Elaine Corvidae Unter Golems

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Inhaltsangabe zu „Unter Golems“ von Elaine Corvidae

Die Universität von Giavolo gehört zu den stolzesten Akademien des Landes. An dieser Schule unterrichtet die Zauberin Verbena die magischen Künste und hat sich zusammen mit ihrem Kollegen Malachit einer geheimen Kunst verschrieben: der Erfindung von Golems. Diese biomechanoiden Ungeheuer, halb Mensch, halb Apparatur dienen den verschiedensten Zwecken - Verbenas neueste Kreation, ein Rechengolem, kann außerdem für kriegerische Einsätze genutzt werden. Als die Seher der Universität eine Attacke auf Verbena prophezeien, wird die Magierin fortan von Riyu, einem furchteinflößenden Ork-Leibwächter, auf Schritt und Tritt begleitet. Schließlicherfolgt der Angriff einer bislang unbekannten Golem-Art und Verbena bleibt dank des Orks unversehrt, doch Malachit wird samt des Prototyps des Rechengolems entführt. Können sie die feindlichen Golems besiegen und verhindern, dass ihre mächtige Erfindung in die falschen Hände gerät?

Ein schönes Buch, mit einer einzigartigen Fantasyidee. Nicht nur die typischen Elben und Zauebrer, sondern etwas Neues: Mechanische Golems

— Fantworld

Da hat sich mal wieder jemand einen ganz sinnvollen Titel ausgedacht!: Hier geht es um ORKS nicht um GOLEMS!

— horrorbiene

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  • Unter Golems - etwas andere Einblicke in die Welt der Orks

    Unter Golems

    wbnixe

    16. September 2016 um 16:38

    InhaltDie Universität von Giavolo gehört zu den stolzesten Akademien des Landes. An dieser Schule unterrichtet die Zauberin Verbena die magischen Künste und hat sich zusammen mit ihrem Kollegen Malachit einer geheimen Kunst verschrieben: der Erfindung von Golems. Diese biomechanoiden Ungeheuer, halb Mensch, halb Apparatur dienen den verschiedensten Zwecken – Verbenas neueste Kreation, ein Rechengolem, kann außerdem für kriegerische Einsätze genutzt werden. Als die Seher der Universität eine Attacke auf Verbena prophezeien, wird die Magierin fortan von Riyu, einem furchteinflößenden Ork-Leibwächter, auf Schritt und Tritt begleitet. Schließlich erfolgt der Angriff einer bislang unbekannten Golem-Art und Verbena bleibt dank des Orks unversehrt, doch Malachit wird samt des Prototyps des Rechengolems entführt. Können sie die feindlichen Golems besiegen und verhindern, dass ihre mächtige Erfindung in die falschen Hände gerät?Meine MeinungDas Buch hat mich in vielerlei Hinsicht positiv überrascht. Es enthält Spannung und zeitweise auch Action aber auch eine Art Romantik (nicht schnulzig) ist dabei. Den Geschehnissen, die man mit der Hauptperson Verbena erfährt, sind in einem flüssigen und guten Schreibstil beschrieben. Überraschend ist die Geschichte aufgrund der mal etwas anderen Ansicht von Orks. Normalerweise lernt man sie ja als groß, kampferprobt und nicht besonders gefühlvoll und intelligent kennen. Doch das dies nicht immer der Fall ist, stellt man zusammen mit Verbena fest. Das Buch bleibt durchgehend spannend durch immer neue Wandlungen, mit denen man nicht immer rechnet.FazitAuf jeden Fall lesenswert, insbesondere dann, wenn man mal einen anderen Einblick in die Welt der Orks erhalten möchte.

