Ela van de Maan Karibiksterne

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Inhaltsangabe zu „Karibiksterne“ von Ela van de Maan

Bahamas im Goldenen Zeitalter der Piraten Fünf endlos lange Jahre muss Garret Carradine-Hillham der Familienehre wegen dem gefährlichen Kampf gegen die Piraten in der Karibik dienen. Als er kurz vor Ende seiner verhassten Dienstzeit auch noch gefangen genommen wird, sieht er die Chance für immer verloren, in sein altes Leben und zu seinen geliebten wissenschaftlichen Studien zurückzukehren. Doch anstatt eines furchterregenden Freibeuters steckt in der Piratenverkleidung eine faszinierende Frau, die ihn nicht nur mit ihren weiblichen Reizen fesselt, sondern auch noch seine größte Leidenschaft, die Astronomie, teilt. Sein Entschluss, nach London zurückzukehren, gerät ins Wanken, bis er feststellt, dass es noch mehr in seinem Leben gibt, das nicht so ist, wie es scheint.
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  • romantische Kurzgeschichte

    Karibiksterne
    hexe2408

    hexe2408

    27. December 2015 um 09:20

    Wir reisen zurück in das 18. Jahrhundert und lernen Garret Carradine-Hillham kennen, der sich eigentlich nur in aller Ruhe seinem Studium widmen möchte. Er ist völlig fasziniert von den Sternen, ihrer Bewegung und Erforschung. Niemals hätte er sich träumen lassen, dass er sich einmal den Piraten im Kampf stellen muss. Doch seine Familie hat andere Pläne und so wird er beim Militär verpflichtet, reist durch die Karibik und trifft auf feindliche Schiffe. Doch was ihn dann erwartet, konnte niemand voraus ahnen.   Garret ist ein sympathischer, junger Mann, der genau weiß, was er selbst will. Leider war es zur damaligen Zeit nicht immer so einfach, seine eigenen Wünsche und Vorstellungen durchzusetzen. Schließlich musste die Familienehre gewahrt werden, man nutze jede Chance, sich ins rechte Licht zu rücken und im Ansehen der Gesellschaft zu steigen. Auch wer nicht viel davon hält, muss sich beugen oder mit den Folgen leben. Als er in der Karibik jemanden kennen lernt, der sein Interesse für die Sterne teilt, könnte sich alles zum Guten wenden, wenn Ana nicht zum Feind gehören würde. Garret muss schwierige Entscheidungen treffen und einige Herausforderungen meistern. Bis zum Schluss ist der Ausgang ungewiss. Der Schreibstil von Ela van de Maan ist flüssig, mitreißend und lädt zum Träumen ein. Mir hat der Ausflug in die Karibik gut gefallen, obwohl die landschaftlichen Gegebenheiten nicht im Vordergrund standen, bekommt man einen Eindruck von der Umgebung. Durch die Perspektivwechsel ist es möglich, beide Protagonisten besser kennen zu lernen, in ihre Köpfe zu schauen und die aufgewühlte Gefühlslage zu verfolgen. Ihre Begegnung hätte wirklich unter deutlich besseren Sternen stehen können. So bleibt die Entwicklung zwischen ihnen spannend, denn beide haben einiges zu verlieren.   Eine schöne Kurzgeschichte, die nach meinem Geschmack gern länger hätte sein dürfen. Ich hab die Figuren schnell lieb gewonnen und würde sie gern noch länger begleiten, bei all den Herausforderungen, die vielleicht noch vor ihnen liegen.

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  • Ab in die Karibik

    Karibiksterne
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    09. December 2015 um 11:39

