Ekaterina Sedia

 3.3 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Die geheime Geschichte Moskaus, Heart of Iron und weiteren Büchern.

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Die geheime Geschichte Moskaus

Die geheime Geschichte Moskaus

 (16)
Erschienen am 05.03.2009
The Secret History of Moscow

The Secret History of Moscow

 (1)
Erschienen am 15.08.2010
Heart of Iron

Heart of Iron

 (1)
Erschienen am 26.07.2011
Running with the Pack

Running with the Pack

 (1)
Erschienen am 04.05.2010
The Alchemy of Stone

The Alchemy of Stone

 (0)
Erschienen am 01.11.2009
Moscow But Dreaming

Moscow But Dreaming

 (0)
Erschienen am 05.12.2012
Wilful Impropriety

Wilful Impropriety

 (0)
Erschienen am 07.06.2012
Circus: Fantasy Under the Big Top

Circus: Fantasy Under the Big Top

 (0)
Erschienen am 05.09.2012

Neue Rezensionen zu Ekaterina Sedia

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franzisbookchases avatar

Rezension zu "Die geheime Geschichte Moskaus" von Ekaterina Sedia

Ekaterina Sedia - Die geheime Geschichte Moskaus
franzisbookchasevor 4 Jahren

In Kürze:

+ Geschichte gefüllt mit russischen Märchen und Mythologien
+ gute Grundidee
- Längen und Schwächen in der Handlung
- zu viele Erzählstränge, die nicht zur Haupthandlung beitragen
- zu viel politische Reflexion für einen Fantasyroman


Meinung:

Ich bin über dieses Buch in der Bibliothek gestolpert und da ich bis jetzt noch keinen Fantasyroman einer russischen Autorin (oder eines russischen Autors) gelesen habe, war ich fasziniert und habe gleich zugegriffen.

Es war mal ein anderes Buch und ich habe ganz große Probleme mit dieser Rezension. Ich persönlich bin mit der Geschichte leider gar nicht klar gekommen. Obwohl der Ansatz und die Idee wirklich wunderbar und vielversprechend sind.

Galina, die schon immer anders war und die von ihrer eigenen Familie für verrückt gehalten wird, erlebt wie ihre Schwester sich in einen Vogel verwandelt kurz nachdem sie ihr Kind zur Welt gebracht hat. Gleichzeitig erlebt der Polizist Jakov etwas ähnliches und traut seine Augen nicht. Er geht einfach seiner Arbeit nach und nimmt vermissten Anzeigen auf, deren Zahl immer mehr steigt und trifft dabei auch auf Galina. Nach anfänglichem Zögern machen sich die beiden zusammen mit dem Obdachlosen Fjodor zusammen auf die Suche nach den Vögeln und finden unterhalb der Moskauer U-Bahn eine ganz andere Welt. Eine Welt voller Totgeglaubter und mythischer Wesen mit denen sie sich auf den Weg machen beide Welten zu retten.

An sich hört sich die Idee sehr spannend an, kann mich aber leider nicht ganz überzeugen. Die Geschichte, so schön sie auch geschrieben sein mag, hat erhebliche Schwächen und Längen. Die Handlung zieht sich und ich war ab und zu drauf und dran einige Seiten zu überschlagen.

Auf der Suche nach der Wahrheit treffen die drei auf viele Figuren und Charaktere, die alle eine eigene Geschichte haben und diese auch erzählen, ob nun für die Handlung förderlich oder nicht. Der ständige Wechsel zwischen den Erzählsträngen und den Geschichten der einzelnen Figuren hat mich genervt. Auch kam ich mit den vielen Charakteren und mythischen Figuren nicht zurecht. Zum einen weil es einfach zu viele sind, zum anderen weil ich aus eigener Unwissenheit leider nicht sehr vertraut bin mit russische Mythologie und mich deswegen oft verloren gefühlt habe.

Weiterhin nutzten die meisten Figuren ihre Stimme und Erzählungen um sich kritisch gegenüber dem Staat und dessen Verfall zu äußern. An sich nicht falsch und schlecht, aber nicht das was ich bei einem Fantasyroman erwarte und es ist auch bei der häufigen Wiederholung ermüdend.

