Eireann Corrigan Die Komplizin

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Inhaltsangabe zu „Die Komplizin“ von Eireann Corrigan

Finn muss die verängstigte Freundin spielen. Mit besorgten Eltern und neugierigen Reportern fertigwerden. Der Polizei Rede und Antwort stehen. Denn ihre Freundin Chloe ist verschwunden. Das glauben zumindest alle. Niemand weiß, dass Finn und Chloe das Ganze inszeniert haben. Es schien der perfekte Plan, um berühmt zu werden und garantiert einen Studienplatz auf dem College ihrer Wahl zu bekommen. Doch allmählich gerät das perfide Spiel außer Kontrolle. Und als auch noch ein Mitschüler verdächtigt wird, Chloe etwas angetan zu haben, will Finn aussteigen. Chloe nicht, sie hält an ihrem Plan fest ...

nicht wirklich realistische Handlung

— Amerdale
Amerdale

Ich fand dieses Buch sehr verwirrend und habe die Gründe für die Taten nicht wirklich verstanden !

— Lovely0706
Lovely0706

Also ich habe dem Buch nur drei Sterne gegeben. Einerseits weil ich fand, dass es eine sehr gute Idee von ausgedachter Geschichte war und es am Ende schon sehr spektakulär wurde. Andererseits, weil viele "unnötige" Details hereingebracht wurden.

— MarenMarina
MarenMarina

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  • Die Komplizin

    Die Komplizin
    Sali118

    Sali118

    01. August 2017 um 11:45

    Als ich den Klappentext des Buches las war ich total gespannt darauf und hatte relativ hohe Erwartungen. Leider muss ich sagen, dass es nicht so war wie erwartet. Das Cover finde ich sehr gut, es passt auch zum Inhalt wie ich finde, da Finn immer weiter in die Lügen reingezogen wird. Den Schreibstil fand ich gut, es hat sich flüssig und gut lesen lassen. Die Charaktere waren alle gut dargestellt und Finn war mir von anfang an sehr sympatisch. Interessant fand ich auch, wie ihre Einstellung sich im laufe der Handlung geändert hat. Chloe war mir nicht so sympathisch, aber auch ihre Veränderung in der Zeit ind der sie verschwunden war finde ich gut geschrieben. Die Spannung hat leider sehr lange auf sich warten lassen, was meiner Meinung auch daran lag, dass einige Stellen viel zu undetailiert oder umgekehrt beschrieben waren. Was ich schade finde ist, dass keiner den beiden auf die Schliche gekommen ist, nicht mal ansatzweise. Als Finn zu Dr. Ace gehen musste dachte ich zuerst, dass er noch eine wichtigere Rolle einnehmen würde und auch vielleicht einen Verdacht bekommt, leider kam er nur einmal vor, was meiner Meinung nach eher unnötig war.Zum Ende hin stieg die Spannung etwas, allerdings ging dann doch alles sehr schnell.Alles in allem hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Ich finde aus der Geschichte hätte man viel mehr machen können. Von daher würde ich es nicht weiterempfehlen und auch nicht nochmal lesen wollen.

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  • Die Komplizin

    Die Komplizin
    Amerdale

    Amerdale

    05. November 2015 um 22:51

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2015/02/25/gelesen-ally-carter-meisterdiebin-katarina-bishop-2/

  • Die Entführung der Chloe

    Die Komplizin
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    19. July 2015 um 19:47

