Dies ist der zweite Band der Familien-Saga "Modehaus Haynbach" von Elaine Winter.
München 1945: Claire kehrt mit ihren Töchtern Viktoria und Mabelle zurück in die Villa Rabenfels. Doch das Erbe der Familie liegt in Schutt und Asche. Inmitten von Hunger, Armut und den Trümmern des Landes versuchen die Frauen, sich eine neue Existenz aufzubauen. Um das Überleben der Familie zu sichern, beginnt Claire wieder zu nähen – ein mühsamer Weg zurück ins Leben und zum Glanz vergangener Tage.
Elaine Winter schreibt auch diesen zweiten Teil unglaublich fesselnd und anschaulich. Ich konnte mich förmlich in die Villa Rabenfels hineinversetzen und mit den Bewohnern mitfühlen. Besonders bewegend fand ich den Mut von Claire und Viktoria, trotz der widrigen Umstände wieder mit dem Nähen zu beginnen und sich Stück für Stück alles neu zu erarbeiten.
Die Charaktere sind wieder sehr interessant gestaltet:
Claire, die nach den Schrecken des Krieges erst mühsam wieder ihren Platz finden muss.
Viktoria, die entschlossen ist, das Modehaus weiterzuführen, und sich bedingungslos für die Familie einsetzt.
Fazit
Eine tolle Fortsetzung! Der Roman fängt die Atmosphäre der Nachkriegszeit perfekt ein und zeigt die beeindruckende Stärke dieser Frauen.
















