Eileen Schlüter Grünkohlsuppen-Blues

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Inhaltsangabe zu „Grünkohlsuppen-Blues“ von Eileen Schlüter

Stellen Sie sich vor, Sie wachen eines Tages auf und es gibt Grünkohlsuppe anstatt Beluga Kaviar und Trüffel. Ihr heißgeliebter Schuhschrank ist plötzlich ein Lager für Gesundheitslatschen und die Klamotten in Ihrem Kleiderschrank sind reif für die Altkleidersammlung. Sie sind zwar Sie selbst, aber Ihr Leben ist das einer anderen. Sie tun Dinge, die Sie nie für möglich hielten. Sie lieben einen Mann, doch nicht den, mit dem Sie eine Familie gegründet haben. Und als wäre das nicht schlimm genug, läuft Ihnen eines Tages eine alte Dame mit Ihrer verschollenen Lieblings-Designerhandtasche in die Arme. Wer würde sich nicht auf die Suche nach einer Erklärung machen?

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  • heiter und tiefsinnig

    Grünkohlsuppen-Blues

    sibylle_meyer

    07. March 2014 um 19:43

    Stella wird im Krankenhaus wach. Schnell wird ihr klar, sie hat für eine Weile im Koma gelegen. Doch nun scheint alles wieder gut zu sein.  Doch dann kommt der Schock: Sie weiß wer sie ist und kann sich an ihr ganzes Leben erinnern. Außer: die letzten fünf Jahre. Und gerade in dieser Zeit muss sie wohl ihr damaliges Leben total umgekrempelt haben. Ehemals eine reiche, verwöhnte junge Frau, hat sie nun plötzlich einen Mann, der nicht nur Gynäkologe, sondern sogar noch ein Öko-Anhänger ist. Sie ist Mutter von 4 Jährigen. Drillinge.  Doch sie kann sich nicht nur nicht an sie und ihren Vater erinnern, sie kommt auch nicht damit klar! Grünkohlsuppenblues ist in einem leichten Stil geschrieben. Oft musste ich lachen, konnte ich mich doch so gut in Stella hineinversetzen.  Trotzdem steckt viel Ernst hinter der Geschichte, und man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil man so neugierig darauf ist, was denn nun in Stellas altem Leben passiert ist. 

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  • Amnesie - wo sind die letzten 7 Jahre?

    Grünkohlsuppen-Blues

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    27. January 2014 um 10:04

    Stella kommt im Krankenhaus zu sich. Man erzählt ihr, dass sie eine Woche im Koma lag und Stella Gaulkötter heißt. Sie ist mit einem Gynäkologen, Julius, verheiratet und hat Drillinge. Jungen im Alter von 3 Jahren. Stella hält das alles für eine schlechten Scherz oder besser noch für einen Streich der versteckten Kamera. Schließlich ist sie Stella Edwards, Tochter eines reichen Mannes und verlobt. Tja, schön wärs. Die Realität ist, dass Stella bei dem Versuch, durch eine geschlossene Glastür zu gehen, gestürzt ist und das Gedächtnis verloren hat. Sie hat Amnesie und ihr fehlen die kompletten letzten 7 Jahre. Wie kann es sein, dass sie sich von einer gutbetuchten Schickimicki-Frau in eine Hausfrau, Mutter, Ökotante, Nichtraucherin und -trinkerin verwandeln konnte? Sie kann preisgekrönte Suppen kochen? Niemals!  Die Kinder kann sie nicht ausstehen, auch wenn es scheinbar wirklich ihre sein sollen, ihr Mann ist absolut nicht ihr Typ und sie empfindet nichts für ihn. Was zum Teufel ist in den letzten 7 Jahren passiert? ... Stella, eine junge Frau kommt aus einem Koma wieder zu sich und findet ihre Welt nicht wieder. Ihr letzter Stand ist der von vor 7 Jahren, wo sie noch mit Alexander verlobt war, eine schönes Appartement besitzt, immer bestens gestylt ist und Designerin eines Edelmodellabels. Die Frau, die ihr jetzt aus dem Spiegel entgegensieht, ist nicht mehr ganz frisch, ihr Bauch ist schwabbelig und ihre Haare - ohne Kommentar. Die Welt, die sich ihr offenbart ist eine, mit der sie sich absolut nicht anfreunden kann. Hausarbeit und Kinder sind nicht so ihr Ding, kochen - nein danke. Eine quirlige Schwiegermutter und Ökotanten als Freunde - wo ist sie da nur reingeraten? Sie muss dort raus und sucht das Weite, auf der Suche nach ihrer verblichenen Existenz, denn eins weiß sie inzwischen - irgendetwas ist vor 7 Jahren passiert. Sie muss wissen, was. Das ist bereits das 2. Buch, das ich von Eileen Schlüter gelesen habe. Da mir das erste schon sehr gut gefallen hatte, war ich natürlich auf dieses umso gespannter. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Stella ist zu Beginn des Buches eine arrogante Person, der ich so gar nichts abgewinnen konnte. Permanent weigert sie sich, das anzunehmen, was nun einmal Realität ist, nämlich ihre Familie. Obwohl ihr Mann Julius ihr schon vieles abnimmt und ihr zeigt, wie sehr er sie liebt, kommt von ihrer Seite nicht einmal der Versuch, sich in die Familie hineinzufinden. Ich muss aber zugeben, dass sich mein Verhältnis zu ihr im Laufe des Buches doch geändert hat, zum positiven. Humorvoll zeigt die Autorin, was so alles schief gehen kann, wenn man keine Ahnung von nichts hat. Das Kochen einer Suppe hat mich zum Lachen gebracht. Der Versuch, diese ohne Wasser zu kochen, war ja schon lustig, aber die Kartoffeln auch noch ungeschält hineinzutun, konnten mich doch schon sehr erheitern. Stella macht vieles falsch, sie denkt nicht nach und lebt in der Familie mit ihrer Einstellung von vor 7 Jahren. Das geht natürlich nicht nur einmal nach hinten los. Als sie sich auf die Suche nach ihrer Identität gemacht habe, war ich erst skeptisch. Was wird sie finden und wie passte alles zusammen? Sie trifft ihre alten Freunde wieder und erfährt auch zum Teil von ihnen, was vor 7 Jahren passiert ist. Stella hat viele Erkenntnisse gewonnen, die absolut nicht vorhersehbar waren. So blieb die Geschichte immer im Fluss und wurde zu keiner Zeit langweilig. Ich habe Stella sehr gern begleitet auf ihrer Suche nach Wahrheit, Liebe und Freundschaft.  Was mich an dem Buch ein klein wenig stört, ist das rosafarbene Cover. Wäre es da nicht möglich gewesen, es in grün zu halten? Wenn es denn rosa sein muss, hätte es doch auch ein Rote-Beete-Blues sein können.  Ein Buch, das gute Unterhaltung nicht nur verspricht, sondern sie auch hält. Auch dieses Buch der Autorin empfehle ich gern weiter.

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