    Finn trauert. Finn leidet. Finn vermisst. Vor allen Dingen ihre Freundin Chloe, die seit kurzer Zeit vermisst ist. Verschwunden ist das allseits beliebte Mädchen auf einem Ausritt ihres Lieblingspferdes - einfach so. Keine Spuren. Keine Gewalteinwirkungen.Seltsam.Wenn Finn nicht gerade lustlos und traurig in der Schule oder zu Hause abhängt, schleicht sie sich hin und wieder nachts in den Keller ihrer Oma. Aus gutem Grund: Dort wohnt (übergangsmäßig, um wirklich abwesend zu wirken) Chloe!Diese ganze Inszenierung haben sich die beiden vor einigen Wochen ausgedacht, nachdem ihnen klar wurde, dass sie nur mit einer Titelstory in die Zeitung und damit auch Aufmerksamkeit bekämen - und mediale Aufmerksamkeit widerum ist gut, um bessere Bewerbungschancen an einer der besten Unis des Landes zu bekommen. Also machten die beiden einen Plan: Chloe verschwinden lassen. Alles super ausgetüftelt, easy. Genial.Doch dann fängt die Polizei auf einmal an nach einem Schuldigen zu suchen - es ist von Mord die rede, Gewaltverbrechen. Und dann gibt es auch noch Beweise.. als auf einmal Finns und Chloes heimlicher Schwarm in U-Haft wandert, bekommt Finn Muffensausen. So war das nicht geplant. Sie müssen die Aktion abbrechen. Das geht zuweit - oder? Die Idee hinter der Story von "Die Komplizin" ist einfach, aber ziemlich genial. Eine inszenierte Entführung aus der Sicht der Täterin ist ungewöhnlich aber gar keine schlechte Idee für ein Buch - und die Art und Weise, wie die Autorin mich als Leser an die Geschichte der beiden besten Freundinnen heranführt, ist sehr einfühlsam und nachvollziehbar. Die Gefühle und Gedanken Finnleys, die ihren Namen übringens in der langen Version hasst, haben mich ziemlich angesprochen und mitgenommen. Alles in allem ist der Roman ein authentisches Werk mit einfallsreicher Idee und guter Umsetzung: Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Die Komplizin" von Eireann Corrigan

    Die Komplizin
    Fina

    Fina

    10. September 2012 um 18:58

    Kurzbeschreibung: Finn muss die verängstigte Freundin spielen. Mit besorgten Eltern und neugierigen Reportern fertigwerden. Der Polizei Rede und Antwort stehen. Denn ihre Freundin Chloe ist verschwunden. Das glauben zumindest alle. Niemand weiß, dass Finn und Chloe das Ganze inszeniert haben. Es schien der perfekte Plan, um berühmt zu werden und garantiert einen Studienplatz auf dem College ihrer Wahl zu bekommen. Doch allmählich gerät das perfide Spiel außer Kontrolle. Und als auch noch ein Mitschüler verdächtigt wird, Chloe etwas angetan zu haben, will Finn aussteigen. Chloe nicht, sie hält an ihrem Plan fest ... Cover: Da ich sowieso eine, ja ich gestehe, zumindest häufige Coverkäuferin bin, ist diese Rezensions-Kategorie eigentlich ein Muss und jetzt ist sie hier ^^ Bei "Die Komplizin" mag ich das Cover sehr gerne. Im Prinzip ist es nicht besonders aussagekräftig oder bunt, aber genau das passt zum Inhalt und man versteht es im Laufe des Buches immer besser. Die Spirale hat etwas sehr hypnotisierendes, was ich bei der Story gut nachvollziehen kann und äußerst passend finde. Habe schon schönere gesehen, ist aber raffiniert, passend und mal etwas anderes... Schreibstil: Bei diesem Buch ist es etwas schwierig, es in Worte zu fassen. Ich kam manchmal etwas mühsam voran und musste manche Stellen ein weiteres mal lesen, da ich nicht so richtig mitkam. Manches war sehr schön formuliert und auch die Beschreibungen waren bildhaft, aber die Spannung blieb ein wenig auf der Strecke. Der Stil war okay, aber nicht unbedingt herausragend toll. Eigene Meinung: Wir begeben uns ins entfernte Amerika. Ein kleines Kaff in einer ländlichen Gegend mit Tieren und wenigen Bewohnern. Um aus der Einöde rauszukommen haben Finn und Chloe diesen Plan geschmiedet. Ein paar Wochen will sich Chloe im Keller von Finns verreister Großmutter einrichten- die beiden wollen um jeden Peis berühmt werden und so größere Chancen auf die Elitecolleges zu bekommen. Um jeden Preis auffallen und die Risiken außer Acht lassen. Diese Idee alleine finde ich schonmal äußerst- naja- dumm. Anders kann ich es nicht sagen. Ihnen muss doch klar sein, was Familie und Freunde denken, welche Maßnahmen und Aktionen gestartet werden, wen sie verletzen und fast in den Wahnsinn treiben. Die Autorin schildert die ganze Geschichte aus der Sicht von Finley,am liebsten Finn genannt. Sie ist aufgeweckt, etwas ruhiger als Chloe und sehr naturverbunden. Rührend versorgt sie die Tiere. Für sie ist es sehr schwierig, alles zu durchleben. Jeden anlügen, in die Augen sehen und Besorgnis heucheln. Ich konnte mir oftmals gar nicht vorstellen, wie schwierig es sein muss, vorallem die Eltern zu belügen. Durch Finn erfährt man auch sehr viel über Chloes Person. Die selbstbewusste Highschool-Queen, immer ein Lächeln auf den Lippen und zu jedem nett und freundlich. Aber das reichte ihr nicht. Schon früh hat man gemerkt, dass sie die treibende Kraft hinter dem Plan ist. Trotz den beschriebenen Erlebnissen war Chloe immernoch undurchschaubar und geheimnisvoll. Ein paar mal besucht Finn Chloe unter Vorwänden im Keller. Viele Aktionen werden gestartet, mit denen die Mädchen nicht gerechnet hätten und alles läuft ein bisschen aus dem Ruder. Wie alles ausgeht, verrate ich natürlich nicht. Mit dem Ende war ich nicht ganz so zufrieden. Ich habe es mir anders ausgemalt und gewünscht. Man war so sauer auf sie, dass man ihr am liebsten gesagt hätte, sie soll aufhören sich so zu verhalten. Finns "Aktion" am Ende fand ich sehr gut und ich hätte mir gewünscht, auf noch ein paar Folgeseiten die Reaktionen darauf zu erleben. Fazit: Ein spannendes, neuartiges Thema mit vielen Facetten, welches aber ein bisschen schwächer als erwartet umgestzt wurde. Es passiert lange Zeit nichts und am Ende ist die Spannung leider auch nur von kurzer Dauer. Trotzdem empfehlenswert für zwischendurch oder Fans ruhiger Bücher. .

