familie umzuziehen. Nairne Island scheint ein verschlafenes und ruhiges Örtchen zu sein, jedenfalls auf den ersten Blick. Nach und nach muss Isobel feststellen, dass in ihrem neuen Zuhause etwas ganz und gar nicht normal ist. Merkwürdige Dinge geschehen, doch niemand außer ihr scheint etwas wahrzunehmen. Als der Druck um sie herum zu viel wird, wird ihr klar, dass sie selbst die Wahrheit heraus finden muss. Doch wie soll sie es schaffen und wem kann sie bei der Sache vertrauen? Meine Meinung Nach drei Monaten des Kennenlernens sofort die Hochzeit. Isobel kann nicht fassen, dass ihre Mutter so schnell handelt und wegen all dem muss sie ihr letztes Highschool Jahr mitten im Nirgendwo machen. Auf einer Insel, auf der nur die beliebt sind, die eine ewig lange Ahnenreihe an Inselbewohnern vorweisen können. Isobel hat echt Schwierigkeiten sich mit ihrer neuen Situation abzufinden. Sie hat eine gewisse Ablehnung gegen ihren neuen Stiefvater, den sie liebevoll Dick nennt, mag aber ihren Stiefbruder, der leider Tabu ist. Leider läuft es mit Nathaniel nicht so gut, wie sie es sich wünschen würde, denn er scheint auch etwas gegen sie zu haben. Isobel vermisst ihre beste Freundin, ist einsam, lernt dann aber an der neuen Schule Nicole kennen. Schnell muss sie sich aber eingestehen, dass Nicole eigentlich nur mehr über das mysteriöse Anwesen erfahren will und durch sie auch an Nathaniel gelangen will. Wären es nur diese Dinge, könnte man ihr Leben als normal bewerten, doch leider kommt es immer wieder zu seltsamen Zwischenfällen, die in Isobel den Glauben wecken, dass an den Gerüchten um das Anwesen doch etwas dran sein könnte. Nathaniel ist neben Isobel eine zentrale Figur der Geschichte. Auch er muss sich nun, genau wie Isobel, mit den neuen Familienmitgliedern anfreunden. In der Schule ist er ein Außenseiter, doch dies scheint ihn nicht sonderlich zu stören. Nathaniel scheint eine gewisse Anziehungskraft auf Frauen auszuüben, diese allerdings nicht zu missbrauchen oder sich ihrer einfach nicht bewusst zu sein. Wenn er will, kann er sehr nett und mitfühlend fürsorglich sein, doch manchmal kann er sich auch ziemlich kalt geben. Seine Leben lang haben ihn die Gerüchte um das Anwesen begleitet, daran glauben will er aber nicht. "Lost on Nairne Island" verbindet die Elemente von Mystery, Thriller und einer Jugendliebe. Spannend erzählt mit einem leichten Gruselfaktor, hält die Autorin ein Gleichgewicht durch die ganzen 300 Seiten. Der Beginn der Geschichte ist erstmal eine große Unklarheit, doch der Fortschritt des Ganzen bietet so manche Überraschungen. So gibt es Charaktere, deren Entwicklung ich so nie hätte vorahnen können, andere hingegen haben nur all zu deutlich gezeigt, was man von ihnen zu erwarten hat. Eileen Cook hat es geschafft so viele Zweifel und Verwirrungen zu säen, dass lange Zeit unklar blieb, wer hinter all dem steckt oder ob mehrere Personen ihre Finger im Spiel haben. Überzeugend war auch die von der Autorin angewandte Sprache. Sie lies sich flüssig lesen, war einfach und jugendlich. Als Leser hatte man tatsächlich das Gefühl einer siebzehnjährigen zu lauschen. Neben dem Gruselfaktor durch die mysteriösen Vorkommnisse, gibt es einen weiteren wichtigen Punkt, der hier immer wider angesprochen wurde. Dabei handelt es sich um das Thema: Schizophrenie. Isobels Vater leidet unter dieser Krankheit, ein Grund weshalb Vater und Tochter keinen Kontakt zu einander haben. Die Vorfälle auf der Insel, die Isobel immer wieder mit ihren Ängsten konfrontieren, lassen die Frage aufkommen, ob sie selbst vielleicht erkrankt sein könnte. Doch wie erkennt man so etwas? All das bringt sie zu der Frage, ob sie sich der Situation stellen kann, wenn sie ihn kennen lernt. Doch sollte sie nach all der Zeit des Schweigens tatsächlich Kontakt zu ihm aufnehmen? In dieser Zeit bräuchte wohl jeder eine beste Freundin, so auch Isobel. Mir erschien jedoch, dass ihre beste Freundin nicht gerade wie eine solche fungiert hat. Überhaupt wurde der Aspekt der Freundschaft nicht in ein positives Licht gestellt. Wem kann sie vertrauen? In dieser Zeit scheint Mandy mehr oder weniger ein positives Beispiel zu sein. Sie hört Isobel zu und hilft ihr so gut sie kann. Isobel ahnt allerdings nicht, dass selbst Mandy ein Geheimnis vor ihr hütet. Fazit "Lost on Nairne Island" entführt in ein spannendes und mysteriöses Abenteuer. Isobel muss sich ihren Ängsten stellen und entdecken, dass nicht alles an ihrer neuen Situation schrecklich ist. Es gibt sogar die Chance glücklich zu werden, doch dazu muss erst die Wahrheit ans Licht gebracht werden. Ein schreckliches Geheimnis, von dem niemand etwas ahnen wollte.

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  • Düster, spannend, mysteriös !

