Eileen Ramsay

 3.9 Sterne bei 97 Bewertungen
Autorin von Schmetterlingstage, Sternschnuppennächte und weiteren Büchern.
Eileen Ramsay

Lebenslauf von Eileen Ramsay

Eileen Ramsay wurde in Schottland geboren und ist dort auch aufgewachsen. Später arbeitete sie als Lehrerin in Washington, DC, und Kalifornien. Sie liebt klassische Musik und Bücher. Ramsay hat teils unter einem Pseudonym, teils unter ihrem richtigen Namen zahlreiche Bücher für junge Leser und historische Romane geschaffen. "Schmetterlingstage" erschien 2003 und wurde ihr erster Roman. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Angus

Alle Bücher von Eileen Ramsay

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Schmetterlingstage

Schmetterlingstage

 (32)
Erschienen am 13.03.2007
Sternschnuppennächte

Sternschnuppennächte

 (22)
Erschienen am 12.06.2007
Himmelssinfonie

Himmelssinfonie

 (18)
Erschienen am 14.10.2008
Pinienträume

Pinienträume

 (10)
Erschienen am 15.04.2008
Jene Tage in Lissabon

Jene Tage in Lissabon

 (11)
Erschienen am 11.01.2011
Schmetterlingstage: Roman

Schmetterlingstage: Roman

 (2)
Erschienen am 19.07.2013
Pinienträume: Roman

Pinienträume: Roman

 (1)
Erschienen am 19.07.2013
Sternschnuppennächte: Roman

Sternschnuppennächte: Roman

 (0)
Erschienen am 19.07.2013

Neue Rezensionen zu Eileen Ramsay

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Geliss avatar

Eine Geschichte in Schottland zur Zeit des ersten Weltkriegs. Geliebt und umsorgt wächst Victoria Cameron mit ihrer Mutter und ihrem Großvater auf dessen Farm auf. Als der Großvater stirbt, sind Victoria und ihre Mutter gezwungen, die Farm zu verlassen und in Dundee in bescheidenen Verhältnissen ein neues Leben anzufangen. Victoria übernimmt sogar die knochenharte Arbeit in der Jute-Weberei, um etwas Geld beisteuern zu können. Zum Glück haben die beiden die tatkräftige Unterstützung ihrer Freunde und ehemaligen Nachbarn, so dass sich ihre Situation wieder verbessert. Währenddessen tobt der erste Weltkrieg und bringt viel Leid. Junge Männer sterben auf den Schlachtfeldern oder kommen körperlich und seelisch verletzt wieder nach Hause. Erst allmählich gewinnt das normale Leben wieder die Oberhand. Es wird geliebt und geheiratet, es werden Kinder geboren. Es gibt wieder schöne Tage, die es wert sind, dass man die Erinnerung daran bewahrt. Victoria hatte von ihrem Großvater gelernt, diese "walnut-shell-days" zu bewahren (Walnuss-Schalen-Tage: man legt die schönen Erinnerungen in eine Walnuss-Schale, um sie für später zu bewahren, damit man in schlechten Zeiten von den schönen Erinnerungen zehren kann) und auch nach dem Tod ihres Großvaters sammelt sie weiter solche Erinnerungen, die sie durch die schwierigen Zeiten in ihrem Leben tragen.

Auch wenn Victorias Kindheit schön war und es zwischendrin immer wieder positive Ereignisse gab, habe ich die Grundstimmung des Buches als melancholisch empfunden. Das Leben und das Schicksal zu diesen Zeiten war eben hart - und Victorias nichtsnutziger Vater John hat noch einiges an Leid hinzugefügt.
Mit dem Ende der Geschichte für Victoria, ihrer Mutter und den meisten in deren Umfeld bin ich zufrieden. Mich hätte nur noch interessiert, was aus John Camerons mexikanischem Sprössling geworden ist.

Wer hier eine Highland-Romanze oder ähnliches erwartet, könnte vom Buch enttäuscht sein. Victoria ist wirklich nicht der romantische Typ und in diesem Buch geht es um etwas ganz anderes: in schweren Zeiten trotzdem noch die schönen Dinge erkennen, sich durch solche Zeit durchkämpfen, Zusammenhalt, die Liebe zu seinem Zuhause. Das Buch beschreibt, wie ich finde, authentisch die Lebensumstände zu dieser Zeit. Auch die Entwicklung der Rolle der Frauen, die einerseits während des Krieges in den Fabriken ihren Mann stehen, andererseits um Dinge wie das Frauenwahlrecht kämpfen, ist ein Thema im Buch, das übrigens schon einmal vor 20 Jahren unter dem Titel "Walnut Shell Days" erschienen ist.