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  • Rezension zu "Die Komplizin" von Eireann Corrigan

    Die Komplizin
    gurke

    gurke

    04. April 2012 um 20:12

    Finn geht es nicht gut. Sie leidet. Sie hat keine Lust mehr auf Schule und schon gar nicht auf ihre Mitschüler. Sie hat Sehnsucht nach ihrer verschwundenen besten Freundin. Das sieht ihr jeder sofort an. Allerdings ist Finn auch die perfekte Schauspielerin. Denn was nur sie weiß und sonst kein anderer ist, dass sie zwar tatsächlich ihre beste Freundin vermisst, aber im Gegensatz zu allen anderen weiß sie wo Chloe steckt. Ja sie weiß es nicht nur, sie hat auch noch geholfen das ganze zu inszenieren. Warum man so etwas tut? Natürlich damit die tolle Chloe eine tolle Geschichte für das neue College hat, an dem sie sich bewerben will. Sie findet den Plan auch überhaupt nicht überzogen, sondern einfach nur genial. Doch irgendwie klappt das dann doch nicht alles so wie geplant, oder bekommt Finn einfach nur Angst? Der perfekte Plan droht nun doch noch zu scheitern. Und es scheint alles aus dem Ruder zu laufen. War nun alles umsonst? Oder schaffen die beiden Teenager es doch noch den Kopf aus der Schlinge zu ziehen? Wenn man am Buchregal vorbeigeht, muss man den Jungendroman einfach in die Hand nehmen. Der schwarzweiße Strudel ist sehr auffällig und weckt sofort Neugier. Wir erfahren die ganzen Zusammenhänge der Geschichte aus der Sicht von Finn. Der Schreibstil ist natürlich recht einfach, wie es typisch für ein Jugendbuch ist. Dementsprechend liest sich das ganze sehr flüssig und schnell. Finn selbst wirkt sehr sympathisch. Sie ist hilfsbereit und würde nahezu alles für ihre beste Freundin Chloe tun. Chloe selbst scheint eher der egoistische und selbstverliebte Mensch zu sein. Schließlich erfindet sie eine Entführung, nur um einen spannende Geschichte für die Collegebewerbung zu haben. Die Handlung selbst hielt ich zwischendurch doch für etwas überzogen. Allerdings muss man auch bedenken, dass es sich bei den Protagonisten um Teenager handelt. Da trifft man schnell mal eine irrationale Entscheidung oder schmiedet wie hier einen schlimmen Plan, mit fatalen Folgen. Führt man sich das vor Augen, ist wieder alles ganz klar nachvollziehbar. Welche Ereignisse und Konsequenzen jugendlicher Leichtsinn mitbringen kann, wird einem von in "Die Komplizin" ganz klar vor Augen geführt. Außerdem wird der Leser dazu gezwungen, sich Gedanken über den Wert einer Freundschaft zu machen. Wie weit kann man für die beste Freundin gehen? Wann ist es Zeit Stop zu sagen? Interessant und fesselnd ist es auf jeden Fall zu erleben, wie sich die Lage immer mehr zuspitzt. Alles in allem hat mir das Jugendbuch von Eireann Corrigan sehr gut gefallen. Zwischendurch hielt ich den ganzen Verlauf der Geschichte etwas überzogen. Dennoch konnte mich die Handlung dann doch fesseln. Als es mich dann gepackt hatte, wollte ich mit dem lesen nicht mehr aufhören. Mir sagt es immer sehr zu, wenn mich eine Geschichte zum nachdenken anregen kann und mich das gerade gelesene nicht sofort wieder loslässt. Und so war es hier auch. Ich kann "Die Komplizin" nur weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Die Komplizin" von Eireann Corrigan

