Dieser Roman beschreibt die Geschichte zweier Außenseiter in der irischen Gesellschaft.
Da ist zum einen Jamie, den alle für minderbemittelt halten. Dabei ist er wahrscheinlich im Autismus-Spektrum und hochintelligent. Er möchte ein Perpetuum mobile bauen, weil es eine Maschine ist, die niemals anhält.
Zum anderen ist da seine Lehrerin Tess, die sich des Jungen annimmt. Sie ist in einer lieblosen Ehe gefangen und leidet unter ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Aber leidet sie wirklich darunter oder eher an den Erwartungen, die die Dorfgemeinschaft an sie stellt?
Beide finden im Bau eines Bootes mit dem Werklehrer Tadgh ein gemeinsames Projekt, scheinbar in einem geschützten Raum. Aber auch hier sind sie nicht vor den Erwartungen der Gesellschaft sicher.
Es ist sehr anrührend zu lesen, wie Tess und Jamie darum kämpfen, von den anderen gehört und verstanden zu werden. Doch dafür müsste die Gemeinschaft sich ändern, wozu sie nicht bereit ist.