    Lost on Nairne Island

    InaVainohullu

    31. August 2013 um 09:13

    Isobel ist genervt. Es ist schon schlimm genug, das ihre Mutter nach nur 3 Monaten den überheblichen Richard heiratet, aber jetzt besteht dieser auch noch darauf, das die "neue Familie" in sein Anwesen auf der Insel "Nairne Island" zieht. Dieser Umzug bringt reichlich Ärger für Isobel mit sich, denn sie muss nicht nur ein Jahr vor Abschluss auf eine neue Schule wechseln, sich ein Dach mit ihrem, nicht unattraktiven, Stiefbruder Nathaniel teilen, sondern neuerdings plagen sie auch noch mysteriöse Albträume und sie hat den Eindruck Gespenster zu sehen. Dreht sie jetzt durch ? Was hat es mit diesen Träumen auf sich und was ist wirklich dran an den Gerüchten um das Anwesen Morrigan ? Isobel begibt sich auf Spurensuche und stößt dabei auf ein schreckliches Geheimnis.... Da ich das Buch als E-Book gelesen habe, entgehen mir leider die wundervollen Farben des Covers. Trotzdem spricht es mich aufgrund seiner Schlichtheit an und ich finde das es wunderbar zur Geschichte passt. Eileen Cook gelingt es, in flottem, jugendlichen Schreibstil, eine gute Mischung aus Mystery, Thriller und Liebesgeschichte zu erzählen, deren Spannungsbogen zwar erst recht zaghaft, dann aber doch stetig ansteigt und den Leser nur so durch die Seiten fliegen lässt. Es gab einige gruselige Momente, die dem empfohlenen Lesealter entsprechend "leicht" ausfallen, die aber trotzdem für den ein oder anderen Schauer sorgen. Die Kulisse, ein altes herrschaftliches Anwesen mit Blick aufs Meer, erinnert an Geschichten aus dem England des frühen 19.Jahrhunderts. Da die Autorin das Anwesen, sehr bildlich, als teilweise verwildert und baufällig beschreibt, bekommt das ganze eine unheimliche Note, was mir sehr gut gefallen hat. Durch die Ich-Perspektive hat man einen direkten Zugang zu Isobels Gedanken und Gefühlen. Sie ist eine sympathische, taffe Protagonistin mit spitzer Zunge, die durch den Umzug auf die Insel gleich an mehreren Baustellen kämpfen muss. Zum einen ist da Nathaniel, ebenfalls ein sehr charismatischer Protagonist, dem vielleicht ein paar mehr charakterliche und auch körperliche Kanten gut gestanden hätten, zu dem sie sich hingezogen fühlt, auch wenn er ihr Stiefbruder ist und die beiden sich anfangs nicht wirklich viel zu sagen haben. Dann sind da diese Albträume, die sie erst plagen seitdem sie auf der Insel angekommen ist und die sie stark an sich selbst zweifeln lassen. Wird sie verrückt ? Immerhin ist die Krankheit ihres Vaters vererbbar. Welche Botschaft versteckt sich hinter den Träumen ? Und natürlich bleiben auch familiäre Probleme nicht aus, denn Isobel ist Richard alias "Dick", dem neuen Mann ihrer Mutter, ein Dorn im Auge und das lässt er sie deutlich spüren. Was verheimlicht er ? Was hat es mit den Gerüchten um sein Anwesen auf sich ? Mit Isobels Mutter hatte ich so meine Schwierigkeiten. Ich wurde dieses Gefühl nie los, das sie ihr eigenes Vergnügen über die Probleme und Ängste ihrer Tochter stellt. Zu allem was Richard vorschlägt sagt sie "blind" Ja und Amen und selbst als er mit der glorreichen Idee, man sollte das Mädchen vielleicht in eine Klinik einweisen, daherkommt, setzt sie sich nicht wirklich für ihr Kind ein. Was mir nicht so gut gefallen hat, war, das oft Dinge nur angesprochen, dann aber nicht weitergeführt wurden und eher im Sande verlaufen sind. Auch der ein oder andere Handlungsstrang hätte vielleicht etwas intensiver ausgearbeitet werden können. So geht beispielsweise die Beziehung zwischen Isobel und ihrem Vater etwas unter. Sie erzählt zwar von ihm, versucht seine Krankheit im Verlauf der Geschichte zu verstehen und schreibt ihm einen ersten Brief um wieder mit ihm in Kontakt zu treten, worauf sie auch eine kurze Antwort erhält, die mich emotional sehr berührt hat, aber ich hätte mir trotzdem noch ein bisschen mehr Details über die Entwicklung gewünscht. Oder zumindest erwartet, das der Vater sie bei der Aufklärung der mysteriösen Vorkommnisse auf irgendeine Art unterstützt. Wett gemacht werden diese Versäumnisse allerdings durch die düstere Stimmung, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht und der Geschichte dieses gewisse Etwas verleiht, das dafür sorgt das man nicht mehr von dem Buch loskommt, ehe man nicht weiß wie die Geschichte ausgeht. Und auch die unvorhergesehen Wendungen waren ein großer Pluspunkt. Es gab den ein oder anderen Moment der mich wirklich sehr überrascht hat, obwohl ich vielleicht zu Beginn der Szene noch dachte, das sie sich recht vorhersehbar entwickeln könnte. Ich hab mich getäuscht, mehrmals :) Fazit: Mit düsterer Stimmung und der gelungenen Mischung aus verschiedenen Genres hat mich "Lost on Nairne Island" gut unterhalten, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.

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