Elaine Corvidae

 3.4 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Unter Golems, Hunter's Crown und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Elaine Corvidae

Unter Golems

Unter Golems

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Erschienen am 16.04.2013
Angel of Brass

Angel of Brass

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Erschienen am 31.01.2012
Hunter's Crown

Hunter's Crown

 (0)
Erschienen am 07.02.2012

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wbnixes avatar

Rezension zu "Unter Golems" von Elaine Corvidae

Unter Golems - etwas andere Einblicke in die Welt der Orks
wbnixevor 2 Jahren

Inhalt
Die Universität von Giavolo gehört zu den stolzesten Akademien des Landes. An dieser Schule unterrichtet die Zauberin Verbena die magischen Künste und hat sich zusammen mit ihrem Kollegen Malachit einer geheimen Kunst verschrieben: der Erfindung von Golems. Diese biomechanoiden Ungeheuer, halb Mensch, halb Apparatur dienen den verschiedensten Zwecken – Verbenas neueste Kreation, ein Rechengolem, kann außerdem für kriegerische Einsätze genutzt werden. Als die Seher der Universität eine Attacke auf Verbena prophezeien, wird die Magierin fortan von Riyu, einem furchteinflößenden Ork-Leibwächter, auf Schritt und Tritt begleitet. Schließlich erfolgt der Angriff einer bislang unbekannten Golem-Art und Verbena bleibt dank des Orks unversehrt, doch Malachit wird samt des Prototyps des Rechengolems entführt. Können sie die feindlichen Golems besiegen und verhindern, dass ihre mächtige Erfindung in die falschen Hände gerät?

Meine Meinung

Das Buch hat mich in vielerlei Hinsicht positiv überrascht. Es enthält Spannung und zeitweise auch Action aber auch eine Art Romantik (nicht schnulzig) ist dabei. Den Geschehnissen, die man mit der Hauptperson Verbena erfährt, sind in einem flüssigen und guten Schreibstil beschrieben. Überraschend ist die Geschichte aufgrund der mal etwas anderen Ansicht von Orks. Normalerweise lernt man sie ja als groß, kampferprobt und nicht besonders gefühlvoll und intelligent kennen. Doch das dies nicht immer der Fall ist, stellt man zusammen mit Verbena fest. Das Buch bleibt durchgehend spannend durch immer neue Wandlungen, mit denen man nicht immer rechnet.

Fazit

Auf jeden Fall lesenswert, insbesondere dann, wenn man mal einen anderen Einblick in die Welt der Orks erhalten möchte.

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Fantworlds avatar

Rezension zu "Unter Golems" von Elaine Corvidae

Eine Reise durch die Welt der Golems
Fantworldvor 2 Jahren


Verbenas Welt ist für sie ganz normal. Sie unterrichtet Studemten im Fach Magie und forscht selber. Doch dann sagen die Hellseher einen Angriff voraus und Verbena bekommt einen Leibwächter, der gar nicht so schlimm ist wie erwartet. Doch dann kommt der Angriff und nur in letzter Sekunde wird sie gerettet. Besser als ihr Laborpartner Malachit, der entführt wurde. In einer Rettungsaktion, die von kaum jemandem ernst genommen wird macht sie sich auf, in das Zentrum ihres Feindes, immer wieder großen Gefahren, wie den Golems ausgesetzt.


Erst einmal möchte ich anmerken, dass ich die Kritik vieler, dass es viel mehr um Orks ginge und der Titel nicht passt, nicht nachvollziehen kann. Viel mehr finde ich die Schöpfung von Elaine Corvidae, die mechanischen Golems bewundernswert ist, da es mal etwa neues ist und nicht immer das Selbe, Elfen und Zauberer, die irgendeine Quest bestehen. Auch den Schreibstil fand ich sehr schön und flüssig lesbar. Eine kleine Verbesserung wäre noch eine Karte, da ich es manchmal schwer fand, der Route durch diese Fantasywelt zu folgen.
Fazit: 🌟🌟🌟🌟 von 🌟🌟🌟🌟🌟