    Die Komplizin
    Amarylie

    Amarylie

    13. January 2012 um 15:52

    Was tust du, wenn der perfekte Plan außer Kontrolle gerät? Inhalt: Finn muss die verängstigte Freundin spielen. Mit besorgten Eltern und neugierigen Reportern fertigwerden. Der Polizei Rede und Antwort stehen. Denn ihre Freundin Chloe ist verschwunden. Das glauben zumindest alle. Niemand weiß, dass Finn und Chloe das Ganze inszeniert haben. Es schien der perfekte Plan, um berühmt zu werden und garantiert einen Studienplatz auf dem College ihrer Wahl zu bekommen. Doch allmählich gerät das perfide Spiel außer Kontrolle. Und als auch noch ein Mitschüler verdächtigt wird, Chloe etwas angetan zu haben, will Finn aussteigen. Chloe nicht, sie hält an ihrem Plan fest … (Quelle) Die ersten fünf Sätze: Das Foto, das am häufigsten veröffentlicht wird, stammt aus der Rubrik Aktivitäten im Jahrbuch: Cloe mit Jeanslatzhose über weißem T-Shirt, die Haare zu zweit Zöpfen geflochten. Wie eine blonde Version von Heidi. Sie strahlt. Sie leuchtet geradezu. Meine Meinung: Zwei Mädche, die in einer Gegend leben, wo wenig bis kaum was los ist, wollen groß raus kommen und berühmt werden. Dabei tun sie so, als wär eines der Mädchen auf unerklärliche Weise verschwunden und dabei ist sie nicht weit von den anderen entfernt. Die Komplizin tut alles, damit es nicht auffliegt, zumindest am Anfag der Geschichte. Ich muss sagen, dass mir die Grundidee der Geschichte am Anfang gleich gefallen hatte. Denn so eine Geschichte kann man sich realistisch gut vorstellen und scheint nachvollziehbar. Die ersten Seiten waren flüssig zu lesen und die Sätze ebenso verständlich formuliert. Jedoch fehlte es an Spannung, die leider nicht aufgebaut werden konnte. Dies war meiner Meinung nach wirklich schade. Das Buch hatte nicht so viele höhen und tiefen und der Abschlussteil war meines erachtens zu kurz geraten. Die Autorin hätte dies etwas ausführlicher schreiben können. Was aber gut war, waren die Charaktere und ihre einzelnen Aspekte und Eigenschaften, die die Autorin gut hinbekommen hat. Finn habe ich gleich ins Herz geschlossen. Ihre Vorgehensweisen konnte ich gut verstehen und akzeptieren, was ich nicht zu Chloe sagen kann, weil sie meinerseits zu selbstsüchtig ist, nichts desto trotz ist sie im Buch zu eine realistische Persöhnlichkeit geworden. Da ich mir vom Buch schon eines versprochen hatte, wie zB. Spannung, da der Titel eine gewisse Spannung versprach, war ich doch etwas enttäuscht. Nichts desto trotz, hatte es mir Spaß gemacht das Buch zu lesen zumal die Protagonisten sympathisch war. Autor: 1977 geboren, wuchs Eireann Corrigan am Stadtrand von New Jersey, USA auf. Wenn ihre Schwestern nicht gerade mit ihr Geiselnahmen nachspielten, schrieb sie Rapsongs über den Familienhund Chauncey und kleine Gedichte für ihren Bruder. Eireann hat am Sarah Lawrence College und der New York University ihren Abschluss in kreativem Schreiben und Poesie gemacht und unterrichtet heute an einer Privatschule. Gemeinsam mit ihrem Mann und den Katzen Sumo und Shanky sowie den Hunden Bonnie und Brisco lebt sie wieder in New Jersey. (Quelle) Fazit: Wer nach einem Spannungskitzelnden Buch sucht, wird bei dieses eventuell enttäuscht sein. Wer jedoch gerne eine reallistische Geschichte lesen möchte mit einer netten Protagonistin mit ein wenig höhen und tiefen lesen möchte, sollte sich rasch das Buch zulegen. Weitere Infos: Titel: Die Komplizin Autor: Eireann Corrigan Verlag: Chicken House ISBN: 9 783551 520258 Preis: 13, 95€