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  • Eine Reise durch die Welt der Golems

    Unter Golems

    Fantworld

    02. August 2016 um 13:10

    Verbenas Welt ist für sie ganz normal. Sie unterrichtet Studemten im Fach Magie und forscht selber. Doch dann sagen die Hellseher einen Angriff voraus und Verbena bekommt einen Leibwächter, der gar nicht so schlimm ist wie erwartet. Doch dann kommt der Angriff und nur in letzter Sekunde wird sie gerettet. Besser als ihr Laborpartner Malachit, der entführt wurde. In einer Rettungsaktion, die von kaum jemandem ernst genommen wird macht sie sich auf, in das Zentrum ihres Feindes, immer wieder großen Gefahren, wie den Golems ausgesetzt.Erst einmal möchte ich anmerken, dass ich die Kritik vieler, dass es viel mehr um Orks ginge und der Titel nicht passt, nicht nachvollziehen kann. Viel mehr finde ich die Schöpfung von Elaine Corvidae, die mechanischen Golems bewundernswert ist, da es mal etwa neues ist und nicht immer das Selbe, Elfen und Zauberer, die irgendeine Quest bestehen. Auch den Schreibstil fand ich sehr schön und flüssig lesbar. Eine kleine Verbesserung wäre noch eine Karte, da ich es manchmal schwer fand, der Route durch diese Fantasywelt zu folgen.Fazit: 🌟🌟🌟🌟 von 🌟🌟🌟🌟🌟

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  • Orks – Keine Golems!