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horrorbienes avatar

Rezension zu "Unter Golems" von Elaine Corvidae

Orks – Keine Golems!
horrorbienevor 6 Jahren

Vorweg muss ich eines loswerden: Der deutsche Titel ist ein absoluter Graus! Klar, kommen hier Golems vor, doch nicht in dem Ausmaß, wie es der Titel deutlich machen möchte. Stattdessen geht es hier vielmehr um Verbena, eine Meisterin der Magie an der Univesität in Giavolo, die ihre Tage damit verbringt Studenten ihre Kunst beizubringen und danach in ihrem Labor zu forschen, um dann am Abend die Arbeit ihrer Studenten zu benoten. An der Universität gibt es u.a. Golems die zur Nachrichtenübermittlung genutzt werden, ansonsten spielen sie eigentlich keine Rolle, außer der Tatsache, dass Verbena gerade in ihrem Labor Forschungsarbeiten zu einem rechnenden Golem arbeitet, welcher während eines Angriffs feindlicher Golems gestohlen wird. Vielmehr ist in diesem Buch die Beziehung Verbenas zu ihrem Ork-Leibwächter das entscheidendere Merkmal und der eigentliche Inhalt des Buches hinter der Hauptstory ihren Forschungspartner Malachit zu retten, denn auf diese Mission begeben sich die beiden samt ein paar Mitstreitern. Der englische Titel The Sorceress’s Orc trifft den wahren Kern des Buches viel besser!
Die Orcs sind in diesem Buch größer und kräftiger als Menschen, haben eine grüne Haut und hevorstehende Eckzähne. Im Allgemeinen gelten sie als tump, dumm und gewaltätig, bestensfalls geeignet als Leibwächter, aber nicht würdig sich näher mit ihnen zu befassen. Als Verbena eher aus Mitleid heraus ihren Leibwächter Riyu zu sich in die Stube einlädt stellt sie fest, dass die Vorurteile alles andere als wahr sind – außer, dass sie sehr gut kämpfen können und damit tatsächlich gute Leibwächter sind, da sie zudem über ein hohes Maß an Ehre und Treue besitzen. Wie Corvidae hier ihre Orks gestaltet hat mir im Prinzip sehr gut gefallen, allerdings waren sie doch so menschenähnlich in ihrem Verhalten, dass ich manchmal vergessen habe, mir beim Lesen einen grünhäutigen Ork an Stelle eines kräftigen Mannes vorzustellen – da hätte ein entsprechendes Cover dem Buch auch sehr gut getan! Ansonsten hat mir gut gefallen, dass die Anrede im Stile der Orks gehalten wurde und ab und zu orkische Satzfetzen eingebaut wurden. Auch wurde ein bischen Hintergrund über die Orks in der Welt beschrieben, doch für meinen Geschmack ehrlich gesagt nicht genug. Die Reisegesellschaft ist schließlich lang genug unterwegs um so manches Ork-Thema etwas zu vertiefen und das Buch ist mit knapp 400 Seiten eigentlich auch noch kurz genug, so dass derartiges genügend Platz gefunden hätte. Dies ist sehr schade, spielen die Orks hier doch eine so entscheidende Rolle.
Zu Beginn das Buches erleben wir Verbena in ihrem normalen Lebensumfeld an der Universität. Ich kann mir nicht helfen, aber Geschichten, die an Universitäten/Akademien/Schulen und dergleichen spielen, die Magie lehren gefallen mir zumeist immer sehr gut, da häufig eine schöne Atmosphäre geschaffen wird. So auch hier: Mir hat daher gerade der erste Teil des Buches sehr gut gefallen und ich habe mich nach jeder Lesepause gefreut, das Buch wieder aufzunehmen. Dann begab sich Verbena mit ihren Begleitern auf die Suche nach Malachit – und das eigentlich auch ohne großen Plan – und die Lesefreude hat sich etwas gemindert. Reisegeschichten finde ich einfach zumeist nicht so mitreißend wie statische Orte. Da die Gruppe kein festes Ziel hat, empfand ich das auch eher als planlos. Zwar ist durch verschiedene Ergeinisse immer mal wieder Spannung geboten und das Buch liest sich auch echt super, doch die Atmosphöre des Anfangs konnte nicht wieder aufgebaut werden.
Was sich alles schön aufbaut ist die Beziehung zwischen Verbena und Riyu, denn sie hat beinahe über die gesamte Länge des Buches hinweg Zeit zu reifen. Dies macht die gesamte Geschichte authentisch und schön zu lesen. Ohnehin ist der Charakter Verbena sehr interessant gestaltet, hebt sie sich doch von der Masse der weiblichen Hauptcharaktere schon allein dahin ab, dass sie eine Frau an der Grenze zur 50 ist, die man gemeinhin als “alte Jungfer” oder “graue Maus” beschreiben würde. Dabei ist sie in Wirklichkeit nicht so wie sie die Männer sehen. Würde schließlich eine leidenschaftslose Frau sich auf eine gefährliche Reise begeben, um ihrern Forscherkollegen zu retten? Ich glaube nicht.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen, wobei sie sich für meinen Geschmack an einer einen oder anderen Stelle etwas kurz hält. Dafür gefiel es mir sehr gut mal wieder ein Buch zu lesen, dass nur aus einer Perspektive erzählt – und chronologisch erzählt wird. Die Handlung springt also weder von Ort zu Ort, noch von Person zu Person und die Geschichte ist schön gradlinig. Aber: Wenn man schon ein Buch schreibt, bei dem die Protagonisten den Großteil der Zeit auf Reisen sind, wäre es sehr schön gewesen, eine Karte beizugeben.

Fazit: Unter Golems ist ein für sich abgeschlossener Fantasy-Roman, bei dem Golems eingentlich nur Beiwerk sind und stattdessen Orks – oder vielmehr ein ganz bestimmter – im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Mir hat das Buch gut gefallen, da die Beziehung zwischen sympathischer und unkonventioneller Menschenfrau und Ork-Leibwächter sich langsam entwickelt und alle Protagonisten authentisch rüberkommen. Für meinen Geschmack hätte das Buch ruhig etwas ausführlicher sein können, z.B. in der Beschreibung der Ork-Rasse und deren Sprache. Für alle, die sich Orks als rauhe, rüpelhafte Schlächter vorstellen und sie sich auch so wünschen, ist das Buch eher nicht zu empfehlen. Vielleicht ist es auch eher ein Frauen-Buch!

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