Elaine Fox In jedem steckt ein Optimist

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Inhaltsangabe zu „In jedem steckt ein Optimist“ von Elaine Fox

Optimismus kann man lernen Wir sind nicht zum Pessimismus verdammt. Zwar werden Menschen mit einer genetischen Disposition zum Optimismus und mit einem Talent zum Glücklichsein oder als existentielle Pessimisten geboren. Das hängt mit individuell geprägten Hirnstrukturen zusammen. Doch weil das menschliche Gehirn ungemein wandelbar ist, verfügen wir über diverse Möglichkeiten, den Blick auf das Leben zu verändern. Elaine Fox, renommierte Neurologin und Pionierforscherin in Sachen Glücksgen, ist überzeugt: Wenn wir begreifen, wie Optimismus im Gehirn funktioniert, können wir Lebensfreude und Glück steigern. Denn je nach Umfeld und Erfahrungen bildet das Gehirn neue Zellen und erprobt andere Muster. Jenseits der billigen Behauptung vom positiven Denken können wir mit Hilfe der Hirnforschung also lernen, eine pessimistische Weltsicht zu überwinden und glücklich zu sein.

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    In jedem steckt ein Optimist
    sab-mz

    sab-mz

    12. March 2014 um 13:19

    Die Autorin ist Elaine Fox ist Professorin für Psychologie und Neurologie und eine sehr renommierte Wissenschaftlerin zum Thema Neurowissenschaft. Bei der Frage Optimist oder Pessimist, angeboren oder nicht, arbeiten in der Forschung mehrere Disziplinen zusammen: Psychologen, Neurologen und Genetiker. Alle forschen zu dem Thema und Elaine Fox hat in diesem Buch die Ergebnisse zusammengefasst. Ein Großteil dessen was es ausmacht ob wir optimistisch oder pessimistisch unser Leben angehen, ist genetisch bedingt. Aber es ist nicht nur Schicksal ob wir zu der "das Glas ist halb voll" - oder der "das Glas ist leer" - Fraktion gehören. Wir haben es selber in der Hand zu den Optimisten zu gehören, wenn wir nur wollen und auch bereit sind den Anteil des "Glücksgens" in unserem Gehirn zu fordern. Man könnte als Leser nun ein trockenes Fachbuch erwarten, das ist es aber so ganz und gar nicht. Die Autorin schildert dies auf eindrucksvolle und sehr gut zu verstehende Art und Weise. Hier wird nicht nur graue trockene Theorie geboten, sondern sie veranschaulicht das Thema sehr gut. Mit Hilfe von Tests kann sich der Leser sich selbst einschätzen. Viele Wege der Forschung zum Thema werden exzellent beschrieben und auch die Ergebnisse. Elaine Fox hat es in dem Buch verstanden dem Leser eine Hilfestellung zu geben wie er sein Leben in Zukunft mit mehr Optimismus angehen kann. Keine stupiden Rezepte werden hier gegeben sondern ganz viele sehr fundierte Denkanstösse, die man als Leser nur noch annehmen muss, wenn man seine Einstellung verändern möchte. Und das Buch enthält auch noch einen grossen Anhang mit weiterführenden Literaturstellen. Das Buch kann ich nur allen empfehlen, die vom Pessimismus zum Optimismus wechseln möchten und allen, die sich für dieses Thema intereressieren.

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  • Das „volle Glas“ ist lernbar

    In jedem steckt ein Optimist
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    28. January 2014 um 11:39

    Das „volle Glas“ ist lernbar „Wir brauchen unser Angstzentrum. Ohne es würden wir einen Unfall nach dem anderen erleiden………. wenn jedoch das ganze Alarmsystem hyperaktiv wird, kann der Betreffende von Gefühlen der Angst und Verzweiflung überwältigt werden“. Diese beiden Grundbeobachtungen um die „Kraft der Angst“ herum sind es, die Elaine Fox als Kern ihrer Betrachtungen zu den Polen des „Optimismus“ und „Pessimismus“ setzt. Denn es gilt auch: „Wie wir die Welt sehen und mit ihr interagieren, wirkt sich darauf aus, wie die Welt auf uns reagiert“. Weniger nun die „Angst aus dem Leben zu vertreiben“ redet sie dabei das Wort, sondern Fox setzt vor allem auf die dem Menschen inne liegende Kraft und seine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit, um das eigene Wohlgefühl zu steigern und zu einer positiven und produktiven Lebensweise zu gelangen. Das das geht, dass Menschen Optimismus lernen können, das weist Fox umfassend aus ihrer Arbeit als Psychologin und Neurologin im Buch nach. Das Gehirn ist beeinflussbar, das ist die Erkenntnis wissenschaftlichen Forschens und so ist, wenn auch vielleicht zunächst in Grenzen, Optimismus und eine optimistische Offenheit dem Leben gegenüber erlernbar. Die grundlegende Kraft für diese „Umformung“ ist die “Resilienz“, die Erkenntnis, dass das Leben nie ganz kontrollierbar ist, aber die Kraft vorhanden ist, mit Veränderungen und Herausforderungen konstruktiv Umgang zu finden. Es ist eben nicht einfach vom Himmel gefallen, dass es einerseits Menschen gibt, welche die Welt nur „mit rosaroter“ Brille zu betrachten scheinen, während andere das Leben in düsteren Farben nur zu sehen vermögen, sondern eine Vielzahl von Einflüssen, Prägungen und damit „behandelbaren“ Elementen spielen bei der grundlegenden Sicht auf die Welt zusammen. Woher das aber alles eigentlich kommt, welche Bereiche des Gehirns verantwortlich sind, wie weit Angst eine lebenswichtige Kraft ist und wo die Grenze zur pathologischen Belastung liegt, all das ist in flüssiger Form mit vielen Beispielen und immer anhand der Praxis von Fox im Buch zunächst ausführlich dargestellt. Zwar werden auch hier letztendlich „Persönlichkeiten nicht einfach „neu erfunden“ werden können“. Wohl aber bietet Fox ein sehr einfaches „Programm“ im Buch an, die zunächst auf eine einfache Korrektur der eigenen Wahrnehmungsmuster setzt mit ebenso einfachen Übungen versehen. Im Zusammenfluss benennt Fox drei wesentliche Elemente zur Steigerung des Optimismus (und erläutert differenziert den aktuellen Wissensstand zu Methoden in diese Richtung): Positive Emotionen mitsamt häufigem Lachen, ein starkes sich-Einbringen in das eigene Leben und das Entdecken eines höheren Lebenssinns. Im Übrigen alles Elemente des Lebens, die man sich nicht „einfach so“ selbst zu geben vermag, sondern die immer im Zusammenklang mit anderen entfaltet und entwickelt werden müssen. Mit eingeschlossen u.U. einer notwenigen professionellen Unterstützung, wenn Angst zwanghaft sich manifestiert hat. Alles in allem legt Elaine Fox kein „leichtes“, einfaches Buch vor, sondern geht tief in die wissenschaftliche Arbeit der letzten Jahre ein, überzeugt aber durch ihre fundierte Darstellung. Wie Optimismus und Pessimismus funktionieren, wo diese verankert sind, was man gegen „zu viel Angst“ tun kann und wie „Resilienz“ sich steigern lässt, all das ist im Buch verständlich nachzulesen. „…. Doch ich bin überzeugt, dass ich, ganz egal, was passiert, mit allem fertig werden kann“. (Michal J. Fox) Das ist die differenzierte Haltung, die dem Menschen von seinen verschiedenen Startpostionen her (mit Hilfe) möglich ist und die Fox im Buch als erreichbares Ziel lesenswert herausarbeitet.

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