    Unter Golems

    horrorbiene

    16. May 2013 um 17:24

    Vorweg muss ich eines loswerden: Der deutsche Titel ist ein absoluter Graus! Klar, kommen hier Golems vor, doch nicht in dem Ausmaß, wie es der Titel deutlich machen möchte. Stattdessen geht es hier vielmehr um Verbena, eine Meisterin der Magie an der Univesität in Giavolo, die ihre Tage damit verbringt Studenten ihre Kunst beizubringen und danach in ihrem Labor zu forschen, um dann am Abend die Arbeit ihrer Studenten zu benoten. An der Universität gibt es u.a. Golems die zur Nachrichtenübermittlung genutzt werden, ansonsten spielen sie eigentlich keine Rolle, außer der Tatsache, dass Verbena gerade in ihrem Labor Forschungsarbeiten zu einem rechnenden Golem arbeitet, welcher während eines Angriffs feindlicher Golems gestohlen wird. Vielmehr ist in diesem Buch die Beziehung Verbenas zu ihrem Ork-Leibwächter das entscheidendere Merkmal und der eigentliche Inhalt des Buches hinter der Hauptstory ihren Forschungspartner Malachit zu retten, denn auf diese Mission begeben sich die beiden samt ein paar Mitstreitern. Der englische Titel The Sorceress’s Orc trifft den wahren Kern des Buches viel besser! Die Orcs sind in diesem Buch größer und kräftiger als Menschen, haben eine grüne Haut und hevorstehende Eckzähne. Im Allgemeinen gelten sie als tump, dumm und gewaltätig, bestensfalls geeignet als Leibwächter, aber nicht würdig sich näher mit ihnen zu befassen. Als Verbena eher aus Mitleid heraus ihren Leibwächter Riyu zu sich in die Stube einlädt stellt sie fest, dass die Vorurteile alles andere als wahr sind – außer, dass sie sehr gut kämpfen können und damit tatsächlich gute Leibwächter sind, da sie zudem über ein hohes Maß an Ehre und Treue besitzen. Wie Corvidae hier ihre Orks gestaltet hat mir im Prinzip sehr gut gefallen, allerdings waren sie doch so menschenähnlich in ihrem Verhalten, dass ich manchmal vergessen habe, mir beim Lesen einen grünhäutigen Ork an Stelle eines kräftigen Mannes vorzustellen – da hätte ein entsprechendes Cover dem Buch auch sehr gut getan! Ansonsten hat mir gut gefallen, dass die Anrede im Stile der Orks gehalten wurde und ab und zu orkische Satzfetzen eingebaut wurden. Auch wurde ein bischen Hintergrund über die Orks in der Welt beschrieben, doch für meinen Geschmack ehrlich gesagt nicht genug. Die Reisegesellschaft ist schließlich lang genug unterwegs um so manches Ork-Thema etwas zu vertiefen und das Buch ist mit knapp 400 Seiten eigentlich auch noch kurz genug, so dass derartiges genügend Platz gefunden hätte. Dies ist sehr schade, spielen die Orks hier doch eine so entscheidende Rolle. Zu Beginn das Buches erleben wir Verbena in ihrem normalen Lebensumfeld an der Universität. Ich kann mir nicht helfen, aber Geschichten, die an Universitäten/Akademien/Schulen und dergleichen spielen, die Magie lehren gefallen mir zumeist immer sehr gut, da häufig eine schöne Atmosphäre geschaffen wird. So auch hier: Mir hat daher gerade der erste Teil des Buches sehr gut gefallen und ich habe mich nach jeder Lesepause gefreut, das Buch wieder aufzunehmen. Dann begab sich Verbena mit ihren Begleitern auf die Suche nach Malachit – und das eigentlich auch ohne großen Plan – und die Lesefreude hat sich etwas gemindert. Reisegeschichten finde ich einfach zumeist nicht so mitreißend wie statische Orte. Da die Gruppe kein festes Ziel hat, empfand ich das auch eher als planlos. Zwar ist durch verschiedene Ergeinisse immer mal wieder Spannung geboten und das Buch liest sich auch echt super, doch die Atmosphöre des Anfangs konnte nicht wieder aufgebaut werden. Was sich alles schön aufbaut ist die Beziehung zwischen Verbena und Riyu, denn sie hat beinahe über die gesamte Länge des Buches hinweg Zeit zu reifen. Dies macht die gesamte Geschichte authentisch und schön zu lesen. Ohnehin ist der Charakter Verbena sehr interessant gestaltet, hebt sie sich doch von der Masse der weiblichen Hauptcharaktere schon allein dahin ab, dass sie eine Frau an der Grenze zur 50 ist, die man gemeinhin als “alte Jungfer” oder “graue Maus” beschreiben würde. Dabei ist sie in Wirklichkeit nicht so wie sie die Männer sehen. Würde schließlich eine leidenschaftslose Frau sich auf eine gefährliche Reise begeben, um ihrern Forscherkollegen zu retten? Ich glaube nicht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen, wobei sie sich für meinen Geschmack an einer einen oder anderen Stelle etwas kurz hält. Dafür gefiel es mir sehr gut mal wieder ein Buch zu lesen, dass nur aus einer Perspektive erzählt – und chronologisch erzählt wird. Die Handlung springt also weder von Ort zu Ort, noch von Person zu Person und die Geschichte ist schön gradlinig. Aber: Wenn man schon ein Buch schreibt, bei dem die Protagonisten den Großteil der Zeit auf Reisen sind, wäre es sehr schön gewesen, eine Karte beizugeben. Fazit: Unter Golems ist ein für sich abgeschlossener Fantasy-Roman, bei dem Golems eingentlich nur Beiwerk sind und stattdessen Orks – oder vielmehr ein ganz bestimmter – im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Mir hat das Buch gut gefallen, da die Beziehung zwischen sympathischer und unkonventioneller Menschenfrau und Ork-Leibwächter sich langsam entwickelt und alle Protagonisten authentisch rüberkommen. Für meinen Geschmack hätte das Buch ruhig etwas ausführlicher sein können, z.B. in der Beschreibung der Ork-Rasse und deren Sprache. Für alle, die sich Orks als rauhe, rüpelhafte Schlächter vorstellen und sie sich auch so wünschen, ist das Buch eher nicht zu empfehlen. Vielleicht ist es auch eher ein Frauen-Buch!

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  • Unter Golems...und Orks!