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  • Rezension zu "Die Komplizin" von Eireann Corrigan

    Die Komplizin
    Cadiz

    Cadiz

    22. November 2011 um 18:35

    „In den Tagen nach Chloes Verschwinden achtete ich mehr auf meinen Gesichtsausdruck als jemals zuvor. Ich musste verwirrt erscheinen, fassungslos und verängstigt. Und je mehr ich mich bemühte, so auszusehen, desto mehr fühlte ich mich auch so.“ (Seite 6) Inhalt: Finn und Chloe sind beste Freundinnen. Sie wären gerne berühmt, um von einem anerkannten College angenommen zu werden. Aber was tun, damit man am besten schnell viel Aufmerksamkeit bekommt? Die beiden schmieden einen verrückten Plan: Chloe versteckt sich in einem Keller und wird für verschwunden erklärt, Finn spielt die ahnungslose Freundin, die sie dann finden soll. Zunächst scheint alles nach ihrem Plan zu laufen und die ganze Gegend ist in Aufruhr, doch dann läuft etwas gewaltig schief… Zum Buch: Das Buch hat mich gleich angesprochen, nachdem ich den Inhalt erfuhr. Ich fand die Idee wirklich interessant und war gespannt, was diese wohl in geschriebener Version hermachte. „Die Komplizin“ ist durchaus der passende Titel, erlebt der Leser die Geschichte doch aus den Augen eben dieser und erfährt ihre Gedanken, Ängste und Zerrissenheit bezüglich des „Spiels“, welches die beiden mit den verzweifelten Eltern und Bekannten treiben. Die Umsetzung der Idee war gelungen. Man mag gar nicht wirklich nachvollziehen, warum man so etwas seinen Mitmenschen antun sollte und die in dem Buch beschriebenen Begründen sind für sich ziemlich perfide, aber dann verzeiht man den Protagonistinnen doch ihre Naivität, auch wenn ihr Vorhaben nicht gänzlich nachvollziehbar ist. Ich mochte Finn sehr. Sie hatte etwas sehr natürliches an sich, war aufgeweckt und echt. Sie wirkte eigentlich weniger so, als würde so eine Idee zu ihr passen. Die Idee ging zwar von beiden aus, wurde aber mehr durch Chloe angeleitet, die zweite im Bunde. Chloe machte auf mich einen eher zickigen, unnahbaren Eindruck; ein Mädel, dem nicht viel an anderen liegt. Sie war mir eher unsympathisch, aber ich denke, genau das war von der Autorin beabsichtigt. Die Gute und die Böse machen gemeinsame Sache- so in der Art. Ich konnte mir alle Charaktere gut vorstellen und auch den Ort, wo die beiden wohnen. Sprache und Stil waren gut. Nicht herausragend oder beeindruckend, aber passend. Vielleicht hätte der Geschichte ein kleines bisschen mehr Spannung gut getan, aber das nur am Rande. Ich habe mich keineswegs gelangweilt gefühlt und konnte die Story recht rasch lesen, weil ich auch wirklich interessiert war, wie das ganze Theater ausgeht. Insgesamt ein lesenswertes Buch für zwischendurch mit einer tollen Hauptfigur und netten Ideen! Empfehlenswert? Ja.

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  • Rezension zu "Die Komplizin" von Eireann Corrigan

