Einar Karason Feindesland

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Inhaltsangabe zu „Feindesland“ von Einar Karason

Eine lebenspralle Saga aus dem historischen Island von Einar Kárason, dem John Irving des Nordens.

Island im Jahre 1238. Zwei rivalisierende Clans kämpfen um die Vorherrschaft im Land. Blutige Gemetzel und politische Intrigen sind an der Tagesordnung, die Bevölkerung ist in Schrecken erstarrt. Der junge Thordur ist der letzte seiner Sippe. Wird es ihm gelingen, seine Familie zu rächen und seine Feinde zu besiegen?

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  • Island im 13. Jahrhundert

    Feindesland

    Minje

    17. October 2017 um 09:26

    "Feindesland" von Einar Karason erschien 2001 bei btb. Das isländische Original erschien 2001 in Reykjavik.InhaltPordur, ein Isländer, lebt in Norwegen. Doch da hört er, dass sein Vater getötet wurde, seine Mutter verarmt ist und er der einzige Überlebende der Familie ist. Soll er zurückkehren?MeinungCoverMir gefällt das Cover. Es zeigt ein älteres Steinrelief. Dem kann man entnehmen, das es auch im Inhalt um "älteren" Stoff geht. Daher finde ich das Cover passend.AufbauDas Buch besteht aus 67 Kapiteln. Die Kapitelüberschriften zeigen den jeweiligen Ich Erzähler an.Das Buch hat mir eine wesentliche Frage beantwortet: "Wie lang muss ein Kapitel sein, um ein Kapitel sein zu können? Gibt es eine Mindestlänge?"Auf Seite 168 bekomme ich hierauf Antwort."Mein Bruder ist ein Hundsfott."Alle anderen Kapitel sind im übrigen länger und enthalten eine bessere Ausdrucksweise.PerspektiveKarason hat das Buch komplett in der Ich Perspektive geschrieben. Das besondere ist: Wir haben hier verschiedene Ich Erzähler! Wir erfahren also nicht nur was aus Pordurs Perspektive, sondern auch aus der Perspektive seiner Mutter, und aus Perspektive anderer. Bisher kannte ich es nur, dass es EINEN Ich Erzähler gibt. So wie in diesem Buch habe ich es noch nie erlebt und es ist Karason gut gelungen, die ganzen Kämpfe so zu schildern.CharaktereMir fallen an Pordur zwei Sachen auf: dass er mit seinem Bruder nicht zurechtkommt (was auch an diesem liegt) und die Einstellung zu seiner Mutter und zu Frauen allgemein. Pordur möchte zwar Rache, doch er möchte, das den Frauen nichts getan wird. Doch wie sieht das sein Bruder? Da ist Konfliktpotential vorhanden.Und der Grund, warum er zurückkehrt, ist für Pordur: seine Mutter! Das er ihr schlecht geht, damit kommt er nicht zurecht.Wenn man das so liest, was für eine grausame Zeit das war im 13 Jahrhundert. Echt unvorstellbar, einem Kämpfer das Ehebett zu überlassen. Na, ganz egal ob Ehebett oder einfaches Bett...ich möchte in meinem Bett nicht jemanden drin liegen haben, der gerade gekämpft hat! FazitEin Buch, das trotz seiner kriegerischen Handlung gut zu lesen ist und zwar aufgrund seiner interessant gewählten Perspektive.

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  • Rezension zu "Feindesland" von Einar Karason

    Feindesland

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2013 um 21:32

    Ich verstehe die guten Bewertungen für dieses Buch nicht. Die Geschichte ist belanglos, der Erzählstil fahrig, langweilig und sprunghaft.. einzig die Charaktere sind irgendwie liebenswert, aber hier hätte man sich definitiv mehr Mühe geben können. Spannung wird überhaupt nicht aufgebaut, die ganze Handlung plätschert dahin und ich als Leser blieb komplett teilnahmslos daneben. Mir ist schleierhaft, warum die ZEIT das Buch "deftig, sozialkritisch und saftig" nennt. Nichts davon habe ich in diesem Roman wiedergefunden. Ich habe die vage Vermutung, dass es an der Übersetzung liegen könnte, dass der Erzählstil mir so fremd vorkommt. Hat vielleicht noch jemand anderes diesen Eindruck oder kennt gar das isländische Original?

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  • Rezension zu "Feindesland" von Einar Karason

    Feindesland

    mecklenburger

    30. July 2010 um 16:59

    Wer Romane aus dem Norden mag und sich dazu noch gerne in den Sagas der dortigen Skalden vertieft wird hier seine wahre Freude haben. Erzählt wird die Geschichte des jungen Thordur, der nach den Mord an seine Sippe ins Exil geht und dort nach einer Zeit des Schlendrians beginnt, die Rückeroberung seiner Ländereien zu planen. Diesen Plan geht er dann auch nach, wenn auch nicht ganz so erfolgreich und auf die Art, wie er es sich gewünscht hätte… Der Erzählstil des Romanes ist relativ trocken und passiv, dennoch gut zu lesen. Ganz gut hat mir die Darstellung der damaligen Lebensumstände gefallen – ebenso wie die detaillierte Erzählung des damaligen Rechtesystems, in dem das urbiblische Motto Auge um Auge, Zahn um Zahn noch in seinen archaischen Reinform existierte.

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