Elaine Kagan Girls

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Inhaltsangabe zu „Girls“ von Elaine Kagan

"Aufregende, erotische, zarte, melancholisch-witzige Nahaufnahmen der Stationen, die Frauen passieren müssen, um von der Unschuld zur Erfahrung zu gelangen. Bei der Lektüre dieses Romans wird man wie dessen Figuren zum Detektiv in der eigenen Biographie." (Mirabelle.) Ellen, Frances, Anita, Tee, Anne und Jessie sind Freundinnen seit ihrer Schulzeit in Kansas City. Der gewaltsame Tod von Pete, Jessies Ehemann, ist Anlaß für alle sechs, sich an die längst vergangene Jugendzeit zu erinnern, als Pete, der Provinz-Don-Juan, alle Mädchenherzen höher schlagen ließ, aber auch, um Bilanz zu ziehen, zu schauen, wie sich das eigene Leben entwickelt hat, was von den einstigen Träumen noch übriggeblieben ist.

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  • Mädchenclique

    Girls
    CorinnaSmiles

    CorinnaSmiles

    28. July 2013 um 19:19

    Sechs Freundinnen und ein Frauenschwarm, der gleich zu Beginn des Buches mit einem Paukenschlag das Zeitliche segnet. Kansas City in den 1950er-Jahren: Pete Chinnery sieht gut aus, ist überaus unterhaltsam und zieht mit seinem Südstaaten-Charme und seiner honigsüßen Stimme die ganze Stadt in seinen Bann. Klar, dass auch die fünf High School-Freundinnen Tee, Ellen, Frances, Anne und Jessie von ihm beeindruckt sind (die sechste im Bunde, Anita, ist Petes Schwester und deutlich weniger beeindruckt). Als Pete schließlich die hübsche Jessie heiratet und mit Frances und Tee eine Affäre beginnt, nehmen die emotionalen Verwicklungen ihren Lauf und die Freundschaft der Frauen bekommt deutliche Risse. Jahrzehnte später treffen sich alle sechs zu Petes Beerdigung wieder und  gehen gemeinsam auf Spurensuche: Wie  kam Pete ums Leben? Was für ein Mensch war er wirklich? Ein „falscher Mistkerl“, der die Menschen, die er liebte, immer wieder betrog? Wie schaffte er es gleichzeitig, so viele Menschen glücklich zu machen?    Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der sechs Freundinnen und aus der – schließlich alles auflösenden – Perspektive von Pete erzählt. Dabei scheitert das Buch vor allem an seinem Erzählstil: Was als sprachlich lockerer Bericht aus Sicht der Hauptpersonen gedacht ist, mag zwar authentisch wirken, ist stilistisch aber etwas anstrengend. Hinzu kommen endlose, enervierende Dialoge, die zu nichts führen, außer dass die Leser langsam, aber sicher die Geduld mit diesem Hühnerhaufen an Charakteren verlieren.  

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  • Girls

    Girls
    GothicQueen

    GothicQueen

    Das Buch war echt gut. Für mich war es damals, als ich es gelesen habe, zwar noch etwas ungeeignet, da es eher ein "Erwachsenenbuch" ist und ich vielleicht 13 war, aber das hat das Ganze sicher noch interessanter gemacht. Die Geschichte war spannend. Geschrieben wurde es gut. Ich kann nicht meckern. Mir hat es damals echt gut gefallen. Es lag auch nicht ewig auf meinem Nachttisch herum, was bei mir eigentlich immer ein Zeichen dafür ist, wenn es nicht so gut ist. Beziehungsweise, wenn es mir nicht ganz so gut gefällt. Für Frauen, die mehr als nur irgendeine Lovestory wollen, die auch etwas Drama brauchen, ist dieses Buch als definitiv geeignet. 

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  • Rezension zu "Girls" von Elaine Kagan

    Girls
    Saari

    Saari

    17. July 2008 um 23:22

    Der Titel suggeriert, dass es sich um einen trivialen Frauen- oder Teenieroman handelt - doch weit gefehlt: Die Geschichte um sechs High-School-Mädchen, die nach über zwanzig Jahren bei der Beeerdigung eines gemeinsamen Freundes zusammenkommen, berührt ohne jeglichen sentimentalen Kitsch. Besonders durch den Perspektivenwechsel (jeweils ein Kapitel widmet sich einer der Protagonistinnen, das letzte ist dann aus dem Blickwinkel des verstorbenen Freundes geschildert) und die damit verbunden Zeitsprünge ist der Roman sehr lebendig, vielseitig und mitreißend - Elaine Kagan versteht es in ihrem Debüt die Fäden ihrer Geschichte auf so geschickte Weise zu verknüpfen, dass immer mehr Spannung entsteht und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Fazit: 5 Sterne für einen sehr gut gelungenen Roman einer Frau, die vor ihrer Schriftstellerkarriere (es folgten weitere Romane) als Assistentin des Regisseurs John Cassavetes arbeitete.

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