    Die Komplizin
    Logoso

    Logoso

    28. August 2011 um 22:13

    Der Jugendroman ,,Die Komplizin” von Eireann Corrigan erschien 2011 bei Chicken House, einem Carlsen-Verlag. In dem kleinen Ort Colt River passiert nie etwas. Keine Einbrüche, keine Gewalttaten oder Überfälle. Höchstens einmal ein großer Bär zu nah am Waldrand vor dem man sich in Acht nehmen sollte. Nun stellt sich die Frage, wie man von einem so kleinen, naturnahen Gebiet aus berühmt werden könnte!? Chloe und Finnley, haben eine Lösung gefunden: Chloe verschwindet spurlos für mehrere Tage, ohne sich danach an etwas zu erinnern und Finn entdeckt ihre beste Freundin als strahlende Heldin. Dieser Plan wäre für die beiden das Freilos erst zur Berühmtheit und dann zu all den Dingen, die man durch eben diese leichter erreicht. So zum Beispiel die Annahme an einer Wunschuni. Chloe und Finn setzten ihre Idee nach sorgfältiger Planung in die Tat um, doch das Leben lässt sich nun mal nicht bis ins kleinste Detail planen. Als Dean, ein liebenswürdiger, netter Junge, von der Polizei als Mordverdächtiger festgenommen wird, will Finn nicht mehr weiter lügen. Sie will diesem aus der Kontrolle geratenen Einfall ein Ende setzten. Sie kann es nicht ertragen einfach Deans ganzes weiteres Leben zu zerstören, doch da hat sie ihre Rechnung ohne Chloe gemacht. Wird Finn stark genug sein um mit der Wahrheit herausrücken? Oder wird sie weiter mitspielen und es auf das Risiko enttarnt zu werden ankommen lassen? Ich muss sagen, dass die Idee der Geschichte von Eireann Corrigan mir zusagt. Zwei Mädchen, die aus einem kleinen, unbekannten Ort aus, ihre Fahrkarte in die große Welt da draußen suchen und dabei nicht an all das Unheil denken, dass sie anrichten könnten. Mir gefällt auch wie Finn, welche jahrlang mit Chloe durch dick und dünn gegangen ist, während der Durchführung ihres gemeinsamen Plans, langsam immer klarer wird, wie sehr sich ihre beste Freundin verändert hat. Die Umsetzung der Geschichte empfinde ich allerdings leider als misslungen. Die Einleitung des Buches ist eigentlich gut geworden, der Hauptteil ist viel zu lang und der Schluss zu kurz. Meiner Meinung nach hätte man die Gewichtung der einzelnen Teile anders darstellen sollen. Der Hauptteil beschreibt ausschließlich die acht Tage, in welchen Chloe sozusagen verschwunden ist und was um Finn herum geschieht. Manchmal bringt die Autorin auch Geschichten, welche die beiden Freundinnen von früher noch verbinden mit ein. Dieses Faktum wiederum ist ein interessantes Mittel, welches ich als ansprechend empfand. Doch im Allgemeinen ist der Hauptaugenmerk hier auf die falschen Ereignisse gelegt worden. Die Geschehnisse zum Ende des Hauptteil und der Schlussteil wären für mich, die jenigen gewesen aus welchen man eine fesselnde, interessante Geschichte hätte machen können, wenn man sie weiter ausgebaut hätte. Gerade, was nach dem Ende des Buches passiert wäre, wie es weitergegangen wäre, hätte mich äußerst interessiert! Zum Schreibstil muss ich sagen, dass er durchaus lesenswert ist. Die Autorin schafft es allerdings nicht die nötige Spannung für eine derartige Geschichte aufzubauen. Mir fehlt dieses besondere Etwas. Die Figuren in ,,Die Komplizin” sprechen mich hingegen an. Vor allem die beiden Hauptfiguren und Dean, aber auch all die anderen sind ansprechend beschrieben und ergänzen sich. Chloe, das Mädchen, das aus der Stadt aufs Land zog, damit ihr kranker Bruder Cam etwas mehr Ruhe und Ordnung genießen kann. Sie hat sich vom Außenseiter zum Schulschwarm gewandelt und badet gerne in der Bewunderung, der ihr zuteil wird. Doch sie hat auch eine andere Seite, welcher man im Laufe des Buches immer mehr auf die Schliche kommt. Sie ist berechnet, denkt nur an sich und würde sehr weit gehen um ihre Ziele zu erreichen, weiter als die meisten anderen. Finn ist ein nettes, aber unscheinbares Mädchen, der man im Umgang mit Tieren nichts vormachen kann und Chloes beste Freundin. Sie realisiert nicht, dass sie sich geradezu an ihre Freundin klammert und immerzu versucht ihr zu gefallen. Finn ist eigentlich ein herzensguter Mensch, welche die ganze Sache sehr mitnimmt. Dean hat Probleme mit dem Sprechen, weswegen er auch ,,Der Stotterer” genannt wird. Er ist in Chloe verliebt und ein freundlicher, liebenswürdiger junger Mensch, der niemanden etwas zu Leide tun würde. Kurz gesagt: Das Werk ,,Die Komplizin” würde ich jemanden, der nach Spannung und verflochtenen Begebenheiten, in welche sich die Charaktere verstricken sucht, nicht empfehlen. Wer jedoch nach einer leichten Geschichte, welche nicht viele Fragen aufwirft Ausschau hält, ist hier an der richtigen Adresse.

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