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DarkReaders avatar

Rezension zu "Sternschnuppennächte" von Eileen Ramsay

Der lange Weg einer tapferen Frau zurück ins Leben.
DarkReadervor 3 Jahren

Das Buch lag schon lange auf meinem SuB und als ich vor ein paar Tagen etwas zum Lesen suchte, fiel es mir wieder in die Hände.
Was soll ich sagen: ich habe meine Wahl nicht bereut!
Der Schreibstil der Autorin, die ich noch nicht kannte gefiel mir sehr gut, er ließ sich sehr gut und flüssig lesen.
Ihre Protagonistin mochte ich auf Anhieb und auch die Nebencharaktere waren sehr gut gezeichnet, auch sie mochte ich sehr.
Genaue Ortsbeschreibungen, die mein Kopfkino in Gang setzten, taten ein Übriges, um mich etliche schöne Lesestunden verbringen zu lassen.
Die Geschichte war anrührend, ich hatte oftmals Mitleid mit Kate, die so viel durchgemacht hatte und doch nicht völlig zerbrochen war.
Ich kann das Buch empfehlen und wünsche viel Freude beim Lesen.





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Elfenblumes avatar

Rezension zu "Himmelssinfonie" von Eileen Ramsay

Himmelssinfonie - eine Geschichte voller Musik
Elfenblumevor 3 Jahren

Aus dem Inhalt:

Die junge Juliet ist hochbegabt und möchte Dirigentin werden. Aber kann eine Frau den harten Konkurrenzkampf bestehen? Ihr Vorbild, der erfolgreiche Dirigent Karel, sagt ihr Unterstützung zu, doch schon bald wünscht die sympathische Schottin sich, sie wäre ihm nie begegnet....

Mein Eindruck:
Es geht um Musik, es geht um die Freude an Musik, die Aufregung, die Spannung, das Leben...alles dreht sich in diesem Roman von Eileen Ramsay um Musik. Juliet möchte Dirigentin werden und geht selbstbewusst ihren Weg, Rückschläge, wie verlorene Wettbewerbe, stimmen sie zwar traurig, aber sie bringen sie nicht von ihrem Weg ab, im Gegenteil ihr Ehrgeiz und Engagement wächst, es endlich zu schaffen, allen zu zeigen, dass auch eine Frau, noch dazu eine so junge Frau wie sie, eine gute Dirigentin sein kann.

Ihr Vorbild Karel, ein junger Tscheche, der den Olymp als Dirigent bereits erklommen hat, sichert ihr seine Unterstützung zu.  Zudem gibt es da einen älteren Dirigenten, der Karel gefördert und unterstützt hat und sich an dem Erfolg seines Schützlings weidet. Wohl auch, weil er in Karel alles verwirklicht sieht, was er selbst sich vielleicht gewünscht hätte.

Nachdem Juliet einen wichtigen Wettbewerb gewonnen hat, nimmt das Schicksal seinen Lauf... und die Geschichte Fahrt auf...

Als Juliet sich in Karel verliebt, scheint es, als stünde diese Liebe unter keinem guten Stern. Da gibt es eine Nebenbuhlerin und Mitbewerberin, die junge Amerikanerin Bryoni, die ihre Unsicherheit ausnützt und Juliet durch Intrigen und gezielt eingesetzte Lügen, von ihrem Weg abbringen will. Es ist schon fast dramatisch, wie naiv Juliet vertraut, auch wenn sich da schon hin und wieder ein Verdacht regt. Türen sind plötzlich abgeschlossen, ihre Partitur ist ausgetauscht gegen völlig unbrauchbare Notenblätter, Karel gegenüber kommt es immer wieder zu Missverständnissen und Streit. Ein anderer scheint hier die Fäden zu führen, den Lesern wird schnell klar, wer hier der Übeltäter ist.

Am Ende sind es gar zwei, die sich von Juliets Talent bedroht fühlen....

Es gibt zwar so etwas wie ein Happy end, dennoch bleiben viele Fragen offen und in Ausdruck und Schreibstil bleibt die Autorin deutlich hinter ihren anderen Büchern zurück. So wirklich überzeugen konnte mich die Geschichte leider nicht.


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