Im Großen und Ganzen bin ich nicht gut mit der Geschichte klargekommen, weil mir die Handlung gefehlt hat und ich mich mit der nicht anfreunden konnte, was primär ein kulturelles Problem sein kann und nicht an der Qualität der Geschichte liegt. Russische Märchen sind ja ebenfalls anders als unsere Grimmschen.

Fazit:

Eine gute Idee, die leider nicht gut umgesetzt wurde und einige Längen und Schwächen aufweist. Für diesen Roman bin ich nicht vertraut genug mit russischer Mythologie und Kultur.

In English:

The idea of a Russian fantasy book intrigued me when I first discovered this book in the library. Sadly I had many difficulties getting into the story. I do believe this is due to cultural difference since I am not familiar with Russian folk tales and mythology. I felt lost among all the foreign characters and the many narrative strands dealing not only with the mythical figures but many other „normal“ characters that I often lost track of the main narrative. It was just to many things at once that left me confused and at times frustrated. Maybe it would be a different read if I was more familiar with Russian mythology and story telling. I do not regret reading the book, far from it, but it was hard to get through.

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Rezension zu "Die geheime Geschichte Moskaus" von Ekaterina Sedia

Rezension zu "Die geheime Geschichte Moskaus" von Ekaterina Sedia
Admorvor 7 Jahren

Eine sehr schöne Geschichte um die Russische Hauptschat, welche im Urban-Fantasy angesiedelt ist und geschickt verschiedene Geschichtliche Ereignisse der russischen Geschichte mit der Mythen und Märchenwelt der Russen verknüpft! Hat Spass gemacht zu lesen!

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Träumerins avatar

Rezension zu "Die geheime Geschichte Moskaus" von Ekaterina Sedia

Rezension zu "Die geheime Geschichte Moskaus" von Ekaterina Sedia
Träumerinvor 7 Jahren

Moskau. Lauter Menschen verschwinden auf unerklärliche Weise und immer mehr Vögel scheint es in der Stadt zu geben. Galina, die wir im ersten Kapitel kennen lernen, arbeitet als Übersetzerin, wird aber gerade von ihrer Mutter durch ihre mehrmaligen Erscheinungen als "nicht richtig im Kopf" abgestempelt. Und das sie mit fast dreißig noch keinen Mann hat und somit kein Enkelkind in die Welt setzten konnte, macht das Familienleben nicht besser. Als dann aber ihre hochschwangere Schwester aus dem Badezimmer verschwindet und nur das Baby zurück lässt, muss die achso verwirrte Galina etwas tun. Denn nur sie erkennt, dass diese Vögel immer wieder auftauchen wenn Menschen verschwinden. Durch Zufall trifft sie auf Jakov, einen Polizisten der das Verschwinden der Menschen untersucht und Fjodor, ein Künstler im Armenviertel. Zu dritt erreichen sie eine Spiegelwelt, in der es von Sagengestalten nur so wimmelt. Doch nicht nur Fabelwesen leben dort, sondern auch Menschen, die kurz vor ihrem Tod eine Öffnung in die Spiegelwelt gefunden haben. Unter anderem auch Jakovs verstorben geglaubter Großvater, der eigentlich noch immer genauso alt ist wie sein Enkelsohn. Zusammen enträtseln sie das Geheimnis um die verwschwundenen Menschen.

Ein Roman der das russisches Lebensgefühl widerspiegelt. Die Autorin mischt Melancholie mit Fantasy und alten Legenden. Die Spiegelwelt ist ein interessanter Ort und würde noch einige Geschichten bereithalten, gerade weil der russische Sagenschatz ja unermesslich ist. Das Buch bittet neben seiner Hauptgeschichte aber noch weitere Nebenhandlungen, die einem das Leben in Russland näher bringen. So erzählt jeder neue Charakter seine eigene Lebensgeschichte und wie er in die Spiegelwelt kam. Eine interessante Mischung aus dem Genre Urban Fantasy.

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