    Unter Golems

    Bathory

    27. April 2013 um 08:59

    Das COVER zeigt ein Schwert mit eingravierten Symbolen (wahrscheinlich zu Riyus Ausrüstung gehörig), sowie eine Laterne mit magischen blauen Flammenlicht. Die Goldene Schrift harmoniert und hebt sich unter den Fingern hervor. ZITAT: Mit raschelnder Kleidung und ächzendem Leder ging er an ihr vorbei. Dabei hinterließ er den Duft von Öl und seltsamerweise auch von Limonen. S. 44/45 INHALT: Die hohe Magierin Verbena arbeitet an der Erschaffung von Golems. Unerwartet wird ihr ein Ork als Leibwächter zugeteilt. Der Grund dafür ist, dass die Seher der Akademie einen Anschlag prophezeiten. Verbena glaubt nicht recht daran, bis ein blutiger Angriff folgt, der sie, ohne die Hilfe ihres Leibwächters, das Leben gekostet hätte. Studenten werden von fremden Golems ermordet. Als Verbenas Forschungspartner Malachit entführt wird, zögert sie nicht, sich auf die Suche nach ihm zu begeben. Und dabei ist sie nicht alleine. Aber wer ist der Schöpfer dieser grausamen Kreaturen? MEINUNG: Was kommt einem als erstes in den Sinn, wenn man das Wort Ork hört? Eine große, grobschlächtige, schmutzige und grunzende Bestie, ohne jegliche Manieren. Da ist man hier aber falsch geraten, was auch die Magierin Verbena schnell feststellen muss, als ihr der Ork Riyu unterstellt wird. Er bewegt sich erstaunlich bedacht, weiß sich zu benehmen und zu artikulieren. Ebenso ist er interessiert an Verbenas Studien und ein Vegetarier. Erfrischend anders als in den meisten Fantasy- Büchern sind hier die Rassen dargestellt. Und auch die Hauptprotagonistin, Verbena, ist mit über vierzig Lenzen kein junges Kücken mehr. Streng, aber gerecht, versucht sie ihre Studenten, das Wissen über Magie zu lehren. Sie ist keine sehr gefühlsbetonte Frau, kann Lob genauso wenig leiden, wie ausschweifende Liebesdramen, womit sie auch nicht dem Prototypen einer Hauptprotagonistin entspricht. Der Ork, Riyu, spricht häufig über die Schritte auf dem Weg des Kriegers, was mir hin und wieder etwas auf die Nerven ging. Auch werden oft seine spitzen Ohren beschrieben, wie sie sich bei Stimmungswandel heben oder senken. Trotzdem finde ich, dass beide Figuren gelungen sind. Gemeinsam mit dem höflichen und zugleich schüchternen Gelehrten Turmalin, Verbenas Novize Weißdorn, einer jungen aufgeweckten Orkfrau Kiki, der adeligen Novizin Amethyst und dem Kadetten Kardamom gehen sie auf die gefährliche Suche nach dem verschwundenen Malachit. Dabei werden sie oft mit Golems (hier bezeichnet als Klicker) und anderen Widersachern konfrontiert, erhalten aber auch Unterstützung. In den Schreibstil findet man sich schnell ein, dann liest er sich flüssig, fantasievoll und oft auch amüsant. Kampfszenen sind mitreisend und nicht zu lang geschildert. Nach und nach wachsen Gefühle zwischen Verbena und Riyu. Die wachsende Zuneigung ist schön beschrieb und fließt in die Handlung mit ein. Eine intime Szene zwischen den beiden gibt es auch, aber nicht allzu explizit. Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und bleiben hier nicht blass. Aus manchen hätte man sogar noch mehr rausholen können. Aber obwohl die Handlung spannend und interessant bleibt, war mir persönlich von Beginn an klar, wer hier ein falsches Spiel treibt. Die Handlung ist am Ende abgeschlossen, aber es bleibt Potenzial zu einer Fortsetzung. FAZIT: Spannender Fantasy- Roman mit mal anderen Hauptfiguren. Hie und da treibt einem die Geschichte zum schmunzeln, dann ist sie wieder traurig, aufregend oder sogar romantisch! BEWERTUNG: Zwischen 3 und 4 Sternen! Mit der Vergabe der Sterne tat ich mich etwas schwer. Ich habe lange gegrübelt. Einerseits hat mich der Roman gut unterhalten und ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin. Andererseits hätte man auch noch mehr aus der Geschichte und den Charakteren rausholen können. INFO: Die Autorin ist außerdem Biologin, was sich vor allem in ihrer Namensauswahl widerspiegelt: Dekanin Tulpe, Meister Thymian...

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