    Normalerweise bespreche ich die Bücher einer Reihe einzeln, doch hier fasse ich die Trilogie zusammenhaben, weil mir alle Bände gleich gut gefallen haben. Außerdem fällt es mir so leichter nicht zu viel zu verraten. Im Kern geht es um Piraten(Kapitäne), die dabei sind ihr Herz zu verlieren. Doch so einfach wie es sich anhört ist die Sache nicht. Auch wenn ich bei jeder Kurzgeschichte sehr auf ein HappyEnd gehofft habe, so war trotzdem lange nicht klar, ob es auch eins werden wird oder nicht. Ich fand mich auf den Bahamas wieder, in der Gegend rund um Nassau. Die vielen kleinen, zum Teil unbewohnten Inseln die sich dort noch so tummeln, hat die Autorin als Nebenschauplätze genutzt. Ich fühlte mich in ihrer Darstellung der Karibik sehr wohl. Die Schauplätze waren überschaubar, und das Wichtigste war gut herausgearbeitet, so dass ich nichts vermisste, was für die Geschichte von Tragweite gewesen wäre. Gleiches galt auch für die Charaktere. Ich fand ihre Darstellung gelungen, auch wenn mir ein tieferer Einblick in ihr Wesen und Seelenleben verwehrt wurde. Doch dafür dass das Buch keine hundert Seiten hat, waren sie sehr gut und glaubhaft beschrieben. Sehr schön fand ich auch, dass die Autorin ein Buch einer Piratin gewidmet hat, denn schon damals erkämpften sich manche Frauen die gleichen Rechte und den gleichen Rang wie die Männer und wurden ebenso von der Crew geachtet. Da sich die Geschichten im 18.Jahrhundert abspielen, war ich auch hier auf die Darstellung gespannt. Im Großen und Ganzen fand ich alles zeitgemäß und nachvollziehbar. Die Autorin hat mich aber damit überrascht, dass sie besonders einige ihrer Damen recht kokett ausgestattet hat. Ich fand, dass (nicht nur) das die Geschichten etwas aufgelockert hat. Jetzt sollte man aber nicht denken, dass diese Geschichten reine Schmachtfetzen sind. Natürlich geht es um die Frage „bekommen sie sich oder bekommen sie sich nicht“, aber es fehlt auch nicht an Drama, Humor und Kampf. Das erhoffte HappyEnd ist nicht selbstverständlich, was den Lesespaß bis zum Schluss erhält. Außerdem möchte ich noch positiv vermerken, dass zwar einige Figuren in mehreren Büchern auftauchen, dass man aber auch jede Geschichte sehr gut alleine lesen kann. Im Prinzip ist daher auch die Reihenfolge egal, auch wenn ich es natürlich immer schön finde, wenn ich bekannte Figuren wiederfinde. Mit dieser Karibikreihe sind unterhaltsame, kurzweilige Lesestunden garantiert. Lass dich in die Sonne entführen, es lohnt sich.

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  • Tropisches Setting, Verrat und ganz viel Gefühl

    Karibiksterne
    coala_books

    coala_books

    27. October 2015 um 22:08

    Schwüle Lust, die Sonne am Himmel und Wind in den Segeln – das erwartet uns auch in der neuen Kurzgeschichte von Ela van de Maan, wenn sie uns wieder in die Welt der Piraten der Karibik entführt. Garret, ein Träumer und Forscher, wird gezwungen, Dienst in der Marine zu leisten. Nach dem er seine 5 Jahre Dienstzeit fast überstanden hat, wird er von Piraten gefangen genommen. Doch der Piratenkapitän ist unerwarteter Weise eine Frau und auf einmal ist nicht Garrets Leben in Gefahr, sondern sein Herz. Auch wenn die Geschichte mal wieder viel zu kurz ist, schafft es Ela van de Maan trotzdem, eine durchweg runde Geschichte zu erzählen, deren Plot durchdacht ist und wo auch die Gefühlsentwicklung noch Platz hat. Die Charaktere haben der Seitenanzahl angemessen einen gewissen Hintergrund und ihr Handeln ist dadurch schlüssig und verständlich. Der Twist in der Geschlechterverteilung bringt zudem etwas Erfrischendes in die sonst übliche Piratengeschichte, der den Leser mehr als einmal schmunzeln lässt. Die Grundaussage der Geschichte ist zudem mehr als positiv und Lebensbejahend, sodass man am Ende der Geschichte mit einem wollig gutem Gefühl zurück bleibt. Obwohl nur eine Kurzgeschichte, schafft es Ela van de Mann erneut, den Leser in die Welt der Piraten der Karibik zu entführen. Ein tropisches Setting, Verrat und ganz viel Gefühl machen diese Geschichte zum perfekten Kurzurlaub, der einen aus dem Alltag entführt.

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